Beiträge von Europäer

    monotonen Einheitsklötze ohne jeglichen individuellen Wiedererkennungswert unterscheiden sich lediglich durch die Hausnummer. Das wirkt kasernenartig...


    aber die Stadt muss ja nicht jeden Mist genehmigen...

    Und die jetzt noch dort einziehenden Familien mit Kindern und gutem Einkommen werden nach und nach ausgetauscht gegen solche mit geringem/gar keinem Einkommen. Natürlich müssen auch diese Menschen irgendwo unterkommen...


    Also diese Sätze hier oben sind nicht von mir, aber wenn von "kasernenartig", "jeder Mist" und "diesen" Menschen (mit "gar keinem Einkommen") geschrieben wird, dann aber auf der anderen Seite die Objekte, die gerade im Bau sind und um die sich ja die Diskussion dreht, gar keine Mietwohnungen, sondern ETW mit Wohnraum über 200qm für ein Penthouse sind, dann ist mir zumindest die Argumentation, dass heute zwar Menschen mit Geld, danach aber Menschen ohne Geld dort einziehen (in ETW!) nicht eingängig.


    Auch ist in einem (inzwischen gelöschten) Beitrag davon die Rede, dass ich so tun würde, als ob man "ihr Neugeborenes hässlich nennt". Trifft auf mich nicht zu, weil ich das DAF entdeckt habe als Informationsquelle, die mir FFM noch sehr viel mehr näher bringen kann. Neue Stadtgebiete, die bspw. bzgl. der Mieteinheiten sofort komplett von der Bevölkerung aufgenommen werden (das meinte ich mit der Angabe des Vermietungsstands), nur ob eines weiteren Renderings (vielmehr gibt es ja nicht von den Bouwfonds-Parzellen) mit den Worten Mist und kasernenartig (ab) zu werten, ist meines Erachtens substanzlos. Und, keine Sorge, ich bin kein Vertreter einer Baufirma (wie mir ja auch unterstellt wird), ich wohne lediglich (gerne) dort.


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    Mod: Beiträge 128#ff hierher verschoben. Substanzmangel hin oder her - diese Diskussion hat sich weit vom Projekt Europaviertel entfernt und ist daher in der Lounge weit besser aufgehoben.

    Drei wenige Fakten zu der Diskussion um "die Stadt muss nicht jeden Mist genehmigen" sowie der "Hinnahme von billiger Investorenarchitektur, in die neue Mieter einziehen"


    • von den mehr als 200 Wohnungen der GWH an der Hattersheimer Str. sind nach acht Wochen noch ganze sechs Wohnungen zu vermieten.


    • der Quadratmeterpreis in den genannten Objekten beträgt durchschnittlich 13 EUR


    • bei den von der Bouwfonds errichteten Objekten handelt es sich wie bei den Objekten an der Niederhausener Str. um ETW, deren Qudratmeter-Preise zwischen EUR 3380 und 5350 liegen


    Ob das Argument daher stimmt, dass nach einigen Jahren die Mieter ausziehen und "Menschen mit gar keinem Einkommen" einziehen, mag jeder selbst beurteilen. Mir scheint, hier geht es nur um das grundsätzliche Diskreditieren.

    Buslinie 46 über Emser Brücke hinaus

    bin vor kurzem in das Europaviertel gezogen; die in früheren Beiträgen behandelte Thematik des ÖPNV (Verlängerung Buslinie 46 über die im Bau befindliche Europa-Allee nach Westen bis hin zum Rebstock) hat traffiQ wie folgt beantwortet:


    Die Erschließung des Europaviertel West durch eine Buslinie ist nach derzeitigen Kenntnisstand zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 vorgesehen. Dies jeoch in Abhängigkeit zu der Nachfrage im Viertel.


    Anscheinend wird das somit noch dauern, selbst wenn die Bauarbeiten so zügig vorangehen wie derzeit.