Beiträge von damator

    Dekoratives Anführungszeichen

    Was mich aber am meisten verwundert ist, wie so viele Leute den Blockierern auf den Leim gehen können. Sogar solche die bisher ganz vernünftig schienen


    Ja also es gibt ja doch auch ganz vernünftige Gegenargumente die gegen S21 sprechen. Dazu zähle ich auch den nicht möglichen ITF Knoten, wenn man diesen denn so als wichtig ansieht. Ich bin nach wie vor nicht davon überzeugt, dass so ein Fahrplan in Deutschland überhaupt irgend einen Sinn macht. Meine Argumente mit den Auswirkungen auf die Netzstruktur und damit zum Teil längere Fahrzeiten auf Hauptstrecken konnten ja z.B. nicht wirklich widerlegt werden. Zudem kann ich das Argument mit häufigerem Umsteigen nicht gut finden, denn Umsteigen ist und bleit ein Minuspunkt, auch wenns weniger Wartezeiten geben würde. Außerdem bedeutet solch ein Fahrplan ja irgendwie immer das Aus für schnelle ICE Direktverbindungen, die dem Flugverkehr Konkurrenz machen können. Denn wenn man immer alle Linien in allen Bahnhöfen zur gleichen Zeit im Bahnhof haben möchte, müssen die Fahrzeiten ja entsprechend angepasst/verlangsamt werden.

    Ein Problem ist sicher auch, dass ein ITF wohl deutlich mehr Infrastruktur benötigt, da er auch immer mehr gleichzeitig Ein- und Ausfahrende Züge bedeutet. Dafür müsste ebenfalls eine Kosten- Nutzen Abwägung gemacht werden.

    Zudem ist der ITF ja nur ein Argument, dessen Priorität gegenüber anderen Fakten abgewogen werden muss. Es stellen sich Fragen wie ITF ja? => Neubaustrecke Nein, weil K21 nicht verwirklicht werden kann... Alles nicht so einfach und irgendein Gegenargument findet sich gegen jedes Projekt es geht um eine Gesamtabwägung.

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    Wir sehen gute Anschlüsse entscheiden wesendlich über ein schnelles Vorankommen und durch gute Anschlüsse kann man mitunter viel Zeit sparen, selbst wenn man sich in Stadtnähe befindet.


    Naja schön und gut. Insgesamt ist es aber doch so, dass sich ein ITF wohl in einem kleinen Land mit vielen Knoten, Umstiegen und kurzen Entfernungen mehr lohnen wird, als in einem Land wie Deutschland, wo die Entfernungen halt doch viel größer sind als z.B. in der Schweiz. Je größer die Entfernungen nämlich sind, desto weniger fällt ja die Umstiegszeit ins Gewicht. Im Fernverkehr sollte es darum gehen, mehr Direktverbindungen zu schaffen, sodass Umsteigen garnicht notwenig / bzw. sogar nicht einmal möglich ist.

    Für die Beurteilung ob ein ITF Sinn macht, müsste man sich außerdem ansehen, wieviele Leute denn überhaupt ständig irgendwo umsteigen und ob die Nachteile, die dadurch an anderen Bahnhöfen und an dem ITF selbst (z.B. mit großem Aufwand umzubauneder Kopfbahnhof anstatt S21) entstehen können dadurch gerechtfertigt sind. Ohne jetzt das recht detaillierte Wissen mancher hier in Frage stellen zu wollen befürchte ich, dass man hier ohne entsprechendes Detailwissen über Passagierströme schlecht nachvollziehen kann, welcher Fahrplan nun überhaupt optimal ist. Zudem scheint ja der Betriebsablauf und der daraus resultierende Infrastrukturaufwand am Ende in keinem Verhältnis zu stehen. Irgendwo auch logisch, dass nicht alle Züge gelichzeitig ein und ausfahren können - und wenn sie das nicht tun haben sie doch dann automatisch längere Standzeiten, was Auswirkungen auf die Fahrzeiten von Durchmesserlinien mit sich bringen wird.

