Beiträge von PeppM

    @Elli:
    Standort des Projektes ist nicht das leerstehende Grundstück entlang der Reichenbachstr. sondern schliesst sich direkt an die Brandwand der erst kürzlich fertiggestellten USD-Billigkiste Uhlandstr. 35 an. In den Visu links zu erkennen.

    Das andere Grundstück entlang der Reichenbachstr. Ecke Uhlandstr. gehört einem etwas undurchsichtigen russisch-bulgarischen Einzelinvestor. Es gab mal vor paar Monaten einen Vororttermin mit dem Katasteramt und den anliegenden Eigentümergemeinschaften u.a. vom Lukas-Areal wegen Grundstücksgrenzen und Abständen zu dem schon seit Jahren geplanten Projekt. Dabei kam wohl heraus das dem Investor momentan die Lust an dem geplanten Wohnungsbau vergangen ist u.a. durch die neu entflammten Diskussion und Auflagen zum zweiten Rettungsweg ohne Anleitern der Feuerwehr, sprich zweites Treppenhaus, neue Auflagen bezüglich Anteil Wohnungen zu sozialverträglichen Mieten und auch immer wieder Ansprüche seitens der benachbarten KiTa. Nun, so bleibt uns wohl dieses etwas verwildertes und zunehmend vermüllende Grundstück als Spekulationsobjekt weiterhin in seiner Form erhalten.

    Ich verweise mal auf den Link von der Website "das neue Dresden":

    http://www.das-neue-dresden.de/hochhaus-wettbewerb-1925.html

    Daran kann man gut erkennen das die Stadtväter schon in den 20iger Jahren visionärer dachten. Dies ist nur ein Wettbewerb von mehreren damaligen Hochhausplanungen.
    Aber leider wurde auch in diesen Zeiten vieles im Keim erstickt.

    @Dunkel Ich: Ich denke gerade punktuelle Standorte von kleineren Hochhäusern als Landmark verteilt über das Stadtgebiet sind reizvoller als z.B. ein Cluster. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
    Weiterhin wünsche ich mir schon länger ein Umdenken in Dresden in Bezug auf Höhenwachstum. Ein mahnendes Bsp. für mich wiederum ist der neu entstandene Wiener Platz. Abgesehen von der architektonischen Leistung stören mich vor allem diese Pavillons(IC-Hotel, Kugelhaus..) direkt am Hbf. Als Eingang zur einer Grossstadt mit vlt. mal wieder 600000 Ew. versprüht es Charme einer Kleinstadt. Schade.

    Ich denke nicht das so ein Entwurf in Form eines Turmes in Dresdens Innenstadt reelle Chancen auf Umsetzung hat. Das Ding wird garantiert zeredet und zurechtgestutzt. Wenn ich daran denke was es für ein Theater um den WTC Turm gab. Die Architekten hatten damals schon sehr viel Rücksicht gezeigt und den Turm mit 18 Stockwerken geplant(Gesamthöhe max. 70m). Leider gab es so viel Gegenwind von Denkmalschützern und selbsternannte Besserwisser das dieser auf 16 eingekürzt wurde. Damit verlor er aber auch an gefälligen Proportionen und sieht heute alles andere als elegant aus. Allgemein ist Dresden ein schweres Pflaster in Sachen Hochhaus. Wer die Diskussionen in den Jahren miterlebt hat wird es bestätigen. Jedes Projekt mit manchmal nur 8 oder 10 Stockwerken hat es enorm schwer auf Aktzeptanz zu stoßen. Nein, ich denke nicht das es etwas wird. Dafür werden auch Gruppierungen wie unsere Wächter des Neumarktes dafür sorgen und sich kräftig einzumischen. Ich persönlich würde aber eine Entscheidung für einen zweiten kleinen Rathausturm sehr begrüssen(mit kleinem angeschränkten Kupferdach und etwas noblen Sandstein in der Fassade wäre perfekt:)

