Beiträge von tomcat

    Es scheint sich erster Widerstand unter der Bevölkerung der Gegend zum Bau der Fabrik zu regen, das Motto ist Wald statt Tesla! Heute gab es auf jeden Fall mal erste Demonstrationen. Was so langsam als infos durchsickert macht auch nicht wirtlich Hoffnung auf eine wirklich energetisch nachhaltige Fabrik. Erst mal keine Solarzellen auf den Gebäuden, also kein Strom selbst gemacht, dann braucht man ein Gaskraftwerk für die Gießerei, hier traut man wohl den von Grün so favorisierten "erneuerbaren Energien" wohl nicht so wirklich, dazu muss man wissen das man eine Aluminium verarbeitende Produktionsstätte eigentlich wegschmeißen kann wenn der Strom mal länger ausfällt. Ebenso kommen so langsam mal Zahlen zum Thema EAuto und Stromverbrauch auf den Tisch. Sollte man alle 60 Millionen Autos in der BRD auf E. umstellen benötigt man ca. 120 000 neue Windräder um diese zu "betanken"


    Bei logischer Betrachtung dieser Zahl sollten die Grünen eigentlich einen Antrag für "Parteischließung" stellen, das ist schon vom Flächenverbrauch völlig illusorisch. und wir reden hier nur von Strom für Autos, nicht für den Rest für den wir eh schon Strom brauchen und der Momentan noch mit Kohle und Atom beliefert wird.


    Für mich als überzeugenden Radfahrer und Gemüsebauer wird es aber sehr spannend wo die Reise zu dem Thema hier hin geht und ob nicht doch noch ein Politiker auf die idee kommt das man mit diesem völlig falschen Standort nicht dem Klima und der Natur mehr schadet als es zu retten...

    Was ich bis jetzt an Bildern im Netz gesehen habe und auch in diesem wirklich interessanten Artikel in der Bauwelt ist optisch ein Desaster. Der Lobgesang auf diesen Bau ist mir mir völlig unverständlich. Obwohl ich Backstein normalerweise als Baustoff oder Fassadenverkleidung oft schätze ist hier der Versuch damit eine Fassade zu gestalten völlig missglückt. Das Gebäude scheint 30- bis 50er Jahre Designs aufnehmen zu wollen ist aber in der Kubatur völlig misslungen. Hier passt nichts zusammen, weder die weisen Balkone mit dem Backstein noch die Form der Fenster und "Löcher" mit dem Gebäude selbst noch die Geometrie der Gebäudeteile. Aussage wie die der "filigranen Metallfassaden" des Architekten kann ich auch so gar nicht nachvollziehen. Das ist ein plumpes weises Band als Balkonbrüstung, mehr nicht.


    Viel schlimmer finde ich aber den enormen Flächenverbrauch, ob der nun an der Autobahn ist oder wie mancher sagte an an einem ehemaligen Unort das ist egal und meines Erachtens schon einen Unverschämtheit an der Natur. Solche Verwaltungen gehören in ein Hochhaus mit möglichst kleinem Grundriss. Dafür von Solaranlage bist kleine Windturbine und begründbaren Flächen/Stockwerken Dachterasse mit Lounge und alles das an High Tech für die Umwelt geht und Wohlfühlen für die Mitarbeiter zusammen gepackt mit ins Haus. Dieses Gebäude allerdings ist Architektur von vorgestern und im besten Fall einfach nur peinlich für das Image von DM.


    :90:

    Der Turm ist fertig und bezogen (bis auf eine noch verfügbare Etage). Anfangs dachte ich immer an "De Rotterdam". Ganz so schlimm ist es nicht, aber gut?! Die ganze Fassade ist übrigens "verschließbar", so dass keine Fenster mehr sichtbar sein müssen, sofern gewollt.

    Also erst mal vielen Dank an dich für dein Mühe und die vielen super Bilder welche du hier immer einstellst. Richtig warm werde ich nun mit diesem Gebäude nicht. Auf so manchen Perspektiven aus Entfernung wirkt es zeitweise wie "feinster" Brutalismus aus dem Ostblock der 60 und 70er Jahre. Erst wenn man näher kommt und Details der Fassade erkennen kann kommt einem in den Sinn das es sich hier um ein Gebäude neueren Baujahres handeln muss. Für einen Turm ist es mir obendrein zu "Breit".