    Planungen der zuständigen Bahningenieure vertrauen müssen - innerhalb von ein paar Minuten sind mir zumindest einige Aspekte eingefallen, die man nicht mal kurz als Hobbyplaner durchplanen kann.

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    Ist es, solange die Reisezeiten zwischen den Knotenpunkten entsprechend zeitlich angepasst werden. ITF ist dabei an sich der einzige sinnvolle Weg, um an möglichst vielen Punkten im Betriebsgebiet sowohl die Umsteigezeiten minimal zu halten als auch Planungssicherheit zu schaffen.


    Tja und man nimmt durch diese Anpassung gleichzeitig längere Fahrzeiten zwischen großen Städten in Kauf - verbessert also die Anbindung von kleinen Orten, verschlechtert aber die Verbindungen von den Gebieten, die sehr gut, eng getacktet über das Nahverkehrsnetz (z.B. VVS) an große Bahhöfe angeschlossen sind. Diese Gebiete sind jedoch bevölkerungsmäßig in der übergroßen Mehrheit.

    Wirklich fraglich, ob sein ITF dann gerade in Deutschland Sinn macht. Besser fände ich da einen Ausbau, bessere Taktung von einzelnen Linien, da dann im Gegensatz zu einem ITF keiner einen Nachteil hat.

    Kampfzwerg
    ehrlich gesagt habe ich nicht besonders viel Ahnung von Fahrplan- und Betriebskonzepten bei der Deutschen Bahn. Allerdings stellt sich mir die fundamentale Frage, warum man für Deutschland denn überhaupt einen ITF entwerfen sollte. Kannst du mir erklären, warum das besser wäre und vor allem ob das überhaupt verwirklicht werden kann (schließlich ist ja Stuttgart dann nicht der einzige Durchgangsbahnhof mit weniger Gleisen). Ich frage mich nämlich, ob dieses Konzept in einem so großen Betriebsgebiet überhaupt umsetzbar ist und ob nicht ein ITF Bahnhof immer negative Auswirkungen auf die anderen umliegenden Bahnhöfe hat was die Verknüpfung von Verbindungen angeht.

    Ohlsen
    selten solch einen Müll gelesen. Nicht ein Beweis wird für dieses Geschwafel vorgelegt. Aus dem Zusammenhang gerissene Zitate und ständig diese billigen Anschwärzungen. Zudem kommt seltsamerweise nur Herrmann zur Sprache. Ist ja noch schlimmer als Vieregg und Rössler.

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    Passend zu der Debatte um Korruption etc. ein Artikel aus dem "linken" Handelsblatt. Listet nochmal die Verflechtungen der genannten Personen und Beteiligten auf. Aber hei es hat sicher nichts zu bedeuten, wenn ingenhoven, gönner, friederike beyer (ECE, + Lebensgefährtin von Oettinger) im selben Stiftungsbeirat sitzen.

    Extrem verflochten ist das alles ja. Feststellung: Drei von sicher mehr als 100 mindestens in diesem Umfang Projektbeteiligten (wenn man anfängt alle Ehefrauen,... mitzuzählen) sitzen im selben Stiftungsrat

    Du weißt vielleicht wie groß die Wahrscheinlichkeit dafür, ist, dass 2 Leute in einer Schulklasse mit 30 Schülern am gleichen Tag Geburtstag haben (Geburtstagparadoxon)? Liegt bei über 60%. Bei 50 Schülern bist du schon bei über 90%. Lässt sich gut auf den Fall hier übertragen und zeigt, dass das eben nichts zu bedeuten hat, wenn man zusätlich davon ausgeht, dass es nicht unendlich viele solcher Stiftungsräte geben wird und wohl jeder Politiker sogar mehrere solche Mitgliedschaften haben wird (wie die allermeisten ranghohen Persönlichkeiten in Deutschland)

    Sicherlich hat es aber etwas zu bedeuten, wenn Herrmann, Kretschmann, Özdemier, Gabriel, Künast und wie sie alle heißen auf einmal vor der Wahl gegen S21 Stimmung machen und auf die gleichen Demonstrationen gehen.

