Beiträge von Roman

    Die RP berichtet (leider hinter Paywall) von der dritten und letzten Bürgerbeteiligung. Das Ergebnis ist.... nunja....eine eierlegende Wollmilchsau. Die Oper soll natürlich das Stadtbild prägen und eine hohe Strahlkraft haben, auch international, gleichzeitig will man aber keine Lösung wie Sydney oder Hamburg.

    Die Oper soll allen offen stehen aber gleichzeitig höchsten Ansprüchen genügen. Klimaneutral und resilient natürlich auch. Man will einen tollen Standort haben, aber keine Flächen versiegeln. Vielleicht auch am aktuellen Standort aber nur wenn der Hofgarten nicht oder kaum beeinträchtigt wird. Einzige konkrete Info ist dass der Standort Kö ernsthaft geprüft werden solle und der Standort Rheinpark abgelehnt wurde.

    Für diejenigen mit entsprechendem Zugang: https://rp-online.de/nrw/staedte/du…ch_aid-62245721

    Das will sicherlich niemand, aber man sollte sich schon mal die Frage stellen, warum es zwischen der Entscheidung zum Standort Moskauer Str. und dem Wettbewerbsergebnis (also ein grober Entwurf wie das Gebäude auszusehen hat) fast drei Jahre liegen. Bürgerbeteiligung ist wichtig, aber die Gesamtdauer halte ich wirklich für einen Witz. Reine Bauzeit ist ja "nur" 3-4 Jahre.

    Ich bin leider nicht vom Fach, aber weiß jemand wie lange es bspw Bei RWE zwischen Entscheidung für eine neue Konzernzentrale bis zur Fertigstellung dauerte?

    Vielleicht bin ich ja besonders faul aber ich finde 1km Fußweg relativ weit. Bei einer Durchschnittsgehgeschwindigkeit von 3 km/h sind das 20 min Fußweg. Bei sehr flotten 5 km/h immer noch 12 Minuten. Wenn ich mal bei mir Entfernungen in der Nachbarschaft Messe dann nutze ich spätestens ab 500m das Rad.

    Das Problem an dem "in 15 Minuten bist du an der Bahnhaltestelle" ist die Tatsache, dass der Autofahrer (natürlich ganz stark abhängig davon wo er parkt) in den 15 Minuten womöglich schon fast im Zentrum von Düsseldorf angekommen ist.

    Wirkliche Öpnv Nutzer in großer Zahl bekommt man wahrscheinlich nur mit stark reduzieren Stellplätzen. Was aber politisch kaum durchsetzbar sein dürfte, obwohl sich der Metro Campus hierfür durchaus eignen könnte. Denn große Ausweichmöglichkeiten in unmittelbar angrenzende Wohngebiete gibt es eigentlich nicht. Südlich in Grafental kann man nicht parken, nördlich sind die Sportanlagen, im Osten die Bahnlinie und im Westen dieser Minipark und rel viel Gewerbe.

    Das Problem ist halt dass die Diskussion seit Jahren oder sogar Jahrzehnt(en) geführt wird, ohne dass sich etwas tut.

    Und wenn die Bahn AG ihren Teil des KAP hässlich lassen möchte, könnte die Stadt zumindest einmal mit einer Renovierung der Rheinbahnhaltestelle beginnen, z.B. neue Bahnsteige und eine Überdachung die ihren Namen auch verdient. Natürlich in einer Form, die später auf einen renovierten KAP passt.

    Und wenn es nur neue, modernere Wartehäuschen wären.

    So wie ich den Artikel verstehe soll die Strecke bis Lörick komplett im Tunnel verlaufen. Unfassbar, dass auf diese kleine Siedlung Niederlörick am Rheinufer so viel Rücksicht genommen wird. Eine zusätzliche Rheinquerung auf Höhe Arena auch für Radler und Fußgänger wird es dadurch nicht geben. Schade. Auch das hätte sicherlich Verkehr vom Kfz aufs RAd verlagert.

    Mir gefällt Entwurf 3 mit den Zwillingstürmen am besten.

