Beiträge von RYAN-FRA

    wie? 37m Drehbühne und noch jeweils 30m rechts und links? Wo steht denn dann noch das Schauspielhaus?

    Schau Dir doch bitte mal das Sat-Bild von der heutigen Oper an und sag mir, wo das stecken soll. Vielleicht kannst Du ja auch da mal nachmessen. Selbst dort sind neben der Bühne noch Räume für Musiker und Schauspieler/Saenger angesetzt.

    Da wäre genügend Platz für die 30m-Drehbuehne. Keine Sorge. Allerdings nicht für die Werkstätten. Maske, Kostüm und aktuelle Requisite würden auch Platz finden. Vielleicht nicht die Verwaltung. Ausserdem stünde ja das Hochhaus direkt daneben und könnte auch Teile aufnehmen.


    Die Doppelanlage hat derzeit die Abmessungen von ca.100x100 m.

    Je die Hälfte für die zwei Häuser: 50x100 m. Die Oper füllt aber nicht mal die ganze Breite aus. Ebenso das Schauspiel.

    Der Werkstatt- und Lagerbereich hinter der Oper entfällt.


    Dann schau Dir die Abmessungen an der NMS an: nicht ganz 50 breit - aber es könnte ja eventuell etwas in den Wall hineinragen, eventuell auch mit einer Sundowner-Treppenanlage... 70-80 Meter für die benötigte Länge ist drin. Also kein Problem.

    Super!

    Genügend Tiefe hat das Grundstück, um eine Oper aufzunehmen. Das Hochhaus käme auch noch. Ich denke, die Höhe sollte sich zwischen Japan-Center und neuem Fraspa-Tower orientieren.


    Gute Idee also.

    Was die Zeichnung zeigt: die Oper bräuchte aber wohl noch Räume im Hochhaus.


    Was immer dieser Vorstoss jetzt bedeuten wird: es geht weiter in der Diskussion und Suche.

    Habe aber nicht mal die Wolken sehen können... oder bleiben die dann beim Theater am alten Ort?

    Sieben Jahre??? Das ist ein bisschen dumm von der BILD. Das muss dann wohl ein Redakteur gewesen sein, der nicht in Frankfurt residiert,denn sonst hätte er mitbekommen, dass Hochhäuser bei uns nur 3 statt 7 Jahre dauern und ein Flughafen 5 statt 12 Jahre.

    Manchmal wundert man sich - aber man sollte sich besser nicht wundern, wenn es an Wissen mangelt oder an Erfahrung.

    Oder: die BILD hat bereits Informationen, wonach der Abriss erst in drei Jahren losgehen soll...

    Yep, alles ein bisschen größer geworden. Aus 7 Fensterachsen an der Schmalseite sind 8 geworden. Der Kern ist massiver. Und der Durchschuss zwischen den Gebäudeteilen ist quasi verschwunden.

    Das Grundstück gibt es ja her. Also warum nicht mehr Platz schaffen? Jedoch wird es den Turm auch weniger schlank machen.


    Ich wünsche mir ein futuristisches oder extravagantes Dachgeschoss auf dem Altbau. Wenn Kontrast, dann richtig. Und ich wurde mir eine Reko des Portals wünschen.

    Xalinai: Der Deckel kann ja garnicht vollständig geschlossen werden, denn nicht nur die Förderlöcher, sondern auch die Rampen für Zufahrten bleiben erst einmal ausgespart. Dabei sind die Rampen die größeren Zonen.

    Der nächst untere Deckel sorgt dann für die volle Aussteifung, denn die Rampen fallen dann weg.


    Zudem sorgen die extrem starken Außenwände für ein Plus an Stabilität der Grube. Die eingebaute Stützen hingegen helfen da wenig.

    Ausserdem hat der aktuell bearbeitete Deckel einen enormen Querschnitt und Bewehrung.


    r.f.t.schiller benennt das probate Mittel zu Aussteifung bereits... wenn es Bedarf gibt und es der Deckel nicht hergibt.

