Beiträge von Baukunst

    Backstein: an was soll man sich hier denn aufhängen, wenn nicht an dem Bodenbelag? ;)


    Wenn hier eh keine Veränderung der Bebauungssituation und keine Nachverdichtung kommt, lässt sich NUR durch die Gestaltung der Fußgängerzone eine Aufwertung herbeiführen. Was für eine Verbesserung, gäbe es durchgehend von der Ecke Nikolaiviertel bis zur Straßenbahnkurve am Alex eine durchgehende hochwertige Pflasterung, z.B. Absatz- und Fahrradreifenfreundliches Kopfsteinpflaster. Und eine klare Bordsteinabgrenzung zu beiden Seiten. Eine Erkennbarkeit als durchgehende Straße.
    Das täte niemandem weh - das sozialistische Forum begänne dann eben gestalterisch nicht unmittelbar vor den Plattenriegeln, sondern westlich der neu eingefassten Rathausstraße, der man auch gleich ordentliche Laternen verpassen könnte um sie weiter zu fassen, schöne Oldschool-Poller oder Bäume. Himmelweite Verschönerungsmöglichkeit ohne Abriss oder Neubebauung.

    ^^
    wie wir wissen, ist Denkmalschutz in Berlin äußerst relativ. Ein Ahornblatt wird abgerissen aber eine Grünfläche erhalten. Da spielt viel Zufall, Willkür und wirtschaftlicher Druck mit. Leider, ich bin ja für einen starken institutionalisierten Denkmalschutz (= soll heißen klare Mechanismen und Rechtssicherheit statt Abhängigkeit von wenigen einzelnen Entscheidern sowie Aushebelbarkeit "nach Belieben".) Die Denkmalwürdigkeit des MEF ist mindestens so hoch oder niedrig wie jene des ehemals gepflasterten Lustgartens aus der NS-Zeit, der vor wenigen Jahren zugunsten der kritisch rekonstruierten Rasenfläche zerstört wurde. Beide zeichnet(e) aus, das vor allem die Entstehungszeit und die damit verbundene Aussage der Flächen relevant für den Denkmalschutz waren, nicht etwa das Künstlerische. Es dürfte also nicht allzu schwer sein, das MEF beizeiten und richtiger politischer Konstellation von der Denkmalliste zu streichen.

    Nur zu gerne nehme ich eine Rotbewertung in Kauf, wenn ich Bato und anderen Kritikern bzgl. Lüscher voll zustimme! Klar ist Bashing immer einfach, aber bei Lüscher konnte man nun wirklich über Jahre empirisch beobachten, wie vollkommen fantasielos sie ist - am besten gar nichts ändern. So fair dürften Rotbewerter sein, das zumindest mal zu reflektieren. Es geht auch nicht um Tradition oder Moderne sondern um die schiere Entschlussunfähigkeit Lüschers, etwas jenseits von Kompromissen und Kleinklein zu wagen.


    Gut, wird das MEF eben nicht (jetzt) bebaut, das juckt mich wenig, da ich sowieso fest davon ausgehe, dass der Druck, das Schlossumfeld zu bebauen, irgendwann zu groß sein wird. Und dann kommt aber sicher ne neue klotzige Mall - Standard-Center, Chance vertan. Wetten?


    Was ich bedauerlich und gefährlich in der zeitgeistigen gefühlsgeleiteten "Dagegen-Kultur" finde, ist dass seltenst konkrete konstruktive Vorschläge geschweige denn nachvollziehbare Argumente gebracht werden, es geht immer nur um Angst und Panikmache. Worthülsen wie "grün für alle" oder "kein Reichengetto" sind keine Argumente, sondern platt und plakativ, reinen Gefühlen und nicht Nachdenken geschuldet, Angst und Unmut schürend.


    Ich bin der Meinung, dass man nicht für jeden Furz eine Volksbefragung/-Entscheid oder einen Bürgerdialog herbeiführen muss - immerhin haben wir eine repräsentative Demokratie. Wir wählen doch Leute, die für uns handeln. Daher scheinen mir übereifrige Volksbefragungsforderer und Bürgerdialogteilnehmer oft genug miesgelaunte Politikverdrossene zu sein. Denen kann man nur immer wieder entgegnen: Wählt eure Volksvertreter, lest die Parteiprogramme, informiert euch! Wenn man das stets verweigert ist es auch nicht mehr weit zu "die da oben", "Lügenpresse", "WIR sind das Volk" und dem ganzen Quatsch der von diesen Miesepetern rausposaunt aber nicht kritisch argumentiert wird, weil 160 Zeichen eben nicht ausreichen...;)


    Wie in Hamburg, am MEF und überhaupt gesehen sind die Menschen unserer Zeit voller Misstrauen, Angst und Schwarzmalerei. Heul Großprojekte. Heul Flüchtlinge. Heul krebserregende Wurst.... der überverwöhnte deutsche Michel darf gerne mal wieder aufhören zu jammern, stets Bedenken zu tragen und immer nur Angst Angst Angst zu haben. Den Stock aus dem Arsch ziehen und ein bisschen Risiko wagen wäre mal angebracht - es ging der Masse noch NIE so gut wie heute!!!

    ^^bevor gleich festgestellt wird, dass die Denkmalpfleger nur Müll unter Schutz stellen, präventiv: Das Schönheit entscheidet nicht über Denkmalwürdigkeit. Die Keramiken, der Architekt und die Entstehungszeit und -Umstände sind entscheidend. So wie sich der Naturschützer nicht nur um süße Robbenbabys sondern auch um Nacktmulle kümmern muss, hat dieser Bau sicher denkmalpflegerische Berechtigung und daher sein Erhalt freudig zu stimmen. Für den Bauherren natürlich bitter!

    Die Charlottenburger 51 ist im Grunde genommen gar nicht so übel, hat zwei entscheidende Makel:


    1. Fenster
    Wären statt der Einscheibenfester zwei Fensterflügel wäre das ein enormer Gewinn und auch die Quadratform würde nicht mehr stören. Man sollte nicht die Gründerzeit als Vorbild heranziehen, sondern viel eher die nationale Bautradition, wo es durchaus quadr. Fenster mit senkrechter Teilung gibt.
    2. Balkone
    Abgerundet oder rechteckig wäre wesentlich ästhetischer. Die jetzige Form ist 1980er-mäßig und mit den sichtbar angebrachten Brüstungen recht unschick. Ob man Vorbilder nun in der Gründerzeit oder der nationalen Bautradition bemühen möchte, diese Balkons passen zu keinem.


    Zum "Stuck" Die angepappten Deckenrosetten in die Fensterachsen gequetscht gibt's in der Gründerzeit zwar (so gut wie) nicht, wohl aber bei der nationalen Bautradition. Obs nun Styropor oder Gips ist, ist für die Optik nicht erheblich, da sowieso übergestrichen ist.


    Zur Schlossallee/Siegfried aus Post 371:
    Die geplante Sanierung ist in meinen Augen eine Verschlimmerung. Asymetrien und herausstehende Gauben und "Blumenfenster", ein großer Dacheinschnitt neben dem "Eckturm" und viel zu große Balkons. Der Architekt will klar einen zeitgeistigen Neubau errichten, der jetzige Bau ist dabei reine Volumenvorgabe.

    Im Gegensatz zum Haus des Reisens kann ich die Unterschutzstellung des Berliner Verlags null nachvollziehen. Und mir sind die Richtlinien für Denkmalwürdigkeit geläufig. Es reicht nicht.... Ich vermute eine rein politische Entscheidung. Und dass man dann die Drehschrift opfern will, die einzige interessante Auffälligkeit des Gebäudes, setzt dem Ganzen doch die Krone auf.
    Immerhin ist der Plan von 93 nicht tot und sogar noch was draufgesattelt. Leider teile ich Kollhoffs Optimismus nicht. Ich glaube da wird in fünf Jahren gerade mal das Hineshaus stehen. Aber ich irre mich in dem Fall nur zu gerne.
    Über die übliche Gegnerschaft lohnt sich kaum zu reden. Wenn ich da "Berlin verbaut seine Zukunft" lese kann ich ob dieser dümmlichen Aussage nur Lachen. Brachflächen sind also die Zukunft - alles klar! Man könnte doch einfach mal über die Berufs-Nörgler hinweg entscheiden und sie nicht jeden Tag in der Zeitung zitieren. Zumal es ja einen demokratischen Bürgerdialog gegeben hat. Irgendwann ist es ja wirklich mal gut. Nerv! Dass Frau Lüscher auf Distanz geht zeigt, dass sie nicht objektiv-professionell sein kann. Sie ist einfach nicht neutral und würdigt dieses Dialogergebnis entsprechend (nicht).

