Beiträge von Berghutze

    Bahn und Landeswasserversorgung haben sich geeinigt

    Na das ging aber schnell. Bahn und Landeswasserversorgung haben sich geeinigt und der Tunnel kann weitergebaut werden. Man hat sich auf eine vorläufige Entschädigung von EUR 49.711 (was für ein symbolischer Preis...) geeinigt. Ich denke, Kuhn ist inzwischen als Bürgermeister im Amt angekommen. Die Aktion finde ich auf jeden Fall ziemlich gut!

    Quelle: Stuttgarter Nachrichten online

    Hmmm, das wird den BUND aber gar nicht freuen. Das EBA hat entschieden dass für die Planänderung zur Entnahme höherer Mengen von Grundwasser keine erneute Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist. Das EBA ist der Meinung dass die damals für die Planfeststellung durchgeführte Prüfung weiterhin gültig ist.

    Quelle: EBA (Achtung: Word-Dokument)

    Neuer Anlauf, das Projekt zu stoppen. Die Projektgegner starten zwei neue Bürgerbegehren. Das eine, genannt "Storno 21", zielt auf die letztes Jahr bekannt gewordene Kostensteigerung. Das andere "Leistungsrückbau 21" zielt auf die vermeintlich geringere Leistungsfähigkeit von S21. Mir ist schleierhaft, wieso immer noch auf der angeblich geringeren Leistungsfähigkeit rumgeritten wird.

    Quelle: STZ

    Oh, noch etwas: Die 42 bis 51 Züge pro Stunde beziehen sich auf die optimale Auslastung des neuen Bahnknotens Stuttgart 21. Nachzulesen im Vergleich von S21 und K21 durch die Universität Stuttgart (Verkehrswissenschaftlichtes Institut). Quelle: Riesendokument - Seite 2333.

    Ich habe so das Gefühl dass die Medienberichterstattung über das Projekt einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf die Stimmung hat. Wieviele positive Meldungen gab es denn so in den letzten 12 Monaten? Und wievielen negativen Meldungen stehen diese gegenüber?
    Und natürlich sorgt die fortschreitende Baustelle mit mehr Behinderungen ebenfalls für eine gewisse Ernüchterung.
    Des weiteren war zwischen der letzten und der aktuellen Umfrage auch noch die deutliche Erhöhung des Kostenrahmens. Hier hat sich die Bahn kommunikationstechnisch nicht gerade mit Ruhm bekleckert (erst ständig behaupten dass alles im Rahmen ist und dann kurzfristig doch nicht?).

    Wird auf jeden Fall spannend, wie sich die Stimmung weiter ändert. Ich hoffe nur dass die Projektpartner in den nächsten Monaten/Jahren zu einer etwas konstruktiveren Zusammenarbeit kommen als bisher. Vielleicht schafft es auch der Kuhn mal, die Klappe zu halten ;)

    Grüße

    Dekoratives Anführungszeichen

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    Nein, in Ostdeutschland (Ich meine Thüringen) steht auf einer Brücke (Bauruine) ein ICE-Wagon der als Restaurant genutzt wird.
    Quelle?

    ...

    Auf die Schnelle habe ich folgenden Artikel im Spiegel gefunden. Dort wird von der Itztalbrücke in Franken berichtet die aufgrund des Baustops beim VDE8 (dank Rot/Grün im Bund) sinnlos in der Gegend rumstand (das war 2005!). Der Vorschlag der Gemeinde Rödental, einen ICE-Wagon als Restaurant mit Ausblick auf die Brücke zu stellen, "fand bei der Deutschen Bahn bislang keinen Anklang".
    Ich vermute dass es um diese Brücke geht. Sie ist übrigens noch nicht in Betrieb, wie man bei Wikipedia nachlesen kann.

    Grüße

    Neigung

    Ich denke dass die Vorfälle in Köln tatsächlich auf ein Problem hinweisen, das auch in Stuttgart nach dem Umbau auftreten kann. Dort dann verstärkt durch die stärkere Neigung als in Köln. Da sich die Steigung in Stuttgart nicht vermeiden lässt wegen der bekannten Zwangspunkte, sollte man nach einer Lösung schauen, die dann auch das Problem in Köln beseitigt.

    Bei Autos findet man vermehrt eine Autohold-Funktion. Da wird das Auto festgehalten, bis man wieder Gas gibt. Eine unheimlich komfortable Lösung. Sowas müsste man doch auch in die Züge einbauen können, dann wäre das Problem meiner Meinung nach gelöst.

    Grüße