    Der Naturstein ist relativ unspektakulaer, aber wertig. So ganz verstehe ich jedoch nicht den Schwenk bei der Farbe der Metalle - also die Fensterrahmen und der Fassade des Innenhofs. Ich hatte mich auf das milde Gold gefreut. Jetzt: ein seltsames Dunkelbraun! Der Innenhof an der Junghofstrasse wird dadurch sehr dunkel wirken. Sehr schade.

    ^ Wieso? Ja, wieso... Tja, da hat sich wohl irgendwer nicht and die Projektion gehalten...

    Und dann hat man auch noch die Lichtquellen auf den Boden verbannt. Und die auch noch verdoppelt.


    Nun ja. Das Leben ist manchmal so. Da denken sich Architekten etwas aus. Lassen es zeichnen. Lassen es abnehmen vom Bauherren. Verbessern nochmal. Planen nochmal um. Dann redet noch dieser oder jener dazwischen und siehe da, es wird anders, als auf den Visualisierungen versprochen. Das Leben ist hart.

    Aber: solange es noch so ausgeht, wie beim Grand Tower, mache ich mir keine Sorgen.

    Auch E-Autos werden Parkplätze brauchen. Ausserdem sind Parkhäuser relativ schnell abgeräumt.


    Ich verstehe zwar das Parkhaus an der Stelle in der Größe und ohne funktionales Erdgeschoss auch nicht ganz, aber die Planung ist was älter und man erhofft sich auch immer wieder gerne Kundschaft von der Messe und von Konzerten.

    Zwei Bemerkungen dazu:


    Früher konnten die Putzer bei ganz herkömmlichem Mineralputz auch wesentlich ebenere Flächen herstellen. Aber das muss man eben können. Bei modernen Farbputzen ist das handwerkliche Können nicht mehr erforderlich. Deshalb findet man heute leider oft solche Ergebnisse, die nicht wirklich schlimm sind, aber besser sein könnten.


    Bei einem sehr flachen Winkel des Sonnenstandes zu einer verputzten Hauswand fallen Unebenheiten im Putz einfach auch viel stärker auf, als normal.


    Eine Bemerkung zum Ensemble nach Sicht der Fotos von Marty: Ich bin mit der Realität recht versöhnt. Danke für den "frühen" Einblick.

    ^ doch, das wurde bemerkt.

    Und die "Stellen an denen die Stützen auf die Decken treffen..." nennt man Durchstanzbewehrung, daher kreuzförmig etwas mehr Bewehrung. Die ist aber für das Tragen der Decke zuständig,nicht für die Anschlussstützen. Irgendwie muss die Decke ja auch auf der Stütze halten und nicht nach unten durchrutschen.

    Ist ja auch die kostensparende Variante... Also sollte man sich in Sachen Oper so schnell wie möglich bewegen, denn keiner weiss genau, wie lange der jetzige Bau noch den gesetzlichen Ansprüchen entsprechen kann.

    5 Jahre Bauzeit sind realistisch. Plus zwei bis drei Jahre Planungszeit; und das Grundstück ist noch nicht entschieden und noch nicht eigen (oder ist es das bereits?).

    Ausserdem wäre auch noch die Frage nach Staatsoper oder Oper Frankfurt offen ...


    Aber wichtiger ist die Entscheidung zur Trennung, von der ich fast nicht mir zu hoffen gewagt habe, und die Neuansiedlung der Oper. Das Zwischenquartier für das Schauspiel wird nicht das grosse Problem sein, weil das Spielhaus kleiner ist als das der Oper und experimentelle Interims vielleicht sogar gelegen kommen.


    Am Opernplatz 2 mag ja Platz sein - auch für eine Oper, aber letztlich wäre es doch zu wenig Platz für einen verhalten spektakulären Bau, der vielleicht eben auch ein wenig Platz bräuchte.

    Schade, dass der Osthafen jetzt ganz gestorben scheint.

    Jedoch: Über die Mittelmole haben wir bisher noch garnicht gesprochen.

    Letztlich: Die Rentenversicherung wäre immer noch mein Favorit... Auch wenn ich den Osthafen mit all den anderen Dingen, die dazu kommen könnten, noch am futuristisch reizvollsten fände.