    Wohnhochaus Pirnaischer Platz

    Hallo aktive Forenmitglieder,

    aufgrund der Nachrichten über den Brand im Hochhaus PP am 25.05.17 ist mir auf den Bildern aufgefallen das die Hälfte des Dachaufbaues verschwunden ist. Weiss jemand aus welchem Grund eine Demontage/Abriss erfolgte und wann das geschah? War das Teilstück einsturzgefährdet? Eine beginnende Sanierung ist eher unwahrscheinlich, mir zumindest nicht bekannt.
    Kann das jemand erklären?

    https://www.tag24.de/nachrichten/dd…nt-feuer-259715

    http://www.das-neue-dresden.de/images/1990-20…trasse-2004.jpg

    http://3.bp.blogspot.com/-kKplKUiql8c/T…KW0/s1600/2.JPG
    http://1.bp.blogspot.com/-qP0U6TDtV2s/T…ePA/s1600/1.JPG

    Hallo Elli,

    deine Rechnung ist tatsächlich eine Milchmädchenrechnung;)
    Hier geht es nicht nur um die eigene Anzahl AN von GF und die Standortsicherung sondern auch um die gesamte Wertschöpfungskette. Halbleiterindustrie ist u.a. sehr Service-intensiv. Sprich, es hängen tausende weitere Arbeitsplätze direkt am Erfolg/Misserfolg der hier ansässigen Unternehmen wie GF, Infineon oder X-Fab etc. Alleine die Grossen der Toolhersteller wie AMAT, Tokyo Electron oder Reinstgase von Air Liquide, Rohsiliciumwafer u.a. von Wacker Siltronic(Freiberg), Lithomasken vom AMTC Dresden etc. beschäftigen je hunderte Serviceleute alleine am Standort in DD oder sind direkt mit bis zu einigen tausend Beschäftigen abhängig vom Zuliefergeschäft. Weltweit gilt die Formel. Pro 1 AN je Fab hängen direkte 1-2 weitere Arbeitsstellen im Service und Zuliefererbereich daran. Hier ist noch nicht einmal der Faktor "indirekte Arbeitsstellen" berücksichtigt. Also helfen die Subventionen nicht einem einzigen Hersteller/Firma sondern sichern letztlich auch tausende weitere Arbeitsplätze in der Region. Deswegen wird auch weltweit intensiv diese Branche subventioniert. Denn der Beschäftigungseffekt ist enorm. Leider haben die EU und besonders DE das nie begriffen. Wenn selbst für unsere Kanzlerin das Internet Neuland ist, ist auch in Zukunft kein Umdenken zu erwarten. Weiterhin klingen 1,5Milliarden extrem viel, sind aber für diese Branche nur ein "kleine Grösse". Neue Fabs kosten heute locker zweistellige Milliardenbeträge. Selbst nur ein einziges EUV-Belichtungstool neuester Generation von ASML verschlingt schon 100Mio. Mein Fazit: Gut angelegtes Geld in Dresden!

    120€ für einen TG-Stellplatz in Friedrichstadt? Das sind eher Preise in einem Viertel bester Wohnlage einer westdeutschen Grossstadt! Aus Spaß mal TG-Suche mit Immobilienscout gestartet. Selbst in Striesen mehrere Angebote für ein Drittel dessen. Was hat denn die CG für Vorstellungen wie viel ihre Stellplätze am Postplatz oder Neumarkt kosten sollen? Noch mehr? Das wird ganz sicher der erste Bauchklatscher der CG-Gruppe werden. Mal davon abgesehen. 12,50€/m² für diese Wohnlage und diese Kisten. Also ich musste gerade herzlich lachen:lach:

    USD Uhlandstr./Schnorrstr.

