Um vielleicht zu vermitteln, möchte ich beisteuern, dass Elli´s Wortwahl hin und wieder von Direktheit geprägt ist, relativ undiplomatisch und hin und wieder auch mal rechthaberisch. Elli möge es mir verzeihen, denn insgesamt mag ich genau diese "unkorrekte", nicht bloß auf Nettigkeiten basierende Art des Kommentierens. Und, dass wir Elli hier für seinen Fleiß sehr dankbar sein dürfen, das steht für mich außer Frage.
Und jedem steht es frei sich gegen unfaire Verallgemeinerungen zu wehren, damit muss dann auch Elli klarkommen.
Elli hat bezüglich der Pflanzkübel vielleicht(!) einen Denkfehler gemacht, aber ist uns allen das noch nie passiert? Und heißt das, dass seine Glaubwürdigkeit damit allgemein angezweifelt werden muss, obwohl wir sonst, wie eryngium auch fairerweise angemerkt hat, von einem hohen Informationsgehalt zehren?
Dass wir bei Kritik an Architekten, Landschaftsplanern und Investoren niemals alle in einen Topf werfen, das möchte ich den sich gefühlt in Kollektivhaft genommen Forumsteilnehmern noch einmal ans Herz legen. Selbstverständlich gibt es auch gut durchdachte und einfühlsame Ensemble-Entwicklung und beeindruckende und kreative Neuschöpfungen, aber das wird hier m.E. auch so anerkannt.
Wo wir gerade dabei sind ... und um den Wiener Platz wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Mir kam die "Verumglimpfung" der Pflanzbehälter über der Tunneldecke seinerzeit nicht komisch vor, da es zu Zeiten des Wiener Lochs immer hieß, dass Bäume erst dann geflanzt werden können, wenn die Baugrube gefüllt und das Grundwasser nicht mehr künstlich niedrig gehalten werden muss. Da sich heute ein Großteil der Wurzeln der Bäumchen aber ohnehin über der Geländeoberkante und erst recht oberhalb des regulären Grundwasserspiegels befindet, verstehe ich diese Aussage umso weniger. Vielleicht kann hier jemand Licht in mein Dunkel bringen 