Beiträge von damator

    Esslinger
    der Boden wird jetzt dafür rund um den Baden Airpark versiegelt und zwar nicht zu knapp. Neue Autobahnanschlüsse und Bahnanschlüsse werden am Baden-Airpark gebaut. Insgesamt wird das gebaut, was in Stuttgart schon vorhanden ist. Neue Einflugschneißen produzieren überproportional viel neuen Lärm.

    Finde dafür mal eine wirtschaftliche Begründung.

    Die vierte Spur bei LB ist geradezu Ausweis des Versagens. Vor lauter Schiß vor den mächtigen Ökospinnern oder einem entfernten Grashalm bringt man es gerade noch zuwege, einen Seitenstreifen zwischen zwei Ausfahrten umzumarkieren. Durchsetzungskraft = 0.
    Was heißt hier Versagen, die Region kann hier nichts tun und mit Ökospinnern hat das überhaupt nichts zu tun. Autobahnen baut und unterhält der Bund, falls das dir nicht bekannt sein sollte. Und wenn dort die A81 immer nur im weiteren Bedarf gehandelt wird, kann man erstmal nichts weiter machen. Für die Filderauffahrt gilt das gleiche. Das entscheidet Berlin unabhängig von Ökospinnern, Region und Land. Die haben da alle kein Einfluss drauf und dürfen nur tolle Vorschläge machen, welche aber alle abgelehnt werden...

    Wenn jedoch eine Ummarkierung durchgesetzt wird, ist das die Arbeit des Regierungspräsidiums Stuttgart, welches auf Empfehlung des für die Verkehrsplanung zuständigen Regionalverbandes handelt.

    Max BGF (verschoben von "Immobilienmarkt Stuttgart")
    Stuttgart bzw. die Region sollte sich ernsthaft Gedanken über Standortfaktoren, insbes. Infrastruktur, machen. Die Entwicklung beim gelben Bähnle ist gut, aber nicht alles. Ich habe schon einige Flughäfen sehen dürfen, nur eine Bahn ist so langsam allenfalls noch Urwaldstandard. Und das Thema Nordostring ist ein einmaliges Trauerspiel. Inzwischen ist die Planung den Gegnern soweit entgegengekommen, daß man auch in zwanzig Jahren keine Schnellstraße mehr daraus machen kann. Was die Region braucht sind mehr Schnellstraßen, nicht eine weitere sich durch oder um Käffer windende Tempo-80-Berg-und-Tal-Kriechstrecke.

    Wobei man hier aber auch nicht immer die Schuld der Region in die Schuhe schieben kann. Der Bund ist z.B. an dem schlechten Zustand der A81 mitschuld. Hier macht die Region mit improvisierten Erweiterungen (zwischen LB-Nord und LB-Süd Standstreifen und Einfahrtsspur zu 4. Spur ausgebaut,...) wirklich alles, was man tun kann. Alternative Verkehsplanungen wie um Freiberg, wo der Verkehr auf der A81 gebündelt werden sollte, wurden vom Bund von vornherein zurückgewiesen, weil man dann ja etwas investieren müsste.

    Es kann doch nicht ernsthaft erstrebenswert sein, dass irgendwann Google auch noch das Wissensmonopol hat und es keine großen Bibliotheken mehr gibt.

    Da hast du sicher recht, das wird aber auch nicht so einfach passieren. Es muss immer Orte geben, an denen man sich kostenlos Wissen verschaffen kann. Und dies ist nunmal in Bibliotheken möglich. Bei Google werden die entsprechenden Angebote immer Geld kosten. Denn es wird kein Verlag auch nur irgendein Buch denen kostenlos zur Verfügung stellen.
    Das heutige Google Book-Search ist ja schon nicht schlecht, allerdings kann man mit den Büchern in den beschränkten Fassungen selten viel anfangen. Für sinnvolles Arbeiten ist meist das gesamte Buch erforderlich, man kann dieses dann zwar auch bekommen, aber das kostet eben Geld.

    Warum Zusammenlegung? Soll der Biotech-Forscher neben Bravo-lesend-kichernden Zahnspangen-Teenies seine Promotion schreiben? Die Sparwut muss irgendwo ein vernünftiges Ende haben.
    Das zu trennen wäre doch eine Herausforderung für einen ambitionierten Architekten. Man könnte bestimmte Bereiche ja auch nur bestimmten Personen zugänglich machen... Das solche Arbeitsplätze gebraucht werden ist allerdings klar. Eine Bibliothek kann den Studenten/Forschern meist bessere Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, als diese zuhause haben. Im Sommer freut man sich geradezu auf klimatisierte Räume, wenn es im Zimmer an die 30°C hat. Und dies ist ja in einer Großstadt, wo es nachts nur wenig abkühlt immer weniger eine Seltenheit. Auch kann das Arbeiten deutlich kommunikativer sein, da man nicht den ganzen Tag allein in der Wohnung hockt. Wünschenswert ist allerdings dann auch ein 24h Betrieb, wenn man wirklich ein attraktives Angebot schaffen möchte. Es muss im diese Zeit ja kein Service Personal da sein. 21h als Schließzeit finde ich übrigens zu früh, bedeutet ja, dass man sich schon früher auf den Weg machen muss. Für eine reine Stadtbibliothek aber evt. dann ausreichend.

    Verstehe ich nicht, warum Du immer auf den Betriebskosten rumreitest, wenn ich mich recht entsinne, sollen die Energiekosten sogar niedriger sein als im Wilhelmspalais, zudem:
    Ich denke auch nicht, dass die Betriebskosten höher sein werden. Denke mal, dass man vollautomatische Ausleih- und Rückgabesysteme einrichtet. Da kann man auch wieder viel sparen.

    ich muss Max Recht geben. Dass hier nicht eine Bibliothek für Land & Stadt gebaut wurde ist wirklich durch nichts zu begründen, als durch den normalen bürokratische Wahnsinn in unserem Staat. Die Zielgruppen sind sich schließlich sehr ähnlich. Dass überhaupt in Bibliotheken investiert wird, ist allerdings absolut richtig. In einer Bibliothek gibts nicht nur Bücher, das sollte jedem bekannt sein.

    Vernünftige Arbeitsplätze zum Lernen und Treffen sind z.B. ein wichtiges Thema. An der Uni Karlsruhe wurde vor zwei Jahren ebenfalls eine Bibliothek fertiggestellt, in der 1000 gut ausgestattete Lernplätze neu geschaffen worden sind. Diese benötigen 50% der Fläche und sind während der Klausurzeiten zu 100% ausgelastet.

    Ansonsten bietet die Stadt Stuttgart jetzt eine Webcam von der Baustelle an:
    http://www.stuttgart.de/webcam

    so wie erwartet hat der Bundesrechnungshof etwas gegen das Projekt:

    - man geht von mindestens 5,3 Mrd. Euro für S21 aus
    - hinzu kommen 3,2 Mrd. Euro für die Neubaustrecke
    - Finanzierungsanteile sollen das Projekt zu einem Bundesprojekt machen
    ==> Nachweis des sparsamen Mitteleinsatzes notwendig
    - Empfehlung an den Haushaltsauschuss: Tiefensee zur Prüfung der Kosten auffordern, sonst kein Vertragsabschluss.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/18621…eingesetzt.html

    Man darf gespannt sein, ob der Verkehrsminister die derzeitige Krise übersteht und noch genug Druck machen kann, dass das Projekt durch den Ausschuss kommt.

    damator: Es geht im ÖPNV nicht einfach nur darum mehr Fahrgäste zu gewinnen, sondern den Bürgern ein atraktives Angebot bereitzustellen, schließlich ist das eh ein Zuschussgeschäft. Andere Städte unternehmen wesentlich größere Anstrengungen ihre S-Bahn in die Stadt zu bekommen. Stuttgart, München und Frankfurt haben beispielsweise Tunnel gegraben die tief unter der stadt liegen und Leipzig ist gerade dabei das zu tun. Natürlich kann man Karlsruhe nicht mit diesen Städten vergleichen, aber deswegen planen sie ja auch eine Nummer kleiner. Der Drang Bahnlinien in die Innenstadt verkehren zu lassen ist keine Erfindung Karlsruhes. Auch in Mannheim hat man das gemacht. Die OEG und die Rhein-Hardt-Bahn sind ursprünglich Eisenbahnlinien gewesen die eben irgendwann zu Straßenbahnlinien wurden. Warum das Karlsruher Modell dort keine Anwendung findet ist auch klar. Zum einen ist Mannheim noch größer und da fürt das System dann wieder zu Problemen und zum Anderen verkehrt die Straßenbahn dort auf Meterspur was die Kosten deutlich gesteigert hätte. Viele Städte machen es Karlsruhe jetzt aber nach und verknüpfen Straßenbahn und Eisenbahn. Einige Beispiele sind z.B. Chemnitz, Kassel oder Aachen. Letztere wollen sogar normale Eisenbahnfahrzeuge in die Stadt verkehren lassen. Der Bedarf ist also da, und man darf ihn nicht enfach ignorieren. Auserdem gibt es Statistiken die besagen, dass ein Großteil der Fahrgäste die Kaiserstraße zum Ziel hat, wobei die natürlich mit Vorsicht zu genießen sind.