    Vollkommen richtig, Pumpernickel, es ist Historismus. Nennt halt keiner mehr so, sondern Retro. Die Haltestelle ist spielend leicht ihrer Vorbildepoche zuzuordnen. Bei anderen Retrobauten klappt das auch - der expressionistische Kollhoffturm hätte auch in den Babelsberger Filmstudios 1930 entworfen worden können. Das Zukunftsforum neben dem Bildungsministerium könnte als Zwillingsbau des Kino International durchgehen, das Ärztezentrum in der Bergmannstraße ist Neue Sachlichkeit. Allesamt ästhetische Stile der Moderne, nur dass die Moderne verbietet, Vergangenes zu kopieren. Womit man bei der großen Frage anlangt, was kommt, wenn einem die Ideen ausgehen. Nicht Nutzungsideen, ökologische Verbesserungen oder Blockrand vs. aufgelockerte Stadt, sondern schlicht die äußere Gestaltung. Materialauswahl und Physik geben endliche Grenzen vor. Also werden massenhaft völlig seelenlose bewusst stillose Bauten errichtet, um ja nicht in irgendeiner Weise von einem schon mal dagewesenen Stil inspiriert zu scheinen und damit "uncool" zu sein. Da sehe ich lieber fröhlichen Gestaltungswillen und freu mich an guten Homagen.



    Warum ist die Haltestelle zu klein, wenn da doch kein Tram-Umsteigebahnhof ist? Eine Nord-Süd-Straßenbahnverbindung ist nicht geplant und durch die baulichen Gegebenheiten kann hier sowieso nur ein Gleispaar ewig geradeaus die Invalidenstraße nach Westen wie Osten fahren, bis ein günstiger Knotenpunkt (im Osten) erreicht wird. In ferner Zukunft gibt's vielleicht mal ganz evtl. eine Linie die Heidestraße hoch - ansonsten: wo soll eine Tram vom HBF groß hinfahren, wo doch im Norden (Gleisbett und Grünstreifen) und Süden (Kanzlerpark, Reichstagswiese) riesige für immer unbebaute Freiflächen sind - warum sollte eine Straßenbahn diese anfahren? Nach Süden fährt ohne die U55, nach Norden die S-Bahn durch das Nichts bis zum Ring. Ein HBF-Tram-Kreuzungspunkt scheitert an seiner Lage.
    Mehrere Linien können zudem locker denselben Bahnsteig anfahren wie in der Friedrichstraße oder sich sogar ein einziges Gleis teilen wie am Hackeschen, auf der die 1, 4, 5, und 12 fahren.

    Bei keinem einzigen Projekt in Berlin kann ich die Kritiker so wenig verstehen wie hier. Es ist doch nur eine Tramstation. Es wird ja fast so getan als handle es sich um eine zweite Garnisonskirche. So viele Posts, so tiefe Gräben. Was wird denn von einem Unterstand erwartet? Seht euch doch die 08/15 Beispiele überall an. Berlin bekommt eine "Brasilia"-mäßige Station, so etwas kann man mit der Lupe suchen. Mich freuts enorm!

    So sehr ich gegen das Haus gewettert habe und die weißen Elemente immer noch scheußlich finde, gibt es ein Gutes: dieses Fensterband im Sockelbereich sieht wirklich Hammer aus und rettet die Seite zum Humboldthafen. Immerhin eine positive Überraschung auf den letzten Metern.

