Beiträge von damator

    glaube ehrlich gesagt auch, dass die Bücherei ein ziemlich Betonbunker werden wird. Weiß auch nicht so richtig, was daran so besonders innovativ sein soll. Vieleicht hätte man als Fassade lieber irgendwelche Säulen nehmen sollen, wie beim Literaturmuseum in Marbach etwa. Sichtbetonplatten mit Milchglas kanns eigentlich in 2009 nicht mehr sein. Aber vielleicht ist die Bilbiliothek ja der Vorreiter einer neuen Plattenbauära.

    schöne Ansichten von einer genialen Architektur. Mir gefällt vor allem die Gegensätzlichkeit von Geno-Haus und Z-UP. Beide Gebäude sind eine Aufwertung der City und sorgen für eine erstaunliche Abwechslung bei der City-Einfahrt.

    Erst jetzt fällt außerdem auf, dass der LBBW-Tower sehr zunkunftsweisend neue Blickachsen zwischen Nord und Süd erschließt, ohne die Ost-West Beziehung zu beeinflussen. Mit S21 kann die neue Blickachse zu einer Lebensader werden. Voraussetzung dafür ist allerdings eine öffentlich zugängliche Nutzung der Erdgeschosse. Hier geht einfach noch zu wenig.

    Die Detailgestaltung der Heilbronnerstraße lässt aber weiterhin zu wünschen übrig. Gehwege und Mittelstreifen sehen leider viel zu sehr nach Ostblock aus.

    versteh ich auch nicht, wofür man auf einmal soviel mehr Platz braucht.

    Bin in der derzeitigen Lage gegen einen Neubau. Was passiert dann überhaupt mit dem alten Landtag? Warum wird nicht über eine Renovierung gesprochen, wenn die Technik nicht mehr zeitgemäß ist? Für Licht von Oben in den Plenarsaal würde es dann ja wohl auch noch reichen.

    die Auswirkungen stehen noch nicht fest. Die Stadt wird aber auch ohne Porsche Gelder nicht verarmen. Es gibt glücklicherweise noch mehr Steuerzahler, jedoch wird über Einnahmeverluste von 9mio. Euro pro Jahr spekuliert. Danke dafür an Oettinger, Wulff und Merkel.

    Mit dem DEL-Aufstieg der Steelers wird es aber jedenfalls nichts. Unabhängig davon ist die neue Halle weiterhin im Gespräch, diese ist ein städtisches Bauprojekt. Es geht schließlich auch darum, die bestehenden, hohen Betriebskosten zu senken. Anfang nächstes Jahr soll darüber entschieden werden.

    Der Umbau des Arkadengebäudes hat planmäßig begonnen. Das Gebäude wird bereits augehöhlt. Fertigstellung aber erst 2011. Scheint schon aufwändig zu sein.

    so richtig Brennpunkt kann man das dort eher nicht nennen. Ist eigentlich nur dieser hässliche Betonblock zur Kriegsstraße und zum Landratsamt hin. Der verschandelt etwas die Gegend. Insgesamt ein Unding, was da gebaut wurde. 8-9 Stockwerke gefallen mir allerdings auch nicht so besonders. Die Bebauung südlich davon hat gerade mal 3-4 Stockwerke. Ist dadurch ziemlich inhomogen an der Stelle. Aber natürlich alles besser als diese jahrelange Brache.

    Ansonsten würde ich die Ecke mindestens als Karlsruher Durchschnitt bezeichnen von der Bebauungsqualität her. Das ganz gelungene Kongresszentrum ist z.B. direkt gegenüber.

    stimmt man darf nicht übersehen, dass sich auch manches bessern kann. Vielleicht wäre eine CDU/Grüne Mehrheit manchmal nicht so schlecht. Gerade bei der Kulturmeile wurden einige Vorschläge nicht genügend diskutiert.

    Es könnte dafür eine neue Chance entstehen.