    4 und 5 sind mir persönlich zu wuchtig und zu massiv. 6 hat das HH an der falschen Stelle. Das gehört nicht in den "Hinterhof".

    Bei 1 und 2 ist mir, obwohl ich sonst immer für mehr Höhe bin, das HH zu hoch. Das passt da nicht hin. Auch bin ich kein großer Fan davon, ein HH mitten im Block zu haben. Da gehört ne klare Fassade von der Straße bis nach ganz oben hin ;)

    ^ Da steckt viel Wahrheit drin. Ich muss nach Umzug nach Krefeld jetzt täglich pendeln. Das sind mit dem Auto zwischen 25 (ohne Verkehr) und 45 (viel Verkehr) Minuten pro Strecke.

    Mit dem öpnv brauche ich mindestens eine Stunde. Und das beinhaltet einen (lt Google maps) knapp zwei Kilometer langen Fußweg zum Bahnhof. Darüber hinaus verträgt sich der Takt des RE10 gar nicht mit Kita bzw Schulbeginn, so dass längere Wartezeiten am Bahnhof noch hinzukommen. Ich würde daher bei Nutzung des öpnv täglich mehr als 1 Stunde verlieren, daher ist er für mich (abgesehen von vielen anderen Problemen wie unbequemheit, Unzuverlässigkeit etc) einfach keine Option.

    Somit mache ich jetzt morgens 1,2 Stunden homeoffice und fahre nach dem Stau sehr fix ins Büro.

    Die Stadt Düsseldorf hat ein Drohnenvideo über den derzeitigen Stand der Bauarbeiten hochgeladen. Durchaus sehenswert finde ich.

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    Bei den im Artikel genannten Ausmaßen der Kopenhagener Oper (100 x 170m) ist der Rheinpark bis Höhe OLG kein Rheinpark mehr. Man müsste mind. 2/3 der Breite wegnehmen. Beider Größe wird es dann aber auch überall sonst schwer. Selbst die Landzunge Kesselstr ist nicht breit genug.

    Welche Größe man tatsächlich braucht, bleibt leider im Dunkeln. Das wäre ja evtl mal etwas, womit man sich auf die Suche geben könnte. Ein Überbau von Parks oder Spiel- und Bolzplätzen kommt eigentlich nicht in Betracht. Erst recht nicht im dicht besiedelten Pempelfort.

    Hässlich ist es, keine Frage, aber es funktioniert. Voll vermietet und die Parkplätze sind immer gut gefüllt. Ich bin gespannt, ob man dort etwas wirklich besseres hinstellen kann, was dann auch die geforderten Zwecke erfüllt.

    Das Ding ist ja gerade mal 11 Jahre alt.

    PS: bezüglich der Hässlichkeit wäre wahrscheinlich schon viel gewonnen, wenn man diesen grauen Bereich im EG, wo Roller steht, zur Straße hin öffnet und dort große Fenster anbrächte. Und auf der Parkplatzseite die hässlichen Ausfahrten etwas verkleiden könnte.

    ich glaube auch dass die neue Trasse an gleicher Stelle verlaufen wird wie die bisherige Trasse (nur ein paar Meter tiefer). Da aber im Bereich des Kennedy Damms ein neues Hochhauscluster geplant wird (Gateway, Aengevelt Zentrale, Eclipse) und mit Sky Office und L’Oréal schon einiges dort steht, würde ich mich freuen, wenn man eine ÖPNV Anbindung dieses Bürostandortes überhaupt mal in Betracht ziehen würde. Die derzeit bestehenden Busanbindungen sind ungeeignet.

    Man will wohl 2021 mit drn Planungen beginnen. Ich bin gespannt, ob man auch die Möglichkeit eines Schlenkers und einer Linienführung unter der B1 in Betracht zieht, um die Kreuzung Kennedydamm/Uerdinger Str. besser anzubinden. Das würde natürlich das Aus der Haltestellen Golzheimer Platz und Theodor Heuss Brücke bedeuten. Auf der anderen Seite wäre es aber auch überraschend, wenn beide Haltestellen unter die Erde gelegt würden.