    Ich war letztens wieder in der Heimat und da ist mir bei einem Spaziergang am USD-Neubau Uhlandstr. Ecke Schnorrstr. aufgefallen was sich auch vermehrt bei anderen Neubauten in Dresden beobachten lässt. Die Verwendung von zahloser Regenfallrohre entlang der Fassade. Ob vom Dach, Terrassen oder Balkonen. Jede kleinste Entwässerung wird über ein separates Fallrohr abgewickelt. Auf wenige Meter Fassade immer wieder Fallrohre auch mit verschiedenen Durchmessern. Ich finde das ist eine neue Unart und zeugt von billigster Bauausführung. Oder neue Kunst am Bau analog Kunsthof-Passage im Hof der Elemente? Vielleicht hat jemand Zeit neue Detailaufnahmen von diesem Gebäude zu machen. Was denkt das Forum darüber? Übrigens im naheliegenden Lukas-Areal gibt es nicht ein einziges außen sichtbares Fallrohr. Das zeugt in meinem Augen noch von gelungener moderner Architektur. Leider gibt es bis heute keine Nachahmer.

    Ich verstehe manchmal die Aufregungen nicht. Einerseits wird dieser Eckbau heiss diskutiert und abgelehnt, andererseits finden viele die weitaus grösseren Bausünden am Neumarkt so überragend und gelungen. Als aktuelles Beispiel sehe ich das eben fertiggestellte Frieseneck. Das mit grauen "Treppenhaus"Granit im Stile der 90er Jahre gekleidete mittlere Haus mit seinen dunklen und abweisenden Fensterhöhlen(Balkone?) versprüht meiner Meinung nach einen Charme eines toten Rohbaus. Anders diese kleine Ecke die sich wenigstens ehrlich modern und abends bewohnt/lebendig zeigen wird. So gesehen, der unmittelbare Nachbar Kulturpalast bleibt auch nach seiner Sanierung ein hässliches solitäres Ungetüm. Wem stört denn da ernsthaft diese kleine Eckbebauung? Ich sehe kein Problem wenn sich am Dresdner Neumarkt Moderne und Wiederaufbau begegnen. Historisierenden Kitsch sollte man lieber lassen!

    oh:confused:, ich hoffe dieser scharfe Kontrast sieht nur auf den Fotos so aus? Als hätte man auf eine art moderner Stadtmauer einen Baukörper draufgesetzt. So etwas verrücktes sieht man selten. Das muss ich mir bei meinem nächsten Besuch über Ostern selber anschauen.

    zum letzten Foto. Schiffsbug trifft es ganz gut. Schade um diese totgeborene Ecke. Was mich besonders stört sind u.a. diese toten Nischen mit den schrägen Betonstützen links von der Spitze gegenüber des Hochhauses. Man hat immer das Gefühl das wird ein Schlafplatz für Obdachlose(nicht abwertend gemeint). Ab und zu werden Fahrräder untergestellt und als Pinkelecken genutzt. Auch das wurde völlig verhunzt wie eigentlich der ganze Bürobau. Schade was man aus der einmaligen städtebaulichen Chance Wiener Platz letztendlich gemacht hat. Als die einzigen qualitätsvollen Gebäude sehe ich nur das InterCity Hotel u.a. mit Augen zudrücken die Prager Spitze. Alles anderes :Nieder:

    Leider politische und mediale Normalität diese Diskussionen in Dresden. Das Hotel hat auch wesentlich bessere Qualitäten als z.B. dieser Rotz von Prager Carree oder der erste BA von CTR Immo genannt Haus Merkur. Aber darüber scheint sich ja die Masse zu freuen. Bin echt am verzweifeln.... :mad:

    seh ich genauso. vor allem war da noch eine Aufstockung um zwei Etagen geplant(12+13.). Erstaunlich auch wie viele Bürogebäude in letzter Zeit in Dresden in Wohngebäude umgewandelt werden. Scheint momentan so gut wie keinen Bedarf an innerstädtischen Büroflächen zu geben?