Beiträge von munich

    @ münchner


    Wenn Du schon zitierst, dann bitte richtig!


    Das "doofe" hast ja wohl Du ohne mein Zutun dazu gesetzt (hab allerdings nichts dagegen, da ich mit Dir offensichtlich so einen vor mir habe).


    Dein "größer, höher, weiter ist der typische Einwand, von jemanden, der zu diesen Bremsern der Nation gehört. Warum wird man wohl besser (wozu eben mal dieses größer, höher, weiter gehört) sein müssen? Ganz einfach, weil sonst der Wettbewerb das Geschäft macht.


    Und nun frag ich Dich: Wo bitteschön, wenn nicht in München, hätte ein Flughafen einen besseren - um nicht zu sagen umweltverträglicheren Platz?


    Der Flughafen wurde in den 60er Jahren geplant. Bereits damals wurde er mit 4 RWYs geplant, die auf Grund von Gerichtsurteilen auf 2 zusammengestrichen wurden (was auch in meinen Augen für die Anfangsjahre richtig war).


    Es wurden weder Mühen noch Kosten gescheut, diesen Airport, allen Bedenken zum Trotz, in einem äusserst dünn besiedeltem Raum anzusiedeln - und das trotz der auch damals reiheweise vorhandenen Bedenkenträger. Flughafen im Nebel oder im Nebelloch waren die Parolen. Auch war der Flughafen schon immer als Drehkreuz des Südens oder Großflughafen bezeichnet worden.


    Es kann also niemand sagen, dass er/sie nicht wusste, was da im Entstehen begriffen ist.


    Den Idioten, die an den Flughafenzaun ziehen (gleichzeitig die billigen Miet-/Grundstückspreise, sowie die nahen Arbeitsplätze wahrnehmen) und sich hinterher über Fluglärm beschweren, denen ist nun wirklich nicht zu helfen. Oder glaubst Du, dass nach rund 50 Jahren und diversen Absiedlungsmaßnahmen noch viele "Ureinwohner" dort ansässig sind. Geh doch mal in Orten wie Hallbergmoos oder wie sie alle heißen spazieren, dann siehst Du, dass das Neubauvolumen enorm ist.


    Ich habe für Einwände wie Deine wirklich nicht das geringste Verständnis (oder solltest Du auch da raus gezogen sein).

    Normalerweise würde ich mich LugPaj anschließen und sogar noch weiter gehen und dieses "Monster" als Blödsinn und "Großmannssucht" bezeichnen.


    Derzeit würde in München eine 4. Bahn im Abstand von 550 m zur anderen und in einer Länge von 2.500 m völlig reichen.


    Es geht ja vorerst "nur" darum in den Peakzeiten das "Kleinglump" wie die Props und CRJs runter und wieder rauf zu bringen und gleichzeitig den Carriern noch Slots in den Peakzeiten zur Verfügung zu stellen.


    Wenn ich allerdings sehe wieviele Bedenkenträger sich schon wieder in den Vordergrund spielen und ich die Verfahrens-/Genhmigungszeiten berücksichtige, bin ich geneigt, diese Große Lösung zu befürworten.


    Ausserdem, sollte die von LugPaj ins Bild eingepasste Variante tatsächlich vom Flughafen vertreten werden, so könnte ich mir vorstellen, dass man dies aus taktischen Gründen macht um dann leichter die kleine Lösung durchzubringen

    Zitat von pflo777

    jetzt hätte ich mal ne blöde frage dazu: Warum nehmen sie diese slots an?


    Gute Frage pflo777!


    Warum sind manche Kneipen, die von der Einrichtung her noch nicht mal schön sind voll - und andere leer? Sie sind "in".


    Ich hab es kürzlich in dem "Köln-Airport-Thread" schon geschrieben (und damit einen MUCforen-User zitiert): Frankfurt ist jedem Reisebüro im hinterletztem Winkel auf der Welt ein Begriff, während sie einen mit fragenden Augen anschauen, wenn man München nennt.


