Beiträge von tunnelklick

    Während in vielen Bundesländern die DIN 18040-2 Barrierefreies Bauen für Wohnungen durch die Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VVTB) bauordnungsrechtlich eingeführt wurde und die Einhaltung der darin getätigten Anforderungen im Wohnungsneubau Pflicht ist, spielt diese Norm im Berliner Raum bei aktuellen Neubauvorhaben keine Rolle mehr. Hier gilt seit dem 1. Januar 2020 die Barrierefreies Wohnen Verordnung (BWV Bln), deren Inhalt fortan beachtet und im Zuge von Baugenehmigungsverfahren natürlich auch nachgewiesen werden muss.


    Nenn mir einen einzigen Punkt aus der BWV Bln, der nicht auch in der DIN 18040-2 geregelt ist, die Berliner Regelung ist nur anders gegliedert. Es gibt sogar Punkte, bei denen die Berliner BWV hinter die DIN zurückfällt. Ein Teil der Berliner Regeln betrifft Anforderungen an Bauprodukte, die nicht Gegenstand der Typengenehmigung sind, z.B. Briefkastenanlagen, Klingelboards. Die Annahme, Berlin agiere diesbezüglich auf einem anderen Level, finde ich durch nichts belegt; wollte ich unsachlich werden, würde ich sagen, Augenwischerei. Ich würde behaupten, wer die Vorgaben der DIN erfüllt, hat keine Probleme mit der BWV Bln.

    Wer's nachlesen will:

    BWV Berlin

    DIN 18040-2

    ^ Ich wüsste nicht inwiefern sich die Berliner Regelungen zum behindertengerechten Bauen im Neubau von denen anderer Bundesländer unterscheiden und höhere Anforderung stellen. Höhere Anforderungen gibt es tatsächlich bei Änderungen im Bestand (§ 51 Abs. 2 BerlBO), wo jedoch das Institut der Typengenehmigung ohnehin nicht in Betracht kommt; sie kommt nur bei Errichtung (= Neubau) in Frage (siehe § 72a Abs. 1 SAatz 1 MBO).

    Mal sehen, ob Berlin das wirklich hinkriegt. In dem verlinkten Artikel wird ein grüner Bauexperte zitiert, die Übernahme von Typenbauten aus anderen Bundesländern, wie sie die CDU fordert, halte er allerdings für „schwierig“. In den Bundesländern gälten bislang unterschiedliche Standards, etwa im Bereich Barrierefreiheit. Das würde ja dazu führen, dass sich alle Investoren auf dem niedrigsten Level einpendeln. Als ob Berlin ein besonderes Level hätte!


    Wenn Berlin nicht die in anderen Bundesländern erteilten Typengenehmigungen zulässt, können sie es auch bleiben lassen, weil der Vereinfachungszweck dann nicht erreicht wird. Das wäre dann so ähnlich, wie wenn man in Berlin andernorts zertifizierte Bauprodukte nicht verbauen dürfte, z.B. eine F-30-Gipskartonplatte in Berlin gesondert zertifizieren müsste. Ende 2019 wurde von der Bauministerkonferenz die Fortschreibung der Musterbauordnung beschlossen, als § 72a die Typengenehmigung aufzunehmen. In der Regel übernehmen die Länder dann die Regelungen der MBO in ihr Landesrecht. Alle Bundesländer haben sie entsprechend der MBO schon, in Hessen ist sie im Geschäftsgang; überall gilt, dass die Genehmigungen aus anderen Ländern gültig sind, fehlt nur noch Berlin; wäre echt ein Witz....

    Wasserstofftankstelle für Brennstoffzellen-Züge (update)

    Am 26. Oktober war der 1. Spatenstich für den Bau der Wasserstofftankstelle. Detaillierte Informationen zum Wie und Wo waren damals nicht genannt worden. Jetzt aber ergibt sich aus einer Ausschreibung von Infraserv für Gleisbauarbeiten Näheres.


    Die Wasserstofftankstelle wird eine 3-gleisige Anlage unmittelbar an dem Einfahrtgleis von der Limburger Bahn in den IP-Höchst; über diese Strecke erreichen und verlassen sonst nur Güterzüge den Industriepark.


    Die Regeltankstelle für die iLints wird aus insgesamt 8 Zapfsäulen mit jeweils 2 unabhängigen Fülllinien bestehen. Dafür werden drei neue Gleise auf einer bisher unbebauten Fläche verlegt. Unmittelbar vom Einfahrtgleis zweigen sie ab. Die gesamte Anlage wird eingezäunt, von ihr aus ist ein Zutritt zum IP nicht möglich. Zwei Gleise werden 285 m lang sein, eines 187 m.