    Zum Kempinski: ich finde das Gebäude sogar sehr schön - die abgerundete Ecke, die Fensterrahmen aus Baubronze oder zumindest Messing und den Restaurantvorbau (Reinhardts) in schwarz und Messing. Das Gebäude steht für die elegante Seite der 50er und ist für mich fast so ästhetisch wie das Kieperthaus am Ernst-Reuter-Platz oder das Höchsthaus am Steinplatz. Nostalgie ist hierbei keine Argumentationsgrundlage, es war einfach ein wie ich finde sehr ästhetisches Jahrzehnt was Repräsentationsbauten anging. Beim alten Ku'Damm-Eck aus den 70ern war ich heilfroh als es wegkam, das war ja auch sehr prägend für "Berlin (West)" und damit verbundene Nostalgie.
    Der Ku'Damm hat sehr hochwertige 50er-Bauten, wo man sieht dass den Bauherren und Architekten wohl bewusst war, dass sie an einer repräsentativen Straße bauen. Beispiele von vielen: Bayerhaus am Olivaer Platz, das Gebäude mit der konkaven Fassade (White & Case Schriftzug auf dem Dach) an der Ecke Uhland usw.

    Einen Gottfried-Böhm-Bau abzureißen ist eine "Sünde" bei den bedeutenden Leistungen aller Böhms insbesondere im Sakralbau. Das Gebäude müsste unbedingt als IBA-Zeugnis der besten Art erhalten bleiben. Die sozialen Aspekte mal grob beiseite lassend könnte man die Fassade dezent veredeln und teure offene Maisonette-Wohnungen zur Milderung der geringen Deckenhöhen bauen wenn es denn schon sein muss. Aber Abriss.... barbarisch.


    Bei der Vorkriegs-Tanke freuts mich sehr, dass sie so schmuck wird - hätte der keine Überlebenschance gegeben. Apropos Vorkrieg und Autos: was wird aus Kantgaragen? Abriss ausgesetzt?


    @urbanplaner #394: Dein Bild zeigt glaube ich den ganz ähnlichen Turm fast am Adenauer Platz (?) Der zu bestuckende steht weiter nordwestlich an der Bahn.

    Angesichts der vielen noch vorhandenen Lücken in B und C Lagen wird noch viel mehr von sowas kommen. Man liest immer von "Lückenfüllern" und es scheint, als gebe man sich alleine mit der Tatsache zufrieden, dass eben eine Lücke gefüllt wird. Meine Vorstellung ist es, dass ein Lückenfüller die vorhandene Nachbarbebauung in den Schatten stellt. Was bei vielfach trostlosem, entstucktem Bestand sooo schwer nicht sein dürfte.


    Unabhängig, wer da gebaut hat, graue Farbe ist nicht die billigste! Und ein gelungenes Raster auf die Fassade zu pinseln, anstatt eines asymetrischen Murkses kostet auch nicht mehr.
    Das Traufgesims auf halber Strecke zu cutten, erschließt sich mir nicht.


    Der linke bau hat eine wesentlich stimmigere Fassadengestaltung, jedoch beging man einen Kardinalfehler der 70er: halb vermauerte Erker. Die paar Fenster mehr hätten die Ansicht des Hauses auf dem ersten Bild stark verbessert.

    Während das Entrée des alten Entwurfs sehr luftig daherkam ist der neue wuchtig und sehr geerdet. An dieser Stelle finde ich das sogar besser. Auf das alte Entrée muss man wie auf einen Pavillon zugehen können, es würde an einer Platzseite oder einem Park mit Bäumen sehr gut passen. Man sollte sich hier aufhalten wollen und können. Hier ist das Perlen vor die Säue - man wird niemals darauf zuflanieren können oder einen Kaffee zu sich "nehmen" wollen. Der neue Entwurf ist schwerer und wuchtiger, was den zugigen Stadtraum davor (überbreite Straße zum Tunnel - an dieser Stelle keine Verschmälerung möglich) besser fasst und abschließt als die astmäßigen Stützen des alten Entwurfs.


    Zudem ist der neue Entwurf vertikal gegliedert, was ihn viel mehr zu einem Tor zum künftigen Alexanderplatz-Cluster werden lässt (:ripthread?).


