Beiträge von sw-grisu

    KAP

    Die Vorschläge zur Fassadenbegrünung find ich sehr gut. Somit bliebe das denkmalgeschützte Gebäude erhalten, die Bürger erhielten aber eine nachhaltige und schönen Optik. Ein Hochhaus hat direkt an diesem Platz nichts zu suchen, das ist ja eh, ein paar Meter weiter, am Mintropplatz geplant.


    So wie ich die Pläne verstanden habe wird der RRX seine Gleise an den, neu zu erstellenden, Bahnsteigen 1+2 vorbei führen. Somit ergeben sich für die Strassenbahnnutzer optimierte Wege. Fehlt für die Radler noch ein Fahrradparkhaus am KAP.

    Danke!


    Die Bilder im scout sehen ja richtig großzügig, gut gestaltet und luftig aus, die Zeichnungen aus dem Bauantrag lassen mich eher schlucken, vor allem wenn ich an die Preisklasse und die nahen Bahngleise denke.


    Aber ok, der Bauträger wird wissen was er riskiert.

    Kloster - Talstraße 104

    Die unter #111 angekündigte Sanierung läuft inzwischen auf Hochtouren.


    Insgesamt wird es 7 Eigentumswohnungen im sportlichen Preissegment geben. PKWs dürfen später im Hof parken. Eine TG ist nicht geplant.


    Fotos von mir



    Die Fenster wurden ausgebaut um diese aufzubereiten und später wieder einzusetzen. Die Kollegen scheinen den Denkmalschutz und die Bewahrung alter Bausubstanz sehr ernst zu nehmen




    Das Holzlager im Hof sieht ziemlich umfangreich aus. Vermutlich sind einige Balken in den Zwischendecken fällig.

    Das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofes steht als gelungenes Beispiel der Moderne der 20er und frühen 30er Jahre unter Denkmalschutz.


    Dass dieses hässliche Ding unter Denkmalschutz steht ist bekannt. Als "gelungen" empfinde ich dieses kalte Monster garantiert nicht. Aber was will man von einer Denkmalbehörde erwarten, die sogar nutzlose und hässliche Bunker unter Denkmalschutz stellt.


    Der Vorplatz und die begleitende Bebauung sollte aber diesem Baudenkmal gerecht werden und einen ähnlichen formalen Anspruch erfüllen.


    Genau aus diesem Grund sehe ich nur den "dritten Platz" als eine passende Lösung.

    Der dritte Platz ist für mich mit Abstand der beste Entwurf. Die ersten zwei strotzen vor Langeweile und Einfältigkeit.


    Da der Hauptbahnhof in den nächsten Generationen wohl nicht ersetzt wird, gilt es an diesen einen passenden Anschluß zu finden. Das ist mit dem Entwurf von Kraft.Raum sehr gut gelungen. Das höhere Haus, als Abschlußelement am Mintroplatz, steht genau an der richtigen Stelle.

    ... Wenn jedoch aus 31 WE - 21 WE werden sollen, bin ich wohl nicht alleine der Meinung, dass dies die falsche Richtung ist? ...


    Was soll daran bitte falsch sein? Jeder Mensch hat das Bedürfnis für sich so viel Platz wie möglich (Privatsphäre) zu schaffen. Vor allem in einer relativ dicht besiedelten Umgebung. Ob als Mieter oder Eigennutzer ist dabei egal.


    So lange die immer größer werdenden Wohnungen gekauft/vermietet werden, bedeutet dies im Prinzip nur eines: Es ist genug Geld vorhanden.


    Sollte es tatsächlich ein politisches Ziel sein die Wohnungsgrößen zu verkleinern gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: Der qm-Preis muß so weit steigen, dass nur noch kleinere Wohnungen bezahlt werden können.


    Dass das Irrsinn ist brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.


    An der Brachtstraße wurde im Innenhof ein Parkplatz eingerichtet, obwohl es die TG mit dem Aufzug gibt.


    Das mit den Parkplätzen hat mich auch gewundert, aber aus anderer Sicht. Wenn ich die Klingelanlagen richtig abgezählt habe befinden sich im Haus 30 Wohneinheiten. Im Hof sind 9 Stellplätze (über die Aussicht von den Balkonen aus müssen wir uns nicht unterhalten, da bin ich bei dir), bedeutet dass in der TG 21 Stellplätze sein müssen. 21 Autos über einen Aufzug raus und rein. Großteils täglich und zu ähnlichen Zeiten. Viel Spaß liebe Mieter ....

    Altbausanierungen

    Zwei schöne alte Objekte, an welchen die Sanierungsarbeiten weit fortgeschritten sind.


    Zum ersten an der Kirchfeldstraße 113:



    Sieht zwar unspektakulär aus, wenn man sich aber den alten Zustand auf Google Street View anschaut ...


    Auf jeden Fall erfolgte hier in den letzten Monaten eine tiefgreifende Grundlagensanierung sowohl innen, als auch außen, inclusive Dachaufbau.



    Dann noch das Gebäude an der Ecke Talstraße / Bilker Allee:




    Auch hier lohnt ein Blick auf Street View.


    An diesem Objekt beschränkte sich die Sanierung auf eine neue Dacheindeckung, Austausch aller Fenster (schöne historisierte) und die Fassade.



