Ich verstehe die Argumente von UrbanFreak und Blaine, finde aber die Lösung, dass alles so bleiben soll wie es ist nicht korrekt. Wenn es darum geht die Stadt attraktiver, ökologischer und für alle zugänglicher zu gestalten ist es meiner Meinung nach eher hinderlich immer an der bestehende Gestaltung festzuhalten. Dabei ist es mir erstmal egal aus welcher historischen Epoche die Bauten kommen. Die KMA ist einfach durch ihre Breite und Gestaltung ein Ort des Autos. Jetzt kann man natürlich sagen "klar, dafür sind Straßen ja da". Man könnte aber auch versuchen sich die Alternativen vorzustellen. Ein Raum in dem sich Menschen (auch alte Leute) erholen können, direkt vor der Tür. Ein Ort an dem verschiedene Verkehrsträger gleichberechtigt nebeneinander Co-Existieren können ohne sich gegenseitig zu gefährden, ein Ort an dem Menschen das Geschehen bestimmen und nicht das Auto. Ich weiß, dass das nun ein wenig pathetischer ausgedrückt ist als ich es ursprünglich ausdrücken wollte ich finde nur, dass man den Perspektivwechsel manchmal angehen sollte. Auch für die Menschen die auf das Auto angewiesen sind sollte es selbstverständlich Lösungen geben. Diese liegen aber nicht darin, dass jeder sein eigenes Auto besitzt und zudem noch 15-20m² öffentlichen Raum für wenig bis gar kein Geld in Anspruch nehmen sollte. Ein Carsharing Pool in dem sich die Mieter ihre Autos vorbuchen könnten, Ärzte die nach Hause kommen, Gemeinschaftfahrten mit dem Taxi/Carpool. Es gibt viele Ideen. Eine grünere KMA hilft aber auch letztendlich den Menschen, die unter der schlechten Luft leiden und im Sommer unter den hohen Temperaturen.