Beiträge von munich

    "...die towers sind doch nur ein langweiliger klotz, der glücklicherweise wenigstens noch zum befestigen einer lichterkette taugt.

    tut mir leid, aber dieses, aus dem nichts künstlich eine euphorie heraufbeschwörende wahrzeichengetue kann ich nich abhaben. das is meine bescheidene meinung"

    Ich kann Deine Aussage übergaupt nicht nachvollziehen, xxfab.

    Einmal würde mich interessieren was Du an den Highlight Towers so langweilig findest. Ich für meinen Teil finde, dass diese Hochhäuser sich gemeinsam mit dem Hypo- und BMW-Hochhaus wohltuend von der sonstigen "Schuhschachtelarchitektur" in München abhebt.

    Und was die Wahrzeichen angeht: ein Wahrzeichen wird nicht von heute auf morgen Wahrzeichen - und natürlich hat es ein Hochhaus, das sonst keine Besonderheiten oder vielmehr Superlativen aufzuweisen hat, schwer zum Wahrzeichen zu werden. Aber letztendlich gehört es zum Stadtbold dazu - und es fällt auf.

    Als ich letztes Jahr Besuch aus Chicago hatte, wurde ich gefragt was das für ein "Skyscrapper" ist. Also wenn es selbst Leuten aus Chicago auffällt - und das war absolut nicht negativ gemeint - dann hat so ein Gebäude zumindest eine gewisse Aussagekraft und gibt eine gewisse Dynamik und auch Wirtschaftskraft einer Stadt wieder. Gerade als Solitär ist es schwer ein Hochhaus zu kreieren, das nicht negativ auffällt. Und dies ist mit den Skylight Towers sicher weit besser gelungen als mit dem "Uptown". Wobei selbst dieses Hochhaus, wenn es im Ensemble mit anderen stehen würde, tolerabel wäre.

    Die Frage war, mit welcher Begründung Du meine Äußerungen als "Stammtischparolen" bezeichnest und nicht welcher Teil Dir als "Stammtischparole" erscheint!

    Sorry münchner, aber da Du noch nicht mal im 2. Anlauf im Stande bist/warst eine ganz einfache Frage zu beantworten, wie sollte es Dir da möglich sein größere Zusammenhänge zu erkennen.

    Insofern bist Du entschuldigt! Allerdings solltest Du künftig schon vermeiden mich als "stümperhaft" oder gar "engstirnig" zu bezeichnen.

    Und was mir an Verunglimpfungen in Bezug auf unsere Politiker zusteht, darfst Du getrost mir überlassen. Wenn sich jemand wie der Dicke hinstellt und dem Volk seinen Ganovenehre beweist, dann kann man so einen Mann gar nicht genug verunglimpfen.

    Mit Geschichte und Politik kann ich entgegen Deiner Behauptung schon was anfangen, auch dann noch, wenn es mir völlig wurscht ist ob der "Gaiser Garl'" bei Kleinkleckersdorf im Jahre xyz einen Krieg geführt oder in Großkleckersdorf einen Frieden geschlossen hat (Du beziehst Deine Aussage ja wahrscheinlich auf dieses Post von mir).

    Entscheidend ist, dass man Zusammenhänge erkennt - und genau da scheint es bei Dir zu mangeln. Ansonsten würdest Du nicht so vehement einen völlig sinnlosen Schlossbau, der zur völlig falschen Zeit durchgeführt werden soll, verteidigen.

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    Zitat von Iwano

    Manuel: [...]
    Des weiteren hatte ich munichs Aussagen (besser Ausbrüche) eher auf die erste Hälfte des 20. Jh. bezogen, was auch als einziges Sinn macht, denn bisher hat der Bund noch keinen Versuch unternommen Berlins Entschuldung zu übernehmen, somit hat der Rest Deutschlands bisher höchstens über den Länderausgleich "geblutet" und ich bezweifel doch das munich darauf angespielt hat...
    [...]

    Hab es leider zu spät gesehen, sonst hätte ich es in mein 1. Antwortpost mit hinein genomme.

    Allerdings kann ich diese Aussage auch nicht unwidersprochen hinnehmen.

    Genau der Länderfinanzausgleich und natürlich nicht zu vergessen, die Bundesergänzungszuweisung ist es, was ich unter bluten (in der Gegenwart) verstehe!

