Beiträge von Siegrief

    Man sollte wenigstens den Altbau/ das Wohnhaus nicht abreißen, wo momentan die Einfahrt für die Tiefgarage geplant ist.

    Kann ein Gericht solch ein Projekt tatsächlich wegen drei Bäumen stoppen, oder was wird wohl der genaue Grund dafür gewesen sein? :?

    p.s.: Warum ist dies nicht im Moabit-Thread?

    Historisch gewachsen ;)
    Ich hab dem Projekt aber mal einen eigenen Thread spendiert.
    Bato

    Pradelstraße 5/7

    Pradelstraße 3 / Ecke Wollankstraße tut sich noch immer nichts, auf dem dahinter liegenden Grundstück wird derzeit jedoch das Gelände beräumt und ein altes Gartenhaus/ Gartenschuppen wurde abgerissen.

    Hier ein älteres Bild von mir, wo man im Hintergrund noch das Gartenhaus sieht.


    Bild von mir

    Scheinbar ist dort auch ein Neubau geplant, Informationen konnte ich auf die Schnelle jedoch nicht finden.

    Lychener Straße 35

    Welch Skandal, welch Barbarei! Wie kann man so eine schöne Fassade einfach abschlagen un diesen einst schönen Altbau so hinrichten! :mad2:

    Schöne Stuckaltbauten sind doch sicherlich auch gefragter, bzw. würde ich einen Bau mit schöner Fassade deutlich bevorzugen.

    Ist das womögliche die neue Visualisierung?

    https://model2.de/light/10885/324586143_795x600m9ila.jpg

    https://model2.de/light/10885/lychener-strasse-35-haobmu.jpg

    Quelle: Immonet

    *edit* Tomov, thx, also sind das gar nicht die gleichen Bauten? Dann sorry! Aber ich dachte, bei der Lychener Straße 35 sei der Stuck ab und sonst passt die Visualisierung mehr oder weniger.

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    Hinweis der Moderation: Die Einbindung der Bilddateien wurde in Links geändert. Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Bildern achten und richtige Quellenangaben beifügen (immonet als Immobörse ungenügend)! Vielen Dank.
    Bato

    Ich würde solch eine private Spende begrüßen, stellt sich nur die Frage, wo diese Statue aufgestellt werden sollte, um nicht zu sehr wo in der Ecke gedrückt zu stehen.

    Es gäbe viele Möglichkeiten, von einer Versetzung des Neptunbrunnes und der Aufstellung der Berolina vor dem Rathaus, als auch die Versetzung der Weltzeituhr in ein neues Marienviertel und der Aufstellung der Berolina an dieser Stelle und viele andere mögliche Ideen...

    Eine Bebauung scheint sehr wahrscheinlich, der Platz wird auch selten irgendwie genutzt und bei Veranstaltungen verweilen die Leute meistens direkt vor der Tür oder im Foyer der Oper selber.
    Der Gebäuderiegel zu UdL hin gehört aber glaube ich gar nicht zur Oper dazu, so hat es mir zumindestens ein Familienmitglied, das dort arbeitet glaub ich mal erklärt. Dort ist nur ein kleiner Verkaufsshop eingemietet.

    Ich kenne zufällig zwei Leute, die dort seit über 20 Jahren an dem Opernhaus arbeiten.

    Es steht intern auf jeden Fall fest, dass die Komische Oper als drittes Opernhaus auch demnächst saniert/ modernisiert wird, aber wohl kaum vor 2018/2019.

    Teilweise wird das intern schon diskutiert, ob man das ganze bei laufendem Betrieb lösen/ bewältigen will, oder ebenfalls temporär umzieht ins Schiller-Theater z.b. Ansonsten wird das auch davon abhängig gemacht, inwiefern die Staatsoper z.b. noch mögliche Mittel braucht und wann diese nun wirklich wieder eröffnen kann.
    Erst dann werden Mittel für die Komische Oper bewilligt und erst dann wird man wohl genaueres erfahren.

    Zwar verschwindet die Brandwand zum Swissôtel hin, aber womöglich gibt es eine neue zum alten Kaufmannshaus hin. Ich hoffe doch, dass man da einen besseren Übergang gestaltet, da dieser Denkmalbau wohl kaum verschwinden wird und eine Brandwand vom Breitscheidplatz deutlich zu sehen sein dürfte.

    Hier ein paar Eindrücke von mir. Der Karstadtbau ist eigentlich ein gar nicht mal soo schlechter Bau meiner Ansicht nach, den Bau zwischen Karstadt und Swissôtel wird aber wohl kaum jemand vermissen.


    Bilder von mir, ©Siegrief

    Danke für die Bilder, das helle weiß sieht wirklich deutlich freundlicher aus und verstärkt die Kontraste im positiven Sinne wie ich finde.

