Beiträge von RYAN-FRA

    Wer soll denn den Chagall zerstören wollen?


    Es gibt doch bereits ein Agreement, dass ein Teil der Wolken (die im übrigen nicht massiv, sondern hohl sind) weiter verwendet werden sollen.

    Schöne Simulation! Great!

    Das HH hat gute Proportionen und steht näher am CBT besser als näher am Japan Turm.

    Für das Theater bräuchte es an dieser Stelle gar keinen spektakulären Entwurf. Vielleicht reichen schon gefaltete Glasflächen, die das Licht und die Umgebung verschieden spiegeln.

    Deshalb gingen die bisherigen Ideen von GMP schon voll in Ordnung. Gut wäre auch, wenn es vielleicht einen gemeinsamen Entwurf von Theater und Hochhaus geben würde.

    Ich denke, was den Platz angeht: langgestreckt bedeutet mMn dieses schmale Handtuch zwischen JT und Theater als Eingangszone. Das funktioniert doch. Auch als Durchwegung. Die Tiefgaragenabfahrt kann man auch mit etwas Grün kaschieren.


    Dafür wäre dann beim Neubau der Oper ein großer Wurf wichtiger.

    Ich hoffe auf kein geducktes Gebäude. Vor allem wenn man auch noch die Werkstätten unterbringen muss, könnte man ja den eigentlichen Saal mit Bühne deutlich höher setzen. Gibt ja schöne Beispiele weltweit. Allein ein Blick nach Valencia lohnt sich.

    Hut ab, dass er reagiert und erklärt hat. Das passt zu ihm.


    Gut auch, dass er die Genesis beschrieben hat, um typisches Unheil nachvollziehen zu können.


    Ich kann seine Resignation gut verstehen, denn er hat Geschmack und Willen zur Gestaltung.

    Da bleibt ihm nur noch, sich die Bauherren auszusuchen, für die er arbeiten will. Damit wären aber noch nicht die Probleme mit den städtischen Ämtern behoben.


    Klar kann man verstehen, dass Bauherren für geförderten Wohnungsbau nicht mehr Geld ausgeben, als unbedingt nötig. Nur ist es auch da eine Frage der Ehre, ob man sein Objekt nicht doch der Gestaltung des Stadtraumes ein wenig mehr anpassen kann, als bei diesem Beispiel. Und dabei geht es meistens garnicht um mehr Kosten, sondern um Geschmack und Willen.

    Allein die Farbauswahl! (Ich greife mal diesen Punkt heraus.) Wenn man schon dieses Graublau und Vanille wählt, dann könnte man sie mit weissen Akzenten kontern statt mit dem dunklen Grau und dem Orange, um eine feinere Anmutung zu erreichen. Das ist nur ein Beispiel. (An der Hofseite hat das ja geklappt...)

    Ein Beispiel: Mein Onkel war ein erfolgreicher Malermeister mit hoher Qualität bei der Ausführung seiner Arbeiten. Nur hatte er kein Gefühl für Farben und Farbkompositionen. Nach etlichen "Fehlschlägen" hat er einen Freund (Schlachter von Beruf) Farben aussuchen und mischen lassen. Der hatte einen Sensus dafür.


    Ich hoffe und wünsche, dass Stefan Forster weiter Qualität schaffen kann - auch in Frankfurt. Das gilt für ihn, wie für all die anderen Star-Architekten dieser Stadt, die sich national wie international bewiesen haben.

    Die WTC-Twin Towers in NYC hatten bei 417m Höhe 63,4m Kantenlänge in der Grundfläche.

    Gibt es denn eine Formel, nach der Höhe zu Grundfläche bei Schwankungsstabilität berechnet werden kann? Und was wäre bei einer rechteckigen Form, also keiner quadratischen? Ich kannte diese Faustregel bisher noch nicht.


    Auf dem MT-Grundstück ließen sich locker auch drei HH unterbringen. Müssen ja nicht zwangsläufig über 200m sein. Auf dem FOUR-Gelände ist ja auch nur ein Turm über 200m.

    Hab die Becken gestern mit Füllung gesehen und war sehr erstaunt, dass Wasser drin war.

    Ich habe keine Ahnung, was mit der Wasserqualität ist... Aber man muss vielleicht auch ein bisschen differenzieren:

    Die Becken wurden gereinigt. Aber augenscheinlich nur sehr grob. Man sieht noch die Spuren eines Hochdruckreinigers, der zu schnell durchgezogen wurde. