Beiträge von Endokin

    "Die Frage ist, ob Hochhäuser - wie von infoarchitekt eingangs erwähnt - nur in bestehenden Zentren oder Subzentren stehen dürfen oder ob sie auch selbst Urbanität erzeugen können." ---> Antwort Ja und Ja.


    "Da du so auf Achsen bestehst. Sind die meisten HH in München denn nicht an einer Achse gelegen?" Natürlich sind sie das.


    Die Donaucity ist aber als Bsp. gut, da sie ein richtiges lebendiges Viertel darstellt, natürlich nicht mit der Wiener Innenstadt vergleichbar. Aber sie ist lebendig und ein Magnet Tag und Nacht. Eben ein Cluster an Achsen und Wasser. Also laut meiner Theorie über die Entstehung und Wirkung von HH/Urbanität ein Musterbeispiel.


    Ohne Donau und ohne den Blick auf die Altstadt wäre das sicher anders. Aber die Tatsachen sind eben so wie sie sind.


    Ich denke auch, dass z.B. oberirdische Metros auf Viadukten wie in Paris z.B die M6 oder eben in Wien in der Donaucity, zur Urbanität beitragen. Lage ,Wasser, Achsen, Grünflächen,Variation von Architektur das sind alles Faktoren die sich addieren und unterm Strich dann Urbanität ergeben. Und wo es urban ist, da kann ein HH nicht schaden. Ausser eben in Altstädten wie in München. Das wäre dort unpassend.

    Also der Potsdamerplatz ist kein Herzschlag der Stadt? Naja.


    https://www.google.de/maps/@52…D100!7i13312!8i6656?hl=de


    Die Donaucity erinnert mich an das Olympiazentrum in München. Neben Schwabing und Maxvorstadt ist das mein Lieblingsort in München.


    https://www.wien.info/media/im…tower-uno-city-19to1.jpeg


    Das von Dir erwähnte NPS ist nicht Münchens schlimmstes Eck. Der Arnulfpark auch nicht. Die schlimmsten Viertel, hochgezogen in den späten 90igern und Anfang 2000 sind die Messestadt Riem und das Ghetto an der Ganghoferbrücke.


    Hochhäuser brauchen Achsen, Urbanität und im Idealfall Grünflächen an den Achsen.

    Das stimmt. Sehe ich auch so. HH wirken dort wo Tag und Nacht Leben ist. Der Arabellapark wird nie ein pulsierender Hotspot der Stadt sein, ähnlich wie der Georg Brauchle Ring. Das sind Betonwüsten die keine Chance gegen die Innenstadt und die Freiheit haben. Da ist eben nichts. Ich habe einmal gelesen dass die Stadt die U-Bahn Station R.S.Str. erst gar nicht bauen wollte. Die Hypobank musste sich beteiligen. Das Resultat ist Münchens hässlichste U-Bahnstation.
    Prominentes Beispiel ist natürlich wieder mal Wien. Das Cluster dort, die VIC, wirkt natürlich extrem gut da es mitten in der Donau, gegenüber der Wiener Altstadt liegt. An einer Achse.


    Weiteres Bsp. ist der Potsdamer Platz in Berlin. Da produzieren einige wenige HH doch ein sehr gutes belebtes Zentrum direkt am Tiergarten. Also auch mehr oder weniger Achse.



    Wenn man diese Überlegungen auf München überträgt sollte man HH entlang der Bahnachse, an der Isar und dem Egarten bauen. Im Lehel wäre es ideal. Aber da wirds schwierig.



    So ähnlich stelle ich mir das vor:
    https://s-media-cache-ak0.pini…fafcf3c0ebf99071482d0.jpg


    https://s-media-cache-ak0.pini…fafcf3c0ebf99071482d0.jpg


    Mod.: Bilddatei ge-urtl, da u.a. ohne Quellenangabe gepostet. Bitte in Zukunft Forumsregeln beachten.

    Natürlich sind Hochhäuser auch über 150m in München möglich und auch erstrebenswert. Siehe FFM, Wien, Mailand, Barcelona, Brüssel, Rotterdam, Berlin...


    Es macht natürlich auch Sinn solche Hochbauten entsprechend anzubieten, sprich an Orten die ein bissl an einer Achse, oder Autobahn, Ring, Park etc. liegen. Mitten in Schwabing wird das nicht gebaut werden, aber am Englischen Garten oder der Parkstadt , der Bahnachse sicher.
    Im Bahnhofsviertel wäre zwar auch gut, nur da bräuchte man so wie in FFM mehr als ein +150m Hochhaus. Und ich wage zu bezweifeln ob das so bei uns gebaut werden kann.