    Dem Gebäude fehlt der alte Turm, bzw. die Kuppel in der Mitte wie ich finde, die Proportionen wirken ohne ihn immernoch sehr wuchtig. Vielleicht findet sich hier ja mal ein Spender für die Rekonstruktion.

    p.s.: Der Reichsadler ist also dran geblieben..., als ich die Gerüste gesehen habe, war ich mir da erst nicht so sicher. ;)

    Das hat meiner Ansicht nach nichts mit "Traditionalisten vs Modernisten" zu tun, da der Sockel nunmal eigentlich samt Mosaiken unter Denkmalschutz steht. Das Mosaik gehört zu diesem Ort und scheint erhalten, auch dessen Existenz war bekannt, außer einigen im Kulturstaatsministerium offenbar.
    Der Wettbewerb und die Planung wurde ohne die Berücksichtigung dieser durchgeführt und nun steht man vor gemachten Tatsachen und erklärt es für zwingend notwendig das Mosaik zu zerstückeln und zu verschleppen.
    Dies ist in meinen Augen nur durch Unfähigkeit zu erklären, bzw. möchte ich eigentlich keine grobe Absicht unterstellen, aber der Bund scheint hier den Denkmalschutz nicht für ganz voll genommen zu haben.
    Dies gilt meiner Ansicht nach auch für moderne, bzw. nicht traditionelle Bauten und Denkmäler, wie z.b. die East-Side-Galerie, die man meiner Ansicht nach auch nicht so zerstückeln hätte dürfen, sondern von mir aus z.b. eine Tunnellösung realisieren hätte können.
    Letzendlich wird der Denkmalschutz doch geschoben wie man will, bei der East-Side-Galerie reicht etwas Geld von der Anschutz Gruppe, beim Einheitsdenkmal setzt der Bund sich drüber hinweg.

    Auf mich macht es einen sehr tristen und uninspirierten Eindruck, das Denkmal liegt wie "erschlagen" dort in der Ecke, man kann drauf rumlaufen, wobei in meinen Augen auch die Würde eines Denkmals etwas erniedrigt ist, wenn man auf diesem rumtritt und es mit den Füßen besudelt, so wirkt es auf mich in der Visualisierung aus der Fußgängersicht noch bescheidener, wie eine Spielplatzwippe.

    Beim Mahnmal für die ermorderten Juden kann ich diese "negativ-Stimmung" noch nachvollziehen, da dies ja ein Mahnmal sein soll, welches zum Nachdenken anregen soll und die Enge und Bedrohung dieser Menschen durch diese engen Gassen symbolisiert werden sollen.
    Dagegen hätte ich mir beim Einheitsdenkmal ein Denkmal gewünscht, welches mehr Aufbruch und Freude zeigt. Eine Kombination aus alten Kollonaden des Kaiser-Denkmals mit einer modernen Konstruktion in der Mitte statt der Reiterfigur wäre in meinen Augen das beste Konzept für diesen Ort gewesen. So hätte man zudem alt und neu perfekt verbinden können und die Mosaike an Ort und Stelle erhalten können.

    Oraniens Aussage kann ich auch nicht ganz nachvollziehen bezüglich der Raumwirkung.

    Obwohl am Hauptportal der Rohbau noch immer nicht ganz fertig ist, wirkt das ganze schon mächtig gewaltig. Anfangs hatte ich auch meine Zweifel, aber inzwischen bin ich überzeugt, dies wird eine richtige barocke Wucht und mit der Kuppel dann noch... Erst am Wochenende konnte ich mich davon wieder überzeugen.

    Durch die noch fehlenden Fenster und die eintönige "Betonfassade" wirkt der (Roh-)Bau auch noch deutlich luftiger, als er dann später wirken wird.

    Es ist in jedem Fall eine Teilrekonstruktion, "es ist ein Neubau, keine Rekonstruktion" kann man so pauschal wohl nicht sagen, darum ging es glaube ich ReinhardR. Bei anderen Rekonstruktionen ist das Fundament, oder sind Teile des Rohbaus auch anders beschaffen, als das eigentlich Original und trotzdem nennt man es Rekonstruktion, zumindestens eben Teilrekonstruktion.

    Deutschland hat sich auch in dem Zwei-plus-Vier-Vertrag dazu verpflichtet dieses Ehrenmal und weitere zu pflegen und Instand zu halten.

    Bestandteile dieses Vertrags zu kippen nach so kurzer Zeit wäre natürlich eine Ansage, das müsste die CDU dann nochmal erklären, wie sie sich das vorstellen.

    Das mit dem Mamor hört man auch immer wieder..., beim Bahnhof Mohrenstraße wurde dies doch bereits auch schon widerlegt, der Mythos hält sich aber hartnäckig.