    Ich bin ja auch nicht gegen einen Tunnel in der Kaiserstr. Ich sage nur, dass viele Probleme eben hausgemacht sind und manche Pläne eben einfach ungeeignet sind diese zu lösen. Man müsste ein umfassendes Konzept aufstellen, wie man denn mit dem ÖPNV-Bedarf umgehen kann. Dazu gehört auch zu prüfen, welche Bahnen denn überhaupt in die Stadt fahren müssen, und ob es nicht besser wäre den Hauptbahnhof anzufahren.

    Es geht ja darum ein attraktives Angebot zu schaffen und nicht sich auf irgendein Modell zu fixieren. Das was es heute gibt ist zumindest für mich nicht mehr attraktiv. Die Fahrzeiten sind inakzeptabel, wichtige Standorte (z.B. Stadion) werden von Bahnen nicht angefahren, an anderen Stellen will man dagegen Haltestellencluster aufbauen (Kriegstr.). Verspätungen und Überlastung der Stammstrecke sind an der Tagesordnung und werden nicht überzeugend gelöst. Man entflechtet die Linien durch eine Parallelstrecke und erreicht dadurch schlechtere Umstiegsbeziehungen sogar zwischen den Trams, als über den Hauptbahnhof möglich wären. Wo ist dabei der Sinn?

    Der Sinn an der Untertunnelung soll ja auch mehr Lebensqualität in der Stadt sein. Genau das Gegenteil erreicht man meiner Meinung nach durch den Umbau der Kriegsstr. Zumindest nutzt man die Gelder nicht so effizient, wie es möglich wäre. Eine Untertunnelung der Kriegsstr. lehne ich ab. Wenn die Bahnen an Ettlinger Tor und Karlstor tiefergelegt wären, könnte man die heutigen Unterführungen zuschütten, 2+2 Spuren anlegen und hätte einen City-Boulevard ohne auf und ab und sogar nutzbare Grünstreifen. Es gäbe für Straßen wie die Hirschstr. neue Entwicklungsmöglichkeiten, die sonst verbaut sind.

    Auch, dass andere Städte das Modell nachmachen ist ja schön und gut. In Karlsruhe führte es aber in die Sackgasse, zumindest gilt das für mich z.B. für Linien wie die S4/S5 und S11(teilweise). Wo Verbesserungsmöglichkeiten bestünden, wäre die S-Bahnen am Hauptbahnhof so halten zu lassen, dass man auch bequem umsteigen kann...

    Die S-Bahn Rhein-neckar könnte die Direktverbindungen zum Hauptbahnhof im Halbstundentakt schaffen
    Diese Verbindungen exitieren doch bereits durch DB-Züge, wenn ich mich nicht irre...

    damator: Das wäre genau die falsche Richtung. Das Erfolgskonzept des Karlsruher Modells ist ja, dass man aus dem Umland direkt in die Stadt fahren kann. Ich würde sogar den umgekehrten Weg gehen und die Linien S31 und S32 ebenfalls durch die Stadt führen, was nach einer Herrausnahme von ausreichend Straßenbahnlinien auch möglich sein müsste.

    Ich frage mich immer wieder, was denn der Erfolg sein soll. Mehr Fahrgäste wird oftmals angegeben. Aber wer sagt denn, dass man auf Strecken über den Hauptbahnhof nicht die gleichen Zuwächse erzielen könnte. Dies muss erst einmal nachgewiesen werden.
    Denn:
    Auch die DB hat auf ihren Strecken enorme Fahrgastzuwächse. Schon neue Triebwägen können einen Fahrgastzuwachs bedeuten und allgemein hat sich die Situation für den ÖPNV wegen den hohen Kosten für den MIV verbessert. Weiterhin wird der MIV durch alles mögliche geschwächt..

    Vorteile für Verbindungen über den Hbf liegen dagegen auf der Hand und wurden von mir schon benannt. Die Nachteile von Verbindungen durch die Stadt ebenfalls.