    Ps@Mia:
    Ich wollte noch zur letztigen Bauland/Ackerland Diskussion anmerken:
    Schau nach Wien, dort gibt es im Stadtgebiet km² weise Gewächshäuser zum Gemüseanbau. Geht dort auch.

    Is auch egal. Ich zitiere Dich nur kurz:


    "ihre primitiven Strukturen in Feldmoching"
    "haben sie innerhalb der Stadtgrenzen nichts verloren"
    "schon selten dämlich"
    "...den Baubeginn ohnehin nicht mehr erleben wird"
    "Was ist an Äckern innerhalb Münchens erhaltenswert"


    dann immer diese ganzen Vorwürfe gegen Bürger in den BA's. Alles nur Verrückte?


    Ich finde das wirklich einfach zuviel.


    Und meine Abrissplanungen bezogen sich auf Teile des Perlacher Forst-wo keine gewachsenen Dorfstrukturen sind, sondern halt nur Wald. Und dann gabs noch einen Vorschlag von mir am Schwabinger Tor die hässlichen Bestandsbauten dort abzureissen und neu zu bauen.


    Feldmoching hat innerhalb Münchens den gleichen Charakter wie Grosshadern und Hadern. Das müsstest Du aber als Münchner besser wissen.


    Ich sag dazu nix mehr.

    Aber vielleicht gibts halt Leute die das urtümliche München in den Vorgartensiedlungen lieber sehen als die erschreckenden Bauten z.B. in Freiham. Das kann man grundsätzlich schon verstehen.
    Aber Mia, Dein Bissrefelx und "Todeswunsch" gegen die die in Deinen Augen nicht genug bauen ist schon bissl arg 2much. Was denn das nächste? Dekrete zur Zwangsenteignung für Planbauten von der Stange? Das kann in Bayern so nicht sein.

    Naja da ist wohl der Wunsch größer als das Resultat sein wird. Im Lehel?


    Ich war vor Jahren einmal in Seattle und als bekennender MS Fan natürlich auch in Redmond- Da ist keines der hunderten Firmengebäude auch nur annähernd in einem Format welches ich im Lehel sehen würde. Rein flächenmässig. Dazu ist der Lehel auch nicht so das Incenter wie die Parkstadt oder Neuperlach. Vielleicht ein Aprilscherz?
    Für Ki Forschung werden wie ich es aus den USA kenne gigantische Serverfarmen und Technik Hubs verwendet. Wo soll das im Lehel bitte entstehen. Bin da sehr skeptisch.

    Was ist denn da unter der Halle? Im Artikel steht sie ist 124m tief? Kann das sein. Der Vorschlag der Architekten ist super! Aber das Ding wirkt wirklich wie ein antiker Godzilla.
    Man muss auch sagen, wenn die Post ein Verladezentrum City nah haben will dann ist das ok. Wir brauchen eine funktionierende Stadt. Nicht nur in style hip Areale.

    Hallo an Dich!
    Also die Wohnsituation soll in Wien wirklich besser sein als in München- das stimmt schon mit den kommunalen Wohnungen.


    Aber Wien wird in 3-5 Jahren 2Mio. Einwohner haben. Die Wohnungsnot wird auch dort stärker werden. In Wien ist man aber auch geübt in Grossprojekten.


    Da muss man abwarten und das dann ggf. mit München vergleichen.


    Mfg, Endokin

    Den Kindern in der Grundschule in England wird gleich von jung auf eingetrichtert, dass es eine sehr dumme Idee ist so eine Stromschiene anzufassen. Da fahren Züge teils auch mit Stromschiene.


    Die Idee ist für München aber sinnbefreit, da man je grade froh ist neben S-Bahnen auch normale Züge auf den Trassen zu haben.


    Man sollte sich eher Gedanken machen wie man Pasing am besten an den kommenden S-Bahnring anbindet. Es kann nur mit Pasing eine Lösung geben.


    Was in München auch wichtig wäre, das wäre eine von mir schon öfters erdachte U-Bahn Westtangente die vom Südwesten über Schwabing bis in den Nordosten unter dem Egarten in die neuen Teile des SEM geht. Das würde auch Sinn machen und bestimmt massive Entlastungen auf der S-Bahn und den Innenstadt U-Bahnlinien geben.

    Eine S-Bahn hat aber auch andere Spurweite als eine U-Bahn.
    Es hat schon sein gutes zwei verschiedene Systeme zu haben. Und nein, S-Bahnen gibts eigentlich überall. London, Paris, Madrid, Zürich, Mailand.


    Es wäre ja auch iwie unpraktisch wenn alles gleichzeitig ausfallen würde.



    Es ist wie vorher schon geschrieben. Man braucht in München halt ein Mittel um das Zentrum zu umgehen und trotzdem Anschlüsse auf die U-Bahn zu bieten. Das kann nur ein S-Bahn Ring.