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    Vielleicht lernt man bei S21 auch wie Korruption funktioniert. Die Firma, die von Föll beiberaten ist reißt den Nordflügel ab, die Firma die aus dem Wahlkreis des Menschenverachters Rech kommt reißt die Bäume ab und die Firma des Aufsichtsrates Späth drängt sich beim Tunnelbau in den Vordergrund. Ziemlich viele Zufälle bei europaweiten Ausschreibungen, findest du nicht?


    Wenn die "Korruption" so aussieht find ich sie gut. Allerdings glaub ich nicht daran, dass irgendjemand soviel Weitblick hat, dass er ein Projekt ins Leben ruft, um Aufträge bei bestimmten Firmen nach 15 Jahren zu generieren. Des weiteren bitte ich die Beleidigung des Innenminister Rechs zurückzunehmen.

    Übrigens: Was sagst du eigentlich dazu, wenn unsere Landesregierung Daimler als Dienstwagen fährt? Korruption? Menschenverachtend? Kartell? Mafia?

    stutt
    ok, das mit der Schülerdemo scheint also korrekt angemeldet gewesen zu sein, was natürlich noch lange nicht die Art der Demonstration legalisiert. Meine Information beruhte auf einem Flyer, der die Schülerdemo für die Lautenschlagerstraße ankündigte. Deshalb ging ich davon aus, dass sie nicht auch noch im Schlossgarten stattfindet. Weiterhin ist mein Beitrag deutlich vor dem verlinkten Zeitungsartikel geschrieben worden und zu dem Zeitpunkt war noch nicht alles so "eindeutig"

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    ich enthalte mich der Beleidigungen, die hier üblich zu sein scheinen, auch gegenüber Ihnen, damator


    Na dann bin ich aber froh. Allerdings verwahre ich mich dagegen hier irgendjemand beleidigt zu haben.

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    Denn, was einmal beschlossen wurde, muss durchgesetzt werden, je nach Ideologie weil weder 'Ochs noch Esel den Lauf des Sozialismus aufhalten' oder eben bis 'zum Endsieg'.


    Zeigt auch mal wieder schön was für ein Unsinn alles auf ein BAHNPROJEKT projeziert werden kann. Seltsamerweise kommen diese ideologischen Formulierungen eigentlich immer von Gegnerseite.

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    Bereits am 24. September, so eine Aktennotiz von Nastold, hat das Amt die Polizei über die geplante Demonstration informiert. "Die war einverstanden mit Aufzugstrecke und Verlauf", so Nastold. Die Veranstaltung wurde mit kleinen Auflagen genehmigt."


    Da geb ich dir Recht hier ist dann was schief gelaufen. Das größte Fehler ist dabei, dass man überhaupt eine Schülerdemo Vormittags genehmigt. Interessant fände ich auch, welche Rolle die Lehrer hierbei gespielt haben. Falls diese Schulklassen dorthin geleitet haben, sollten diese abgemahnt werden, da sie ihre Neutralitätspflicht verletzt haben.

    ist doch nur noch wahnsinnig und verrückt, wenn man sich ansieht was da zur Zeit los ist. Livestream auf fluegel.tv vom Schlossgarten...

    Das hat doch nix mit einem Bahnhofsumbau zu tun. Sorry aber diese Leute die hier rumhängen und demonstrieren spinnen total. Ich verstehe allerdings nicht, warum nicht gleich innerhalb einer Nacht alle Bäume abgeholzt werden, den Aufwand kann man doch nicht dauerhaft betreiben.

    wer auch immer das Gerücht mit der angemeldeten Schüler-Demonstration in die Welt gesetzt hat. Es ist so definitiv falsch.