    Ich hab mir vor einiger Zeit mal die Mühe gemacht und (nur diese beiden) Zuschüsse auf den Kopf umgerechnet. das waren 2004 an Länderfinanzausgleich (795€/Kopf) und nochmals an 757 €/Kopf Bundesergänzungszuweisungen (insgesamt 1.551 €/Kopf)!

    Damit liegt Berlin weit vor Bremen (1.207 €/Kopf), Mecklenburg-Vorpommern (1.027 €/Kopf), Sachsen-Anhalt (1.010 €/Kopf), Thüringen (993 €/Kopf), Sachsen (954 €/Kopf) und Brandenburg (919 €/Kopf)!

    Die anderen "Empfänger" kann man schon fast vernachlässigen. Saarland (527 €/Kopf), Rheinland-Pfalz (150 €/Kopf), Niedersachsen (142 €/Kopf) und Schleswig-Holstein (124 €/Kopf).

    Insgesamt erhielten die "Nehmerländer" 2004 als Bundesfinanzausgleich 6.752.000.000 € und nochmals als Bundesergänzungszuweisungen 15.038.000.000€, was in der Summe 21.790.000.000€ macht! Diese Zahlen muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!

    Aber auch in der Vergangenheit, so z.B. im Kaiserreich wurde die Hauptstadtpracht nicht nur von den Berlinern erwirtschaftet.

    :D Na, da hab ich ja offensichtlich in ein Wespennest gestochen, wie ich an den Reaktionen sehen kann.

    @ münchner

    Wo nimmst Du eigentlich Deine "sachliche" Kritik her? :confused: :lach:
    Die Art und Weise wie Du Deine Kritik äußerst ist allerdings unter aller S.., wie man an der weiteren Begründung auf "b-a-t-o"s Nachfrage sehen kann!

    Wir beide sind ja zwischenzeitlich schon einige Male aneinander geraten. Dabei ist mir auch Deine etwas kleinkarrierte Denkweise und Deine Fortschritts- und Technikfeindlichkeit schon aufgefallen. Insofern verwundert es mich nicht, wenn Du "König-Ludwig-like" ein Verfechter von Schloßbauten bist. Dass das Land andere, weitaus dringlichere Probleme als Schloss- und Denkmalsneubauten hat, sollte sich aber eigentlich auch Deinem etwas engen Blickwinkel nicht verschlossen haben - zumindest nicht, wenn Du ein paar Posts weiter oben den Einwand "b-a-t-o"s mit den Schulkindern gelesen hast.

    Und um dem gleich zuvor zu kommen: ja, ich weiß, Bildung ist Ländersache. Aber so losgelöst, wie das beispielsweise Iwano gemacht hat, kann man die Haushalte nicht betrachten (falls nicht klar sein sollte, kann ich es gerne erläutern).

    @ Iwano

    Zunächst einmal mein Dank an Dich für die weitgehend sachliche, zumindest aber detaillierte Kritik - und insbesondere die Richtigstellung bzgl. der Finanzierung (hier hatte ich tatsächlich den falschen Ansatz).


    Nun aber zu Deinen (anderen) Einwänden:

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    Zitat von Iwano

    [...]

    1. Das Schloß habe keinen "technischen Nährwert":
    Die Sichtweise, dass nur Fabrikanlagen, Schulen und Polizeistationen einen praktischen Nutzen haben, aufwändige und teure Kulturensembles aber nur Luxus sind, den man sich höchstens in Zeiten des subjektiv wahrgenommenen Überflusses (also NIE) leisten darf, geht stark an der Realität vorbei.
    Das optische Erscheinungsbild einer Stadt und/oder ihre kulturellen Attraktionen sind ein wichtiger und zukunftsträchtiger Standortfaktor. Ganz besonders für Länder in denen anteilsmäßig die industrielle Fertigung an Gewicht verliert und sich der Schwerpunkt mehr und mehr auf Dienstleistungen verschiebt.
    Gerade in den Bereichen des Tourismus und der Anziehungskraft für kreative Leute aus aller Welt besteht in Berlin ein ungewöhnlich großes Potential. Vor allem der entstehende Komplex aus Museumsinsel und Humboldt-Forum wird einen wirklich nicht zu unterschätzenden Einfluss auf Berlins und damit auch Deutschlands Attraktivität in diesen Bereichen haben. Das ist sehr wohl technischer Nährwert und zwar soviel, dass auch die Höhe der Ausgaben gerechtfertigt ist.

    [...]

    Sollte Berlin bisher nicht ausreichend Anziehungskraft für Touristen haben, dann wird dies sicherlich auch durch ein neues Schlösschen und ein paar weitere Museen und Denkmäler nicht erreicht werden. Soweit ich mich erinnere ist Berlin bereits jetzt die touristisch meistbesuchte Stadt Deutschlands. Wozu also dieses nochmals "drauf satteln"?

    Ausserdem spreche ich nicht davon, dass Kulturbauten nur "zu Zeiten des subjektiv wahrgenommenen Überflusses" erstellt werden dürfen. Aber wie bereits oben erwähnt, geht die finanzielle Notlage Deutschlands weit über solche subjektiven Empfindungen hinaus. Und Kultur begrenzt sich nicht auf Bauten und Ausstellungen und die Attraktivität einer Stadt nicht auf "totes" Zurschaustellen einiger Bauwerke.

    Wenn ich sehe, dass in Berlin Theater geschlossen werden sollen - obwohl dies eigentlich Leben bedeutet, dann kann ich dieses "den Hals nicht vollbekommen" überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Es ist doch nicht damit getan, dass ich so ein Bauwerk hinstelle und dann schluss, aus, amen! Das Ding muss unterhalten werden und, wenn es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll, laufen Betriebskosten auf. Es gibt wohl wenig Schlösser in Deutschland, die auch nur ihren Unterhalt mit dem Verkauf von Eintrittskarten erwirtschaften (Neuschwanstein dürfte da eine der wenigen Ausnahmen sein).

    Übrigens noch was zu diesem Punkt! Wenn es so wäre, wie von Dir postuliert, dann vermisse ich eine Kosten-/Nutzenrechnung! Wollen wir wetten, dass die nicht gemacht wurde!

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    Zitat von Iwano

    [...]
    2. Die Passage: "kein Geld im Sack,..." bezieht sich augenscheinlich auf Berlin als Stadt/Land. Diesem wird unterstellt sich diese Großmannssucht zu leisten.
    Hier liegt aber ein inhaltliches Mißverständnis vor, da nicht Berlin sondern der Bund die Kosten für den Neubau (abzüglich der Fassade) trägt.
    [...]

    Hier lag, wie von mir schon erwähnt, tatsächlich eine falsche Ansicht bei mir vor, was allerdings an den Tatsachen, dass Steuergelder sinnlos verplempert werden, wenig ändert. Und auch was Berlin selbst anbetrifft hat meine Kritik sicherlich eine gewisse Berechtigung.

    Der Bund ist klamm, fast genauso klamm wie die Stadt/das Land Berlin selber. Gelder die in solche "Luxusprojekte" fließen können an anderer, notwendigerer Stelle nicht nochmals für Berlin locker gemacht werden. Weiterhin kann ich mir nicht vorstellen, dass der Anstoß für dieses Projekt aus der Bundespolitik kam. Es dürfte schon vielmehr so gewesen sein, dass sich lokale "Politgrößen" dafür stark gemacht haben und dann den "Trick" mit der Finazierung durch den Bund gefunden haben. - Und genau das ist es, was ich auch kritisiere! Es wird immer - und nicht nur in Berlin (da allerdings ganz besonders) - so getan, wie wenn das Geld nicht von jemanden verdient werden müsste, das man dann so leichtfertig, weil nicht die eigenen Kassen belastend, ausgibt.


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    Zitat von Iwano

    [...]
    3. Die Neigung der Stadt Berlin alles Unglück Deutschlands in die Schuhe zu schieben geht noch offensichtlicher im nächsten Abschnitte weiter. Sinngemäß "Die Deutschen mußten in den Weltkriegen und auch danach für den Größenwahn der Regierenden aus der Hauptstadt bluten" und "Schuld ist immer die kleine herrschende Elite"
    Dies ist nun in der Tat eine absurde Sichtweise.
    ...
    ...
    [...]

    Hier zitiere ich nur einen geringen Teil, weil mir weitgehen, was in meine schlichte Aussage in Bezug auf die Historie, hinein interpretiert wurde, einfach zu weit hergeholt ist. Von Kriegen habe ich nicht geschrieben und auch nicht gemeint. (Anmerkung: Habe Dein Edit zur Kenntnis genommen, akzeptiere dieses, nehme aber trotzdem kurz Stellung zur "Interpretation".)

    Dass allerdings Prachtbauten, Boulevards und Parks in Hauptstädten schon immer "etwas" größer dimensioniert wurden (auch wieder nicht nur in Berlin, sondern auch in Paris, Wien, etc. - und zu "Kinis" Zeiten auch in München ) und dies von der restlichen Bevölkerung mit harter Arbeit erwirtschaftet werden musste, trifft dann schon eher den Nagel auf den Kopf - was letzendlich auch zu einer Aversion der restlichen Bevölkerung zu den "Hauptstädtern" führte - und, falls es so weiter geht auch weiterhin führt.

    Wie schon angemerkt: das alles ließe sich in Zeiten der Vollbeschäftigung und des wirtschaftlichen Wohlstands noch einigermaßen ertragen - in Zeiten wie diesen ist es für mich und wahrscheinlich auch für weite Teile der Bevölkerung ein absolutes "no go"!

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    Zitat von Iwano

    [...]
    4. Die Behauptung, das Schloß würde nur für eine Handvoll Politiker gebaut ist absurd. Richtig ist, dass natürlich viele Politiker den Bau sachlich für richtig halten und sich natürlich auch darüber freuen würden wenn für ihre Reputation dabei auch etwas abfallen würde. ...
    [...]
    Die Stiftung zur Errichtung der Fassade ist doch z.B. nicht gerade mit hochkarätigster Politprominenz überladen...
    [...]

    Auch hier zitiere ich als Gedächtnisstütze nur einen Teil. Im Prinzip habe ich oben bereits dazu Stellung genommen. Auch wenn es um eine Stiftung geht, sind auch dort Leute vorhanden, die sich gerne profilieren, ihr Gesicht in der Zeitung sehen - auch wenn es sich nicht um Politprominenz handelt. Allerdings lässt sich die Politprominenz dann ohne Hirn oder vernünftige Rechnung vor den Karren spannen.

    In meinen Augen keineswegs "honoriger"!


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    Zitat von Iwano

    [...]
    Insgesamt kann ich munichs Ausführungen also in keinem Punkt zustimmen und muss sie leider als reinen Lokalchauvinistischen Ausbruch eines Bayern ansehn, der (in geliebter Tradition) alles Schlechte den "Preisn" in die Schuhe schieben will.
    [...]

    Hier liegst Du nun völlig daneben!!!

    Mir geht es darum, dass Berlin endlich auf die Beine kommt! Ich bin durchaus für vernünftige Projekte in der Hauptstadt zu haben. Als Beispiel möchte ich nur mal den Bau eines vernünftigen Airports nennen. Es dürfen gerne auch Anschubfinanzierungen für Forschungsinstitute und Projekte sein. Wie wäre es wenn man Berlin zur Haupstadt der Energieforschung machen würde? Oder man baut ein Forschungszentrum für Pharmazie - oder wenn man Dienstleistung betreinben will, Gesundheitszentren für wohlhabende Gesellschaftsschichten. Man sollte sich vielleicht mal Fachkompetenz mit Leuten wie Lothar Späth ins Haus holen. Auch dafür wären Gelder sinnvoll verwendet.

    Ich stimme b-a-t-o voll und ganz zu (und habe mich in diesem Thread bisher nur deshalb nicht geäußert, weil er ja meine Meinung bereits kund getan hat)!

    Wenn man keine Mark (€) Geld im Sack hat, ansonsten der restlichen Republik auf der Tasche liegt und dann reine Prestigeobjekte angeht, die keinerlei "technischen Nährwert", sprich Verbesserung der wirtschaftlichen oder infrastrukturellen Situation mit sich bringen, dann ist dies in meinen Augen schon kriminell zu nennen. :Nieder:

    Aber dieses Verhalten scheint ja historisch gewachsen zu sein. Es war ja bereits früher so, dass der Rest Deutschlands für die Großmannssucht der in Berlin regierenden bluten musste. Dies ist sicherlich ein Grund dafür, warum Berlin so "beliebt" ist (wofür allerdings die Berliner nichts können).

