Beiträge von Micha81

    Da sich bereits jetzt aus Rückmeldungen - vor allem in den sozialen Medien und am Bürgertelefon - schließen lässt, dass einige die Dringlichkeit der Evakuierung nicht sehen und diskutieren bzw. ihre Wohnung nicht verlassen möchten, gab es gerade eine weitere Pressekonferenz.
    Hier wurde vor allem nochmals erwähnt, welche Folgen die Widersetzung der Evakuierung haben könnte - besonders bezogen auf mögliche Verzögerungen und draus resultierenden Problemen für die Allgemeinheit, aber auch die Ausübung von Zwang durch die Polizei und Übertragung von Kosten auf die Verursacher.


    Weiterhin wird in den nächsten Stunden in die Briefkästen jeder betroffenen Wohnung ein entsprechendes Schreiben zur Maßnahme eingeworfen.
    Damit dürfte dann auch derjenige erreicht werden, welcher sich "neuen" Medien erfolgreich widersetzt, sei es Rundfunk, Fernsehen, Zeitung - und eben den ganz ganz neuen wie dem Internet.

    Freiligrathstraße 35-39

    Bis in den April hinein war auf dem Gelände der Freiligrathstraße 35-39 der Familienmarkt von Caritas und Diakonie aktiv. Nach deren Wegzug gibt es nun Pläne für die neue Nutzung des Geländes - die Nassauische Heimstätte möchte auf dem 2.600 Quadratmeter großen Grundstück 54 Wohnungen errichten. Die Wohnfläche soll 4.600 Quadratmeter betragen, der Bau 2019 beginnen und mit einem Investment von 13,5 Millionen Euro realisiert werden.
    Es gibt einen Entwurf von Landes & Partner, ein „urbanes Hofhaus“ soll entstehen, mit hohen Eingangsportalen, Gesimsen, steinernem Sockel und Mansarddach - was gut zum Altbaubestand in der Nachbarschaft passen sollte.
    Dies berichtet die FR inklusive einer Mini-Mini-Mini-Visualisierung.


    So schaut es aktuell vor Ort aus, der traurige Bestand wird abgerissen.



    Handybildchen von mir.

    Während morgen, Samstag, mit "Pulp Fiction" das Freiluftkino auf dem Gelände endet (leider mussten wetterbedingt einige Vorstellungen ausfallen), ist das konkretere Programm für die Pop-Up-Gastronomie bekannt.


    Kofler führt hier vom 08. bis 30. September das "hippe" Pret A Dinner fort, das in der Vergangenheit schon einige Jahre im Nextower aufpoppte. Die "Küchen" sind italienisch, hawaiianisch, indisch und chinesisch, allesamt im gehobenen und kreativen Bereich angesiedelt.


    Wer sich auf einen mal-eben-Besuch im Abs-Saal freut: Die Tickets für das durchgetaktete 90-Minuten-Essvergnügen liegen bei 69 Euro - ohne Getränke.

    Das Journal Frankfurt hat von einem Huarong-Sprecher erfahren, dass man Ende 2018 Gäste im Hotel empfangen können möchte.
    Drei Betreiberwechsel und das "spezielle chinesische Ambiente" als bauliche Herausforderung seien Gründe für die Verzögerung, Spatenstich war immerhin 2008. Die Kosten sollen mittlerweile von 40 auf 60 Millionen Euro gestiegen, aber noch nicht final zu beziffern sein.
    Aktuell sollen etwa 30 Menschen auf der Baustelle arbeiten.
    Nunja.

    An der Hauptwache 1, Ex-Sportarena

    Die angekündigte Fassadenüberarbeitung der ehemaligen Sportarena ist - nennen wir es mal so - minimalistisch ausgefallen.
    So sah es vor kurzem noch aus #820, hier findet sich die Planung als Rendering #785, die folgenden Fotos zeigen den aktuellen (finalen) Stand nach Eröffnung von Saks Off 5th.
    Eine ernsthafte Verbesserung an dieser Stelle bedeutet wohl weiterhin Abriss und Neubau.




    Bildrechte liegen bei mir.

    Auf Baufeld 15, Amelia-Mary-Earhart-Straße 8, sollen nun die Bauarbeiten gestartet sein. Schmittchen schrieb zur Planung in Beitrag #378.


    Das Projekt, welches vordergründig für die Steuerberater und Wirtschaftsprüfer von Schiff-Martini & Cie (SMC) verwirklicht wird, hat den Namen „Lindbergh parkside office“ erhalten. Die Kanzlei selbst soll 2.900 der entstehenden 5.200 Quadratmeter belegen und zusätzlich ein Bürocenter und ein Café betreiben.
    Die Umsetzung obliegt wie geplant OFB und Groß & Partner.


    Dies ist einer Meldung zu entnehmen, welche hier zu finden ist und auch ein von der bisherigen Planung leicht abweichendes Foto enthält.

    In der Nacht zu heute ist im Chinesischen Garten (Bethmannpark) der große Wasserpavillon vollständig abgebrannt. Das berichten die Feuerwehr Frankfurt sowie die Hessenschau (Link). Der Schaden wird im sechsstelligen Bereich vermutet.