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    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 02:2021,© Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation


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    Vom Bahnhof Höchst fahren die Züge über ein Verbindungsgleis (blaue Strecke) Richtung Hofheim. Das nördlich parallel zur S2 verlaufende Gleis endet stumpf kurz vor dem S-Halt Zeilsheim. Die Züge müssen dann in Gegenrichtung die Limburger Strecke (rote Strecke) kreuzen um auf der Südseite das Einfahrtgleis in den IP zu erreichen. Wenige Meter nach Überquerung der S-Bahn nach Wiesbaden (orange Strecke) und der Farbenstraße zweigen die Gleise der Tankanlage ab; und umgekehrt zurück.


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    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 02:2021,© Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

    Schillerschule, Neubau Turnhalle (fertiggestellt)

    Die zuletzt im Sommer 2018 gezeigte Baustelle der neuen Turnhalle auf dem Schulgelände ist von ein paar Restarbeiten abgesehen fertig. Ein schönes Stück ist es geworden, von dem die Öffentlichkeit jedoch keine Notiz nehmen wird, weil es rundum eingebaut und der Schulhof nicht einsehbar ist.


    Der Entwurf stammt vom Hamburger Büro Trapez Architektur Dirk Landwehr. Das Büro war 2012 mit diversen Ausbauten der Schillerschule betraut worden, wozu in der Endstufe auch die Turnhalle gehört. Im März 2021 soll die Turnhalle ihrer Bestimmung übergeben werden.


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    Die als Schulhof genutzte Dachfläche besteht aus zwei geneigten Ebenen, die in eine zentrale Rinne entwässern, kein klassisches Flachdach also; aus der Ferne nicht erkennbar, ob die Dachfläche vielleicht noch einen Sonnenschutz bekommt, irgendwas textiles vielleicht-


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    ...das "grüne Klassenzimmer"...


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    Bilder von mir


    Vermutlich ist die Turnhalle nicht auf die Grenze gebaut worden, um die 4-5 m in die Tiefe reichende Halle ausreichend mit Tageslicht zu versehen; in der Abstandsfläche können relativ nichtstörend viele Fahrräder geparkt werden. Insgesamt ein wahres Goldstückchen, dieses Gebäude.

    ^^ Die aktuelle Beschlusslage zum Unterhafen besagt aber etwas ganz anderes:


    Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2013 ("Konzept zur Sicherung des Osthafens 2050+") bekennt sich die Stadt Frankfurt am Main zu seinen Gewerbe- und Industrieflächen im Osthafengebiet und ermächtigt die Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH (HFM) die Laufzeiten der Miet- und Pachtverträge der Hafenanlieger langfristig -bis über das Jahr2050 hinaus- abzuschließen. Ziel des Konzeptes ist es, den ansässigen Betrieben eine angemessene Planungs- und Standortsicherheit zu geben, um zukunftweisende Investitionen in den Standort und die Betriebe zu rechtfertigen und zu ermöglichen. Auf diese Weise wird die Möglichkeit geboten, den Hafen und die umliegenden Gewerbe- und Industriegebiete mit ihren Arbeits-plätzen zu sichern, den Hafen als Wirtschaftsfaktor zu stärken und auf dieser Basis die strukturelle Entwicklung voranzutreiben.

    Insofern von Mindernutzung zu sprechen, ist nicht sachgerecht.


    Was den Seveso-III-Aspekt angeht, so wurde durch Nachrüstungen der Gefahrguthalle der erforderliche Achtungsabstand für Wohnnutzung von 1.200 m auf 400 m reduziert. Das ermöglicht die Aufstellung der B-Pläne 799 Ä (Honsell-Dreieck) und 900 (Oststern und westl. Osthafenplatz). Seveso-rechtlich wird aber zwischen Wohnungsbau und schutzbedürftigen öffentlichen Nutzungen mit starkem Publikumsverkehr (Schulen, Pflegeeinrichtungen, Seniorenwohnanlagen, Krankenhäuser und eben auch einem Kulturpalast mit über 1.000 Plätzen) unterschieden; dafür gilt der verminderte Achtungabstand nicht. Ein Opern-Schauspielstandort dort würde m.E. die Verlagerung der Gefahrguthalle voraussetzen, und sei's in den IP Höchst.

    Der gute Mann scheint mir mehr "Aktivist" als "Anwalt" zu sein, in diesem Sinne ist auch seine Einschätzung zur Enteignung von Großkonzernen zu betrachten. Sein "Rechtsgutachten" ist eine individuelle Einschätzung und hat keinerlei Implikationen.



