Beiträge von darwin

    Als ich gestern abend mit dem Bus der Linie 2 von Altona nach Bahrenfeld fuhr ist mir aufgefallen, das der Bus an keiner einzigen roten Ampel warten musste. Kann es sein, dass die Busse eine Art "Prioritätsschaltung" an den Ampeln erhalten? An der Haltestelle Schützenstraße Süd, wo der Buss direkt vor der Ampel anhielt blieb die Ampel ungewöhnlich lange grün.

    Der Hafen soll erweitert werden mit neuen Logistikflächen westlich der A7 bei Altenwerder. Der NDR berichtet sogleich, dass Naturschützer das Vorhaben stoppen wollen. Ist ja nichts neues.

    Der Bericht enthält auch eine Skizze der Erweiterungsfläche.
    Natürlich dürfen die üblichen Verweise auf geschützte Arten nicht fehlen. Es wird reflexartig von Amphibien und Fledermäusen fabuliert, die dort womöglich leben - oder eben auch nicht. Und die vom Aussterben bedrohte Nelken-Haferschmiele ist auch schon gesichtet worden. Die kannte ich bisher noch gar nicht.

    Wie kommt es, dass bei nahezu jeder Fläche die für neue Infrastrukturprojekte, Gewerbe und Wohnungen erschlossen werden soll irgendeine so super vom Aussterben bedrohte Art zu finden ist? Das ist doch merkwürdig. Wird das Artenaussterbeszenario möglicherweise massiv von NABU und BUND missbraucht? Wo bleibt der echte investigative Journalismus des NDR?

    Fragen an das Hamburger Forum

    Meine Tochter soll ein Referat zur HafenCity und auch zur Elbphilharmonie halten. Als kleinen Gimmick wollte ich ihr die Elbphilharmonie als 3D-Modell ausdrucken. Hat jemand zufälligerweise eine druckbare Datei (stl o.ä.)? Das Original Modell von Hochtief ist ohne Nacharbeit nicht druckbar.

    Der Link scheint manchmal zu gehen, manchmal nicht. Eben konnte ich das Dokument öffnen. Das ist ein sehr interessanter Fund, Danke.

    In diesem Zusammenhang möchte ich noch mal etwas fantasieren.
    Die von mir blau dargestellte Fläche bietet sich doch regelrecht an für die Verlegung des Friedhofs Diebsteich, sofern irgendjemand daran überhaupt ein Interesse hat.

    Warum dieser Knick in der Verbindungsstraße sein muß (?) verstehe ich nicht.

    Ja, bezüglich der Bahnanbindung hoffe ich auch noch auf eine Lösung. Idealerweise verknüpft sie Lurup, DESY und den Ebertplatz mit dem neuen Fernbahnhof Diebsteich, so wie der verlängerte Holstenkamp das auch tun wird.

    Dekoratives Anführungszeichen


    Außerdem wird der Holstenkamp als neue, zweistreifige Haupterschließungsstraße von der Kreuzung Schnackenburgallee/Holstenkamp über den künftigen Autobahndeckel bis zum Ebertplatz geführt - was ich persönlich heftig finde.

    Ehrlich gesagt wird diese Verbindung mit dem Rückbau der Bahrenfelder Chaussee zur zweistreifigen Straße mit üppigem Radweg ab hier zwingend notwendig.
    Der Rückbau ist schon im Gange. Die Verbindungsstraße zur Entlastung des entstehenden Nadelöhrs ist noch in weiter Ferne.:nono:

    Ich bin kein Autoliebhaber, sehe die Situation aber realistisch. Das von Dir erwähnte Verbindungsstück zwischen "Ebertplatz" und Holstenkamp würde ich sofort vierstreifig bauen. Alles andere ist Schwachsinn. Und die so ruhige Gegend ist momentan noch gar nicht bebaut, sieht man von den Schrebergärten mal ab. Dagegen sind die Anwohner der Regerstraße reell genervt vom Feierabendschleichverkehr, der sich so gar nicht an Verkehrsregeln hält und durch die Zone-30 heizt.

    Der Schulgarten soll übrigens erhalten bleiben.

    Schön, dass mein Vorschlag so zur Erheiterung beiträgt. Ob sich die Friedhofsflächen überhaupt verlegen lassen und damit Platz für weitere Infrastrukturprojekte frei wird, weiß ich nicht. Es stand nicht im Zentrum meiner Betrachtung. Wenn das unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht möglich ist, dann sollte man das Diebsteich Projekt schon hinterfragen.

    Daß ein Busbahnhof idealerweise nahe einem richtigen Bahnhof entsteht, ist in meinen Augen logisch. In diesem Zusammenhang gibt es im Hamburger Abendblatt von gestern einen interessanten Artikel mit dem Titel: Schon 50.000 Fernbusfahrten ab Hamburg. Darin wird der ZOB-Geschäftsführer Andreas Erns zitiert:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich denke, wir werden kleine Ableger des ZOB in der Stadt haben müssen.