    Siehe z.B.:
    http://www.stuttgart-fotos.de/die-hauptstatt…bilitatskonzept
    http://www.stuttgart-fotos.de/category/verkehr

    So etwas zusammen mit einer neuen Filderauffahrt, könnte den heutigen Zustand deutlich eleganter lösen, zumal man ein ganzheitliches Konzept hätte und das Bohnenviertel auch endlich näher an die Innenstadt rückt.

    von grüner Stadt kann wohl zum Glück doch nicht ganz die Rede sein:

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/20484…iegt-vorne.html


    Vielmehr haben sich Stimmen von der CDU zur FDP verlagert, sowie von der SPD zu den Grünen. Also ganz wie bei der Europawahl. Warten wir mal morgen Mittag ab, dann gibts das richtige Ergebnis. Bei den Umfragen muss man immer vorsichtig sein.

    Derzeitiger Stand:

    CDU 28,8%
    Grüne 23,8%
    SPD 27,6%
    FDP 9,5%
    FW 9,4%
    Linke 4,2%
    SÖS 4,0%

    mit der Zweitliga-Meisterschaft der Steelers wird auch das Thema einer Arena wieder aktuell.

    Für den Aufstieg in die DEL müssen die Steelers eigentlich eine größere Halle, als die heutige im Ellental vorweisen. Ansonsten ist die Zustimmung aller anderen 15 DEL-Mannschaften für den Aufstieg notwendig. Für einige wichtige Spiele ist evt. auch erstmal die Porsche-Arena interessant. Ansonsten ist diese aber wohl ausgebucht.

    Deshalb wird wohl in den nächsten Jahren der Bau der neuen Halle in Bietigheim realisiert. Genaueres steht allerdings noch nicht fest.


    Der Baubeginn für das Arkadengebäude in der Innenstadt mit dem Ankermieter Strauss ist übrigens für diesen Sommer geplant.

    ja, das ist wirklich sehr enttäuschend. Ingenhoven möchte einen verunstalteten Platz als Mondlandschaft. Was daran dann besser sein soll, als an einem herkömmlichen Bahnhofsdach, ist fraglich. Und das so etwas von einem Stararchitekt kommt, ist ein Skandal. Für mich geradezu eine Bankrotterklärung für diesen Entwurf und den Architekt.

    Wieso hat hier eigentlich Ingenhoven das Sagen? In wie weit kann von Seiten er Stadt auf den Entwurf entgegen dem Willen von Ingenhoven Einfluss genommen werden?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Liest sich gut. Zumindest erläutert es Aspekte und mögliche Auswirkungen, die mit S21 zusammenhängen. Ein Teil der angekündigten verstärkten Öffentlichkeitsarbeit. Ob dieses Gutachten stimmt oder nicht, vermag ich wirklich nicht zu beurteilen. ;) Aber es deckt sich mit dem, was ich mir so jungfräulich unter dem Projekt ausmale. Immerhin stehe ich dazu. ;)


    Ja, allerdings weiß ich nicht, warum es nicht stimmen sollte. Vielleicht noch interessant hier festzuhalten wer das Gutachten veröffentlicht hat - jedenfalls keine privaten Gutachter, die zum Teil alles veröffentlichen, wie es der Auftraggeber möchte sondern:


    - IWW: Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung,
    Universität Karlsruhe (TH)

    -Prof. Dr.-Ing. Dieter Bökemann mit dem
    Fachbereich Stadt- und Regionalforschung am Department für Raumentwicklung,
    Infrastruktur- und Umweltplanung der Technischen Universität Wien

    - unter Mitwirkung von
    VWI: Verkehrswissenschaftliches Institut Stuttgart GmbH

    das habe ich gelesen:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Auf gleicher Ebene gelangt man von der Königstrasse auf die internen Brücken mit den Zugängen zu den Gleisen. Eine gläserne Eingangshalle liegt fast in der Achse der Königstrasse. Im Bonatzbau gibt es neben den Treppen, die zur oberen Halle führen, ebenerdige Durchgänge.

    http://www.stuttgart21-ja-bitte.de/grosse-und-sch…-veraenderungen

    Außerdem meine ich, das mal in einem Interview mit dem OB so ähnlich gelesen zu haben. Leider find ich das nicht mehr. Auf jeden Fall wäre es wünschenswert. In diesen Querschnitten kann man das aber einfach nicht erkennen. Dazu sind diese nicht geeignet.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Rolltreppen hoch und runter, denke ich. Ich habe da auch relativ wenig Bedenken, aber offenbar der OB. Er geht sogar soweit, den geplanten ebenerdig-direkten Zugang von der Königstr. zur Verteilerebene zu überdenken. Für mich wäre das übertrieben.