    Was weißt du über Reiner Geulen? Hast du sein Gutachten denn überhaupt gelesen? Und auch die beiden anderen Gutachten, die der Senat in Auftrag gegeben hat? Gutachten basieren immer auf individuellen Einschätzungen. Bei allen ungeklärten Rechtsfragen gibt es Beurteilungs- oder Wertungsspielräume, in denen man mit guten Argumenten unterschiedliche Rechtsmeinungen vertreten kann, auch ein ehemaliger Aktivist der Anti-AKW-Bewegung kann gute Argumente haben. Zwischen unterschiedlichen Auffassungen eine Entscheidung zu treffen, ist in den Strukturen des Rechtsstaats am Ende Sache eines Gerichts, dessen Urteil dann vielleicht zur herrschenden Meinung wird. So war es am Ende beim Prozess um die atomrechtliche Betriebserlaubnis für das AKW Mülheim-Kärlich, den die Kläger mit den u.a. von ihm vertretenen Argumenten am Ende gewonnen haben. Die Aktivisten der Atomwirtschaft haben verloren.

    Lufthansa Cargo erneuert Luftfrachtzentrum

    Lufthansa Cargo wird das Logistikzentrum an ihrem Heimatdrehkreuz Frankfurt modular weiterentwickeln und erneuern. Der Aufsichtsrat des deutschen Luftfrachtunternehmens hat entsprechende Investitionen in ein umfassendes Infrastrukturprogramm für das Logistikzentrum beschlossen. Die komplette Modernisierung des Lufthansa Cargo Centers hat bereits im Januar 2021 begonnen und soll 2028 abgeschlossen sein.

    Das Frachtzentrum in Frankfurt ist das Heimatdrehkreuz von Lufthansa Cargo, rund 80 Prozent ihres weltweiten Frachtaufkommens werden hier umgeschlagen. Das Engagement des Carriers im Bereich der Digitalisierung, neue Produktanforderungen sowie die weiter steigende Bedeutung des eCommerce haben die Anforderungen an das Logistikzentrum verändert. Im ersten Schritt des modular geplanten Infrastrukturprogramms erfolgt gegenwärtig der Neubau des zentralen Hochregallagers im Lufthansa Cargo Center. Neben Neubauten werden auch bestehende Gebäudeteile und Lager im Rahmen des acht Jahre dauernden Infrastrukturprojekts modernisiert. Die Sanierung und Erneuerung der Gebäude erfolgt im laufenden Betrieb. Dabei wird es durch das modulare Vorgehen für die Kunden zu keinen Einschränkungen kommen.


    Q


    Ich weiß nicht, ob dieses Projekt dasselbe ist, das 2013/2014 hier schon mal unter dem Begriff "LCCneo" vorgestellt worden war. Die FAZ schreibt heute in diesem Zusammenhang, der Plan des vollständigen Neubaus des Luftfrachtzentrum sei 2015 "auf Eis" gelegt worden. Gegenüber LCCneo, was ein vollständiger Ersatzneubau gewesen wäre, ist jetzt von modularer Weiterentwicklung die Rede, heißt für mich so was wie Bauen im Bestand.

    Ich möchte folgendes zu bedenken geben: der B-Plan 889 umfasst 6,95 ha. Davon sollen 2,51 ha Gewerbefläche bleiben (Fa. Diehl) und 2,74 ha Wohnbaufläche werden. 1,7 ha werden als Verkehrsfläche, Grünfläche und Gemeinbedarfsfläche festgesetzt.


    300 WE auf 2,74 ha entspricht einer Dichte von 109 WE/ha. Wie dicht eine solche Bebauung anmutet kann man an einem Vergleichsobjekt erspüren:


    als Vergleichsobjekt taugt das Holbein-Viertel (ex. Güterbahnhof Süd). Dort wurden auf ca. 2,7 ha insgesamt 196 WE errichtet (38 EFH und 158 ETW). Zieht man die Verkehrsflächen von rd. 6.550 m² ab, beträgt dort die Wohnbaufläche 2,05 ha. Daraus ergibt sich eine Dichte von 98 WE/ha, also etwas weniger als an der Sandelmühle vorgesehen. Das Holbein-Viertel auf 109 WE/ha zu verdichten würde bedeuten, 22 weitere WE zu bebauen, z.B. zwei weitere Wohnblocks, also 14 statt der vorhandenen 12, oder die vorhandenen 12 um je ein Geschoss erhöhen.


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    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 01.2021, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

    rot: Wohnbaufläche, blau: Verkehrsfläche


    Mehr geht immer, aber für hiesige Verhältnisse ist das viel; ich persönlich finde das Holbein-Viertel schon sehr dicht und eine höhere Dichte empfände ich dort unattraktiv. Von daher finde ich die 109 WE/ha an der Sandelmühle vom planerischen Ansatz her nicht kritikwürdig.

    Das zuletzt von @thomasfra abgebildete Interxion-Rechenzentrum HL298 hat jüngst die Genehmigung für Bau und Betrieb von 20 Notstromaggregaten mit einer Feuerungswärmeleistung von über 108 MW erhalten.


