Beiträge von PAD89

    Dekoratives Anführungszeichen

    ...dass die Verbindungsbahn (Hbf-Dammtor-Sternschanze-Holstenstrasse-Diebsteich) nachts auch von (zum Teil recht lauten) Gueterzuegen genuzt wird. Tagsueber ist dort kaum Platz fuer Gueterzuge, aber nachts rollen dort schon einige. Dies Betrifft nur den auessersten Norden des Areals Altona Mitte, da diese Zuege natuerlich nicht nach Altona-Bahnhof fahren, sondern nach Diebsteich abbiegen. Ausserdem ist die Belastung dort in jedem Falle auch nicht hoerer als ueberall sonst an der Vernindungsbahn wie z.B. in der Schanze.


    Das wird aber auch bei der Verlegung des Bahnhofs Altona bleiben.

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    ...dass im Winter auf dem keinen Betriebshof (dem Rest des ehemals grossen Bahnbetriebswerkes am Wasserturm) schon sehr frueh morgens die Dieselloks fuer die Zuege auf den nicht-elektrifizierten Strecken (Sylt, Itzehoe, etc) warmlauten.


    Mittlerweile fahren nur noch die Züge nach Westerland mit Dieselloks, und auch da betrifft das in Altona nur die NOBs, die IC umfahren Altona. Es gibt jedoch gerade Überlegungen, die Marschbahn zu elektrifizieren.

    Du hast also vollkommen Recht, wenn du schreibst, dass es in Altona keine überdurchschnittlichen Lärmprobleme geben wird. Die Verlegung des Bahnhofs Altona wird die vollkommen überlasteten Schienenwege in Hamburg jahrelang zusätzlich belasten, zu einer Zeit, zu der gleichzeitig die A7 überdecket wird (und wer weiß, wie lange das dauert) und der Verkehr von West-SH nach Hamburg eh schon belastet ist. Und das alles nur um einen Bahnhof im Nirgendwo zu bauen.

    Quietschende Kurve hin oder her, der Bahnhof muss in Altona bleiben. Bahnhöfe gehören da hin, wo Menschen wohnen. Was soll denn als nächstes kommen? Den Hautbahnhof an die Elbbrücken verlegen, damit man aus dem Bahnhofsgebäude ein Studentenwohnheim machen kann?
    Die Verlegung von Altona zum Dienstlich bringt nur einen Vorteil, ICEs, die in Hamburg enden, können schneller in die Abstellanlage Eidelstedt transportiert werden, weil das Kopfmachen in Altona entfällt. Das am Dienstlich überhaupt ein Bahnhof entsteht, liegt einzig daran, dass man die Züge am Dammtor (auf der überlasteten Verbindungsbahn) nicht schnell genug geräumt bekommt. Um einen Nutzen für die Fahrgäste geht es hier nicht.

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    Ich weiss nicht was der Unterscheid zwischen Straßenbahn und Stadtbahn sein soll, ich sehe ehrlich gesagt keinen.


    Eine Straßenbahn ist das,w as ganz klassisch durch die Straßen fährt - Schienen im Asphalt, Schlangestehen im Individualverkehr. Stadtbahnen dagegen fahren überwiegend auf eigenen Gleiskörpern und sind damit weitgehend unabhängig vom Autoverkehr. In Städten in der Rhein-/Ruhr-Region und in Hannover, Frankfurt und einigen anderen fährt die Stadtbahn zusätzlich stellenweise im Tunnel und trägt damit auf diesen Strecken u-bahnähnliche Züge.

    Eine Stadtbahn in Hamburg würde allerdings höchstwahrscheinlich nicht unterirdisch fahren, sondern wäre eben eine Straßenbahn auf eigenem Gleiskörper.

    Es beunruhigt mich ja ein bisschen, dass der Weiterbau der U4 nur bis zu Elbbrücken geplant ist. Es wunderte mich nicht, wenn da die nächsten 30, 40 Jahre Endstation wäre. Ich war ja immer eine großer Befürworter der U4 - auch wenn es immer wieder hieß, die Hafencity sei durch eine Stadtbahn viel besser uns kostengünstiger zu erschließen (was sogar stimmen mag). Die U4 hat erst dann ihre Berechtigung, wenn sie bis nach Harburg weitergeführt wird. Nicht nur in Fällen wie der aktuellen Weichensanierung am Hbf zahlte sich eine weitere Strecke für den ÜPNV nach Süden aus.