    Daneben wollen bestimmt Sixt und Flinkster weiterhin am neuen Bahnhof vertreten sein.

    Rein interessehalber sehe ich mir mal das Dreieck zwischen Plöner Stieg, Große Bahnstraße/Waidmannstraße und Isebekstraße genauer an.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Also...

    Die Stadt ist gerade dabei, die Planungen für das nähere und weitere Bahnhofsumfeld voranzutreiben, womit auch eine Neuordnung der Flächen vor allem im östlichen Umfeld vom Diebsteich verbunden ist. Das heißt zum einen, dass der Bahnhof wird seine Vorderseite in Richtung Eimsbüttel entwickeln wird...

    Anstatt herauszustellen, dass dort zurzeit nicht viel ist, sollte man eher das Potential sehen, dass die Ansiedlung des Bahnhofs für den Diebsteich und das westliche Eimsbüttel darstellt. Und die Stadt sieht dieses Potential.

    Genau das meine ich doch auch.
    Der Bahnhof wird für Eimsbüttel bestimmt attraktiv werden. Nicht dass da sowieso schon eine super U-Bahn Anbindung zum Hauptbahnhof und ggf Dammtor wäre.
    Der ganze Westen von Bahrenfeld bis Schenefeld soll von hinten über den Friedhof zu Fuß die Treppen hinenhumpel? Echt jetzt?

    Da setzt meine Kritik an. Das darf und soll so nicht umgesetzt werden. Immerhin werden zwischen Holstenkamp und Trabrennbahn auch noch mehr als 2000 Wohnungen entstehen auf einer Fläche die deutlich größer ist als die neue Mitte Altona. Um 180° gedreht würde etwas vernünftiges rauskommen.
    Unter Umständen müsste man einen Teil oder gleich den ganzen Friedhof Diebsteich verlegen. Auf dem Friedhofsgelände wäre dann Platz für einen großen Busbahnhof, ein Carsharing Port, Autovermieter, ein überdachter Fahrradstellplatz und sogar ein Parkhaus.
    Mit direkter Zufahrt vom Holstenkamp wäre das mal eine echte Verkehrs-Lösung für den Westen.

    Und nochwas, dieses Pissbecken von Diebsteich das nur zur Mückenaufzucht und als Müllhalde dient würde ich ersatzlos zuschütten.

    Ich finde es sehr gut für diesen Bahnhof einen neuen Thread aufzumachen. Da gibt es bestimmt noch viel Diskussionsbedarf.

    Die "Hundehütte" und die spärliche Bahnsteigüberdachung sind bekannte Kritikpunkte.
    Für mich ist die bisher nicht existierende Verkehrsanbindung ein richtiger Aufreger. Wenn ich mal aus Bahrenfeld zum Bahnhof möchte gehe ich besser zu Fuß. Derzeit führt gar keine Buslinie dort hin und alle laufenden U-Bahnpläne führen am neuen Hamburger "Westbahnhof" komplett vorbei. Für einen möglichen Busbahnhof fehlen die Flächen und das Straßennetz dort ist ebenso katastrophal. Schon die Ausrichtung des Bahnhofgebäudes nach Eimsbüttel im Osten ist doch Mist. Der ganze Westen darf dann am Friedhofsgärtner die Spartreppen rauf- oder runterhumpeln.

    Ehrlich gesagt ist die Lage und die bisherige Planung so beschissen, da muss noch sehr viel passieren damit daraus ein vernünftiger Bahnhof für ich weiß-nicht-wieviele Hunderttausend Westhamburger wird.

    Sehr schöner Busbahnhof. So etwas in dieser Art sollte man auch am neuen Altonaer Bahnhof am Diebsteich vorsehen. Aufgrund des Fernbahnhofs und der Nähe zur A7 darf er durchaus auch größer ausfallen, für all die Metrobusse, Flixbusse und Co.

    Das ist ja mal eine toller Fund. In der Tat waren mir bisher nur Render ohne Moschee untergekommen. Schade eigentlich.
    Die Lage neben zwei Fußballfeldern finde ich etwas willkürlich - wobei ich am liebsten die Plätze für Moschee und kleines Fußballfeld tauschen würde. Nee, das ist auch keine Lösung...

    Was für ein imposanter Bau! Besonders interessant und gar nicht so schlecht finde ich den alleinstehenden Turm.

    Noch ein Nachtrag zum vorherigen Post. Den Abendblattartikel gibts hier.

    Die erwähnte Veranstaltung am 7.12. bezieht sich auf die Bürgerinitiative, welche sich in der Schule am Kielkamp um 20:00 Uhr trifft.

    Am 10.12. um 18:30 Uhr finder eine Informationsveranstalltung des Planungsausschusses der Bezirksversammlung in der Stadtteilschule Bahrenfeld statt.