    FRA ist einfach als Luftverkehrsdrehscheibe über Jahrzehnte gewachsen und es findet eben auch eine ganze Menge Umteigeverkehr zwischen den Interkontflügen statt. MUC hat insgesamt einen umsteigeranteil von 35%, FRA von 55%.


    Dazu kommt, dass FRA einfach auch innerhalb Deutschlands zentraler liegt. Dass MUC mehr Deutschlandverkehr als FRA hat, darf da nicht täuschen. Frankfurt ist durch ICEs an die Räume Rhein/Ruhr, Rhein/Neckar mit einem Potential angebunden, wovon München nur träumen kann. Aber auch wer mit dem Auto anreist hat es nach Frankfurt einfach wesentlich kürzer, als nach München. Und es kommt noch was hinzu. Angebot schafft Nachfrage.


    Hier nur mal ein kleines Beispiel aus meinem persönlichem Umfeld.


    Mein Bruder hat eine Urlaubsreise im Okt./Nov. nach Neuseeland geplant. Er hatte von MUC über Los Angeles, Südsee, Auckland und zurück über Honolulu, Los Angeles, München gebucht.


    Der LAX-Flug von München aus war zum Zeitpunkt der Buchung auch nach dem Flugplanwechsel (30. Okt-Winterflugplan) als täglich aufgeführt. LH/NZ hat nun diesen Flug, wie bereits die Jahre zuvor, auf 3 x wöchentl. reduziert, so dass mein Bruder, der im Raum Erlangen ansässig ist, den Rückflug nun über FRankfurt machen muss.


    Wenn es nicht so wäre, dass mein Bruder bei mir übernachten könnte und ich ihn zum Airport bringe und ihn von dort wieder abhole, würde er garantiert ex FRA fliegen und von Erlnagen bzw. Nbg. aus mit dem ICE anreisen.


    Es kommt noch dazu, dass der Rückflug über FRA nach MUC wegen der zusätzlich anfallenden Flughafen- und "Fummelgebühren" in FRA teuerer gewesen wäre.


    Andererseits war es meinem Bruder aber auch nicht möglich seinen Reiseplan, mit den ganzen anderen Flügen auf den Tag früher bzw. wegen Arbeitsbeginn auf später umzustellen.


    LH andererseits sieht natürlich keine Veranlassung Flüge von FRA nach MUC zu verlegen - und der Bedarf während der Wintermonate lässt eben ex MUC aus Auslastungsgründen nur einen 3/7-Flug zu.


    So kommt eben eins zum anderen.

    Gern geschehen.


    Ja, so ist es, Jai-C!


    Wenn FRA die 4. RWY hätte würden die Zahlen in München viel viel schlechter auschaun. FRA ist eben mal DER Flughafen in D. Da können sich die anderen Airports auf den Kopf stellen. Jede Airline will nach FRA und nur wenn da absolut nix geht hat MUC 'ne Chance.


    Ich hab es im "Flughafen-Köln-Thread" schon geschrieben. In Frankfurt nehmen Airlines Slots an, die würde München ihnen nicht mal anbieten trauen.


    Allerdings wachsen die Widerstände rund um FRA immens - und ich muss zugeben, z.T. kann ich es trotz meines Luftfahrtenthusiasmuses verstehen. Wer sich mal die von der DFS neu ins Netz gestellten Radarspuren anschaut, weiß auch warum.


    Da die meisten Starts der grossen "Brummer" (Interkontflüge) in Richtung Taunus auf ansteigendes Gelände erfolgen haben diese "Vögel" nach 20-30 km gerade mal die Höhe über Grund, die sie in München nach 5 km haben. Ausserdem kann man mal sehen wieviel Maschinen auch in Zeiten wo in München wirklich tote Hose ist (24°°-5°°) dort noch rausgehen - und auch das sind weitgehend Widebodies.

