Beiträge von ProSkyscrapers

    Die Augustenhöfe sind eines der besten Wohnprojekte in München seit den Lenbach Gärten. Eine der wenigen Beispiele, dass sich elegante Architektur nicht nur in Frankfurt und Berlin sondern auch in München realisieren lässt. Im Gegensatz zu den plattenbauähnlichen Standardwohnklötzen, die hier überall hochgezogen werden, wird ein Gebäude wie dieses noch in 100 Jahren stehen, weil man Mut zu "anderssein" bewiesen hat.
    Bedauerlicherweise wird solch ein Projekt wieder die Genossen auf den Plan rufen mit ihrem Gentrifizierungsschreckgespenst ... naja, nicht alle Stadtteile können so reizend sein wie Giesing.

    mit verlaub: diese ganze diskussion ist doch schwachsinnig. warum sollte die fmg milliarden in etwas investieren, das nicht notwendig ist. wenn die flugbewegungen auch auf zwei bahnen abgefertigt werden könnten, würde man nicht das haufen geld in die dritte bahn stecken. am ende geht es schließlich um wirtschaftlichkeit. warum bleiben die ausbau gegner nicht bei den tatsachen und sagen, dass sie dagegen sind weil dann ihre dorfidylle durch urbane notwendigkeiten gestört wird bzw so viel schöne wiese einer hässlichen betonfläche weichen muss anstatt mit fragwürdigen statistiken daherzu kommen, dass der flughafen ja selbst zu dumm ist zu erkennen, dass man den ausbau ja eigentlich gar nicht braucht ....:bash:

    Happy Birthday MUC

    Heute wird der Münchner Flughafen FJS übrigens 20 Jahre alt!!!


    20 Jahre Münchner Tor zur Welt und Vollbeschäftigung in den Landkreisen Freising und Erding.


    WEITER SO!

    Isek:
    Deshalb ist München eben auch eine Stadt ohne Visionen.
    - Dritte Startbahn statt zweiter Stammstrecke - und lieber 3 Milliarden in den Ausbau von Straßen und Autobahnen stecken, als ein Tausendstel davon in neue Radwege.


    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass vergleichbare Städte in Europa es noch schlechter machen, noch dazu nicht solche mit einer rot-grünen Mehrheit.


    Was für eine ausgesprochen amüsante Diskussion. In der Tat ist der Umgang mit Fahrräder/Autos in München einzigartig obskur - obgleich in einer anderen Art und Weise. In keiner anderen Weltstadt herrscht eine derartige Anarchie der Radlfahrer. In ganz München werden die ansehenliche und schmucken Fahrräder ohne Hirn und Verstand einfach überall abgestellt und die Stadt damit verschandelt (Beispiel: Odeonsplatz). Was haben da abgestellte Radl zu suchen. (Nur so zum Vergleich sollte man mal versuchen an ähnlichem Orte einen Autoparkplatz zu finden ...)
    Ergo: Ja, der irrwitzge Umgang in dieser Stadt mit diesem Thema ist wahrlich einzigartig miserabel.
    (Nur so zur Info: NEIN, ich bin kein Autofahrer. Aber wir leben hier in einer Hightech-Metropole und nicht in einem suburbanen Naherholungsgebiet. Allen denen das nicht passt, sollten aufs Land ziehen)

    Bin ziemlich enttäuscht von dem Entwurf, da hätte man mehr machen können. Und letztlich ist das große Problem des Hauptmarktes ja sie entsetzlichen Bausünden aus den Nachkriegsjahren zu beseitigen.

    Vor allem frage ich mich, warum derartige Schandbauten in der Altstadt immer wieder genehmigt werden, obwohl wir die höchsten Immobilienpreise in ganz Deutschland haben. Am Geld der Investoren, welche sich ja bekanntlich um den Standort München geradezu schlagen, dürften historisierende Fassaden eigentlich nicht scheitern.


    Gibt es bei uns denn keinen Bürgerverein wie z. B. in Frankfurt, Dresden oder Berlin, der sich für solche Belange einsetzen könnte? Wenn ich mir jedenfalls die zahlreichen unpassenden Geschäftshäuser am Marienplatz, in der Kaufinger- oder Theatinerstraße anschaue, wäre der Bedarf für eine "Gesellschaft Historisches München e. V." meiner Meinung nach durchaus vorhanden!


    Gründe doch einen! ich bin dabei :)

    der entwurf sieht super aus. und würde gut an diesen ort passen. aber es wunder mich nicht, dass es bei solch einem innovativen gebäude probleme gibt in münchen. so viel glas und so hoch .... igitt! nein, nein, hier mag man lieber 6-10 stöckige gebäude mit möglichst viel beton und wenig schnickschnack :alt:

    welcher vollpfosten hat sich denn einfallen lassen hier sozialwohnungen zu bauen?! Reicht es etwa nicht, dass jetzt Riem schon ein "Neuperlacher Schicksal" droht... Naja, kein Wunder bei den Mehrheiten im Rathaus :nono:

    Es ist wirklich zum Heulen, was teilweise für Argumente von den Antiinfrastruktur-Krawallmachern heranegzogen werden. Erst hieß es immer "Ja, durch die Finanzkrise fliegt ja eh keiner mehr, da reichen auch zwei Start-/Landebahnen." Jetzt boomt die deutsche und vor allem die bayerische Wirtschaft, die Flugzahlen stabilisieren sich, aber statt einen Fehler einzugestehen, zieht man jetzt eben andere Gründe an den Haaren herbei.

    „Menlo-Twins", 85m und 53m

    nikolas


    I couldn't agree more. Es ist tatsächlich die Höhe, die den Kleingeist schreckt und nicht die Hässlichkeit. Vor allem wenn man bedenkt, dass ein Gebäude durch "Stauchung" hässlich wird. In München wirken die Kronawitter'schen Minihochhäuser derart gedrungen, gestaucht und klobig. Dieselbe Architektur würde aber filigran wirken, wäre sie 50m höher.