Beiträge von Eklektizist

    Ich bin zwar auch kein Freund dieser Betonpilze und der sonstigen zur gleichen Zeit gestalteten Domumgebung, aber anhand dieser Visualisierung kann man sich zur zukünftigen Gestaltung so gut wie gar kein Bild machen. Sollen nur die Pilze weg und der Rest in seinem schmuddeligen Zustand verbleiben?

    Der Gedanke der Loggien bei einer möglichen Nutzung als Wohngebäude ist mir auch direkt gekommen. Wenn man sich das Kranhaus und diese lächerlichen Austritte, die als Balkone bezeichnet werden, anschaut könnte man schlussfolgern, dass bei einer entsprechenden Gestaltung der Wohnungen auch im Deutsche Welle Gebäude durchaus die Möglichkeit bestände, potentielle Mieter bzw. Käufer zu finden.

    Das aufgestockte Gebäude sieht zwar besser aus als dieser eingeschossige Kiosk, allerdings wäre es wünschenswert gewesen, wenn dieses architektonisch eigentlich interessante Gebäude einen harmonischeren Übergang zur Bestandsbebauung gefunden hätte. Wobei ich nicht weiss, inwieweit hier die baulichen Vorgaben Grenzen gesetzt haben.
    Die halbwegs hochwertig wirkende Fassadenfront in der Severinstrasse ist sicherlich nicht auf den Mieter Zeeland zurückzuführen, der hätte sich bestimmt auch in etwas Schmuddeligeres eingemietet :) Wünschenswert wäre gewesen, dass dieses optische Loch der zurückgesetzten Nachkriegsbebauung durch eine "grosse Lösung" beseitigt worden wäre.

    Bei solchen Bildern über aufwändig wiederhergestellte Dachgauben wird mein Ärger über einen Eigentümer in meiner Nähe, der eine in seinem Gründerzeithaus erhaltene ebensolche Gaube mit spitzem Dach durch ein grosses Dachfenster ersetzen will, weil das Fenster der Gaube ja viel zu klein sei, um so grösser :(

    Den Vorzustand in der Seeburgstrasse kann man sich sehr gut in Maps.google anschauen. Hier wird scheinbar sehr aufwändig saniert. So war von den Treppen des Treppengiebels scheinbar nicht mehr viel übrig. Danke für die Infos :)

    Von dem Haus in der Geisselstrasse 40 ist nichts mehr übrig.


    Aufnahmen aus November 2011


    Weiss mittlerweile irgendjemand, was auf dem Gelände passieren wird?


    Eigene Aufnahmen

    Am Wochenende habe ich neue Aufnahmen von dem Projekt Vogelsanger Strasse, Ecke Neptunstrasse gemacht. Mittlerweile sind die Fenster drin und an der Rückseite wurde mit der Fassadendämmung begonnen.


    Blick von der Neptunstrasse. Die Aussicht von den Balkonen auf die Abfahrt in die Tiefgarage des Neptunbades wird sicherlich grandios werden :)

    Blick von der Subbelrather Strasse

    Eigene Bilder vom 3.12.2011

    Aber durch das aktuelle Dach wird die Fassade am stärksten entstellt. Die fehlenden Balkone und Vorbauten haben die ursprüngliche Fassade zwar zusätzlich aufgelockert, allerdings fällt der vereinfachte Wiederaufbau diesbezüglich nicht ganz so extrem ins Auge.
    Wenn man genau hinschaut, kann man an der Fassade auch noch viele Kriegsschäden erkennen. So fehlen an der Seite zum Heinzelmännchenbrunnen einige Ecken und Verzierungen.

    Es wird auf jeden Fall Zeit, dass die Stadt endlich diesen Trajektknoten baut. Durch den Wegfall der Kreuzung Friedrich-Ebert-Allee/Ollenhauerstrasse quälen sich die motorisierten Beschäftigten der Postbank und Telekom mit Richtung Köln bereits heute über die Bahnübergänge Dottendorfer Strasse bzw. Rheinweg oder die zu knappen Ampelphasen der Walter-Flex-Strasse. Wenn jetzt noch zwei Bürogebäude und ein Hotel dazu kommen dürfte die Situation vollständig unerträglich werden.:nono:

    Gut gemachte Animation und mit der Musikuntermalung kommt das Ganze fast dramatisch rüber :)
    Die architektonische Qualität des Gebäude wird hierdurch allerdings auch nicht besser.

    Zwischen Baunscheidtstrasse und Joseph-Beuys-Allee ist ein neues Bürogebäude namens "bonnjour" geplant. Ansichten und Grundrisse sind unter der Internetpräsenz http://www.bonnjour-bonn.de zu finden. Sicherlich kein architektonisches Highlight, sonder eher aktuelle gebaute Langeweile, im Vergleich zu dem derzeitigen Sammelsurium von baufälligen Schuppen und unansehnlichen Bürobauten allerdings sicherlich ein Fortschritt.:)
    Das Eckgebäude neben dem Projekt zur Marie-Kahle-Allee wird scheinbar auch abgrissen. Zumindest war es heute eingerüstet und eine Vielzahl der Scheiben bereits eingeworfen.