    Ist schwer zu sagen. Bei den Gesamtpassagierzahlen könnte es gut sein, bei den rein gewerblichen Paxen, die ja für solche Stats normalerweise herangezogen werden, wird es nach meiner Ansicht um ein paar Passagiere nicht ganz ausreichen -aber gaaaaanz dicht dran.


    Heißt natürlich nix, ist ja nur 'ne persönliche Einschätzung von mir.


    Viel wichtiger als die Passagiere ist m.E. für Köln die Fracht. Waren ja weltweit 2004 immerhin an 32. Stelle

    Ich hatte gehofft, dasss CGN vielleicht Brüssel überholen könnte. Derzeit liegen weltweit nur die Jan.-März-Zahlen vor und da schaut es nicht so aus, da CGN leider auch bis Mai die hohen Wachstumszahlen vom letztem Jahr bisher (Jan.-Mai) nicht halten konnte.

    Auch wenn viel Wahres in dem gelinktem Artikel von Touristikreport steckt, so sind einige Dinge absoluter Schmarrn, so z.B. die Geschichte mit den "Non-Star-Alliance-Carriern". Diese sind, sofern erfolgreich, in den beiden anderen Allianzen verankert, deren Hubs rund um Deutschland liegen. Der einzige Hub, der jetzt verloren geht ist ZRH.


    Aber selbst wenn es so wäre, wie Garvens meint: auch diese sind auf Zubringerverkehr angewiesen und wenn ich mir so den Flugplan von CGN anschaue, so sind kaum andere europäische Carrier die in diesen anderen beiden Allianzen sind, in CGN adäquat vertreten. Aber selbst München, wo dieses Netz besteht, hat diesbezüglich ausgesprochen schlechte Karten. Die Gesellschaften wollen einfach nach FRA. Wenn man sieht, welch schlechte Slots sie in FRA in Kauf nehmen, worüber sie in MUC nicht mal nachdenken würden, dann kann man sehen welchen Stellenwert Frankfurt hat.


    Ein Forenteilnehmer im MUC-Forum drückte es kürzlich so aus: Frankfurt ist jedem Reisebüro im hinterletztem Winkel auf der Welt ein Begriff, während sie einen mit fragenden Augen anschauen, wenn man München nennt.


    Wie dies dann bei Köln aussieht kann man sich in etwa vorstellen.


    Ausserdem ist jeder namhafte Carrier in Frankfurt vertreten und wird dort auch den Teufel tun und seine "Grandfather-Rights" zugunsten von so einem Experiment wie CGN oder auch München aufgeben. Wenn überhaupt könnte es sich nur um zusätzliche Nachfrage handeln - und die sehe ich derzeit einfach nicht.


    China und Indien sind vom Wohlstand her noch nicht in der Lage die entsprechenden Passagierzahlen zu erbringen und bei den anderen Erdteilen sehe ich nirgends einen so enormen Bedarf.


    Man darf sich z.B. von den USA-/NordamerikaZahlen nicht täuschen lassen. Dort wurden enorme Einbrüche nach dem 9.11.2001 erzielt, die erst im letztem Jahr egalisiert wurden.


    Ich sehe übrigens die neu aufgenommenen Flügen von Berlin, Hamburg und Düsseldorf in die USA mit einer gewissen Skepsis. Am ehesten dürfte noch Continetal in Hamburg und Delta in Berlin überleben. Den 2. USA-Flug ex Berlin von Continental mit dieser "Angströhre" B757 gebe ich die wenigsten Chancen. Dann kommt für mich gleich LTU ex DUS. Dieser Flug wird, wenn er überhaupt über einen längeren Zeitraum beibehalten werden sollte, zumindest auf einen Saisonflug mit geringerer Frequenz zurechtgestutzt werden. Den Winter wird er m.E. genauso wenig überleben, wie der LTU Peking-Flug ex DUS.

    Zitat von CityHai

    Das wird auch aller Voraussicht nach so weiter gehen. ...