    Q


    Kleiner Nachtrag: die Feuerungswärmleistung gibt unter Berücksichtigung von Dichte und Heizwert des Kraftstoffs Auskunft über den Dieselverbrauch pro Stunde bei 100%-iger Leistungsabgabe. Wenn alle 20 Aggregate laufen und 100% ihrer Leistung abgeben, würden sie zusammen etwa 11.000 Liter Diesel pro Stunde verbrennen und dabei rd. 29 t CO2 pro Stunde ausstoßen.

    Wenn der Mann schon nicht liest, worüber er abstimmen soll, ist ihm nicht zu helfen. Deshalb sei mir diese Anmerkung gestattet:


    Bordelle sind planungsrechtlich Vergnügungsstätten. Das Elbtowergrundstück ist im B-Plan HafenCity 16 festgesetzt als "MK-1", d.h. als Kerngebiet. Dazu sagt § 2 der zur Abstimmungen stehenden "VO Über den Bebauungsplan HafenCity 16":


    Für die Ausführung des Bebauungsplans gelten nachstehende Vorschriften:

    1. Für die Kerngebiete gilt:

    1.1 Wohnungen nach § 7 Absatz 2 Nummern 6 und 7 der Baunutzungsverordnung (BauNVO 2017) in der Fassung vom 21. November 2017 (BGBl. I S. 3787) sind unzulässig. Ausnahmen nach § 7 Absatz 3 Nummer 2 BauNVO 2017 werden ausgeschlossen. Vergnügungsstätten sowie Tankstellen im Zusammenhang mit Parkhäusern und Großgaragen sind unzulässig. Ausnahmen für Tankstellen nach § 7 Absatz 3 Num-mer 1 BauNVO 2017 werden ausgeschlossen.

    ...

    Quelle

    Fritz-Kissel-Siedlung (hier: Ziegelhütten 46-54)


    Das Nachverdichtungsprojekt der Nassauischen Heimstätte, die Wohnblocks der Fritz-Kissel-Siedlung um eine Etage aufzustocken, zuletzt #703, geht in eine zweite Phase. Derzeit werden die fünf 7-geschossigen Punkthäuser entlang des Ziegelhüttenwegs eingerüstet.


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    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 01.2021, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation


    Laut Bauschildern wurden pro Gebäude 8 weitere Wohnungen genehmigt; ob dies ein 1-geschossiger oder 2-geschossiger Aufbau wird, ist daraus nicht ersichtlich. Bei einer Bruttogrundfläche von rd. 260 m² (ohne Treppenhaus wahrscheinlich ca. 200 m² Hautpnutzfläche) scheint mir ein 2-geschossiger Aufbau wahrscheinlicher zu sein.


    Ob die 2001 extern angebauten Aufzugstürme entsprechend erhöht werden, ist bisher nirgends vermerkt, Ob es möglich ist und wirtschaftlich vertretbar, ist schwer zu beurteilen. Es könnte also sein, dass die Aufbauten keinen Anschluss an den Aufzug erhalten.


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    Bilder von mir


    Nachtrag: soeben habe ich auf der Webseite der NH gelesen, dass diese Gebäude um 2 Vollgeschosse erhöht werden.



    Heidestraße 71a heißt die offzielle Adresse, ein privates BVH. Das Bauschild vermerkte "Errichtung eines Zweifamilienhauses mit 4 Stellplätzen 3 davon für das Vorderhaus".


    Dass helle Farben Licht reflektieren und dunkle es absorbieren, trifft jedenfalls auf den sichtbaren Anteil der Lichteinstrahlung zu, der etwa 40% des Lichts umfasst. Die restlichen 60% % des Sonnenstrahlung sind vor allem der infrarote Teil des Lichts, der maßgeblich an der Aufheizung der Oberfläche beteiligt ist. Diesen Effekt haben sich die Farbhersteller mit der Entwicklung von solarreflektierenden Pigmenten zunutze gemacht. Wenn die Pigmente vor allem im Infrarotbereich stark reflektieren, reduziert sich die Wärmeabsorption der Oberfläche, ohne dass sich ihre optischen Eigenschaften verändern. Diese als Cool Pigments, NIR- (nah-infrarot-reflektierend) oder auch TSR-Farben bezeichneten Produkte ermöglichen heute solche dunkle Fassaden ohne Risiko der Aufheizung (Quelle).

    Es gibt eine Abbruchgenehmigung, die immerhin schon 2018 beantragt wurde; wann sie erteilt wurde, kann man nicht erkennen.



    Abbruch eines Bürogebäudes mit Tiefgarage, ausgenommen unterirdische Bereiche außerhalb des Baugrundstücks und einer unterirdischen Wand südwestlich