Die Einwohnerzahl Münchens ist von 1992 bis 1999 durchgehend gesunken; erst 2005 wurde wieder die Zahl von 1992 erreicht. Damit fehlte der Druck und man verlor über ein Jahrzehnt. Anschließend hat man das Steuer nicht schnell genug herumgerissen.
Beiträge von Monaco
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Die Uni-Lounge hat einen Außenbereich am Geschwister-Scholl-Platz, die beiden Brunnen sind beliebte Treffpunkte und als die Urbanauten ihren Kulturstrand auf dem Professor-Huber-Platz hatten, störten die Abgase anscheinend auch keinen.
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Die Gebiete über die wir sprechen waren zu bundesrepublikanischen Zeiten nie ein eigentliches "Wohngebiet". Das Gebiet ist im Wandel, aber der ist bei weitem nicht so dramatisch.
Mir liegen keine Zahlen seit Einführung der ersten Fußgängerzone 1971 und keine speziell für die Altstadt vor. Seit 2000 jedoch sind die Einwohnerzahlen des übergeordneten, etwa doppelt so großen Stadtbezirks Altstadt-Lehel um 14 % gestiegen. Vielleicht entvölkert die Altstadt also gar nicht so stark und setzt man dafür auch nicht "alle Gewalt" ein? -
Wohnen, was die Hauptfunktion einer Stadt ausmachen sollte, wird durch Fußgängerzonen ausgehebelt. Es entstehen reine Shoppingstraßen ohne Leben und und eigentlich genau das, was man verhindern will.
Wohnen ist die Hauptfunktion. Aber ist es deswegen auch die Hauptfunktion jedes einzelnen Stadtgebiets? Die Diskussion dreht sich in München vor allem um Flächen in der Altstadt, also um eine kleine Fläche am und innerhalb des Altstadtrings. In diesem Gebiet wohnen ca. 10.000 von ca. 1.500.000 Einwohnern Münchens. Dort gibt es auch nicht nur Kommerz und Wohnen. Verwaltung, Kultur und Begegnung/Fremdenverkehr sind weitere wichtige Funktionen.In der Sendlinger Straße erlebt man jetzt bereits die Erhöhung der Passantenfrequenz und damit auch die steigende Diskrepanz zwischen der Rendite für Geschäftshäuser und der Rendite für Wohngebäude (müsste man nachgucken, ob die These eigentlich stimmt). Das heißt, auch ohne Fußgängerzone wird sich die Sendlinger Straße zusehends zu einer reinen Einkaufsstraße entwickeln - nur vielleicht langsamer.
Ich nehme an, dass die Schere zwischen der Rendite für Geschäfts- und für Wohngebäude in der Sendlinger Straße bereits jetzt so groß ist, dass die Ausweisung der Fußgängerzone kaum noch einen Verdrängungseffekt hat.
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Trotzdem bleibe ich speziell bei der Sendlinger Straße der Ansicht, dass man das Projekt einstampfen sollte, weil es viele andere Gegenden gibt wo sich die Anwohner um verkehrsberuhigte Bereiche prügeln würden, aber vom KVR oder BA an einer Umgestaltung gehindert werden. Warum will man also ausgerechnet dort handeln, wo Anwohner dem Projekt kritisch gegenüber stehen? Das leuchtet mir in keinster Weise ein, das Verhalten der Politiker ist hier hochgradig absurd.
Die Stadt hat für die Allgemeinheit zu planen, nicht für ein paar Mieter von Geschäftslokalen. Bei der Sendlinger Straße ist es es sehr wahrscheinlich, dass die Fußgängerzone sehr gut angenommen würde von Einkäufern, Flaneuren, Touristen usw. Ohnehin ist sie funktional bereits eine Fußgängerzone.
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Der Contra-Beitrag ist fast schon ulkig, wenn er die vermeintlichen Zumutungen beschreibt:
Man mag sich gar nicht vorstellen, wie 1800 Besucher nach einem Konzert auf die trostlose Grafinger Straße strömen und dort das Loch suchen, das sie in die Stadt zurückbringt.
Mir ist nicht bekannt, dass sich jemals jemand wegen der 2400 Besucher der Tonhalle direkt nebenan so gesorgt hätte.Sie verlegen das musikalische Geschehen aus der Kernstadt hinaus in die Industrie- und Gewerbezonen
Auch das hat bei Zenith, Backstage, Tonhalle & Co. bisher niemand gestört.Doch das eigentliche Problem dieses Standorts... das Verstecktsein... und die miserable Anbindung an den städtischen Raum.
Die kleine Olympiahalle hat man sogar im Boden versteckt. Weitab der U-Bahn. Oh weh.eine Cité de la Musique
Was sonst sind ein Konzertsaal (max. 1800 Besucher), eine große Konzerthalle (max. 2400 Besucher) und eine kleine Konzerthalle (max. 900 Besucher) nebst mehreren Live-Bühnen in direkter Nachbarschaft? Fehlen die französischen Namen? -
[*]Wohngebäude auf Stelzen über Supermarktparkplätzen: rechtlich wohl leichte Realisierung und genügend Wohnungen im besseren Segment gibt es schon, die SPD fragt also: why not und prüft gerade entsprechend.