    Die Architektur des Gebäudes ist nicht meine, mir hatte schon der Turm 1 nicht wirklich gefallen, wobei mich eher die "Labor Optik" der Fassade gestört hat und weniger die Form des Gebäudes. Es ist aber sehr erfreulich das man nach oben baut statt weitere Flächen für mehrere niedrigere Bauten zu versiegeln. Hier könnten sich einige Deutsche Firmen ein Bsp. nehmen, ich denke hier vor allem an den vom Flächenverbrauch katastrophalen Neubau der DM Zentrale in Karlsruhe oder das riesige Gebäude von BASF IT Services mitten in bester Wohnlage in Lu am Rhein.

    Das es Sinn macht die Natur zu schützen und diese vor allem zu achten, den ein Baum ist nicht nur Holz der ist Leben und Lebensraum in dem und auf dem lebt meist noch einiges mehr, das scheint bei dir Kato entweder noch nicht angekommen zu sein oder es ist dir vollkommen egal. Deine Ignoranz und Kaltherzigkeit gegenüber der Natur Kato finde ich nur noch traurig und dein abstruser Vergleich den du hier aufführst ist an Zynismus gegenüber der Schöpfung schwer noch zu überbieten. 2500 Bäume sind halt nicht nur 1200 Festmeter Holz. :nono:


    Es gibt sicher Methoden welche Umweltschonender sind die Brücke klein zu bekommen über diese kannst gerne mal ein Statment abgeben, mein Fachgebiet ist das leider nicht mich würde aber mal interessieren warum man die Brücke nicht einfach abmeiseln kann? oder auch sprengen? Selbst wenn sie nachgibt und nach unten durchsackt, gibt es zwar sicher nen großen "Bumm" und ein Video für die Youtube Charts aber was soll sonst noch passieren?


    Momentan habe ich das Gefühl bei dem ganzen Thema Brücke eher Aktionismus herrscht und man panisch ganz schnell irgend was mache will. Ist das richtig? Wäre es nicht besser sich mit dem Zustand erst mal zu arrangieren und daraus etwas wirklich gutes für die Zukunft zu mache selbst wenn es 2 oder 3 Jahre länger dauert? Diese Brücke ist ein Symbol der autogerechten Stadt der 50 und 60 Jahre des letzten Jahrhunderts. Eine völlig überholte Utopie. Das Bauwerk selbst ist eine Wand mitten in der Stadt. Ich habe wahrlich kein Problem mit Autos aber muss man diese mitten durch eine Stadt leiten? Oder ist die Zukunft einer Stadt nicht eher zumindest in der Innenstadt Autofrei?


    Manchmal kann so ein Desaster auch eine Chance sein....

    Umweltskandal wegen Abriss


    Gab es vor kurzem noch einen befürchtenden stopp der Abriss arbeiten wegen 16 Platanen die für die Baustelleneinrichtung gefällt werden mussten so kommt jetzt ans Licht das die Stadt Ludwigshafen eine Firma damit beauftragt hat die erst mal einen ganzen Wald fällen muss um Material zur Abstützung des Bauwerkes zu erhalten. Es sollen sagenhafte 2500 Bäume dafür im Sauerland gefällt werden. Info hier


    Das macht mich nun etwas sprachlos... Meine Frage an die Stadtverwaltung wäre geht das nicht auch anders??? Von den 30m am Berliner Platz wo die Straßenbahn fährt mal abgesehen ist ja keine Eile beim Abriss geboten da ja nicht damit zu rechnen ist das direkt mit einem Neubau begonnen werden kann.

    Änderung der Gesamthöhe des Hochhauses


    Der Turm des neuen Technischen Rathaus soll nach Fertigstellung etwas mehr als 56 Meter hoch sein, wie GBG-Sprecher Heiko Brohm heute gegenüber dem Mannheimer Morgen erläuterte, das wären fast 4m mehr als der Bebauungsplan hergibt und wohl auch ein paar Meter höher als die beiden neuen Türme in der Nachbarschaft.