    Ich habe es bisher so verstanden, dass die Grundmauern der Bahnhofshalle zumindest teilweise nach unten verlängert werden. Somit wäre der Zugang zur Verteilerebene ebenerdig UND gleichzeitig trotzdem im Bonatzbau. In seinem Inneren sollte es wiederum eine breite Treppe geben, die dann auf die Ebene des Straßburger Platzes führt. Somit würde sich das Gebäude genau auf seine Funktionen anpassen:

    Obere Ebene - Belebung des Straßburger Platzes
    Untere Ebene - Bedienung der Reisenden

    Dekoratives Anführungszeichen

    Diese Frage hatten wir ja bereits. Die Halle ist von Bahnhofsbetrieb nach bisherigen Plänen schon ein wenig abgekoppelter. Man muss nicht mehr durch die Halle, um zu den Bahnsteigen zu gelangen.


    Das stimmt. Allerdings kann man weiterhin durch die Halle gehen, und sich dort dann entsprechend eindecken, ohne einen Umweg in Kauf nehmen zu müssen. (Zumindest von der Königsstr.) Dieses Angebot wird sicher weiterhin genutzt werden. Man kann sich an Flughäfen sehr gut ansehen, wie ein solches Angebot in der Zunkunft aussehen könnte. So wie das heutige sollte es aber jedenfalls nicht aussehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dann niemand die Halle nutzt.
    Zudem kommen neue Funktionen, wie die Bewirtung und Belebung des Straßburger Platzes hinzu. Dafür ist das Bahnhofsgebäude eigentlich optimal.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Du meinst, Seitenflügel stehen lassen mit anderer Fassade?


    Nein natürlich nicht, das geht ja eh nicht, weil ich nicht glaube, dass man auf dem Dach des Bahnhofes irgendetwas bauen kann. Zudem stört der Abriss aucht nicht.

    Ich meine die Fassade zum Straßburger Platz, also zum Bahnhofsdach hin. Hier existiert meiner Meinung nach die Schwierigkeit diese anzupassen an den restlichen Bau. Die Modelle zeigen immer einfach aneinandergereihte Torbögen. Das passt aber nicht so richtig zum Bonatzbau. Dieser ist von Außen doch eher kantig.

    Es fehlen aber noch Renderings und damit die Diskussionsgrundlage dazu. Warten wir mal ab bis Ingenhoven anfängt.

    ich finde schon, dass der Bahnhofsbau erhalten bleiben soll. Ich weiß auch nicht, wie ihr hier von Funktionslosigkeit sprechen könnt.

    Die Halle dient weiterhin als Empfangsgebäude für alle Bahnreisenden. Dieses wird für Gastronomie und Handel benötigt. Im Tiefbahnhof selber ist dafür einfach auch nicht genug Platz. Zudem kann eine Außengastronomie hier entstehen, die für den Straßburger Platz belebend wirken wird.

    Zudem ist der Bahnhofsturm als Orientierungspunkt unersätzlich. Er passt einfach perfekt an diesen Standort.

    Trotzdem muss man sich über z.B. die Nordostfassade Gedanken machen. Diese muss natürlich ansprechend gestaltet werden und den heutigen Bau fortsetzen. Dazu gehört, dass gleiche Fassadenmaterialien verwendet werden. Aber wieso soll man das nicht hinbekommen?

    Dekoratives Anführungszeichen

    "Zwar sollen das Hauptgebäude und auch der markante Turm, der zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden ist, erhalten bleiben; die Seitenflügel aber sollen fallen. Dadurch würde, so der Kunsthistoriker Matthias Roser, "die Gesamtkomposition völlig aus den Fugen geraten".


