Beiträge von Radler


    Die Planungen machten die Option die 7 dort hoch zu führen schon möglich. Ursprünglich wäre dort auch der Raum dafür vorhanden gewesen. Die jetzige Erschließungsstraße war ja ursprünglich nur als Baustraße gedacht und hätte durchaus die Bahn aufnehmen können. Die logische Erschließung von Grube Carl über den Freiheitsring wurde ja leider verworfen. Auf der seit Jahrzehnten brachliegenden Trasse fanden sich, so glaube ich, Kaukasische Kreidekreispflänzchen, die deutlich schützenswerter waren als die jetzt benachteiligten Frösche und der überregionale Fahrad/Fussverkehr.

    Eine Verlängerung nach Kerpen über das Marienfeld, unter Anbindungsausschluss von Habbelrath, halte ich auch nicht für sinnvoll, nicht nur weil ich selber in Habbelrath sitze. Die Anbindung zum Horremer Bahnhof erscheint eher sinnvoll. So in 1998 verkehrten zwischen Frechen und Horrem täglich etwas über 110 Busse je Richtung, leider nicht sauber vertaktet, weder untereinander (bis heute halten die Verfolgungsfahrten der unterschiedlichen Linien und der Kampf um die gleichen Fahrgäste an - Allokationsproblem?) noch mit dem SPNV. Daher hatte ich erst über eine Verlängerung der Bahn dorthin nachgedacht. Schade dass ich keinen Goldesel im Keller stehen habe.

    Bei geordneter Linienführung der Busse wäre an dem von dir genannten Kreisverkehr tatsächlich eine Umsteigemöglichkeit/Haltestelle zu schaffen.

    Leider halte ich mich im gereiften Alter wenig in der Innenstadt auf und so bin ich auch in der Frage des Breslauer Platzes nicht auf der höhe der Fertigstellung. So weit er mir bekannt ist, es musste noch neu gepflastert werden und dies und jenes fehlte noch, macht er auf mich einen deutlich ruhigeren und ansprechenderen Eindruck als vor Jahren. Man hätte ihn vermutlich deutlich unatraktiver gestalten können.

    Köln hat schlechthin einen der größten Bahnhöfe im Land und darüber hinaus häufig Großveranstaltungen jeder Art, die manchmal die Kapazität selbst dieses Bahnhofs überfordern. Da wird man schon froh sein, gewisse Pufferflächen drumherum zu haben. Wenn ich bei meinem nächsten Besuch dort einen Platz auf einer Sitzbank finde werde ich wohl mit dem Ergebnis zufrieden sein.

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    Tach PzKöln, gern geschehen.

    Die Überlegung, diesen Gleisstrang zu nutzen bezieht sich einerseits auf die bekannte Überlegung, die 7 wie anno dazumal bis Kerpen zu führen und dort weiter in der Stadterschließung. Andererseits kommen die vorgetäuschten Optionen der Anfahrt von Grube Carl dazu. Eine Führung der 7 über Grube Carl macht die Überlegung Kerpen kaputt, da die 7 von dort mit vermutlich der Gnade der dortigen Neusiedler über die Felder merandierend in Habbelrath enden soll.

    Natürlich gibt es auch ein Konzept im Rahmen der nahverkehrlichen Erschließung des Rhein-Erft-Kreises, Volkmann's eigener Betrieb VEB Erftbus, welches tatsächlich die Nutzung dieses Gleisstranges allerdings in direkter Relation zum Bf. Horrem sieht. Nun, da ich in diesem Konzept schalten und walten kann wie es die wirtschaftlichen Anforderungen verlangen, hatte ich mich dann dazu entschlossen, diesen Lückenschluss zwischen zwei SPNV-Punkten für die deutlich dünneren "Land"-Verkehre als in Köln mit dem Bus zu bewerkstelligen. Damit bleibt VEB Erftbus den Flexibilitätsanforderungen auf der Spur. Soviel Gleise haben wir hier nicht. Selbst bei einer Störung der S- und DB-Bahnstrecke Köln - Horrem kann die Umleitung über die 7 erfolgen. Besser wäre natürlich gewesen, an der Endhaltestelle vor dem mit über sech Millionen € Kosten neu erstellten Kreisverkehrsplatz für solche Störungen einen ordentlichen Bushalt anzulegen, aber was soll man machen?;)

    http://www.ksta.de/frechen/verkeh…4,24576584.html


    Dekoratives Anführungszeichen


    Auch wenn es schade um das dortige Idyll ist,
    aber die Tatsache das nördliche und südliche Ville radtechnisch dann endlich besser verbunden sind, freut mich doch sehr.


    Ohne Radweg über die DB wäre mir vermutlich der Hut geplatzt. Auch sehe ich keine Probleme unter den augenblicklichen Bedingungen noch den nötigen Lärmschutz bei Habbelrath für die Ortsentlastung Königsdorf einzuplanen. Natürlich ist es darüber hinaus unsinnig, einen Ort wie Habbelrath, der mit der Autobahn lebt, nicht an dieses Netz anzuschließen. Man darf sich da gerne an der Planung des verlängerten Freiheitsringes orientieren und auf Höhe der Nord-Süd-Bahn über die L 277 anschließen. Der Radweg wäre ja auch dort nicht mehr im Weg. Hätte der Frechener Westen einen Anschluss an die BAB könnte die ganze Stadt aufatmen und auch das Geplärre über den neuen Kölner Großmarkt würde sich entspannen.

    Radschnellweg Köln - Frechen Bf. - (Marienfeld/Naturpark Rheinlan

    So weit ich die Themenliste durchsuchte, fand ich das hier angesprochene Projekt nicht und erlaube mir daher als Fachfremder dies hier einmal zu thematisieren.

    Nun, ich bin nicht der Radler, den mein NIck hergibt. Ich nutze alle Transportmittel, auch gerne das Rad. Das Rad wird in der Kölner Bucht ja durchaus gerne genutzt und so ergeben sich hin und wieder erwähnenswerte Verbesserungen im Radwegesystem, halt um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden. Der Radverkehr nimmt hier zu.

    So sind nun alle Parteien im Rat und darüber hinaus etwas irritiert über dieses Projekt:

    http://www.agfs-nrw.de/cipp/agfs/lib/…itrag_Koeln.PDF

    Keiner der Parteien in Frechen möchte bisher die Verantwortung hierfür übernehmen. Das macht es mir natürlich leicht mich dahingehend zu "outen", dass dies durchaus auf meinem "Mist" gewachsen ist. Als alter Forumshase beim KStA machte ich mir gerne einen Spaß daraus, genau solche Projekte in meinem "Nahbereich" langausführend zu beschreiben. In diesem Falle hatte ich wohl das Glück, dass ein Radlobyist mit Einfluss aus Köln diesen Vorschlag aufgriff und ....jetzt haben wir den Preis!:)

    Was augenblicklich meine "Grünen" in Aufregung versetzt ist der Endpunkt dieses Radschnellweges. Bösmeinend kann man sagen, der endet dort in der Wildnis. Wildnis ist jetzt bitte so zu verstehen, dass die logisch erkennbare Weiterführung über die Kölner Straße in die Stadt hinein in die Fußgängerzone führt, die auch noch zusätzlich von der Straßenbahn befahren wird. Die Straßenbahn sorgt dann in den Bereichen der Hauptstraße, die nicht als Fußgängerzone ausgebaut wurden, für Einbahnstraßenregelungen die es verunmöglichen von weiter westlich im Stadtgebiet diesen Radschnellweg zu erreichen.

    Zwei noch anstehende alternative Führungen für den Radverkehr laufen beide über unseren sogenannten Tangentenring, der im Norden (Freiheitsring) und im Süden Franz-/Franz-Hennes-Straße) stark mit MIV belastet ist.

    Nun, der bisher projezierte Radschnellweg erspart uns die Hölle auf Radwegen zwischen Frechen-Bonnstraße, Knoten Gewerbe- und Handelsgebiet Europaallee, Knoten L 277/B 264, mehrere Knoten der B 264 mit der A1/A61 und den Knoten Horbeller Straße mit all den vielen Parkhauseinfahrten zwischen drin. Wirklich, da muss abgeholfen werden.

    Selbstverständlich ist der Vorteil des Radschnellweges bei Zielfahrten (Arbeit, Schule,...) zu vernehmen, nein, auch der tagestouristische Nebeneffekt ist nicht zu verachten. Wenn ich mit diesem Text fertig bin haben wir für Kölner Erholungssuchende eine bevorrechtigte Radachse, die den inneren mit dem äußeren Grüngürtel verbindet und in der Folge eben mit dem Naturpark Rheinland und dies ab Frechen Bf. in einer lukrativen Grünlage mit Aussicht.

    http://www.naturpark-rheinland.de/index.html

    Entsprechend erwarte ich durchaus radelnde Familien und auch Gruppen älterer Herrschaften. Denen mag ich aber den bereits angesprochenen Tangentenring nicht zumuten. Da läßt sich auch keine vertretbare Abhilfe schaffen, schon allein wegen der jetzt neu und teuer gestalteten verkehrlichen Situation am neuen Ortseingang Benzelrath, der westlichen Seite Frechens. Dazu später. Den "Zielfahrern" dagegen mag ich die Hauptstraße nicht zuzumuten. Was bleibt?

    Im "Engpaß" aufgewachsen kam mir schnell in den Sinn, wie wir als Kinder am, um und auf dem Bahndamm der Gleise spielten, die den Bahnhof mit dem Bereich des neuen, erwähnten Ortseinganges im Westen des Städchens verbindet. Der Damm hatte früher unten einen flachen Sockel, der sicherlich Raum für einen 3 m breiten Radweg bietet. Gedacht hatte ich diesen in ebenerdiger Führung, schon alleine der Kosten wegen. Eine Außnahme hätte es im Bereich des Friedhofes geben sollen. Da sollte weiterhin Ruhe herrschen.

    Nachdem ich dann den ganzen Bereich des Gleisdammes fußläufig erkundet habe sehe ich zwar den Raum, bin mir aber nicht sicher ob dieser Weg nicht doch besser in Hochlage geführt wird. Dies sollte nicht sein um den Anwohnern den rückwärtigen Bereich "frei" zu halten, aber hin und wieder gibt es Engpässe, die auf der Höhe einfacher zu "überbrücken" wären. Man könnte mehr minderwertige Bausubstanz (Garagen, Schuppen,...) so lassen wie es ist. Man will ja niemanden unnütz auf die Barrikaden treiben.

    Die bisher gemachten Überlegungen rühren aus einem Gespräch mit PHK Fuhs von der Abteilung Unfallprävention/Opferschutz. Der machte in einem Gespräch über eine andere Sache, eben der Unfallprävention im aktuell zu nutzenden Radweg von Frechen nach Habbelrath, den Einwand, man überlegt den Richtungsstreifen gebundenen Radweg von Grefrath nach Benzelrath auf der südlich gelegenen Seite zusammen zu fassen. Das begeisterte mich, da dann zwei sehr gefährlich Radwegekreuzungen entfallen und es könnten noch mehr werden.

    Nun, nehmen wir bitte erst die beiden entfallenden Knoten. Das begeistert! Aber, mal drüber geschlafen kommt man zu dem Schluss, dass dann die L 277 komplett neu gebaut werden müsste. Mhm! Das ist mir zu teuer, denn es gäbe ja eine bisher noch nicht berücksichtigte weitere Möglichkeit. Ja, neben dieser zu verändernden Streckenführung befindet sich ein seit gut 30 Jahren nicht mehr genutztes Gleis, welches sicherlich auch die nächsten 30 Jahre nicht genutzt wird. Mein Vorschlag ist da entsprechend simpel: Die Gleise verschrotten, von dem Erlös die Schwellen entsorgen, den Schotter planieren und eine wassergebundene Wegedecke drauf, fertig! Damit könnten Kölner, die zwar in der Hauptsache auf den Dom zu halten, bequem bis bald zum Marienfeld gelangen.

    Warum nur bald? Nun, dieses Gebiet war früher der erste Zentraltagebau von Rheinbraun. Um das Kohleschürfen dort zu ermöglichen wurde im damaligen Braunkohleplan die Wiederherstellung der unterbrochenen Wege festgeschrieben. Klar, heute möchte man das nicht mehr und diese Option gibt es selbst für Radfahrer und Fußgänger nicht. Bedauerlich aber wahr, denn als nächstes kommt dann Kerpen mit starken verkehrlichen Verbindungen nach Frechen/Köln. Man mag an wenigen hundert Metern Feldweg gespart haben aber diese sorgen in dem weitläufigen Gelände für Kilometer an Umwegen.

    Das Radwegenetz läßt sich durch den Bau eines Autobahnzubringers, der Königsdorf entlasten soll und dafür bald ohne jegliche Lärmschutzmaßnahmen bei den Habbelrathern auf der Türe liegt, noch trefflich erweitern. Der Autobahnzubringer besteht in der Hauptsache aus einem Brückenbauwerk welches, so von Straßen NRW bestätigt, auch das Queren der Schnellbahnstrecke Köln - Aachen für Radler und Fußgänger ermöglicht. Fein, nur bisher in allen Plänen knapp 150 m neuen Radweg in den Bereich der Fischbachhöhe, also westlich der Nord-Süd-Kohlebahn. Die Bahn hat einen "Wirtschaftweg" nebenher laufen, der Radlern von Frechen aus ermöglicht, in gut einer halben Stunde fast völlig MIV-befreit und sich wirklich im Wald befindend die Kreisstadt Bergheim zu erreichen, sofern der dortige Tagebau mit einem durchdachten Wegenetzt überzogen wird. Dort gibt es Anschluss an die Schlösserroute, dem Erftwanderweg, der Fussballroute, und und und... Selbstverständlich findet sich Anschluss an die vorhandenen Routen in Kerpen und Frechen. Also: Ergeben meine Überlegungen eine "runde Sache" oder sollte ich doch besser die Fachleute mal machen lassen?

    Nun, als "Materialflusstechniker" habe ich halt ein "gestörtes" Verhältniss zur Wegeoptimierung. Wenn Umwege anstehen klingeln bei mir gleich die Glocken.

    Danke für's lesen.