    Meiner Ansicht nach ein sehr abstruses Projekt. Man will mit diesen Autos die Umwelt schützen fällt aber erst mal einen Wald. Völlig daneben! Hätte man eine alte Industriebrache neu genutzt wäre mir das vom Flächen verbrauch wenigstens noch zu vermitteln gewesen. Das woanders nun etwas aufgeforstet werden soll ist ebenfalls eine Mogelpackung. Hier verschwindet im bestenfalls wertvolles Ackerland. Völlig abwegig ist aber die Idee mit einem E- SÜV das Klima zu retten, vom Immensem Stromverbrauch mal abgesehen welcher so ein Auto schon aufgrund seines Gewichtes haben muss gibt es nach wie vor keine wirkliche Lösung für die hoch giftigen Batterien. Prinzipiell halte ich leichte oder kleine E-Autos für kurze Strecken oder Innenstadt für keine schlechte idee, genau so wie Pakettransporter oder Busse, wenn der verwendete Strom wirklich "Öko" ist. wobei es mir hier weniger um die CO2 Bilanz geht sondern um den Schutz der Ressourcen an fossilen Stoffen für unsere Kinder und vor allem für mich als Radfahrer für bessere Luft. E Autos für Langstrecken wozu dieser Tesla nun gehören soll welcher hier in der Fabrik gebaut wird überzeugt mich als Konzept aber noch nicht. Spannend wird dann auch der Preis des Wagens, bei dem was Tesla so bis heute aufruft bezweifle ich das sich der normale Berufspendler mit mittlerem Einkommen sich das leisten kann. Erfreulich sind natürlich die neuen Arbeitsplätze.

    BOB


    Am Ende des Jahres gibt es für Ludwigshafen wenigstens noch eine "kleine" gute Nachricht. Das BOB ist fast fertig und es macht was her, zumindest für Ludwigshafener Verhältnisse.


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    Erfreulich ist vor allem das man als Außenhaut einen "Stein" gewählt hat und kein "Blech" oder "Putz" Zusammen mit den dunklen Fenstern und der klassischen Fassade, welche durch ein teilweise leicht nach hinten versetztes Obergeschoss einen angenehmen, nicht aufdringlichen aber edlen Kontrast bildet.


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    Grüne Anti Auto und Verkehrspolitik wirkt!


    Nur leider genau ins Gegenteil zu dem erträumten, denn nun dürfen 100 Hektar Ackerland sich auf die Versiegelung freuen. :nono:


    Zum Thema, die BASF hat genug von Stau und kaputten Straßen und Verbindungen welche dank des grünen Zeitgeistes und dem ewigen Nein zu allem was Autos und Verkehr fiesen lassen könnten in kausaler Folge dieser Politik nicht gebaut wurden und greift zum Nothammer. Da man im Unternehmen vorausschauend den angrenzenden Acker auf Frankenthaler Gemarkung schon länger im Besitz hat und dieser verkehrsgünstig an der einzig noch von LKW zu befahrenden Rheinbrücke (A6) mit Anschluss ans Hinterland zwischen Worms und Speyer liegt, plant man nun dort längerfristig das neue Logistik, Verlade und Lagerzentrum für das Werk.


    Aus Sicht der BASF und im Interesse der Arbeitsplätze und des Wirtschaft Standortes eine völlig vernünftige und nachvollziehbare Entscheidung. Leider wird dabei 100 Hektar wertvollstes Ackerland vernichtet. Hier muss man leider konstatieren das dies eine direkte Folge der Grünen Anti Auto und Verkehrspolitik ist. Hätte man in der Vergangenheit wie von vernünftigen und vorausschauenden Zeitgenossen gefordert in eine absolut notwendige 3 Rheinquerung als Tunnel und die konsequente Wartung und Ausbau des Straßensystem in Ludwigshafen investiert wäre diese Fläche wohl zur Nahrungsgewinnung für unsere Kinder noch erhalten geblieben.


    Das bei den Grünen speziell den Ludwigshafener überhaupt keinerlei Einsicht zu ihre katastrophal gescheiterten Verkehrspolitik aufzieht zeig wiederum eine Entscheidung dieser Woche in "Lu - West". Um irgendwie den Verkehr in der Stadt zumindest wieder etwas flüssiger zu bekommen erwägt die Stadt Ludwigshafen die Öffnung und den Ausbau der Bayreuter Straße welche vom Tunnel Richtung Industriestraße und Friesenheim bis zur Bayreuter Siedlung momentan nur als für den Verkehr gesperrter Wirtschaftsweg ausgebaut ist. Eine zweifelsfreie wirklich sinnvolle Maßnahme da gerade die Industriestraße momentan völlig im Verkehr unter geht, genau so wie der Stadtteil West im direkten Anschluss und hier dringendes eine Entlastung her muss. Wer war als einziges dagegen????? Na ratet mal...


    Richtig... Es waren unsere Freunde von GRÜN :applaus:

    Danke Kato, eine ähnliche Info habe ich gerade auch noch dazu erhalten.