    Abendblatt und NDR berichten das die Planungen für die Bebauung der Trabrennbahn Bahrenfeld und der westlichen Kleingärten bis zur A7 bald beginnen wird.

    Ganz interessante Informationen hält auch eine Bürgerinitiative auf ihrer Website bereit, mal abgesehen von den üblichen Wünschen und Forderungen.

    Da hier 2000 Wohnungen im Gespräch sind bekommt auch die Erschließungsdiskussion des Westens durch U- oder S-Bahn neues Futter. Und ich wiederhole mich gerne, die Anbindung an den neuen Bahnhof Altona (Diebsteich) sollte ebenfalls in diesem Zusammenhang betrachtet werden. Mein Traum wäre eine U-Bahn von Eimsbüttel kommend unter Diebsteich querend weiter zur Ebertallee Ecke Luruper Chaussee weiter nach Lurup/Schenefeld.

    Aber alles der Reihe nach...
    Die nächste Informationsveranstaltung findet am 7.12. statt.

    Das war’s also mit Olympia. Schade, sehr schade. Auch mir ist gestern fast der Kragen geplatzt. Wieder einmal haben sich die Nein-Sager, Kaputt-Reder und Verhinderer durchgesetzt. So schnell werden wir diese Mentalität in Hamburg und auch in Deutschland leider nicht mehr los.
    Es enttäuscht mich besonders, wenn auch noch die Elbphilharmonie als Negativbeispiel herhalten muss. Die wenigsten wissen wie es genau zur Kostenexplosion gekommen ist und wie außergewöhnlich sie am Ende werden wird - so ganz anders als die ursprüngliche Sparversion. Da vergleicht man Äpfel mit Birnen, um seine ganz persönlichen Ängste, Bedenken und Häme zu bedienen. Das ist sehr einfältig.

    Egal, es ist vergeigt. Nun ist die Chance vertan allen zu zeigen, dass der Austragungsort die Olympischen Spiele zu etwas besonderem macht und nicht umgekehrt.

    Jedenfalls möchte ich allen Befürwortern, Planern und Sportlern und den vielen Menschen die beruflich wie privat die Hamburger Olympiabewerbung angeschoben haben von ganzem Herzen danken! Lasst euch nicht entmutigen. Nur wer etwas wagt und unternimmt, der kann etwas erreichen. Rückschläge gehören da eben auch dazu. Nur wer immer wieder aufsteht und weitermacht wird am Ende erfolgreich sein und nur so bringen wir Hamburg voran. Es liegt an uns, diesen „Sportsgeist“ unseren Kindern vorzuleben und ihnen Mut zu machen Großes zu erschaffen.

    Nun darf man auch gespannt sein, welche tollen Alternativkonzepte die NOlympia Verantwortlichen aktiv auf die Beine stellen werden.

    Dank Häuser’s Post lenkt sich mein Blick mal wieder auf den neuen Bahnhof Altona am Diebsteich.

    Dazu gibt es die schöne Projektseite der Bahn: bahnprojekt-hamburg-altona.de

    Was mich an diesem Projekt irritiert ist folgende Aussage: "In Diebsteich sind die Fahrgäste zudem besser als bisher an den Nahverkehr angebunden."

    Das stimmt so nicht, überhaupt nicht. Man muss kein Experte im Nahverkehr sein, um zu erkennen dass Altona eine bessere S-Bahn Anbindung hat (S1, S2, S3, S11, S31) und eine bessere Busanbindung (M1, M2, M15, M20, M25, 37, 111, 112, 150, 250, 283 usw.). Immerhin liegt auch der ZOB vor der Haustür.

    Der neue Bahnhof Diebsteich wird von der S3, S21 und der Buslinie 180 angefahren. Die fährt wochentags zwischen 8:00 und 14:30 Uhr weitestgehend im Stundentakt. Diebsteich muss man wissen liegt noch nicht einmal an einer Hauptverkehrsstraße. Und ob so eine bis 2023 kommt wage ich zu bezweifeln. Sie müsste entlang der Bahngleise geführt werden taucht aber noch nicht einmal in den Plänen der Bahn auf.

    Wie kann man da heute schon behaupten die Anbindung an den Nahverkehr sei in Diebsteich besser?

    Kurzes historisches Bilderupdate aus Lurup.
    Die Bilder habe ich im März 2014 geschossen und möchte sie gerne noch posten, bevor ich ein aktuelles Update bringen werde. Mittlerweile hat die Neue Lübecker das Bauvorhaben fast abgeschlossen.

    Die Zufahrt - heute mit Toreinfahrt.

    Wenige Meter rechts davon: Hermes Schleifmittel. Heute nur noch Verwaltung und Entwicklung. Die Produktion findet woanders statt.

    Blick durch das Hermes Firmentor und über den Parkplatz.

    Der Schornstein ist laut Hermes ein Firmenwahrzeichen und Denkmal. Er ist nicht mehr in Betrieb und soll erhalten bleiben.