    Dann müsste man ja theoretisch auch alle Gleise behalten. Für mich sind die nämlich zur Zeit das prägende Element der "Gesamtkomposition". Daraus folgt eine neue Idee: Wir bauen den Straßburger Platz einfach mit Gleisen wieder komplett zu. Vielleicht ist es dann wenigstens noch so schön wie heute.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Weder der Reichstag noch das Museum wurden ja derartig kastriert.


    Wieso? Der prägende Teil des Reichstages war ja z.B. die Kuppel. Und diese war wesentlich imposanter als die heutige (75m Höhe => 45m Höhe).

    Der Betondeckel ist meiner Meinung nach trotzdem einer Kritik wert. Hier müssen noch ausführliche Diskussionen stattfinden. Zum Glück hat man aber noch eine paar Jahre Zeit eine Lösung zu finden. Bis jetzt sieht man auf den Renderings nur, dass der in den Schlossgarten rein ragende Teil mit Rasen begrünt werden soll. Das andere sieht bis jetzt wirklich noch wie eine reine Betonfläche aus.

    Ich würde diesen so gestalten, dass er als Veranstaltungsplatz verwendet werden kann. Eventuell dafür die Lichtaugen so gestalten, dass diese für Veranstaltungen temporär begehbar und verschließbar sind (z.B. mit Matten oder Ähnlichem). Auf die komischen Betonfahnen könnte man wegen mir gerne auch komplett verzichten.

    *263-265 kopiert/verschoben aus S21-Alternativen-Thread, weil es auch um ev. Nachbesserungen am Ingenhoven-Entwurf geht, die hier besser diskutiert werden.

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    Letztendlich hat Stuttgart 21 nur jede Menge Nerven gekostet und eine Entlastung der Altstrecke im Filstal und auf der Geislinger Steige sowie den Bau der Schnellfahrstrecke um Jahre verzögert.

    was wirklich noch viel mehr Nerven kostet sind so plakative, inhaltslose Formulierungen wie:

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    Ein dringend notwendiges Projekt wurde mit einem unnützen Prestigeprojekt verbunden.

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    Stuttgart 21 bringt diese wichtige Schienenverkehrsachse rein gar nichts.

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    Jetzt jubelsn sie alle noch, aber hinterher wird nach groß gejammert, was denn alles doch nicht so toll sei und was man sich anders vorgestellt hatte.
    München und Frankfurt haben sich damals richtig entschieden - Nein zum Projekt 21.
    Leider hat sich Stuttgart damit ein Milliarden schweres finanzielles Grab geschaufelt.

    Vor allem der letzte Satz des letzten Zitats ist langweilig. Wohl zuviel auf der Kopfbahnhof21 Seite gelesen?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Stuttgart wird davon kein bisschen profitieren und man schaue sich nur das Echoe der allgemeinen Bevölkerung in der restlichen BRD an - es gibt nämlich keins, weil niemand dieses Projekt mag (Steuergelder verplempern) und sich ohnehin kaum einer dafür interessiert. Provinz bleibt eben Provinz - daran wird auch der Kellerbahnhof nichts ändern!

    Langsam nervt das allgemeine Schlechtgerede der S21 Gegner nur noch. Alle Einwände wurden schon an irgendeiner Stelle ausreichend widerlegt in den letzten 15 Jahren. Wer möchte findet auf seine Fragen auch die passenden Antworten. Und dann kann sich ja jeder gerne selbst ein Bild machen. Jeder legt seine Schwerpunkte halt anders. Dem einen sind 3 Bäume im vorderen Schlossgarten wichtiger als 300 im Hinteren. Das ist mir dann aber auch egal.

    Was mich aber noch viel mehr ärgert ist die scheinbar selbstverständliche Mehrheit, welche die S21 Gegner so gerne für sich einnehmen. S21 soll ja niemand interessieren und mögen tuts ja sowieso niemand.

    Wie diese Mehrheit aber zustande kommen und nachgewiesen werden soll, ist nach meinem Demokratieverständnis einfach nicht nachvollziehbar - aber was so oft beschworen wird, kann ja schon fast nur falsch sein.