    Prinzipiell hat ja der Vorschlag der Grünen einen gewissen Charme und verkehrt ist das ja nicht den Durchgangsverkehr um die Stadt herum zu leiten allerdings welche Straßen wollen Sie da nutzen, gegen ein 3 Rheinquerung bei Altrip sind Sie ja mit diejenige die am lautesten Nein schreien und die A6 ist jetzt schon ziemlich voll.


    Bei dem "1 zu 1 Stahl Ersatzneubau" soll ein beschleunigtes Vergabeverfahren angewendet werden, das war was ich weiter oben mit "verkürztes Planfeststellungsverfahren" zum Ausdruck bringen wollte, dies wäre dann eine Freihandvergabe ohne aufwändige Ausschreibung bei Gefahr in Verzug und bei erheblicher Benachteiligung für die Bevölkerung und Wirtschaft . Damit würden die Bauzeit sich um einige Jahre verkürzen lassen.

    Stadtrat Ludwigshafen einstimmig für Abriss!


    In der heutigen Sitzung stimmte der Stadtrat Ludwigshafen einstimmig für den Abriss der Pilzhochstraße. Dieser soll wenn möglich noch im Januar starten. Laut OB Steinrück soll die Brücke dann als Stahlkonstruktion 1 zu 1 wieder aufgebaut werden. Wie zu hören war beschäftigt nun das Thema auch den Bundestag und Bundesrat, also die ganz große Politik. Es soll ein "verkürztes Planfeststellungsverfahren" in Gesetz gegossen werden sodass man hier schnellst möglich bauen kann. Für den 1 zu Eins Aufbau im Ludwigshafener Stadtrat stimmten SPD, CDU, FDP, FWG und die AfD.

    Dagegen stimmten Grüne sowie die Linken.


    Mich würde hier nun schon mal interessieren warum die beiden Fraktionen das taten?. Das ich kein großer Fan eines 1 zu 1 Wiederaufbaues bin habe ich ja schon kund getan, man muss leider aber auch konstatieren das mit der momentanen Gesetzeslage in Deutschland wohl eine andere Lösung in erträglicher Zeit nicht zu haben ist. 10 oder 15 Jahre länger im Dauerstau zu stehen kann nicht das Ziel sein, vor allem nicht mit dem Damokles Schwert der Hochstraße Nord über dem Kopf für die ja auch keiner mehr garantieren will das Sie eine so lange Zeit überhaupt noch unter der Mehrfachbelastung statisch stand hält.


    Die Aussage "Ersatzneubau im Maßstab 1:1" bedeutet nun aber nicht das es ein "Clone" gibt, die "Pilze" werden wohl nicht noch mal gebaut sondern es ist eher mit einer rudimentären "Balkenbrücke" zu rechnen. Viele die nun täglich im Stau stehen werden sagen egal, Hauptsache es rollt schnell wieder, eine Aussage welche so sicher berechtigt ist, leider hat man damit aber auch erst mal die Chance vertan an unsere Kinder ein etwas "schöneres" Ludwigshafen zu übergeben. Eine Zukunft ohne trennende "Hochstraßen" Wand in der Stadtmitte wäre schon wünschenswert.

    tunnelklick , das ist mir teilweise so bekannt und geht auch in die richtige Richtung, dauert aber immer noch viel zu lange. Ziel muss sein in einem Jahr von Planung zum Baustart zu kommen.


    In dem Fall, also dem Anschluss von Mannheim an die Strecke durch Südhessen war aber wohl weniger Darmstadt der Bremsklotz hier ist es eindeutig ein jahrelanges Verfahren mit X Anhörungen inc. wie du so nett gesagt hast "Wutbürger". Was diese nun anbelangt muss man aber anmerken das eine Tunnellösung wie nun angestrebt wohl ihr verdienst ist.


    Das die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen sich hier wieder für das Projekt eingesetzt hat und dieses jetzt auch wohl endlich nach 30 Jahren umgesetzt wird ist auf jeden Fall sehr positiv zu bewerten. Neue Bahnstrecken finde ich enorm wichtig.

    Man soll es nicht glauben aber von der AFD Fraktion im Landtag RP kam heute doch mal ein zumindest überdenkeswerter Vorschlag zum Hochstraßen Dilemma. Sie fordert ein Notfallgesetz wie es in Italien nach dem Einsturz der Brücke in Genua für den schnellen Wiederaufbau eingeführt worden ist. Dort hat man es tatsächlich geschafft die Brücke nach dem verehrenden Unglück nach nur 20 Monate wieder zu errichten.