    Da glaube ich nicht so recht dran.


    Es ist zu erwarten, dass die Low-Cost-Nachfrage sich dieses, spätestens nächstes Jahr auf die dann erzielten Werte einpendelt. Außerdem wächst auch für CGN die Konkurrenz ständig, jetzt z.B. mit Easy Jet in Dortmund.


    Die Frage ist was mit CGN im Cargo-Bereich wird, da ja Leipzig (LEJ) nun stark im kommen ist. Da allerdings bin ich zuversichtlich, da Brüssel, woher ja die Verlagerung nach LEJ kommt, eher näher an CGN liegt.


    Übrigens, diese Geschichte mit den Low-Cost-Interkontflügen geistert nun schon geraume Zeit durch sämtliche Luftfahrtforen.


    Ich bin der Meinung, man sollte sich in CGN nicht all zu große Hoffnungen machen. Einmal gibt es derzeit überhaupt noch keinen Low-Cost-Carrier, der Inteercontstrecken bedient, zum anderen geht der eigentliche Vorteil der LCCs bei Interkontstrecken, die kurzen Turaroundzeiten, weitgehend verloren.


    Also selbst wenn eines Tages in CGN oder Berlin solch ein LCCler aufschlagen sollte, bleibt abzuwarten, wie lange die Geschichte gut geht. Gerade im Langstreckenmarkt ist der Umsteigeranteil sehr hoch und wenn man nicht gerade 2 wirklich große und namhafte Wirtschaftszentren miteinander verbindet, ist dieser P2P-Verkehr m.E. mehr als problematisch.


    Mir zumindest ist weltweit nichts dergleichen bekannt, wo dies über einen längeren Zeitraum funktioniert hätte.

    Aber selbstverständlich!


    Jeweils die gewerblichen Zahlen:


    MUC


    Passagiere: 2.594.622 +10,29% | Jan.-Juni: 13.469.908 +6,92%
    Movements: 34.948 +7,57% | Jan.-Juni: 188.623 +5,83%
    Fracht: (Cargo+Mail) 19.115 +26,51% | Jan.-Juni: 104.610
    +22,17%
    Fracht ohne Mail: 17.976 +35,31% | Jan.-Juni: 97.118 +30,27%


    Da Frankfurt die Movements nur inkl. der nichtgew. Bewegungen angibt, hier für MUC auch noch die Gesamtbewegungen


    Movements: 36.021 +7,3% | Jan.-Juni: 194.698 +5,5%



    FRA


    Passagiere: 4.638.395 +3,88 % | Jan.-Juni: 24.753.549 +1,85 %
    Movements: 42.183 +4,2% | Jan.-Juni: 239.780 +3,3%
    Fracht: (Cargo+Mail) 160.114 +6,9% | Jan.-Juni: 935.042 +


    Nachdem von ACI nun die Ergebnisse und das entgültige Ranking 2004 der Flughäfen weltweit veröffentlicht wurden, hier jeweils die 100 größten in der Weltrangliste.


    MUC bei den Passagieren Rang 33, bei den Bewegungen (Movements) Rang 29, wobei da noch ein Fehler beinhaltet ist, der auf der aktuellen Webseite nun berichtigt wurde (Tokio HND wurde versehentlich zu hoch bewertet, wodurch MUC auf Rang 28 vorrückt) und Cargo Rang 90.


    Achtung! Dateien wurden über "direct upload" hochgeladen und sind somit nur begrenzte Zeit (ca. 100 Tage) verfügbar. Wer die Graphiken länger verwenden will muss sie speichern!