    Zur Talstraße 104 (Kloster): Die unter #111 angekündigte Sanierung läuft derzeit. Allerdings ist von außen noch nicht viel neues zu erkennen, daher kein Foto beigefügt.


    Alle Fotos sind von mir.

    Das Mies-Haus ist inzwischen fast komplett belegt, doch elegant wirken will der schlichte/simple Entwurf nicht.


    Sehr höflich ausgedrückt lieber Bau-Lcfr. Ich habe mir das Teil am Sonntag mit eigenen Augen angesehen. Das Ding ist so daneben wie viele der berühmten Bausünden aus den siebziger Jahren. Warum hat man hier nicht den, ansonsten gut gelungenen Fassadenverlauf des restlichen Andreasquartiers einfach durchgezogen. So wie es ist hilft nur eins: Abriss und Neubau.


    Auf der Werbesäule inmitten des 2. BA steht jetzt eine lebensgroße Statue. Ich glaube, in einen EG-Laden im westlichen der zwei Ls ist ein Betrieb eingezogen, der 3D-Drucke fertigt - in den Fenstern wurden welche ausgestellt:


    Nein, die Dame hat nichts mit dem 3D-Druck Shop zu tun. Sie ist die zehnte Säulenheilige in Düsseldorf. Eine Übersicht über die anderen neun ist hier zu finden.

    ^^

    Das sehe ich komplett anders. Ja, der Innenhof ist eng wird aber ohnehin nur als Parkraum genutzt werden. Die Wohnungen ab dem 1.OG haben zum Innenhof hin alle nochmals Balkone. Und das in Westrichtung. Die nächsten Gebäude sind weit weg, so dass die Abendsonne und die Ruhe dort genossen werden kann. Außerdem entsteht dort in Kürze ebenfalls eine komplette Neubebauung des Innenhofes, welche die Aussicht deutlich verbessern wird (siehe Fürstenwall 183-189). Wenn man zur Abwechslung etwas Leben beobachten möchte (und dafür ist der Fürstenplatz prädestiniert) setzt man sich auf die Ostseite (Straßenseite).


    Also Konfliktpotential kann ich hier nicht erkennen. Ganz im Gegenteil finde ich das Umfeld, so wie es dort ist, sehr ansprechend. Wer damit ein Problem hat braucht dort nicht einziehen, bzw. ist eher ein Kandidat fürs Land.


    Architektonisch finde ich das Gebäude rundum gelungen. Fein, aber nicht abgehoben integriert es sich sehr gut in die Nachbarschaft am Fürstenplatz.

    Flincarré: Erkrather Straße / Werdener Straße

    In "verkehrsgünstiger Lage" sollen 179 Eigentumswohnungen entstehen. Interessant dabei ist, dass ca. 50 % der Wohnungen unter 60 qm, somit für Einpersonenhaushalte geplant sind. Wenn ich den Text richtig verstanden habe (http://www.rp-online.de/nrw/st…mswohnungen-aid-1.5570973) sind weitere 30 % für Zweipersonenhaushalte geplant. Die Beschreibungen und Animationen auf der Webseite machen einen guten Eindruck. Attraktiv sind auch die vorgesehenen Preise, wobei hier ein Blick in die Baubeschreibung noch aussteht.


    Die Gegend um den geplanten Standort kann von diesem Projekt nur profitieren. Daher finde ich persönlich das Projekt gut, aber auch mutig. Trotz der relativ günstigen Preise gehe ich, bedingt durch die Lage, nicht davon aus, dass die Wohnungen wie geschnitten Brot weg gehen.

    Jahnstraße 111 + 113

    Ebenfalls einer umfassenden Generalüberholung unterzogen werden die Gebäude Jahnstraße 111 und 113. Die Fertigstellung ist derzeit mit Dezember 2016 anvisiert.


    Die beiden Fotos sind von mir und vom heutigen Tag. Das zweite Bild zeigt den Innenhof von Gebäude 113



    Talstaße 104

    Das Gebäude Talstraße 104 soll den Eigentümer gewechselt haben und in Kürze einer umfassenden Sanierung unterzogen werden. Es handelt sich bei diesem Gebäude um ein ehemaliges Kloster, welches auch in der Denkmalliste der Stadt Düsseldorf eingetragen ist. Im Erdgeschoss befindet sich ein Atelier, der Rest des Gebäudes steht schon länger leer. Ich bin gespannt wie das Gebäude nach der Sanierung aus sieht. Von der Grundstruktur her sehe ich hier ein richtiges Schätzchen, das nur darauf wartet herausgeputzt zu werden. Die beiden nachfolgenden Fotos sind von heute und mir und zeigen einmal die Straßen und einmal die Hinterhofansicht.



    Am Fürstenplatz 14 ... den Hauseingang rechts davon und die TG-Zufahrt links. Da wenige Meter von der Einfahrt eine Quer-Wand betoniert wird (die Rampen sind meist länger) - vielleicht wird es einen PKW-Aufzug geben und eine Durchfahrt unter dieser Wand?


    Die Ausschreibung und der Verkauf des Objektes liegt schon etwas länger zurück. Damals, wenn ich mich richtig entsinne, war für dieses Projekt keine Tiefgarage vorgesehen, sondern nur Stellplätze im Hof.


    Vielleicht wurde durch die zwischenzeitliche Planung der "Fürstenhöfe", siehe auch #82 und #90, hier etwas geändert.