    Es war zwar eine Schüler-Demo angemeldet, diese aber in der Lautenschlagerstr. und eben nicht im Schlossgarten. Aber egal welcher Ort. Schüler haben um 10Uhr Vormittags nichts bei einer Demonstration zu suchen - in Deutschland herrscht schließlich Schulplicht. Meiner Meinung nach haben hier Eltern oder Lehrer ihre Aufsichtspflicht verletzt, sonst wäre es garnicht dazu gekommen.

    Es scheint ziemlich frustrierend zu sein als Unternehmer in Deutschland, also: "Bürger, auf die Barrikaden! Wir dürfen nicht zulassen, daß alles weiter bergab geht, hilflose Politiker das Land verrotten lassen."

    Aber lasst doch bitte wenigstens den Bahnhof aus euren Parolen raus. Argumentativ habt ihr doch eh nix zu bieten und der Protest dagegen wird immer lächerlicher.

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    also kommen nur wieder grossinvestoren zum zug, --> die werden sich bestimmt von den bürgern nicht reinreden lassen.


    Diese bösen Investoren aber auch immer! Schonmal daran gedacht, dass es ohne Investitionen auch keine Arbeitsplätze gibt? Zudem kann man Gefallen an vielen Projekten von Großinvestoren finden.

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    Nenne mir doch bitte beispiele wann die stadt das letzte mal zusammen mit ihren bürgern über die gestaltung von flächen gesprochen hat?


    Die Angebote seitens der Stadt stehen in diesem besonderen Fall. Leider wird jegliche Diskussion von den S21 Gegnern durch die kompromisslose Haltung kaputt gemacht. Allerdings ist ja auch noch Zeit. Im Prinzip sind die Bürger also selbst schuld, wenn sie sich nicht beteiligen.

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    k21 entstehen würden


    K21 ist eine Scheinalternative, sie wird nie gebaut werden, da sie keinerlei Vorteile sondern nur neue Probleme bringt. Deshalb entstehen dabei auch keine Arbeitsplätze.
    Konkret enstehen bei S21:
    - Arbeitsplätze durch 15 Jahre Bauarbeiten
    - durch Investitionen von Firmen in die neu geschaffenen attraktiven Standorte
    - durch Dienstleitungen für die Versorgung der neuen Stadtteilbewohner
    - durch Shoppingangebote,...
    - insgesamt durch alles, was man für 100ha neue Stadt eben so benötigt.

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    Ich finde, man kann sich bereits jetzt gut vorstellen wie das Hauptgebäude ohne die Flügel aussehen wírd.


    Das stimmt, ich finde da kann der Bahhof ordentlich was an Eleganz hinzugewinnen, der Turm wird dann auch noch besser zum Mittelpunkt und ist nicht mehr bloß eine Randerscheinung. Interessant werden auch die Einblicke von der Heilbronnerstr. auf die Hanglagen auf der anderen Seite werden.

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    Es bleibt aber immer noch eine Prognose mir einer gewissen Unsicherheit und die Frage ob die Nachfrage in genau diesem Gebiet so groß sein wird.


    Tja Unsicherheiten gibts halt immer...

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    Und genau da liegt dich der Hund begraben. Für die Bahn ist der Gewinn garantiert, für die Stadt Stuttgart eben nicht, obwohl die Bahn am meisten von dem Projekt profitiert.("nicht die Kunden der Bahn")


    Doch der Gewinn für die Stadt ist garantiert. Sie gewinnt Flächen dazu, die sie sonst nie hätte und kann über deren Gestaltung zusammen mit ihren Bürgern frei bestimmen. Zudem gibts Arbeitsplätze, das Herz Europas und und und. Also eine Win-Win Situation das Projekt. Schön auch, dass du eingesehen hast, dass das Projekt für die Bahn wirtschaftlich ist. Im Gegensatz zu den Scheinalternativen, die ja deshalb nie gebaut werden würden. Der Gewinn für den Kunden liegt dann in der Fahrzeitverkürzung (z.B. Stuttgart-Ulm 54min -> 28min), die es sonst also auch nie geben würde. Also bitte - offensichtlicher gehts wirklich nicht mehr.