    Außerdem. Fast in keiner Stadt fährt jeder Zug auch unbedingt durch alle möglichen Innenstadthaltestellen. Tangentialverbindungen gehören dazu und machen Sinn.

    Du meinst wirkich, das weltbekannte Karlsruher Modell sei nichts besonderes?

    Nein, allerdings folgt daraus noch lange nicht, dass Karlsruhe auch Straßenbahnmetropole Nr. 1 ist. Ich finde das Karlsruher Modell hat eher negative Auswirkungen auf die Innenstadt.

    Klar, dass dazu in der Straßenbahnmetropole Nr. 1 auch Gleise verlegt werden. Es geht hier nicht um reinen verkehrlichen Nutzen. Die Trasse soll der städtischen Weiterentwicklung dienen.

    An welchen Argumenten machst du die Straßenbahnmetropole Nr. 1 fest? Ich kann nicht feststellen, was an dem Karslruher Stadtbahnnetz so besonders viel besser sein soll, als in anderen Städten.

    Warum ist es klar, dass man für die Umgestaltung einer Straße auch gleichzeitig neue Bahnlinien verlegen muss, wenn es doch überhaupt keinen Bedarf dafür gibt? Ich kann mir nicht erklären, wie Bahnschienen, die noch dazu senkrecht zur eigentlichen "Stadterweiterungsrichtung" verlegt werden, zu einer städtischen Weiterentwicklung beitragen können.

    Inwieweit das überhaupt möglich und realistisch ist, steht auf einem anderen Blatt.
    Aber das ist doch genau die entscheidende Frage.
    Immerhin besteht die Hoffnung, dass man noch zur Vernunft kommt und den Kriegsstraßenumbau inkl. Stadtbahn am Ende doch noch sein lässt. Allerdings wird eine alleinige Tunnelstrecke in der Kaiserstr. eher dafür sorgen, dass die Züge noch unpünktlicher sind als früher, da man im Tunnel eher weniger Bahnen durchbekommt als heute oben. Dies liegt daran, dass die Bahnen bestimmte Abstände einzuhalten haben. Deshalb sollte in der Kaiserstr. oben und unten gefahren werden, oder eben unnötige S-Bahn-Züge die Stadt ganz meiden.

    warten wir doch erstmal die Wettbewerbsergebnisse ab und schaunen, was sich auch ohne Betondeckel alles machen lässt.

    Wo ich dir recht gebe, ist bei der Laterne. Aber das ist in Stuttgart leider nicht die einzige Stelle, an der die Gestaltung des öffentlichen Straßenraumes gravierende Mängel aufweist. Ich finde im Bereich des gesamten City-Rings sollte man über eine neue Stadtmöblierung und Geh- Radwegführung nachdenken. Ein einheitliches Konzept wäre angemessen. Straßenraum ist meistens mehr als genug vorhanden, er wird nur leider sehr ineffizient genutzt.

    In der Theodor-Heuss-Str. gibt es zwar z.B. einen begrünten Mittelstreifen. Dieser ist jedoch 1. sehr ungepflegt und 2. weiß ich nicht, für was man ihn überhaupt braucht.

    Bei der eigentlichen Bundesaufgabe, der Neubaustrecke, wurde doch früher immer nur von einer Vorfinanzierung durch das Land gesprochen. Das heißt für mich, dass das Geld irgendwann wieder vom Bund zurück gezahlt würde. Jetzt ist davon nirgends mehr die Rede. Es heißt überall nur noch der Bund beteiligt sich mit 1,05Mrd. Die Neubaustrecke wird also wirklich zu 50% durch das Land finanziert. Schon krass.

    Wenn man die Zahlenspielereien genauer verfolgt ebenfalls interessant, dass immmer wieder die Summe von 1,16 Mrd. als Bundeszuschuss fällt. In Beitrag #60 war das schon einmal der Fall und auch dort war es die SWR-Quelle. Irgendwie scheint da jemand beim SWR eine falsche Quelle zu haben, oder sich ständig zu verrechnen. Erschreckend mit welcher Ungenauigkeit hier gearbeitet wird. Abweichung um über 100% - wenn jeder so arbeiten würde... ;) Also dem SWR darf man erstmal nix mehr glauben zu dem Thema.

    Die horrenden Baupreissteigerungen, die von den Gutachtern angenommen wurden, sollten jetzt allerdings dank der Finanzkrise wohl doch nicht eintreten. Sieht man, dass sowas halt doch immer reine Spekulation ist.