    Da die ganze Region hier nun wirklich ein Notlage hat sollte man diesen Vorschlag bitte mal Ideologie befreit diskutieren und nach Möglichkeit auch umsetzen. Die im Raum stehenden 10 Jahre Plus nach momentaner Gesetz Lage kann nun wirklich nicht die Lösung sein.


    Für den kompletten zeitnahen Abriss stehen aktuell 12 Monate im Raum und 15 Millionen an Kosten.

    Wie heute 06.12.2019 vermeldet wurde soll für die Strecke zwischen Lorsch und Mannheim in einem langen Tunnel und unter dem Lampertheimer Wald verlaufen. Das wäre der kürzeste weg von der Distanz gesehen und mit dieser Variante würde möglichst wenig Wald oder Landwirtschaftliche Flächen verloren gehen. Außerdem fällt das Thema Lärmschutz so weg. Meiner Ansicht nach die absolut richtige Entscheidung auch wenn es wohl teurer wird wie eine Strecke entlang der A6.


    Wenn die komplette Strecke irgendwann mal Betrieb ist soll sich bekanntlich die Fahrzeit zwischen Mannheim und Frankfurt um rund neun Minuten verkürzen.


    So nun warten wir mal ab wer alles hier seinen Einspruch gegen diese Trassenvariante einlegt, irgend eine Regenwurm ist dem ganzen ja Bautechnisch sicher im Weg.

    Es geht voran mit dem Tempo einer Schnecke, Freitag den 06.12.2019 wird die Trasse durch Südhessen vorgestellt. Wer jetzt aber glaubt das man nun endlich mit den Bagger anfahren könnte, weit gefehlt, es wird noch mal geredet und noch mal gelabert und weiter ..... eventuell soll dann der Trassenverlauf zwischen Mannheim und Frankfurt Mitte 2020 klar sein.


    Dann ziehen noch mal ein paar Jahre ins Land und irgendwann in weiter Zukunft denkt man dann darüber nach wirklich zu bauen.


    Wäre ich nun ein Klima Hysteriker der ich nicht bin, müsste ich nun realistisch betrachtet durchdrehen, ein Projekt das so ungemein wichtig für den Umstieg auf die Bahn und die Verringerung von CO2 in der Atmo und für die geforderte "Klimaneutralität" ist kommt selbst in Jahrzehnten nicht voran, liegt es daran das wir keine Baustoffe oder Maschinen haben, Nein, fehlt Wissen im Ingenieurwesen, Nein. Das Problem ist das wir die mit Abstand unfähigsten Politiker seit dem Römischen Reich in Amt und Würden haben, hoch-bezahlte völlig überforderte Dilettanten die es nicht mal auf die Reihe bekommen "Gesetze zu machen" welche Planungen und Bau von Projekten in halbwegs ertragbaren Zeiten garantieren. In der gleichen Zeit werden in fast allen anderen Teilen der Welt solche Projekte 5 mal umgesetzt. Es ist einfach nur noch peinlich, zum schämen und zum weglaufen.


    Man darf gespannt sein wo in naher Zukunft die neuen Züge fahren sollen die all die Menschen aufnehmen werden welche dem Klima zuliebe auf die Bahn umsteigen. Auf mit der wichtigsten Strecke in Deutschland, also zwischen Frankfurt und Mannheim wohl eher nicht...

    Hochhaus auf Turley?


    Im Mannheimer Morgen war heute ein Bauklotz Modell zur Bebauung des Turley Areal


    Link zum Bild


    Dort ist auf dem Baufeld 5 zur Friedrich-Ebert-Straße hin ein Hochhaus mit 3 Baukörpern eingeplant. Weis jemand ob das so noch aktuell ist? Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe wird an diesem Freitag den Spatenstich für zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit insgesamt rund 70 Mietwohnungen auf genanntem Baufeld 5 sein.

    Abriss erst mal vertagt


    Nachdem der Abriss der Hochstraße Nord kurzfristig und gegen alle bisherigen Planungen auf unbestimmte Zeit verschoben wurde hat die Stadt mit dem Rathaus Center, welches ja schon von ihr für den Abriss 2021 erworben wurde, wohl ein größeres Problem. Der Ankermieter Saturn ist wie der jetzige Betreiber ECE weg, ein neues Konzept gibt es verständlicher weise in der kürze der Zeit noch nicht.