    Es ist eine kleine Zahl der herrschenden Deppen, die sich auf Kosten aller ein Denkmal bauen. Angefangen bei unserem Dicken, der es gar nicht erwarten konnte, seinen erheblichen Anteil an diesem Blödsinn zu leisten, weiter über Schilly und Schrödi - und natürlich nicht zu vergessen solche Pfeifen wie der "Wowi"!

    Planlos, ziellos, dafür aber maßlos! :Nieder:

    Das ist sicherlich richtig @ b-a-t-o!

    Aber "Kleinvieh" macht bekanntlich auch Mist. Was für mich besonders erschreckend ist, ist, dass eben die Anzahl des "Kleinviehs" vermutlich relativ hoch ist, da ja über solche Dinge kaum bundesweit Statistiken geführt werden dürften. Vor allem ist es auch für den Bürger kaum noch nachvollziehbar, wo und in welcher Anzahl das Geld "rausgeworfen" wird.

    Damit ich nicht falsch verstanden werde: ich bin der Letzte, der nicht dafür ist, dass die Greueltaten während der Naziherrschafte bei uns allen im Gedächtnis gehalten werden. Aber dies wird sicherlich nicht durch "Masse an Denkmälern" erreicht.

    Außerdem finde ich es schon fast beschämend, wie man auf der einen Seite um Reparationszahlungen rumgeknappst hat - bei Beispielen wie hier, wo ein paar wenige Einzelne sich zu profilieren suchen, dann aber mit Geld nur so um sich geschmissen wird.

    :Nieder: So wird also das Geld der restlichen Republik und natürlich auch des Landes Berlin in der Hauptstadt "verbrannt"! :nono:

    Bei allem Verständnis, aber wenn man schon kein Geld hat und überall sparen muss, dann frag ich mich, ob solch "dringliche" Objekte nicht auch noch ein paar Jahre Zeit gehabt hätten.

    Ich jedenfalls bin die letzten 50 Jahre ganz gut ohne den "Berliner Terror" ausgekommen!

    "nicht an ORY sondern CDG"

    Danke BMXican! Meinte ich natürlich. Hab's ausgebessert.

    "...dass mit dem Ausbau von FRA MUC keine so hohen Zuwachsraten mehr haben wird."

    Das befürchte ich, aus Münchner Sicht gesehen, auch (wenn auch nicht so gravierend, wie allgemein angenommen)! Allerdings erscheinen mir die prognostizierten Wachstumsraten langfristig insgesamt zu hoch. Die Erfahrung zeigt, dass, je größer der Flughafen ist, um so kleiner ist das prozentuale Wachstum, ausser natürlich, wenn äußere Umstände, wie Verlagerungen von Drehkreuzen oder Billigfliegern hinzu kommen.

    Neben AMS könnte sich im Laufe der Zeit auch noch MAD zu einem Wettbewerber zu FRA entwickeln. Die hatten die höchsten prozentualen Zuwachsraten (Jan.-Nov. 05 immerhin 8,8% und letztes Jahr auch bereits fast 8%) der sog. "Group 1 Flughäfen" (>25 Mio.) und werden heuer die 40 Mio. locker überschreiten. MAD hatte bereits letztes Jahr ein Wachstum von fast 8% und es dürfte nur noch 2 Jahre dauern bis sie AMS überholt haben.

    Ähnlich wie mit MAD und FRA, nur noch gravierender verhält es sich mit BCN und MUC. Da müssen sich die Münchner warm anziehen, wenn sie nicht innerhalb der nächsten 2-3 Jahre von Barcelona überholt werden wollen.

    PGS, das brauchst Du nicht befürchten!

    MUC ist zwischenzeitlich schon fast genauso an seinen Kapazitätsgrenzen angelangt wie FRA. Nur dass zum Unterschied zu FRA in München die Fluggesellschaften nicht bereit sind ihre Flüge in Tagesrandzeiten zu legen. Im Übrigen sehe ich die Situation für Frankfurt nicht soooo pessimistisch (außer natürlich, dass FRA seinen Platz an CDG abtreten muss). Das wäre aber auch mit dem Ausbau irgendwann passiert, da LH wesentlich vorsichtiger mit der Einführung von Langstrecken agiert, Wie das AF/KLM macht.

    Auch wenn AMS derzeit noch ein ganz ordentliches Wachstum zu verzeichnen hat, so ist es mir trotzdem nicht angst davor, dass FRA seinen Platz an AMS eines Tages verlieren wird (zumindest nicht aus Kapazitätsengpässen des Airports begründet).. Dazu ist FRA ein zu wichtiger Knoten im Weltluftverkehr.