    I.Passagiere Rangliste 1 bis 100


    http://www.directupload.net/show/d/395/FAyfpZPA.jpg
    http://www.directupload.net/show/d/395/zZOEWM6Z.jpg



    II.Movements Rangliste 1 bis 100


    http://www.directupload.net/show/d/395/WrHWaTW2.jpg
    http://www.directupload.net/show/d/395/7ucaGBlm.jpg


    III.Cargo Rangliste 1 bis 100


    http://www.directupload.net/show/d/395/CkB9i2sG.jpg
    http://www.directupload.net/show/d/395/2ei8TZO4.jpg


    PS. Die %-Werte in Klammern sind mit negativem Vorzeichen also Minuswerte.

    Zitat von rako

    Ohne den Münchnern zu nahe treten zu wollen und ohne die Kriterien dieser tollen Umfrage zu kennen, aber was die Verkehrsanbindung angeht, ist der Münchner Flughafen einer der schlechtesten zumindest in Deutschland. ...


    Solche Umfragen haben meiner Meinung nach eine sehr geringe Aussagekraft, da sie einfach nicht repräsentativ sind. Eine nette Werbung für MUC war es trotzdem. Insbesondere deswegen, weil MUC, genauso wie alle anderen Flughäfen in Deutschland, einfach von dem "großen Bruder" FRA normalerweise haushoch geschlagen wird.


    Während FRA praktisch bis in den hintersten Winkel der Welt (in jedem Reisebüro) bekannt ist, dürften die wenigsten Interkontreisenden überhaupt wissen, dass man (auch) direkt oder über München fliegen kann.


    Allerdings ist München, nicht zuletzt wegen der Kapazitätsengpässe von Frankfurt, am aufsteigenden Ast.


    Was Du bezüglich Erreichbarkeit angesprochen hast: dies ist sicherlich ein Manko. Allerdings - auch das sollte man bei der Betrachtung FRA-MUC nicht vergessen, ist die Stadt München eben schon mal doppelt so groß wie Frankfurt. Alleine daraus ergeben sich schon mal längere Wegzeiten. Außerdem, wenn Frankfurt die Möglichlichkeit hätte, ihren Flughafen ein "paar" Kilometer weiter raus aufs flache Land zu "tragen" - ich bin überzeugt, sie wären mit dem Mang dabei.


    München hat Platz ohne Ende. Das Gebiet um den Flughafen war äußerst dünn besiedelt, was durch die Absiedlungen der Bevölkerung beim Bau noch verstärkt wurde. Dadurch kommt es zu einer äußerst geringen Anzahl von durch Fluglärm belästigten Personen (und denen, die nach der Planung/Bau da hingezogen sind spreche ich jeglichen Grund zur Beschwerde ab).


    Das mit dem Fernbahnhof im Stil von Frankfurt kann man in München ein- für allemal vergessen. Dazu liegt der Flughafen vielzu weit weg von den Hauptlinien und die Bahn tut/wird den Teufel tun und ihre Fahrzeiten zwischen den Städten verlängern, nur um den Schlenker über den Flughafen zu machen. In bezug auf die Hochgeschwindigkeitsstrecke Mchn.-Nbg. ist der Zug ja ohnehin schon abgefahren.


    Aber gerade deshalb sehe ich - egal ob es nun eine Express-S-Bahn oder der Transrapid wird, dann als gelöstes Problem an. Knapp 30 oder im Fall vom TR 15 min vom HBF zum Flughafen ist eine Zeit, die auch in anderen Städten in Deutschland kaum unterboten wird. Außerdem ist eben auch die Taktfolge und nicht nur die Fahrzeit von entscheidenter Bedeutung - und da braucht sich MUC mit dem 10min.-Takt schon heute nicht verstecken.


    Da das Wachstum in München nunmehr ohnehin zum großen Teil vom Umsteigeverkehr generiert wird, ist in zunehmendem Maß die Erreichbarkeit auf dem Landweg für das Wachstum von untergeordneter Bedeutung.


    Gerade hier hat München, was die Bequemlichkeit und Schnelligkeit anbetrifft, mit dem T2 einen gewaltigen Schritt getan und ist derzeit mot einer minimum connection time von 30 min weltweit in einer Spitzenposition. Außerdem hat der Flughafen mit dem T1, wo nahezu ausschließlich point-to-point-Flüge durchgeführt werden, auch in diesem Bereich mit den kurzen Wegen die Nase vorn.