    Man darf nicht vergessen das die Passage im Center auch die Aufgabe hat die Stadtteile Hemshof und Mitte zu verbinden, also über 10 Jahre was Planung und Bau der Süd Brücken laut momentanen Aussagen der Verantwortlichen dauern würde, das Center als geschlossene "Ruine" stehen zu lassen, kann niemand Interesse haben. Selbst betreiben kann die Stadt das Center laut Aussage der OB auch nicht, also muss hier ein neuer Betreiber her, das wird allerdings nicht ganz so trivial werden. Ankermieter weg, viele andere Mieter schon auf dem Sprung, das Center ist obendrein völlig veraltet und das Publikum welches man momentan dort in der Gegend antrifft eher nicht das Einkommens-Stärkste das nun Investoren in Scharen anlocken würde. Obendrein steht ja weiter wenn auch zeitlich versetzt der Abriss am Horizont.


    Also wer hier investiert der muss viel unternehmerischen Mut und Optimismus haben.


    Am 08.12.19 werden laut meinen Infos Konzepte über das Rathaus (Verwaltung) vorgestellt, also ob der Turm stehen bleibt (CDU), eine neuer kommt, eventuell auf dem jetzigen Parkplatz Jägerstraße (SPD) oder wie von einigen kleineren Parteien wegen der prekären Finanzielle Lage der Stadt gefordert ein "ganz kleines" Rathaus und Verwaltungen ausgelagert quer über die Stadt.

    nicht im Bereich zwischen Markuskirche und Ebertpark

    Das ist so nicht ganz richtig , in Friesenheim gibt es keine Markuskirche, die ist in Oggersheim und liegt nicht auf der Strecke zum Ebertpark, du meinst sicher die Marienkirche.


    Der C-Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Rathaus (der aber auch aktuell nicht viel "brächte")

    Das sehe ich völlig anders den unbestritten könnte man nun eine direkte Linie von Rheingönnheim bis zu BASF und weiter nach Friesenheim oder Oppau fahren mit schnellem umsteigen Richtung Mannheim im Rathaus.


    Den Tunnel zu schließen war schon damals meiner Ansicht nach so ziemlich das Sinnbefreiteste das man tun kann wenn man für die Zukunft einen Leistungsstarken und vor allem schnellen ÖPNV haben will. Man fragt sich bei solchen katastrophalen Fehlentscheidungen ob wir hier eigenlich nur Erbsenzähler haben die so etwas entscheiden dürfen und warum wir keine Menschen mit Visionen in den zuständigen Gremien und Entscheider runden haben, Es ist doch objektiv betrachtet ganz einfach, wir haben ne halbe U-Bahn, eigentlich brauchen wir nur noch nen zweiten Eingang bei der Fachhochschule also kurz hinter dem Hauptbahnhof oder einen Tunnel unter den Gleisen mit Anschluss and den Ostausgang welche die neue Strecke Richtung Gartenstadt Mutterstadt aufnimmt, die nun endlich nach fast 30 Jahren Laberei zumindest mal am Horizont steht und schon haben wir eine wirkliche Entlastung für die Zeit der Hochstraßen Sanierungen, wie immer die auch aussehen mag. Sinnvoll und um umsteigen zu vermeiden wäre sicher auch noch ein Anschluss der Strecke der B Ebene im Rathaus an die Rheinbrücke, das wäre bei der jetzigen Streckführung zwar bei fast 180 Grad Uturn eine Herausforderung unter der Erde aber sicher auch machbar.


    Aber Frau OB Steinrück hat ja heute versprochen es muss ALLES neu gedacht werden!!! Ja dann denkt auch mal über einen vernünftigen zukunstsfähigen ÖPNV nach, samt U-BAHN die wir schon mal hatten.... Angeblich ist ja nun sogar genug Geld da, an den Finanzen soll es ja laut Aussage aus Mainz und Berlin nicht scheitern.


    Ich lasse mich nun mal überraschen ob da irgend was vernünftiges und zukunftsfähiges dabei raus kommt ich habe leider eher die Befürchtung das es nun so brennt das man die schnellste und nicht die beste Lösung verwirklicht.

    Der wurde nicht hastig anberaumt,

    Was ein Glück aber auch... oder was ein Schicksal? da muss ich mich dann natürlich korrigieren, dann wurde nur "hastig" der Abriss auf die Tagesordnung gesetzt :achso: