Beiträge von El Kremada

    Mainterra hat zwei Wohnbauprojekte in Sachsenhausen am Start

    Die Frankfurter Mainterra Immobilien GmbH will im Frühjahr 2011 ein Wohnprojekt auf dem Sachsenhausener Eckgrundstück Mörfelder Straße/Schweizer Straße realisieren. Unter dem Titel "Maison Suisse" sind dort mehre, von den Architekten Christian Haber und Stefano Turri entworfene Neubauten geplant. Die bislang diese Ecke zierende alte Tankstelle wird abgerissen, erhalten bleibt aber das bisher für Büros genutzte alte Backsteingebäude dahinter. Dieses soll saniert und zum Wohnhaus umgebaut werden. Hier ist das Grundstück per "Streetview" zu betrachten (danke Schmittchen), zu sehen ist auch das Backsteinhaus.



    So soll es aussehen, das Projekt "Maison Suisse" Bild: Mainterra Immobilien GmbH


    Entstehen sollen insgesamt rd. 60 Eigentumswohnungen mit Flächen zwischen 50 und 210 m², eine Ladenfläche und eine Tiefgarage. Die Wohnungen sollen meist zwischen 3.200 und 3.800 Euro/m² kosten. Einzelne Wohnungen sollen aber teurer werden, so entstehen u.a. auch vier Maisonette-Wohnungen mit Garten und sechs Penthousewohnungen.


    Der Bauvorbescheid liegt laut Medienberichten bereits vor. Als Bauland dienen en détail die Grundstücke Schweizer Straße 112-116, Mörfelder Landstraße 92 und Mörfelder Landstraße 92 a und 92 b. Es gibt auch eine Projektseite für das Vorhaben.


    Weiteres Wohnhaus an der Hedderichstraße geplant


    Zudem hat Mainterra in Sachsenhausen noch ein Projekt in der Pipeline: Auf dem Grundstück Hedderichstraße 39-41 hat der Entwickler ein Konzept für ein Wohnhaus mit 38 Wohnungen sowie einer Ladeneinheit entworfen. Laut Exposé auf der Mainterra-Internetseite ist auch hier der Baustart für Frühjahr 2011 geplant. Dem Vernehmen nach wird Mainterra aber nicht selbst bauen, sondern das Projekt verkaufen.



    Entwurf für das Wohnhaus an der Heddrichstraße Bild: Mainterra Immobilien GmbH

    Dock 2.0

    Das G&P-Projekt Dock 2.0 hat ein Update erhalten. Den Entwurf für "Dock 2.1" hat G&P auf der Expo in München gezeigt. Er setzt vieles davon um, was Schmittchen hier schon vorausgesehen hat. Leider habe ich die neuen Entwürfe nicht in postbarer Version vorliegen. Ein paar Fakten kann ich aber nennen:


    - Der jetzt für Schüßler-Plan im Bau befindliche "Containertrakt" bleibt ein Solitär. Er ist ja auch zu lang, wie Schmittchen bereits feststellte.
    - Es entstehen daneben drei weitere Trakte, die wie bisher für alle vier Trakte geplant, mit einem Querriegel entlang der Lindleystraße verbunden werden. Dieser Bau wird durch einen länglichen Platz vom Solitär getrennt.
    - Die Fassadengestaltung zur Lindleystraße hin (in Schmittchens Beitrag zu sehen) ist überholt. Von der Straße aus wird der Querbau aussehen wie drei einzelne Gebäude, jeweils sehr individuell gestaltet.


    Hintergrund ist wohl, dass G&P hofft, die Büroflächen so besser vermarkten zu können.

    Nassauische Heimstätte plant Wohnhochhaus im Europaviertel

    Die Nassauische Heimstätte (NH) will ein Wohnhochhaus im Europaviertel bauen und hat dafür am 20. September ein weiteres Grundstück von aurelis Real Estate gekauft. Der Kaufpreis beträgt 17,6 Mio. Euro. Bei dem Grundstück handelt es sich um die Baufelder 22 und 23 mit einer Größe von rund 5.000 m². Es liegt südlich im Quartier Boulevard-Mitte und grenzt im Westen an den gerade entstehenden Europagarten. Der Bebauungsplan lässt auf dem westlichen Baufeld ein 60 Meter hohes Gebäude zu, auf dem östlichen Baufeld sind sieben Geschosse vorgegeben. Daraus resultiert eine Bruttogeschossfläche von 35.000 m², teilt NH mit.