    Max BGF


    Was die Kapazität mit dem (Aus-)Bau des Satelliten anbetrifft, liegt diese bei rund 15 Mio. Die derzeitige Verteilung der Passagiere liegt in etwa bei 2/3 am T2 und 1/3 am T1. München wird heuer knapp 29 Mio. Passagiere erreichen, was dann rund 9,6 Mio im T1 und 19,4 Mio. am T2 entspricht. Da das T2 für 20-25 Mio. konzipiert wurde, sind die 20 Mio. ohnehin schon so gut wie ausgereizt und die 25 Mio. sind bei einem durchschnittlichem Wachstum von 4,5% bereits im Jahr 2011 leicht überschritten.


    Da das T1 wegen der unterschiedlichen Aufgabenbewältigung nicht als "Überlaufbecken" genutzt werden kann, ist der Ausbau des Satelliten kein unnötiger Luxus.



    PS. Wer sich für Verkehrsstrukturdaten des Münchner Flughafens interessiert klickt mal hier!

    @ Manuel


    Ich darf dich mal daran erinnern, dass es bei Deiner vorherigen Aussage und auch bei meiner Zustimmung zum Post von "das Tier", als auch bei meiner Antwort um:


    Auf Verkehrsachsen wie Skalitzer Straße und Beusselstraße könnte die Geschwindigkeit schon bald begrenzt werden


    [...]


    Der Senat will auf zahlreichen Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 vorschreiben..."


    ging!


    Aber gut! Mir kanns ja wurscht sein, was ihr in Berlin so treibt.

    Zitat von Manuel

    Es fällt natürlich schon schwer, auf dem Niveau zu diskutieren. :mad:



    Wenn du meinen letzten Satz auch noch gelesen hättest, hättest Du Dir den Seitenhieb sparen können.


    Im Prinzip sag ich da pauschal nix anderes als Du - nur dass Du es etwas spezifizierst..


    Einen Fehler hab ich allerdings gemacht. Ich hätte besser kennzeichen sollen, dass das von mir Gesagte auf Mchn. gemünzt war.

    Manuel, dieses ganze "Tempo-30-getönse" macht doch keinen Sinn.


    Einmal wird praktisch überall, wo es die Strasse/der Verkehr zulässt, schneller gefahren. Ein weiterer Punkt ist, dass die heutzutage gebauten Autos bei dieser Geschwindigkeit in den unteren Gängen betrieben werden müssen, was eine höhere Drehzahl erfordert und damit deutlich unwirtschaftlicher und umweltschädlicher ist.


    Für mich ist das Ganze wirklich "nur" ein Politikum, das von Ideologien getragen ist.


    Eigenartig ist: Jeder wünscht sich vor seiner Haustür diese Tempo-30-Zonen. Nur wenn er selber unterwegs ist, gelten diese Grenzen nicht mal mehr vor der eigenen Haustür.


    Ich bin froh, dass den Kommunen langsam das Geld für so blödsinnige Maßnahmen, wie diese "Kamelbuckel" ausgeht - wobei ich mir dabei, wenn ich mir die "Kreiverkehreritis" anschau, noch nicht mal so sicher bin..

    Manuel, in Bezug auf die künftig geänderten Antriebstechniken in Bezug auf Busse hast Du sicherlich recht!


    Was allerdings die eigene Trasse der Tram und das Schalten von Signalen anbetrifft - dies geht auch bei Bussen. So wurden beispielsweise in München ursprüngliche Trambahntrassen geteert und werden nun als "Schnellspur" für Busse genutzt (i.e. Waldfriedhofstr.). Und auch diese Busse sind in der Lage, Ampeln für sich selber zu schalten.