    Und was soll an den Umstiegsbeziehungen schlechter werden? Und woher kommen "logistische Probleme".

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    Viele vermuten eher nicht.


    Auf Vermutungen lege ich keinen Wert. Viele Vermuten auch, dass der Bahnhof im Grundwasser versinkt. Genau der gleiche Blödsinn.

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    Im übrigen scheint es mir auch so, als ob es dem Investor ganz recht käme ohne auch nur einen Finger zu rühren 600k€/pa zu verdienen

    Damit du nicht weiter auf den bösen Investor neidisch sein musst, gebe ich dir den Rat dein Geld (falls vorhanden) bei einer Bank anzulegen. 600k€/pa entspricht einem Zinssatz von 4% bei einer Investition von 15mio€ in das Grundstück.

    3,7% Zinsen bietet zur Zeit die Bank of Scotland auf Festgeld. Soll keine Schleichwerbung sein, aber bei 4% muss kein Neid aufkommen und einen "Finger rühren" tust du dann auch nicht. Sags bitte auch deinen Gegnerkollegen weiter.

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    Halbwahrheiten? Ich würde es glatt Lügen nennen die der SWR da verbreitet.


    Fakt ist, dass eine Fläche neben Schienen und mit Zuglärm sich deutlich schlechter verkauft als eine Fläche neben einem Park. Oder sollen unsere Kinder etwa zwischen den Eisenbahnen rumhüpfen und fange spielen?

    Unsicherheit und Ängste, die durch die S21 Proteste ausgelöst werden, wirken sich somit auf den Wert der Grundstücke aus, da es für den Investor ein Risiko bedeutet, denn wenn S21 doch nicht gebaut würde, müssten die Kinder zwischen den Bahnschienen spielen.

    Etwas Polemik ist bei dem Beitrag grad dabei, geb ich ja zu ;)

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    3.) Das Projekt läuft unter dem Titel "neues-her-europas"!
    Gehört die Schweiz und Italien nicht auch dazu?
    Sollte man also nicht auch Geld in die Gäubahn investieren, dass die komplett zweigleisig und elektrifiziert ist?(Da bauen die Schweizer für teuer Geld die Strecke nach Italien aus und in Deutschland tuckern die Züge im Schleichgang, dann nach Stuttgart.)


    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Erst wird S21 gebaut und dann das neue verbesserte Angebot des neuen Bahnhofs genutzt, um den Gäubahnausbau erst möglich zu machen. Alles auf einmal geht halt schlecht.

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    5.) Woher wissen die Leute denn so genau, wie die Preise für Grund und Boden in 25 Jahren sein werden?


    Tja das gehört wohl zum Risiko dazu. In diesem Fall ist dieses Risiko durch ein Entgegenkommen der Stadt Stuttgart seit 10 Jahren abgesichert, da die Gleisflächen bereits zu einem festgelegten Preis verkauft wurden. Das Vermarktungsrisiko trägt somit die Stadt, die gleichzeitig aber auch über die Gestaltung der neuen Stadtteile bestimmen kann.

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    4.) Was passiert mit dem kontaminierten Boden von dem Gleisvorfeld?


    Man weiß es nicht. Weder ob der Boden überhaupt kontaminiert ist, noch ob dies eine Auswirkung auf den Städtebau hat. Meiner Meinung nach kann es sich bei der Kontamination im schlimmsten Fall um Ölreste handeln. Wie problematisch das überhaupt ist keine Ahnung. Ich weiß nur, dass in Deutschland schon mehr als diese Gleisfläche revitalisiert wurde und dabei mögliche Probleme beherrschbar waren.

    Die restlichen Fragen kann ich nicht direkt beantworten, da mir dazu keine konkreten Informationen vorliegen. Vielleicht frägst du am besten bei der Bahn nach.