Beiträge von Coatilex

    Ganz ursprünglich war für das Zentraldepot die Gwinnerstraße vorgesehen (an der Stelle ist jetzt die "neue" Batschkapp) und dann ein Grundstück an der Borsigallee. Siehe auch in den Erläuterungen zum Grundsatzbeschluss (PDF).

    Schon damals war unklar ob dieses Grundstück tatsächlich geeignet / verfügbar ist und es wurden daher Konzept-Entwürfe ohne konkreten Bauplatz geprüft. Evtl. ist das immer noch die Herangehensweise der MuseumsBausteine Frankfurt GmbH.

    ^^Schau mal in diesem PDF, Seite 11. Da sieht man den Kaufhof mit fast fertiger Fassade in weiß und davor dem im Wiederaufbau befindlichen Hauptwache-Pavillon.

    Die Grundsteinlegung für die Hauptwache war am 10. April 1968.

    Auf dem Foto in der Broschüre ist der Bau der Hauptwache schon deutlich fortgeschritten, d.h. die Fassade des Kaufhofs war bei Baubeginn im April wahrscheinlich noch zu größeren Teilen unvollständig.

    ^Zustimmung was das Wahlprogramm der CDU angeht. Ich habe mich beim Lesen teilweise gefragt ob die CDU denkt, dass die Taunusfraktion Wahlrecht für den OB hat... Positionen, die vielleicht bei Einpendlern gut ankommen sind nicht gerade passend, um Stimmen bei den tatsächlichen Städtern zu gewinnen.
    Zumal es die Kandidatin - als ehemalige Ortsbeirätin - eigentlich besser wissen müsste!

    Man sollte die Kirche im Dorf lassen und zwar in beide Richtungen. Es handelt sich um ein Hochhausensemble mit Mischnutzung wie man es besonders in Asien schon seit Jahrzehnten kennt. Beispielhaft sei der Pacific Place in Hong Kong (Bj. 1988) genannt wobei dort ein größerer Schwerpunkt auf Retail ist. So weit, so wenig innovativ in der Gesamtschau. Relativ betrachtet - also für den Frankfurter Markt - ist es natürlich trotzdem eine Neuheit.

    Die Frage ob ein solcher Nutzungsmix im deutschen Markt (dauerhaft) funktioniert muss aber dennoch erlaubt sein. Andere Konzepte im Hochhausbau, die in Asien gut laufen sind hier schon seit langem gescheitert. So zum Beispiel die direkte Anbindung an unterirdische Bahnstationen im Verbund mit Retailflächen. Ist in Frankfurt alles mit Gittern verschlossen worden und zwar schon in den 90ern (zB im Eurotower). Natürlich ist es möglich, dass das Konzept des Four ähnlich scheitert aber dadurch wird es nicht von vorneherein zur Bausünde...

    Zu vielen dieser Themen findet man eine Zusammenfassung der jeweiligen Positionen mit Quellenangabe im Wahl-Kompass.

    sipaq: Die Aussage "deiner" Kandidatin Weyland zum Stadtteil im Norwesten finde ich ziemlich eindeutig. Sie ist dagegen auf beiden Seiten der A5 zu bauen. Zitat:"Der Sprung über die Autobahn wird nicht gelingen, das ist Zeitverschwendung und wird nicht funktionieren" (Quelle)

    Weitere Aussagen von Weyland sind schon im oben verlinkten Artikel und hier noch Links zu den Aussagen der Kandidaten der anderen großen Parteien:

    Goetheturm

    Das Journal Frankfurt schreibt heute, dass bereits 140T Euro für den Wiederaufbau gespenden wurden, gebraucht würden aber 2 Millionen.

    Kann jemand erklären warum die Kosten für einen solchen Aussichtsturm derart hoch sind? Ich dachte es wird wieder aus Holz gebaut - oder liegt etwa gerade da der Kostentreiber?

    Es gab am 6. Januar einen Beitrag in der Hessenschau dazu. Man kann nur noch die Themenübersicht einsehen, der Beitrag ist wegen der bizarren Regeln für die ÖR-Mediatheken nicht mehr abrufbar.
    Ich bin mir aber recht sicher, dass der Anlass für den Beitrag die Einrichtung des Spendenkontos war.

    Kleingärten

    Normalerwise habe ich -anders als mancher Forist - zumindestens teilweise Verständnis für die Anliegen der Kleingärter aber jetzt ist auch für mich das Maß voll.

    Nicht nur die Nutzung von Kleingartenkolonien für Bauland oder öffentliche Grünflächen wird von den Verfechtern abgelehnt. Man weigert sich auch Änderungen am Gewohnten für den Naturschutz durchzuführen (FR:Zäune, Schuppen und nicht-einheimische Pflanzen sollen in Bergen-Enkheim entfernt werden). Die CDU will sogar den Magistrat anrufen, um der Naturschutzbehörde Einhalt zu gebieten.

    Damit ist jede Glaubwürdigkeit der Argumente "Grün in der Stadt" und "Es geht nicht nur um Eigeninteressen sondern um den Stadtteil" vollends dahin.

    ^^^ Leider laut Visualisierung / Text weiterhin keine Verbesserung des Fußgängerzugangs von der U-Bahn-Station "Hessencenter". Beim Zugang aus Richtung Station "Enkheim" hingegen eine deutliche Aufwertung.

    Derzeit ist das am "Hessencenter"-Eingang via Ampel und schmucklosem Treppchen zum Parkdeck geregelt (Google Streetview). Ich habe in der größeren Version des Bildes (direkt auf der Website von ECE) an ähnlicher Stelle ein Kasterl ausgemacht, dass in einem Baum zu enden scheint. Ist das evtl. die besagte Treppe in neu?

    W.H. Lindley schrieb dazu in Frankfurt am Main und seine Bauten (1886):

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das zweite, das Hauptsiel der westlichen Stadt, beginnt am Kettenhof, durchzieht die Guiolett- und Rüsterstrasse bis zum Taunusplatz, biegt nach Westen durch die Niddastrasse, folgt der Mainzer Landstrasse bis zur Galluswarte und zieht von hier unter der Bahnhofsanlage nach der Gutleutstrasse, woselbst es sich mit dem Thalwasser-Hauptsiel der inneren Stadt vereinigt und sich in das grosse Hauptauslasssiel mündet. [...] Zur Erlangung der tieferen Vorfluth sind die Hauptsiele dieses Systems 4 1/2 km mainabwärts geführt; ausserdem ist am rechten Ufer das Sielnetz vermittelst Nothauslässen mit dem Kettenhof- und Dammgraben verbunden, welche durch einen Rücken vom Main, und ebenso von der Nidda, bei Hochwasser getrennt, durch die "untere Lache" in den Main [...]fliesst [...]

    Hier handelte es sich also bereits im 19. Jahrhundert um einen vom Menschen gestalteten Wasserlauf, wobei unerwähnt bleibt ob der genannte "Kettenhofgraben" auch ohne Ab- und Hochwässer Wasser führte.

    ^Gastro- und Gewerbelokale stehen - teils seit Jahren - leer.

    Diese Visualisierung illustriert perfekt warum man selbigen nicht trauen sollte: Die Nachbargbäude sind teils in jämmerlichem Zustand und beherbergen Heilsarmee (direktes Nebengebäude), leerstehende Ladenlokale und Spielsalons. Zudem ist die Kreuzung vor dem Haus in Wirklichkeit stärker verwinkelt und wird von Straßenbahn und Autos gleichermassen stark frequentiert. Diese Balkons sind also nur für die ganz Harten geeignet.

    Groß & Partner hat Projektentwicklungsgesellschaften für jeden der vier Türme gegründet. Sie sind alle gleich aufgebaut G&P <Turm Vermarktungsname> Grundstückentwicklungs GmbH & Co. KG.. Beispiel: G&P Terra Grundstückentwicklungs GmbH & Co. KG

    Aus den Geschäftsberichten ist ersichtlich, dass die Gesellschaften zu der Four Frankfurt Fläche gehören. Daraus ergeben sich die Projektnamen der Türme: Terra, Ignis, Aqua und Aer

    Des Rätsels Lösung

    Das gesuchte Gebäude in #1353 war doch das FOUR. Anscheinend war es der "Deckname" eines der Bürotürme. Meine Gesprächspartner haben es aber nicht bekommen, weil schon jemand anderes für die Flächen unterzeichnet hat. Die Spekulation kann also weitergehen ;)

    Als Randnotiz:
    Die Stadt Köln stand vor einigen Jahren vor dem gleichen Problem und hat sich für die Sanierung der dortigen Doppelanlage entscheiden. Das Ergebnis sind jetzt explodierende Kosten - von ursprünglich kalkulierten 250 Millionen nun auf 570 Millionen angewachsen - und lange Jahre im Ausweichquartier.

    Zitat aus dem verlinkten Artikel

    Der auszugsweise hereinkopierte Artikel wurde von der Moderation entfernt. Bitte künftig auf unsere Richtlinien achten.

    Bei einem Geschäftstermin. Es handelt sich dabei um die Immobilie in die das Unternehmen eines Gesprächsteilnehmers erwägt nach Fertigstellung einzuziehen. Es muss schon etwas größeres sein, da es sich um mehrere Hundert Personen handelt. Nachfrage war leider nicht möglich, da es eigentlich um etwas ganz anderes ging aber die Neugier wurde natürlich geweckt!

    Nachtrag: Vermittelt wird das wohl von CBRE, mein Kollege hat besser aufgepasst ;)