    Hat jemand Infos zum Rheinkilometer 740? Der müsste eigentlich bezogen sein, ich sehe dort aber fast nie Licht brennen, außer im Treppenhaus. Gibt es da tiefergehende Probleme oder schaue ich immer nur zur falschen Zeit hin? Die nach Oberkassel gerichtete Seite scheint mir immer sehr dunkel zu sein.

    Wo genau im Medienhafen wäre denn noch Platz? Es kann ja nur noch die Kesselstr werden, also am Rand des Randes ;) die anderen vorgeschlagenen Standorte (Rheinpark und Landzunge am Landtag) sind hoffentlich nur schlechte Scherze.

    Angesichts der derzeitigen Finanzlage der Stadt halte ich auch eine Sanierung bzw. Einen Neubau am jetzigen Standort für sinnvoller. Würde eine Vergrößerung der Oper nicht ohnehin die Kooperation mit Duisburg zerstören?

    Wenn es ein Neubau sein muss, warum nicht ans Tonhallenufer? Dann wäre der hässliche Parkplatz auch überbaut und die Düsseldorfer Lokalpolitik hätte ihre Rheinphilarmonie

    Danke für das Video. Ich würde gerne mal wissen, wo denn die Innenvisualisierung sein soll. Das kann ja eigentlich nur im Eingangsbereich sein. Unter den Gleisen fehlt der Platz.

    Zum Platz selbst: Ich komme mehr und mehr zur Überzeugung, dass es besser wäre, die beiden getrennten Haltestellen für Ost- und Westverkehr zusammen auf eine Seite des Platzes zu legen, so wie es heute ist. Das wird den Besuchern die Suche nach der richtigen Bahn erleichtern und hilft beim Umsteigen. Abends und Nachts kann man alle Linien gleichzeitig ankommen und abfahren lassen, um auch hier ein längeres Warten am Hbf zu vermeiden.

    Das wird sicherlich individuell von Mietverträgen und vielem anderen abhängen. Ich bezweifele, dass es derzeit schon konkrete Daten dazu gibt.

    Die Lage der Häuser würde ich nicht als 1A bezeichnen. Wenn der Wehrhahn 1A ist, was ist dann die Kö oder der Bereich des Kö-Bogens?

    Zur Nachnutzung gefällt mir die Idee einer Markthalle im Karstadt Gebäude sehr gut, einige Essstände mit Streetfood o.ä. sowie Marktstände könnten funktionieren. Vielleicht muss man aber auch Teile des Gebäudes umnutzen in Büros, das hintere Drittel scheint ja ohnehin jüngerem Datums zu sein, oder? Hier evtl auch Abriss und Neubau. Gleiches gilt mMn auch für das Kaufhof Gebäude, wo ich dem Parkplatz auf dem Dach nachtrauern werde. Ich habe das Auto früher gerne dort hingestellt und den Blick über die Dächer Düsseldorfs genossen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Ob die Wand wirklich grün wird, sei mal dahingestellt - zumindest wird es keine blinde Wand geben, da das Gebäude freistehend sein wird und auch bleibt - das Bestandsgebäude davor (mit Deiters und John Reed) soll aufgestockt werden ...

    Dass da keine blinde Wand hinkommt, sollte klar sein. Ich wollte lediglich ausdrücken dass die Visualisierung nichts wert ist, gerade weil sie eine blinde Wand zur Straße hin zeigt. Und soweit ich es mitbekommen habe, gibt es bislang auch keine näheren Infos, mit Ausnahme der oben verlinkten Unterlagen.

    Interessant, demnach ja anscheinend eine blinde Wand zur Straße hin. Vielleicht plant ja jemand einen Anbau in naher Zukunft ;)

    Sollte das mehr sein als ein reiner Platzhalter und man tatsächlich eine begrünte Fassade planen, wäre das (schon wieder) ein architektonisches Ausrufezeichen für Düsseldorf.