    Und was den Wettbewerb von MUC zu FRA betrifft: das ist reine Träumerei einiger münchner Lokalpatrioten, wenn sie meinen, dass MUC eines Tages FRA einholen oder gar überholen könnte. MUC ist und bleibt im gewissem Sinn Überlaufbecken von FRA und für die LH/Star-Allianz eine sinnvolle Ergänzung, um den süd- und südosteuropäischen Raum an die Allianz anzubinden.

    Da sich gerade Kunden aus Italien nur mit relativ kleinem Gerät noch gewinnbringend feedern lassen, wäre dies für FRA, selbst wenn sie die 4. RWY hätten, nicht möglich dieses ganze "Kleinglump" unterzubringen, da FRA sehr viel "Heavy-Verkehr hat und die Staffelung für "Medium" und "Light" hinter "Heavy" vergrössert werden müsste.

    FRA hatte dieses Jahr knapp 500.000 Bewegungen und MUC knapp 400.000. Wenn man nun den Verkehr beider Flughäfen zusammenlegen würde, wäre eine Größenordnung von Atlanta oder Chicago erreicht. Dieser ließe sich aber bestenfalls mit 4 parallel ausgerichteten RWYs, wie z.B. in Paris-CDG abwickeln. Auch AMS hätte da mit sienen kreuzenden und der einen, so gut wie (aus Fluglärmgründen) stillgelegten Bahn Schwierigkeiten.

    Aber macht Euch mal wegen der Fluglärmgegener keine Sorgen! Denen gelingt es zwar die Vorhaben in FRA und MUC zu verzögern, verhindern können sie sie jedoch nicht. :daumen:

    :D Also ich kann Deiner Argumentation ehrlich gesagt nicht so ganz folgen.

    Jeder Frauenbusen und Po ist konvex geformt (war schon der Spruch meines Lehrers, damit wir uns den Unterschied zwischen konkav und konvex merken konnten: "konvex reimt sich auf Podex") und ich hab noch selten einen Mann über diese konvexen Merkmale einer Frau beschweren hören. :D

    Dekoratives Anführungszeichen
    Zitat von juco_baltic

    [...]
    Es kann sein, dass in der Alpenregion die Bauverordnung dafür einen bestimmten Paragraphen erlassen hat, die das dort für Gewerbeobjekte anders regelt.


    Die Bauordnung gibt da nichts her. Auch die Internetrecherche verlief bis auf historische Gründe ergebnislos.

    Hier der historische Grund:

    "...Wo ausreichend Holz zur Verfügung stand, verwendete man Holzschindeln,
    die ursprünglich wegen der nur in Hammerschmieden herstellbaren und somit
    teuren Nägel lose verlegt werden mußten und deshalb nur eine flache
    Dachneigung zuließen (Alpen, Bayerischer Wald). ..."


    Mal abgesehen davon, dass ich diese flachen Dächer als ausgesprochen schön empfinde, ergeben sich eigentlich nur Nachteile.

    Auch was das möglicherweise nicht gewollte Abrutschen des Schnees betrifft, kann ich keinen trifftigen Grund erkennen @ LugPaj. Hierfür gäbe es bei problematischen Stellen ja Schneefanggitter, die übrigens auch bei den flachen Dächern der Alpenregion aufgebracht sind.

    Dachneigung

    Aus gegebenem Anlass (Einsturz des Daches in B. Reichenhall) muss ich mal eine Frage bzgl. Dachneigungen stellen.

    Gerade in Bergregionen/Alpenraum ist es auffällig, dass die Dächer eine weitaus geringere Neigung aufweisen, als in anderen Gegenden. Da der Schnee, wie aus aktuellem Anlass erkennbar, ja eine nicht geringe Rolle bzgl. Statik aufweist, würde mich interessieren, ob jemand weiß, warum diese Bauform gewählt wird.

    Aus meiner Sicht wäre eine Starke Dachneigung, wo ein Abrutschen des Schnees gegeben ist, doch weitaus sinnvoller. Andererseits kann ich mir bei solch "Gewachsenen" Formen nicht vorstellen, dass man sich nichts dabei gedacht hat. Vielleicht kann mich ja jemand aufklären.

    Danke!