    Wenn die Fassadenqualität etwa so ausfällt wie beim MotelOne am Hbf würde ich erst mal gucken wollen, ob's wirklich so billig und mies wird wie geunkt. Deren Haus am Spittelmarkt oder am Zoo ist auch ganz gut geworden.

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    Gott bewahre. Die 70er Jahre waren ein Tiefpunkt der deutschen Architektur. Nicht umsonst fällt das legendäre Denkmaljahr 1975 (Altstadtsanierungen) in diese Zeit ebenso wie erste frühe "IBA"-Ansätze (Zurücktasten an die europäische Stadt, Blockrand..) am Ende des Jahrzehnts. Außer verschwindend wenigen Glanzpunkten wie dem Rathaus in Bergisch-Gladbach, dem (mittlerweile längst wieder verschwundenen) Münchner "Schwabylon", dem ICC oder Tegel war die normale Profanarchitektur für meine Begriffe erschreckend hässlich, trashig, unproportional, authistisch und von absoluter Trostlosigkeit. Keine Spur mehr von International Style wie noch in den 60ern. Gigantomanische Stadtrandsiedlungen und Schaffung von sozialen Brennpunkten. Beispiel Berlin: Abriss von Altbauquartieren etwa im Brunnenviertel oder in Kreuzberg, Entwurzelung tausender von Alteingesessenen und Abschiebung in jene Stadtrandghettos. Ein stadtplanerischer Albtraum! Und egal was gebaut wurde - Firmensitze, Kirchen, Mietshäuser, Einfamilienhäuser - es war piefigst oder grobschlächtig oder überdimensioniert. Und noch dazu von oft schlechter Bauqualität.
    Wer es wagt, da irgendwie einen Hype daraus zu machen und diesen für immer versenkt geglaubten Un-Stil wiederbeleben zu wollen, den soll auf der Stelle der Blitz treffen! Dieses Jahrzehnt muss beim Wiederaufguss vergangener Stile UNBEDINGT übersprungen werden!


    Bei dem frizz23 muss ich nochmal nachlegen: Wenn wenigstens dieser fiese flache Zwischenbau (sieht aus wie für einen Supermarkt) nicht wäre. Der gibt dem Ganzen erst das Zeitmaschinenhafte. Man würde ohne einen schlanken Turm und ein klares, kantiges dickes Haus gewinnen. Und man hätte noch Blick auf die Blumenhalle. Dann könnte ich sogar mit der Fassade leben.

    Was ist das für eine Fassade beim frizz23? Waschbetonplatten oder eine Gitterstruktur?


    Das Gebäude erinnert mich extremst an finstere 70er Jahre. Woanders ist man froh, so etwas abzureißen. Es erinnert mich irgendwie an das alte historische Museum in FFM. Ich dachte, die Zeiten solch piefiger BRD-Schulbau-Versicherungszentralen-Geschmacksverwirrungen wäre lange vorbei oder kommt der Entwurf aus einer Zeitmaschine? Absolut grauenhaft!


    Das Metropolenhaus finde ich zwar auch sehr klobig und unförmig, aber es wird durch seinen Blockrand sicher einen stadtreparierenden Effekt haben.


    Im Ganzen bin ich mit der Entwicklung des Gebiets außer dem schicken taz-Bau etwas unglücklich. Mir kommt vieles gewollt hässlich vor...Brüche, Kontrast, bla. Nur weil Kreative rein sollen? Ich dachte immer, gerade die hätten mehr Sinn für Ästhetik

    Warten wir erste Fassadenentwürfe ab, aber städtebaulich verspricht die Baumassenstudie ein echter Glücksgriff zu werden und eine klare, angemessen hohe Kante zur breiten Schneise der sich auf ihr Viadukt einfädelnden Stadtbahn zu schaffen.


    So eine freistellende Lösung für den Turm wünschte ich mir auch bei seinem "Zwilling" in der Lewishamstraße ganz in der Nähe: http://binged.it/1wKfwNn


    Sockelbauten, aus denen sich Türme erheben sind auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss (Vgl. z.B. Alexanderplatz-Hochhaus-Diskussion).