    Äußerst schade um dieses wunderschöne Stück, welches den zwar kleinen, aber sehr schönen Chinesischen Garten maßgeblich prägte. Ein "Gschmäckle" hat der Vorfall für mich dadurch, dass exakt zum letzten Monatswechsel der Koreanische Pavillon im Grüneburgpark niederbrannte. In diesem Fall handelte es sich um Brandstiftung.

    Für den Neubau der HfG ist Baufeld 11 vorgesehen, mehr oder minder schräg gegenüber, siehe auch hier im Baufeldplan.


    Wirklich begeistern möchte mich der Entwurf für die Inselspitze nicht. Ein gewisses Zusammenspiel über die drei Gebäude hinweg würde mir gefallen, zumal die Entwürfe ja aus einem Büro stammen. Auch ein gewisses Aufgreifen der Wasser- / Hafen-Umgebung erschließt sich mir nicht. Dass sich daran zwischen ersten Entwürfen und der Umsetzung noch grundlegend etwas ändert, wage ich zu bezweifeln.
    Gastronomie in den gläsernen Bögen zum Hafenbecken hin tut der Gegend sicher gut. Welches Publikum sich die gezeigte Rasenfläche darüber wiederum zu eigen machen würde, bleibt fragwürdig, schon heute gibt es nahezu allabendlich ein nettes Spiel zwischen Polizei und Hafen-Besuchern.

    Arnsburger Straße 68-70

    Ein schnelles Handyfoto der Baustelle Arnsburgerstraße 68-70. Der gesamte Hofraum wird als Tiefgarage genutzt, welche im hinteren Bereich schon weit fortgeschritten ist. Die Decke wird vorbereitet, das recht starke Geflecht dürfte die Umrisse des Gartenhauses mit 21 Wohnungen markieren.
    In Summe entstehen hier 36 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit - bis auf diese sowie drei Wohnungen sind bereits alle verkauft.



    Alle Bildrechte liegen bei mir.

    Lindley-Quartier 27/04/2017

    Ein kleines Update vom Lindley-Quartier.


    Am aktuellen Bauabschnitt gehen die Arbeiten gut voran. Im Bereich der noch nicht gestarteten Projekte ziehen gerade alle Container einmal über die Lindleystraße auf das gegenüberliegende Freigelände um, möglicherweise um Platz für die nächsten Baugruben zu machen.


    Während bei FiatChrysler die Fassade weiter wächst, fallen gerade erste Gerüste. Aber zunächst ein kurzer Blick auf das lange FiatChrysler-Gebäude an der Hanauer:



    Es folgt die teilweise freigelegte Fassade bei Amadeus Fire. Etwas schwer wirkt der schwarze Technikaufbau:




    Und eine - wie ich finde - sehr gelungene Oberfläche beim Moxy Hotel. Leider fallen die etwas dunklen Fensteröffnungen gegenüber der eigentlichen Fassade ab.




    Alle Bildrechte liegen bei mir.

    Seilerstraße 3-7

    Die von Tunnelklick in #1231 genannte Problematik scheint hier keine größeren Verzögerungen mitzubringen. marty-ffm dokumentierte in #1236 den Beginn der Aushubarbeiten, Stand heute ist bereits die Bodenplatte vollständig angefertigt. Allerdings ist man auch nicht besonders weit ins Erdreich vorgedrungen.
    Schmittchen zeigte in #1237 einen Entwurf.


    Schnell-und-Dreckig vom Telefon:



    Alle Bildrechte liegen bei mir!

    Eine Putzfassade hat er ja nun nicht erhalten, der Turm. Sie war auch nach allen bekannten Planungen nie in Betracht gezogen.
    Und was die Begehrlichkeit angeht, sind Sorgen wohl auch nicht zwingend angebracht, vermeldete man doch bereits vor über einem Jahr einen Vermarktungsstand von 80%. Auch die erzielten Quadratmeterpreise sprechen weder für Desinteresse, mangelnde Ausblicke, noch für Design-Bedenken der zukünftigen Bewohner. Von letzteren möchte mancher vielleicht sogar aus ganz praktischen Gründen an nicht vollverglaster Stelle ein Möbel stellen.

    ^^ Eine tolle Entwicklung für diesen Teil der Ostbahnhofstraße! Ein Traum wäre die Weiterführung bis an die Dörnigheimer Straße unter Einbeziehung des Klotzes Danziger Platz 1-3.


    Von einem kleineren Goldman-Projekt kündet derweil ein Kran an der Lindleystraße. Dort lässt der Ostend-Entwickler ein "Lagergebäude mit 22 Stellplätzen und einem Behindertenstellplatz" errichten. Gefühlt kann es sich um alles handeln - oder vielleicht um die Unterkunft einer privaten Sammlung.
    Der Entwurf stammt von monogruen in Oberursel, es arbeitet aktuell jedoch auch "Der Purist", ein Planungsbüro aus Heusenstamm, mit monogruen an einem "Neubau Oldtimerlager in Frankfurt" mit eben jenem Bauherrn Ardi Goldman.


    Aktueller Stand vor Ort, links das öffentliche Parkhaus von Goldman:


    Das Bauschild:


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