Regent wo warst du die letzten 12 Jahre? Als in Chemnitz die Investoren ganze Straßenzüge wieder aufgebaut haben? Ewig leerstehende Fabrikhallen saniert wurden, die Arbeitslosigkeit endlich mal unter 6% lag? Legt doch mal nicht jedes Wort auf die Goldwaage. Hier denkt man in Jahrzehnten, nicht heute, weil grad mal ein Jahr Inflation ist. Die Entscheidung zum Bau des Getreidemarktes ist 5 Jahre alt. Da ging es allen so gut, dass gendern das wichtigste war, über das man reden musste. Und natürlich darf man da sagen wir leben in saus und braus. Und auch hier nochmal der Vergleich mit dem Gebäude daneben, das wurde gebaut als die Stadt in Trümmern lag! Und macht mehr her als der Kasten. Und wenn wir schon nicht in der Lage sind Statements zu setzen, wenn es uns gut geht, will ich nicht sehen was bei rum kommt, wenn es uns wieder schlecht geht.
Beiträge von KMS1983
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Und damit belassen wir es, wir kommen ideologisch wahrscheinlich eh nicht zusammen.
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Arwed, ich sags gern auch dir noch. Ich habe hier die hälfte meines Lebens an Energie und Hilfsbereitschaft bereitgestellt um Chemnitz zu einem besseren Ort zu machen. Feste auf dem Brühl organisiert, mit für den Erhalt des Eisenbahnviaduktes an der Annaberger gestritten, ich bin der Grund, warum der Pavillon auf der Schlossteichinsel saniert wurde. Was hast du erreicht? Und ich lasse mir doch nicht sagen, dass der streitbare Weg der Falsche ist, wenn er am Ende zum Erfolg führt. Aber man kann ihn nicht alleine gehen, es braucht Unterstützung und Rückhalt. Nur so schafft es die Stadtgesellschaft auch die Obrigkeit von ihrem Irrweg zu überzeugen. Und ich sehe eben nicht alles schlecht, ich finde nicht alles doof. Ich finde mich nur nicht mit dem gewöhnlichen ab. Weil diese Stadt was außergewöhnliches braucht um gesehen zu werden und das nicht nur in einem KH Jahr sondern auf dauer. Damit die Menschen hier bleiben, neue kommen, gern hier leben, anderen davon erzählen. Und wenn dazu Identitätsstiftende Architektur, schöne Architektur hilfreich ist, werde ich dafür weiter streiten und mich nicht, wie andere mit dem gewöhnlichen Zufrieden stellen. Das kann jeder gern anders sehen. Aber doch bitte nicht mit mir drüber streiten, sondern über die Sache.
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wahnsinn arnold, dich würde ich echt gern mal persönlich kennenlernen. Jetzt kommt noch der Griff in die Mottenkiste um die Probleme schönzureden. Von wem wirst du eigentlich bezahlt für diese Meinung? Die Gebäude daneben SIND aus DDR Zeiten, 10 Jahre nach der totalen Zerstörung der Innenstadt gebaut! Und du redest hier von Vergleichen zwischen Epochen der 4. größten Industrienation der Welt mit einer Zeit als egozentrische Machthaber ein Land in den Bankrott regiert haben. Wie kann man nur auf derart abwägige Vergleiche kommen. Das sind nicht mal Äpfel mit Birnen sondern Stuhlbeine und Rosen. Und damit beende ich meine Diskussion mit dir auch. Die stillen Mitleser hier brauchen sonst neues Popcorn.
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Immer die gleiche Leier. Das kann man nicht vergleichen, was ist überhaupt Identitätsstiftend, wir sind hier Chemnitz und nich New York. Genau wegen der Einstellung kommt diese Stadt ne ausm Sumpf. Ich diskutier da auch gar ne mehr weiter. Das macht keinen Sinn, wenn man das Problem verteidigt anstatt über Lösungen zu reden. Ich hab genug von der Welt gesehen. Gibt viele schöne Orte, an denen ich irgendwann mal meine Jahre verbringen werden. Hier is eh alles verloren.
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Sehempfehlung!