    Laut SWR1-Recherche:
    - Bund zahlt nun doch deutlich mehr für S21 => 1,16 Millarden €
    - Bahn dafür etwas weniger

    Der angekündigte Zeitplan:
    - Finanzierungvereinbarung kommt Anfang November in die Haushaltsausschüsse des Bundes
    - Anfang Dezember, nachdem die Ausschüsse beraten haben, kann Tiefensee die Unterschrift unter die Verträge setzen.

    Das sieht doch mal positiv aus, scheinbar geht es voran. Das Einspringen des Bundes interpretiere ich so: Die Kosten werden enorm steigen. Da sich der Bund aber an Kostensteigerungen nicht beteiligen möchte, die Bahn jedoch als Bauherr davon mitverantwortlich ist, wurde von Anfang an der Bund Anteil erhöht.

    ja die 30mio sind die Kosten allein für die Arena, für welche im nächsten Jahr der Grundsatzbeschluss fallen soll. Dabei ist u.a. noch der Standort zu klären. Genutzt werden soll die Arena hauptsächlich von den Steelers und der 2. Bundesliga Handballmannschaft, welche zur Zeit in der Halle am Viadukt spielt.

    Die Alternative wäre, beide vorhandenen Sporthallen(Halle am Viadukt und Eissporthalle Ellental) zu sanieren. Diese wird jedoch von eigentlich allen Gemeinderatsfraktionen als teures Stückwerk betrachtet und deshalb nicht mehr in Erwägung gezogen.
    (Quelle Bietigheimer-Zeitung)

    Für die anderen Projekte soll 2009 Baubeginn sein.
    Scheinbar ist die Stadt beim ****Sterne Hotel wie beim Arkadenprojekt selbst Bauherrin. Für das Arkadenprojekt wurde zunächst ein privater Investor gesucht. Diese wollten jedoch zu große Renditen, welche wegen der Lage in der Altstadt und dem Anspruch an entsprechende Dimensionierung nicht zu verwirklichen sind.
    (Quelle Bietigheimer Zeitung)

    Beim ****Sterne Hotel möchte die Stadt vor Baubeginn zunächst nach einem Betreiber suchen.
    (Quelle Regionalteil der STZ für den Kreis Ludwigsburg)

    Am Wochenende bin ich wieder in Bietigheim und komme vielleicht an genauere Informationen.

    Im nächsten Jahr wird von der Stadt 17mio € aus Eigenkapital in Bauvorhaben investiert. Darunter unter anderem ein ****Sterne Hotel in der Altstadt und ein Umbau des Arkadengebäudes in der Innenstadt zu einer exklusiven Marktgalerie. Trotz der Investitionen können 9mio € dem Vermögenhaushalt zugeführt werden.

    Für die nächsten Jahre befürwortet der sonst eher konservative Finanzbürgermeister Leibbrandt ebenfalls den Bau der multifunktionalen Sport- und Kulturarena. Investitionsvolumen mind. 30mio € soll komplett aus den Gewinnen der städtischen Eigenbetriebe(Spillmann, Wohnbau, Stadtwerke) finanziert werden.

    Sobald die Projekte anlaufen, werde ich berichten.

    Laut ka-news.de soll wohl zunächst die Kaiserstr. umgebaut werden. Gründe werden hierfür nicht genannt.

    Allerdings muss für Leitungsarbeiten,... der gesamte Stadtbahnverkehr auf der Ettlingerstraße (Hauptverbindungsachse Marktplatz-Hauptbahnhof) für ein Jahr stillgelegt werden.

    Ein Abschluss des Planfeststellungsverfahrens steht noch aus.

    Du hast da was missverstanden, die Kriegsstraße wird sehrwohl aufgewertet, da an der Oberfläche praktisch kein Autoverkehr mehr erhalten bleibt über dem Tunnel, da auch die Autos, die in die Innenstadt wollen durch den Tunnel fahren können und z.B. am Ettlinger Tor wieder raus kommen oder sogar direkt in die ECE Tiefgarage fahren können.

    wieso soll es keinen Autoverkehr mehr an der Oberfläche geben? Außer die Autos, welche in das Ettlinger Tor Parkhaus abbiegen, und dem bisschen Durchgangsverkehr gibt es nicht weniger Autos.
    Viel schlimmer als Autoverkehr ist aber doch die trennende Wirkung der Straße, welche durch den Umbau verstärkt anstatt vermindert wird! Es gibt weiterhin genausoviele Rampen und hinzu kommen noch Haltestellen der Trams und Stadtbahngleise...