    Bis zu 18 Geschosse sind geplant - Architekturwettbewerb wird ausgeschrieben

    Nach ersten Vorentwürfen, so NH-Geschäftsführer Thomas Dilger, könne sich sein Unternehmen hier ein bis zu 18geschossiges Wohnhochhaus mit einem sich anschließenden sieben-geschossigen Baukörper vorstellen. Geplant seien ca. 25.000 m² Wohnfläche und 2.400 m² Gewerbefläche im Erdgeschoss. In einer zweigeschossigen Tiefgarage würden ca. 320 Stellplätze untergebracht. NH werde das Bauprojekt mit ihrer Marke NH ProjektStadt ausschließlich als Eigentumswohnungen entwickeln und umsetzen. Die endgültige Gestalt des Wohnhochhauses solle Ergebnis eines Architektur-wettbewerbs sein.


    Quelle: PM der Nassauischen Heimstätte, gekürzt und bearbeitet

    Steakhouse

    Die Mook Group mietet Gastronomiefläche im Villa May genannten ehemaligen Postgebäude Bockenheimer Landstraße 34. Die Frankfurter Gastronomiegruppe eröffnet in der Halle des Gebäudes ein Restaurant mit Namen "Mon Amie Maxi". Die Macher sprechen von einer "French Brasserie & Raw Bar".


    Die Mook Group steht auch hinter Frankfurter Gastrokonzepten wie "The Ivory Club", "M-Steakhouse" oder "Surf & Turf". Die Objektgesellschaft Villa May GmbH, hinter welcher der Immobilienunternehmer Harro Hellwege steht, arbeitet schon länger daran, das Gebäude nach dem Auszug des Ankermieters neu zu positionieren. Größere Umbauten sind aber nicht geplant.

    Alternativer Geist im Oberstübchen

    Ende September eröffnet in der Zeilgalerie ein „Sankthorst Concept Store“. Hinter dem Ladenkonzept mit einer Mischung aus Mode, Musik, Design und Catering steht Martin Bruß, Geschäftsführer der auf Markenentwicklung spezialisierten Berliner Werbeagentur Smack Communications. Die Ladenfläche auf der achten Etage der Zeilgalerie beträgt 500 m², verteilt auf zwei Ebenen (eine Galerie-Ebene). Dazu kommt die (östliche) Dachterrasse, die für das Catering-Angebot genutzt wird. Mehr zu dem modernen Ladenkonzept gibt es hier und vor allem bei Facebook.


    Es zeichnet sich damit immer mehr ab, wie IFM die revitalisierte Zeilgalerie mit alternativen Läden positionieren will, besonders gegenüber von „MyZeil“. Unten Benetton und H&M und oben geht’s gegen den Mainstream. Ende Juli wurde ja auch bekannt, dass „Souvenir Frankfurt“ von der Kaiserpassage in die Zeilgalerie verlegt (430 m² Verkaufsfläche). Der Souvenirladen darf ja getrost auch als alternativ bezeichnet werden. Auch die bisherigen Veranstaltungen gehen ja in diese Richtung (vgl. Internetseite der Zeilgalerie).

    Allianz Real Estate übernimmt 80 % der Skyline-Plaza-Anteile

    Allianz Real Estate steigt mit 80 % beim "Skyline Plaza" ein. Die Verkäufer der Anteile, CA Immo Deutschland und ECE, werden beide jeweils 10 % an dem Center halten. Das bezieht sich natürlich nur auf das Einkaufszentrum (+Spa & Parkhaus), das auf rd. 360 Mio. Euro veranschlagt ist. Die Anteile, von denen Allianz nun den Großteil erworben hat, sind insgesamt aber höher dotiert als die 360 Mio. Euro Projektvolumen. Wie hoch genau, das wurde selbstverständlich zunächst nicht bekannt.




    Bild: CA Immo


    Hinweis: Vivico heißt seit einiger Zeit CA Immo Deutschland. Das geht zurück auf das Jahr 2007, als Vivico vom europäischen Immobilieninvestor CA Immo übernommen wurde, unlängst wurde nun auch der Name übernommen.

    Hochtief Solutions kauft Baufeld im "Boulevard West"

    Hochtief Solutions hat vom Quartiersentwickler aurelis Bauland im Quartier "Boulevard West" erworben. Das rd. 7.400 m² große Baufeld 4d liegt an der Europa-Allee und grenzt östlich an den Europagarten. HTP und formart, die beiden Rhein-Main-Niederlassungen von Hochtief Solutions, planen hier gemeinsam ein Projekt mit Miet- und Eigentumswohnungen. Im Erdgeschoss sollen zudem Gewerbeflächen entstehen. Details und Entwürfe hierzu liegen noch nicht vor. Der Baustart ist jedoch bereits für das Frühjahr 2012 vorgesehen. "Nach unserem EuropaQuartett auf Baufeld 3d wird dies unser zweites Engagement im Europaviertel sein", so HTP-Niederlassungsleiter Markus Brod in einer Pressemitteilung.