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Stimmt und weil die Verwaltung nix zu sagen hat, hat man es in Dresden oder Frankfurt geschafft ganze Quartiere zu rekonstruieren. Frei nach dem Motto, alle sagen das geht nicht und dann kam einer, der hat das einfach mal gemacht. Lieber arnold, verteidige ruhig was hier geschieht und unterstütze diese Menschen. Ich werde es nicht, denn die verhunzen meine Heimatstadt. Und selbstverständlich bin ich ein populistischer Wutbürger. Denn anders kommt die Botschaft ja heutzutage nicht mehr an. Egal wie oft man sowas in Diskussionrunden, bei Bürgerbeteiligungen etc. anbringt, wie wichtig Identitätsstiftende Architektur für uns Chemnitzer wäre, es kommen immer nur die gleichen Antworten, wie du sie auch gibst. Vlt sollte man mal anfangen über Lösung zu reden anstatt die Probleme zu verteidigen.
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Fragen Sie mal 100 Menschen aus welchem Jahr das Gebäude neben ist. da werden sicher alle, die es nicht kennen sagen, von vor 1945. Man hat es eben verstanden auch in schweren Zeiten was fürs Auge zu bauen und nicht nur was weil Wohnraum knapp war. Weil es im Zentrum liegt und man das nur einmal nachm Krieg wieder aufbaut. Wir leben in Saus und Braus und schaffen es eben nicht die umgebende Bebauung aufzugreifen. Warum soll das Gebäude zum Teil nicht Stilmittel der Jugenherberge aufnehmen oder die der Gründerzeit, Zuckerbäcker oder Glas und Beton der Neuzeit. In der Inneren Klosterstraße hat man das doch auch geschafft durch unterschiedliche Mittel die Fassenden spannend zu halten. Stell dir mal vor man hätte auch dort damals nur so einen Klotz hingesetzt wie am Wall, weil drumherum doch eh nur zamgewürfeltes aus vielen Epochen steht. Wir verlieren hier Aufenthaltsqualität! Die ist wichtig für eine Innenstadt!!! Und wir haben sie schon am Johannisplatz verloren, am Wall, hinter dem Sporthochaus, am technischen Rathaus, demnächst in der Johannisvorstadt und nun am Getreidemarkt. Das muss man doch mal merken, dass sich dort keiner lange aufhält. Warum rennen denn die Leute nach DD LE Frankfurt, die rekonstruierten Altstädte?! Weil sie die schön finden PUNKT. Da kann der Modernist noch so viel schwadronieren wie schön seine Glas und Betontempel sind. Es sind leere, tote, seelenlose Hüllen. Und selbst wenn der hässliche Flachbau daneben auch endlich mal wegfällt, was längst hätte passieren müssen, glaubt doch keiner dass dort ein schmucker, vielschichtiger Neubau entsteht, der das ganze rettet. Dort wird genauso ein Klotz hinkommen. Und schon wird auch die Ecke leer bleiben. Mensch Chemnitz, wach doch mal auf! Wir brauchen Lebendigkeit und die fängt bei Architektur und Aufenthaltsqualität an.
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Oh man, bei euch liegt die Messlatte aber niedrig, wenn man dem etwas abgewinnen kann. Daneben stehen Nachkriegsgebäude und die Leute haben es hinbekommen gefälliger zu bauen. Die Fenster haben nicht mal einen abgesetzten Rahmen zur Fassade. Billiger gehts kaum. Es wurde 0 auf die ungebende Bebauung Bezug genommen. Traurig, dass wir uns erneut mit sowas abfinden müssen. Da gibts nichts schön zu reden. Die Stadt ist voller Klotzarchitektur. Seit 20 Jahren ist kein herausragendes Gebäude neu entstanden. Alles hat die gleiche Höhe, ist Beige oder Weiß. Wie bitte soll hier ein Lebensgefühl aufkommen, das einer 850 Jahre alten Industriemeteopole würdig ist.
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Beim Simmelbau wundert mich das nicht. Die machen hier das Gleiche wie bei dem hässlichen Hotel neben dem Schocken. Auf den Visualisierungen riesige, Bodentiefe Fenster und nur kleine Fassadenteile. In Realität entsteht ein Plattenbau. Das wird am Simmelgebäude nicht anders. 0815 Schießschartenarchitektur ohne gestalterischen Anspruch. Traurig wie man hier die letzten stadtbildprägenden Chancen in die Tonne wirft. Gleiches am Getreidemarkt. Die Leute, die sowas entscheiden gehören endlich aus dem Amt gejagt und gegen welche ausgetauscht, die gegenüber Investoren auch mal Arsch in der Hose haben. Hoffentlich lesen die hier mit.