    Nennt sich "Beschleunigung Bus und Tram". Wie sich das ganze auf den normalen Strassenverkehr auswirkt, lass ich hier mal außen vor.


    Was die Kapazitätsgrenzen bei den Bussen betrifft, so gibt es m.M. nach nur wenige Linien in Mchn., die darauf angewiesen wären. Wenn man dafür aber in den Stoßzeiten die Taktfrequenz erhöhen würde, ist mit den eingesetzten Gelenkbussen schon einiges an Passagieren wegzuschaufeln - und es wäre sozusagen als Nebeneffekt auch noch der Komfort erhöht.


    Vor Jahren sagte man in München mal: keine Stadt kann es sich leisten auf Dauer 3 Transportmittel, U-/S-Bahn, Bus und Tram, nebeneinander wirtschaftlich zu betreiben.


    Aber der Steuerzahler- und Passagier zahlts ja, wenn es nicht reicht.


    Mir reichen auf jeden Fall diese sinnlosen Gefühlsduseleien, nur weil ein "Nostalgieclub" die Tram auch weiterhin sehen will.


    Das ist jetzt, anders als es vielleicht klingt, kein generelles Statement gegen die Tram. Es mag durchaus Regionen und Städte geben, wo dieses Transportmittel seine Berechtigung hat.

    Ich kann aus Nostalgiegründen eine gewisse Begeisterung für dieses Transportmittel durchaus verstehen - aber so richtig zeitgemäß ist es imo nicht. Und schon gar nicht verstehen kann ich dieses ewige Hin- und Her wie es in München gemacht wird/wurde.


    Erst werden Linien stillgelget, die Fahrdrährte abgebaut, die Gleise rausgerissen oder zugeteert, dann mit viel Aufwand wieder in Betrieb genommen. Was da an Steuergeldern verschleudert wird, geht auf keine Kuhhaut mehr.


    Ich frag mich warum man bei uns nicht, wie in anderen Ländern, wenn man schon ein "abgasfreies" Verkehrsmittel in der Stadt haben will, nicht auf O-Busse ausweicht.


    Damit hätte man den Vorteil, dass die Abgaserzeugung aus dem Ballungsraum ins Kraftwerk verlagert wird (gesamtumweltpolitisch natürlich ebenso fragwürdig wie die Strassenbahn oder E-Loks), ist leiser als der Bus mit dem Dieselmotor und hat aber gleichzeitig den Vorteil, dass man nicht schienengebunden ist.


    Bei diesem Thema fällt mir immer der Witz mit dem "kloan Maxxl" ein, der mit'm Radl auf'm Tramgleis langsam vor der wie wild bimmelnden Strassenbahn herfährt und. als ihn der wütende Tramfahrer an der Ampel anpflaumt, "sog amoi, kloaner, konnst net vom Gleis obi geh", antwortet:


    "I scho, obba Du ned!"

    Hm, auf den "Trichter" hätt ich auch selber kommen können. Da hauts mich regelrecht vom Sockel. Frankfurt fast das 3-fache von Hannover!


    Hab das "spiel" grade mal mit München und Köln gemacht. Hallenfläche 175.500m², Umsatz 2003 Konzern insgesamt 169,1 Mio. EUR (Messe München GmbH 153,6 Mio. EUR), wären das für


    München 966 (bzw. 878) EUR/m²
    Köln 1.290 EUR/m².


    Ließe sich eigentlich nur damit erklären, dass Hannover überdimensioniert ist und die kompletten Hallenflächen nur bei den ganz großen Messen vermietet sind. Eine andere Erklärung (außer Misswirtschaft) hätte ich dafür nicht.


    Erstaunt hat mich auch, dass in D sowohl Köln mit 286.000m²+52.000m² Freifläche (369 Mio. Umsatz) und Düsseldorf mit 252.000m² Hallenfläche noch vor München (175.000m²+74.500m² Freifläche) und Berlin (160.000 m²) liegen. Ausserdem war ich erstaunt, dass Leipzig, als alter traditionsreicher Messestandort und trotz des neu gebauten Messegeländes "nur" 121.000m² aufweist.