    Hey Bauzeichner! Willkommen im Forum. Schön dass Du Dich dieses Themas angenommen hast. Du musst den Link der bei ImageShack hinter "Forum-Code" steht einfügen, dann sieht man auch das Bild. So wie dieses hier, das ich noch habe:



    Bildquelle: SQM Property Consulting GmbH

    Hotel Villa Oriental (Baseler Straße 19-21)

    An der Baseler Straße sind die Hüllen gefallen. Die Baseler Straße 19 (links, blau, weiß, grau) zeigt die neue Fassade des Themen-Boutiquehotels "Little Paris". Es ist eine Erweiterung der "Villa Oriental"
    (rechts, rot, Baseler Straße 21). Beides sind Hotels von Alexander Gorjinia.



    Bild: El K.


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    Mod: Dazu auch Updates im Bahnhofsviertel-Thread, beispielsweise hier.

    Jetzt geht's richtig los: DIC beginnt mit Hauptabbruch

    DIC beginnt am Montag, 22. August 2011, mit dem Hauptabbruch auf dem MainTor-Areal. Am Wochenende werden die Vorbereitungs- und Absicherungsmaßnahmen begonnen, zu denen vor allem geschützte und barrierefreie Wege für die Fußgänger zählen. Die Abbrucharbeiten starten mit einer Entkernung der inneren Gebäudeteile, gefolgt vom Abbruch der Außenmauern der einzelnen Gebäude. Begonnen wird mit dem Südbau am Main, dem dann der zentrale Kreuzbau folgt. Erst in der letzten Phase folgt der Ostbau zur Innenstadt, damit er möglichst lange als natürlicher Schallschutz zur Stadt dienen kann, so DIC. Den Abschluss soll der Mainbau bilden, der bis Oktober noch die Sonderausstellung des MMK beherbergt. Die Abbrucharbeiten sollen im Frühjahr 2012 abgeschlossen sein. Mit den Arbeiten sind laut DIC erfahrene Firmen aus dem Rhein-Main Gebiet beauftragt.



    So solls mal aussehen, wenn man aus dem Flieger guckt
    Simulation: DIC


    Um einen reibungslosen Ablauf zu sichern, der Anrainer, Passanten und den Verkehr in der Innenstadt möglichst schont, arbeitet die DIC nach eigenen Angaben seit 6 Monaten an einem umfassenden Baubegleit-Konzept mit vier Schwerpunkten, das jetzt veröffentlich wurde.


    - 1. Sicherung der denkmalwerten Bauteile: In enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt der Stadt, dem historischen Museum und weiteren Experten wurden alle denkmalwerten Bauteile identifiziert, und es wurde festgelegt, wie sie abmontiert und erhalten werden können. Prominentestes Bauteil ist die historische Frankfurter Steinfigur "Metallgießer". Sie wird vor Baubeginn aus dem Ensemble herausgelöst, restauriert, konserviert und in Abstimmung mit dem Denkmalamt wieder an einer passenden Stelle der Neubauten integriert. Weitere erhaltenswerte Objekte sind der historische Schlussstein im Torbogen, Spolien aus der Fassade des Laborbaus oder der Mägdeleinsbrunnen.


    - 2. Whisper-Field: Die Minimierung von Lärm- und Schmutzbelästigung für die Anrainer und den passierenden Verkehr ist das Ziel dieser Konzeption, die zusammen mit dem TÜV Hessen entwickelt wurde, der diese Bauphase auch kontinuierlich überwacht. Zum Beispiel kommt der größte Long-Neck-Bagger Deutschlands zum Einsatz (Gewicht: 180 t), der einen zentralen Beitrag zur Minimierung der Rückbauzeiten leistet. Zur Reduzierung der Schmutzbelästigung werden die massiven – und damit staubintensiven – Bauteile in den Wintermonaten abgebrochen, wenn die Fenster der umliegenden Büros geschlossen sind. Im Übrigen ist die Baustelle als reine Tagesbaustelle konzipiert, so dass in der Regel in der Nacht und an den Wochenenden nicht gebaut wird.


    So sah's noch verganene Woche aus
    Foto: El K.


