Es ist irgendwie schon zum Verzweifeln...
Da will jemand ein visionäres Projekt anschieben, inklusive gesicherter Finanzierung übrigens, und dann legt sich ihm eine qualmende Stärkefabrik in den Weg.
Endlich hätte man irgendwo ein Fleckchen gefunden, wo der Bau eines Gebäudes mit mehr als sechs Stockwerken der "heiligen" Hamburger Kirchtum-Skyline nicht schadet, und dann sowas.
Man fährt über die Elbbrücken nach Hamburg hinein, und was begrüßt einen am Innenstadt-Rand? Industrie...es sollte sich doch wohl irgendwo eine Ersatzfläche für die NSC-Fabrik finden lassen, denn da wo sie jetzt steht, ist sie einfach nicht mehr zeitgemäß. Wenn man bedenkt, daß durch sie nicht nur der POP, sondern auch die Entwicklung des Geländes des ehemaligen Huckepack-Bahnhofs behindert wird (vom "Chicago-Square-Traum" mal ganz zu schweigen), dann kriegt das ganze auch eine finanzielle Seite, über die man bei der Stadtentwicklung/Wirtschaftsbehörde mal nachdenken sollte.
Wachsende Stadt ist ja ein geiles Motto, stehe voll dahinter. Aber wenn schon kleinste Ansätze von Wachstum dazu führen, daß der ganze schöne Plan hinfällig wird, dann ist man wohl zu kurz gesprungen...