    Wobei Geländegröße und Umsatz durchaus korrelieren dürften.


    Interessant find ich auf der Hannoveraner Messeseite, dass der Messeplatz Deutschland offensichtlich weltweit recht gut aufgestellt ist.


    Ich zitiere:


    "Rund zwei Drittel der weltweit führenden Messen finden in Deutschland statt. Damit ist der Messeplatz Deutschland in der Durchführung internationaler Messen weltweit die Nr. 1. Neben der Deutschen Messe AG haben weitere fünf der zehn umsatzmäßig größten Messeveranstalter der Welt ihren Sitz in Deutschland."


    [...]


    "...Sechs der zehn größten Messegesellschaften der Welt haben hier ihren Sitz. ..."


    [...]


    "...Auf 25 deutschen Messeplätzen stehen für die Durchführung überregionaler Messen und Ausstellungen knapp 2,5 Mio. m² Hallenfläche zur Verfügung. Neun Gelände verfügen über mehr als 100.000 m² Hallenkapazität, vier über mehr als 50.000 m² Hallenfläche. Vier der fünf größten Messegelände Europas und der Welt liegen in Deutschland." ...

    Hannover ist auf jeden Fall größer, was aber zumindest was Europa betrifft, den 2. Platz für Frankfurt nicht ausschließt.


    In der Liste der Messeplätze Europas führt die Deutsche Messe AG vor den Messeplätzen Mailand und Frankfurt.


    Die Deutsche Messe AG verfügt über ein Geländeareal von 1.000.000 qm mit 27 Hallen von zusammen 497.730 qm; hinzu kommt ein nutzbares Freigelände von 57.880 qm.


    # Gesamtgröße: 1.000.000 Quadratmeter
    # Anzahl der Hallen: 27
    # Gesamthallenfläche: 497.730 Quadratmeter FKM-Bruttofläche
    # Markante - teilweise ausgezeichnete - Hallenarchitektur
    # Freigeländefläche: 57.880 Quadratmeter
    # Gläserne Passagen und überdachte Hallenübergänge
    # Grün- und Ruhezonen, Expo-Allee, Erdgarten
    # Convention Center(CC): 35 Räumen und Sälen mit modernster Tagungstechnik
    # Parkplätze: 50.000 Pkw (davon 8.790 in Parkhäusern)


    Siehe Website


    Zu Mailand:


    Bis zum Jahr 2005 sollen die Mailänder Großveranstaltungen, für die teilweise lange Wartelisten von Ausstellerseite vorliegen, in das neue Messezentrum in Rho Pero verlagert werden. In Rho Pero werden 354 000 qm Hallen- und 60 000 qm Freifläche für eine Investitionssumme von 750 Mio. Euro errichtet.


    Siehe Webseite


    Frankfurt


    Grunddaten
    Grundfläche (qm) 475.000
    Verfügbare Hallenfläche (qm) 324.277
    Verfügbare Freifläche (qm) 83.163
    Zahl der Hallen 10


    Daten und Fakten Frankfurt

    Die 4km haätte ja "nur" das vorgelagerte Pier gehabt. So wie das auf dem Entwurf aussieht (ist leider auch bei Vergrösserung des Bildes nicht zu sehen) wären an der eigentlichen "Halle" nochmals gut 2,5 km als Andockstationen vorhanden, ebenso, wie auf der Rückseite des Piers scheinbar auch noch Andockstationen sind, so dass er irgendwo bei 7-8 km "Gebäudenahe" Abstellpositionen für die Flugzeuge wäre.


    So beeindruckend diese Zahlen auch sind, so unpraktisch ist der ganze Laden. Wie Chewbacca schon sagte. deswegen flog er ja auch in der 1. Runde raus.


    In Paris wäre dieser Gigantismus sicherlich besser angekommen.