    - 3. Minutiös geplante Ablauf- und Verkehrslogistik: Ein darauf spezialisiertes Ingenieurbüro für Baulogistik ist beauftragt, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden der Stadt Frankfurt eine optimale verkehrslogistische Planung zu erarbeiten und bei der Realisierung zu betreuen. Dazu zählen beispielsweise barrierefreie und ampelgeführte Übergänge, die der Sicherheit der Fußgänger dienen, indem sie den Baustellenverkehr von den Fußgängerbereichen weitestgehend trennen, teilt DIC mit.



    Noch ein Blick in die Zukunft
    Simulation: DIC


    - Kommunikationsoffensive: DIC hat mit der Realisierung der Bebauungspläne für das MainTor-Areal eine "umfassende Kommunikationsoffensive" gestartet, die zwei Zielrichtungen verfolgt:


    • Zum einen sollen die Bürger der Stadt Frankfurt über das, was im Zentrum ihrer Stadt passiert, gut informiert sein. Dazu bietet DIC kontinuierlich über eine eigene Website (http://www.maintor-frankfurt.de), über Presse-Mitteilungen, mit einem Magazin („The Riverside“) und dem "Blue Room" im MMK auf dem MainTor-Areal alle relevanten Informationen zu diesem Projekt an.
    • Die zweite Zielgruppe sind die Menschen, die in der unmittelbaren Nachbarschaft arbeiten und leben. Sie werden laut DIC in persönlichen Gesprächen, Informationsveranstaltungen und auch mit persönlicher Post über alle Schritte informiert; für den Fall, dass irgendwo Hilfe benötigt ist, wird eine Hotline eingerichtet. Besondere Aufmerksamkeit erfahren das Theater "Komödie" und das "Schauspiel" sowie die "Oper" Frankfurt, auf deren Spielpläne und Probenbetrieb Rücksicht genommen wird.



    Irgendwann mal am Mainufer, kurz vor dem Sommergewitter... Wann genau
    alles fertig wird, hängt auch davon ab, wie schnell die DIC Nutzer
    und Investoren findet.

    Simulation: DIC


    Am 1. November beginnen die Arbeiten für Primus



    Am 1. November 2011 starten die Baumaßnahmen für den Rohbau im Rahmen des ersten Bauabschnitts mit dem Gebäudekomplex "Primus", der schon im Sommer dieses Jahres an den Frankfurter Immobilieninvestor Carlo Giersch verkauft wurde. Mitte 2013 wird das Gebäude bezugsfertig sein. Dort wird auch DIC selbst einziehen.


    Der Primus-Gebäudekörper wird vollständig entkernt, so dass er nur in seiner Kubatur erhalten bleibt und vollumfänglich, mit neuer Fassade, neuer Haustechnik, nach den höchsten Nachhaltigkeitsstandards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) modern gestaltet wird. Das Gesamtinvestitionsvolumen dieses 1. Bauabschnitts (Abbruch, Herrichtarbeiten sowie der Bau des Primus-Gebäudes) beläuft sich
    auf rund 50 Mio. Euro. Die zuständigen Behörden der Stadt Frankfurt haben die Abbruchgenehmigung bereits erteilt; der Bauantrag für den Neubau ist
    eingereicht.


    Das Primus-Gebäude liegt an der Neuen Mainzer Straße 20 und damit verkehrsgünstig direkt am U-Bahn-Knotenpunkt Willy-Brandt-Platz. Die knapp 5.550 m² Gewerbemietflächen verteilen sich auf die 12 Geschosse des 46 m hohen Gebäudes. Primus zeichnet sich durch einen Arkadengang sowie eine Dachterrasse mit einmaligem Skyline- und Altstadt-Blick aus.


    Quelle: PM von DIC vom 19.08., leicht redigiert und gekürzt von El K.

    Frank hat den Spatenstich gesetzt

    Die Frank-Gruppe hat heute den Spatenstich für das Projekt an der Frankenallee gesetzt. Wie bereits in diesem Strang berichtet, entstehen auf dem alten Autohaus-Areal ein Gebäudeensemble mir 93 Mietwohnungen, 98 Seniorenwohnungen und 47 Eigentumswohnungen sowie ein Townhouse und mehrere Homeoffices. Die Entwürfe kommen vom Büro Planquadrat aus Darmstadt sowie den beiden Frankfurter Büros Landes und Partner und Turkali Architekten. Anfang 2013 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die ersten Bewohner einziehen. Die Gesamtinvestitionskosten betragen mehr als 50 Millionen Euro. Die Mietwohnungen werden übrigens von Mitte 2012 an vermarket.