    Bauschild von "Bonnjour" in der Baunscheidtstrasse

    Eckbau Baunscheidtstrasse/Marie-Kahle-Allee im Oktober


    Eigene Aufnahmen

    Am Neptunplatz wird aktuell scheinbar ein grösseres Projekt realisiert, das sich bis zur Geisselstrasse erstreckt. Der Gota-Baumarkt, der über Jahre hinweg immer wieder mal einen endgültigen Räumungsverkauf durchgeführt hat, hat jetzt endgültig seine Tore geschlossen und wurde mittlerweile bereits abgerissen. Die Innenhoffläche bis zur Geisselstrasse 40 wird komplett geräumt und das Gebäude Geisselstrasse 40 wurde mittlerweile ebenfalls abgerissen. Im Internet habe ich zu dem Projekt nichts gefunden, an der Baustelle ist auch nichts angeschlagen. Weiß jemand, was hier entsteht bzw. entstehen soll?
    Aufnahmen vom Neptunplatz aus September 2011


    Aufnahme des abgerissenen Gebäudes Geisselstrasse 40

    Eigene Aufnahmen

    An der Ecke Vogelsanger und Neptunstrasse wird gerade ein neuer Wohnblock hochgezogen. Die Aufnahme entstand bereits im Oktober. Mittlerweile sind die Fenster grösstenteils eingesetzt.
    Im Vergleich zu der Vorgängerbebauung (baufälliger Schuppen mit unansehnlicher Begrenzungsmauer zur Strasse) sicherlich ein Fortschritt. Für mich ist es nur unerklärlich, dass das Grundstück fast vollständig bebaut werden durfte.
    http://www.flickr.com/photos/4…6355193383/in/photostream

    Eigenes Foto

    Das Gebäude befindet sich nach meiner Recherche in Maps.google auf dem Schulgelände im Dreieck Gereonswall, Gereonsmühlengasse und Kyotostrasse gegenüber dem Stadtmauerturm. Der Name kommt wohl von der Form, da es von oben gesehen ein V darstellt. Für sich allein betrachtet bestimmt kein architektonisches Highlight, es bildet aber mit der restlichen Schulgebäudearchitektur eine Einheit.
    Mir gefällt der gesamte Block nicht und ich würde dessen Abriss zusammen mit dem V-Gebäude befürworten. Allerdings bezweifele ich, dass die Ersatzbebauung eine qualitätiv bessere Architektur bieten würde :lach:

    Kaum zu glauben, was in Altenburg alles abgerissen wird. Gerade bei der Nähmaschinenfabrik hat man den Eindruck, dass sie einer besseren Nutzung zugeführt hätte werden können als zur Brachfläche umgewandelt zu werden. Und wenn es nur als Sichtschutz für die banale Industriebauten, die dahinter sichtbar werden, gewesen wäre. :nono:

    Mir ist absolut unverständlich, wie eine Genehmigung für den Abriss der Gründerzeitfassade erteilt werden konnte. Mit den beiden benachbarten Bauten war hier noch ein zusammenhängendes Bild der ursprünglichen Bebauung der Bahnhofsgegend vorhanden.:nono:
    Dieser billige Hotelneubau stellt einen mehr als schlechten Ersatz dar. Er fügt sich allerdings nahtlos in die zum grössten Teil 08/15 Architektur der Nachkriegsjahre in der Nachbarschaft ein.

    Danke für die neuen Infos rec! Fragt sich nur, wann dieser Trajektknoten endlich fertiggestellt sein wird, damit die Postbank- und Telekommitarbeiter nicht mehr durch die Wohngebiete von Kessenich und Dottendorf kurven müssen, um auf die A565 zu kommen.

    Ich finde es interessant, dass die Umsetzung eines solchen Entwurfes überhaupt in Erwägung gezogen wird. Normalerweise wird die Verwendung der Formensprache des 19. Jahrhunderts direkt von den Kritikern zerfetzt. Mir gefällt der Entwurf hingegen sehr gut, wenn auch die Friedrich Werdersche Kirche etwas bedrängt wird und die Bewohner der zweistöckigen Häuser sich auf Grund der Nachbarbebauung wie auf einer Bühne fühlen dürften.
    Für Köln ist etwas Vergleichbares aus meiner Sicht aber leider undenkbar. Dafür sind die Vertreter der zeitgenössischen Architektur hier viel zu stark. So ein Entwurf würde direkt als rückwärtsgewandt und der "modernen Metropole" Köln nicht angemessen verworfen. Statt dessen entsteht dann halt so langweilige Blockbebauung wie des Westgate oder das geplante Gürzenichquartier.

    Ich habe mir das Objekt "Ernst Flatow Haus" am Wochenende mal näher angeschaut. Während man ja über die Qualität der Aussenfassade noch streiten kann (mir gefällt sie zumindest nicht), scheint den Architekten bei der Gestaltung des Innenhofs die Ödnis von Hotelbauten der 60er Jahre in El Arenal als Vorlage gedient zu haben. Hier scheint die Hauptsache gewesen zu sein, dass die Wohnungen zumindest einen, wenn auch kleinen Balkon haben. Wie das Ganze aussieht, war zweitrangig.
    Zumindest wurde auf dem recht grossen Innenhof auf die mittlerweile in Köln obligatorische engste Bebauung mit "Town-houses" verzichtet :)