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Schießschartenarchitektur. Traurig. Gestern eisessend vorm La Bouche gesessen und den Platz genossen. Die schönste Ecke der Stadt. Am Getreidemarkt wird niemand verweilen, weil das Auge nichts zu gucken hat. Trostlose Renditearchtektur. Dabe hätte es gerade dort eine Fortführung kleinteiligen Bauens wie in der Inneren Klosterstraße gebraucht.
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arnold da stimme ich dir ja zu. Und ich bin bei leibe kein Gegner von Stadtgrün. Ich habe ja extra geschrieben, es gibt so viele leere Baumscheiben, die wieder bepflanzt werden müssten. Der Vorplatz der Uni ist eine Katastrophe, auch der Platz vor der Aktienspinnerei und vorm Bahnhof. Es gibt so vieles, das man verbessern könnte ohne einen konzeptlosen Baum vors Rathaus zu setzen. Wenn man den Neumarkt begrünen will, gern. Aber doch nicht so.
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schon mal was von Blickachsen gehört?
Genau die wird der Pseudobaum zerstören. Das mag Leute nicht stören, mich stört es, weil es zusammenhangslos und ohne Konzept wirkt. Es ist schlicht nicht nötig an der Stelle einen Baum zu pflanzen. Und viel Spaß "vor“ dem Baum stehend noch das ganze Rathaus aufs Bild zu bekommen. Ohne Weitwinkel eher nicht möglich. Und der Vergleich mit dem Weihnachtsbaum hinkt ja nun auch deutlich.
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sach…_06.09.2011.jpg
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Leider wird der Baum mEn den Blick aufs Neue Rathaus verstellen. Finde ich nicht gut und an dem Ort auch überflüssig. Es gibt im Stadtgebiet unzählige leere Baumscheiben, sogar vorm Roten Turm. Würde man die endlich wieder bepflanzen bräuchte es diesen Aufwand nicht und es gäbe einen deutlich höheren Nutzen als mit dieser Pseudoumweltaktion.
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Sehr schön. Jetzt noch die Ruinen daneben angehen und endlich die Theaterstraße mit Straßenbahn umsetzen.
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Angeblich zieht dort die Verwaltung von Rexroth von nebenan ein.
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Der mdr hat dazu eine aktuelle Reportage auf YT veröffentlicht. Durchaus interessant.
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Früher standen in der Haupthalle mal Kübelpflanzen und auch in der Bahnhofshalle waren große Pflanzgefäße am Ende der Gleiseinfahrt. Verstehe gar nicht, warum man die weggenommen hat. Sie bringen Lebendigkeit die doch sehr graue, eintönige Halle. Darf aus meiner Sicht gern wieder kommen und passt ja auch zum Image, dass die Bahn gern vermitteln möchte.
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Ja über das Thema kann man wunderbar streiten. Ich würde es ja einfach mal machen und sehen was passiert. Die Technik ist längst so weit, dass man ein Jahr darüber Daten haargenau sammeln könnte und dann eben auch die Aspekte Verschleiß, Geräuschpegel, Unfallhäufigkeit, Zeitgewinn oder Verlust etc. für 365 Tage auswerten könnte. Und danach kann ja final entschieden werden. Man muss es halt mal probieren. Über die 40 vorm Tietz haben sich auch alle erst aufgeregt. Heute juckt das keinen mehr. Und im Schnitt schafft man im Ring sowieso keine 50. Da rammelt man nur von Ampel zu Ampel. Vlt kommt man am Ende sogar zu dem Ergebnis, dass man durch einen besseren Verkehrsfluss eine Spur einsparen kann, wer weiß. Damit wäre aus städtebaulich viel gewonnen.
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Aus meiner Sicht würde er ihn ordnen, beruhigen und harmonisieren. Die Stelle ist ein zentraler Knotenpunkt aller Forbewegungsmittel. Dieser muss leistungsfähig bleiben. Und ein Kreisel ist da für mich die beste Wahl. Im Inneren Stadtring würde ich darüber hinaus Tempo 30 einführen und alle Ampelschaltungen innerhalb des Ringes darauf abstimmen.