    Hier noch ein Blick von der anderen Seite:



    Bild: Frank-Gruppe

    Bin jetzt restlos aufgeklärt und habe auch noch ein Bild bekommen von dem ehemals geteilten Areal. Vielen Dank allseits.



    Uploaded with ImageShack.us



    Von links: "Opernturm" - "Oper 46" -"Park Tower"
    (oder Bockenheimer Landstraße 2-8 - Bockenheimer Anlage 46 - Bockenheimer Anlage 44)
    Bild: ergo


    Uploaded with ImageShack.us
    Bild: El K. Keine andere Verwendung


    Wenn ich schonmal in FFM Zeit zum Fotografieren hatte... War eigentlich ein Spaßschuss mit dem Weitwinkel am frühen Samstagmorgen (13.08.2011), aber "entrollt" ist eine interessante Perspektive entstanden, finde ich.


    Tipp: Mit dem Mausrad bei gedrückter "Strg"-Taste zoomen.

    Kann mir jemand sagen, ob der "Park Tower" (früher bekannt als SGZ-Hochhaus) und das Bürohaus "Oper 46" tatsächlich beide die postalische Anschrift "Bockenheimer Anlage 46" haben? Oder hat der "Park Tower" 44-46 und "Oper 46" die Nummer 46 (was ja auch noch irgendwie doppelt wäre)?


    Merci schonmal!


    El K.

    Am Stockborn 1-5 - Hochhaus in der Nordweststadt soll fallen

    Die Mannheimer Bamac GmbH will das seit 2004 leerstehende Bürohochhaus Am Stockborn 1-5 pachten, abreißen und durch eine Ladenzeile sowie Wohnungen ersetzen. Entsprechende Grundstücksoptionsverträge seien unterschrieben, sagte Bamac-Geschäftsführer Michael Kuffler der "Frankfurter Neuen Presse" (FNP) (Quelle). Mit den Baurabeiten will der auf Wohn- und Geschäftsobjekte spezialisierte Bauträger im zweiten Halbjahr 2012 beginnen.



    Eigentümer des Hochhauses auf einem aus zwei Teilen bestehenden Grundstück in Hanglage ist die Frankfurter Stiftung Waisenhaus. Zu je 50 % haben der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge (DV) und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ein Erbbaurecht. Dieses wird Bamac laut FNP übernehmen, sobald die Stadt Baurecht für das Vorhaben erteilt. Erforderlich ist dafür u.a. eine Änderung des Bebauungsplanes.



    Vorgesehen sind ein Lebensmittelmarkt mit 800 m² Verkaufsfläche sowie drei oder vier Geschäfte auf weiteren 300 bis 400 m² Fläche, berichtet die FNP. Mieter stehen noch nicht fest. Unter den Läden ist eine Tiefgarage gelpant, darüber einige Stockwerke mit Wohnungen mit bis zu 9.000 m² Gesamtfläche. Geplant ist eine Mischung aus gefördertem Wohnungsbau, Miet- und Eigentumswohnungen sowie Betreutes Wohnen oder ein Altenpflegeheim. Die Kosten für das Vorhaben will Bamac laut FNP nennen, sobald eine genauere Planung vorliegt.

    ECE nimmt erstmals öffentlich Stellung

    ECE hat nun erstmals öffentlich Angaben zu dem Vorhaben gemacht. "Nach derzeitigem Stand gehen wir von 80 bis 90 Shopeinheiten für Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen aus", sagte Sandra Harms, Development Manager bei ECE, in einem Interview mit der "Allgemeinen Zeitung". Zudem bestätigte Harms die bereits kursierende Zahl von 30.000 m² Verkaufsfläche. "Wir haben eine Marktanalyse erstellt und halten die Größe von maximal 30.000 Quadratmetern für angemessen und verträglich", so Harms.


    Fassadenwettbewerb geplant


    Auf die Frage, welche Läden sich ECE in dem neuen Zentrum vorstellen könne, sagte Harms: "Wir haben uns genau angeguckt, was Mainz noch nicht zu bieten hat". Anschließend nannte sie Ketten wie Hollister, Apple, Desigual, Gant, G-Star, Jette Joop, Kiko, Noa Noa, Rituals, Accessorize und Massimo Dutti. Kritik an dem öffentlich noch immer nicht vorgestellten Entwurf, wieß Harms zurück. Einen überdimensionierten Klotz, wie von Kritikern befürchtet, werde es nicht geben, schließlich gebe die Stadt Größe und Höhen des Baukörpers vor. ECE wolle zudem einen Fassadenwettbewerb ausschreiben.