Dafür sehe ich viel Potential: Noch besser: Parken im Untergeschoss, Supermarkt ebenerdig und darüber Büros und Wohnungen. Beispiel: Rewe in der Alramstraße. Einen Steinwurf weiter hat man rund um EDEKA auch viel Platz in innenstadtnaher, bestens an die U-Bahn angeschlossener Lage verschwendet.
Ähnlich: Gewerbe und Wohnen trennen, aber die Gewerbeflächen in Fachmarktzentren stapeln.
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Eine Verschiebung wäre eine Farce.
Wer kann ernsthaft behaupten, ob der Pläne "aus allen Wolken gefallen" zu sein? Spätestens als der erste Bagger im Nordteil anrückte, war jedem klar, dass die Sendlinger Straße früher oder später komplett zur Fußgängerzone werden wird.
Ich bin da ganz bei MiaSanMia.
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Typisches Bürokratengebilde ohne Einbindung eines Erdgeschosslebens, sowas ärgert mich am meisten.
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Und die andere Seite legt mehr wert auf Publicity als einen Erfolg, wenn sie z.B. eine blaue Plakette fordert, die die Antragsgegner gar nicht umsetzen können.
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Das Grundargument ist richtig. Die Bahn gibt aber auf ihrer eigenen Projektseite 4h als Ziel aus. Der Normalpreis liegt jetzt schon bei 142 Euro. Zuletzt wurden die Preise für die Neubaustrecke Erfurt-Halle/Leipzig als einzige erhöht. Die Preise werden also noch höher sein, wenn es so weit ist.
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Lieferzeit ist bis 10.15h. Das sollte reichen.
Wer fährt eigentlich derzeit in die Sendlinger Straße und erwartet, dort sicher einen Parkplatz zu finden? Es ist ja nicht so, dass man derzeit bequem einen Parkplatz vor der Arztpraxis findet. Eher wartet man 5 Minuten mit laufendem Motor, weil man einem Rangiermanöver nicht ausweichen kann, und muss letztlich doch in einem Parkhaus zwei Straßen weiter parken.
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Danke, iconic, Jöran und MiaSanMia für die sachliche Sichtweise.
Zur Kapazitätsdiskussion: Es gibt bei einem Flughafen nicht nur eine Kapazität, wie MiaSanMia richtig schreibt. München hat die nötigen Abfertigungskapazitäten. Der Flaschenhals sind aber die Slotkapazitäten; genauer: die Slotkapazitäten zu bestimmten Uhrzeiten, die von den Reisenden und von der Star Alliance für Umsteigeverbindungen besonders stark genutzt werden. Diese sind erschöpft. Dazu gab es vor einiger Zeit hier einmal eine sehr aufschlussreiche Grafik.
Das ist jetzt auch keine Besonderheit eines Flughafens. Beim Belegungsgutachten für die gemeinsame Nutzung des Gasteig hat sich auch gezeigt: Freie Zeiten gibt es im Konzertsaal schon genügend, nur eben nicht zu den für die Orchester sinnvoll nutzbaren oder gar attraktiven Zeiten.
Ryanair will in München und anderswo neue Marktsegmente erschließen.
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20.000 Wohnungen/ Jahr sind ohne irgendwelche Probleme machbar, oder ?
20.000 Wohnungen pro Jahr bedeuten ca. 190.000 neue Einwohner in der Stadt München (nicht dem Großraum) in 5 Jahren. Die brauchen Platz, Infrastruktur, Bildung, Erholung usw. Das ist Lichtjahre entfernt von problemlos machbar.
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Kleiner Tipp an das Kunstareal: Der Vorsprung der Berliner Museumsinsel liegt nicht an Tempo 30 oder Tempo 50.
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Ob es Bestandsschutz genießt, wird ja gerade geprüft. Ich fände es auch schade, wenn es verschwinden sollte.
Den Schwenk zum Schützenfestzelt und seinem Betreiber kann ich nicht nachvollziehen. Früher oder später ist für den Pächter im Franziskaner ohnehin Schluß. Das alte Schützenfestzelt konnte aus Sicherheitsgründen nicht so bleiben und das neue hat u. a. breite Gänge und zusätzliche Toiletten. Das finde ich kundenorientiert.
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Die Reaktionen zeigen, dass der Stadtrat mit seiner Linie völlig richtig liegt. Es gibt derzeit keinen Konsens, was für ein Tunnel im Südosten gebaut werden soll; nur darüber, dass etwas passieren soll. Die geforderterte "Gesamtlösung" muss erst noch entwickelt werden und dürfte dann für die LHM kaum parallel zu einem anderen Tunnelbau, den ÖPNV-Projekten und den anderen Aufgaben zu stemmen sein.
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Für Erstbezug ist das in München günstig bis völlig normal. Immoscout24 zeigt mir nur eine einzige Wohnung mit Baujahr 2015 und mindestens 50 qm an, die eine günstigere Kaltmiete hat als die Berliner Wohnung.
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Es braucht das eine wie das andere.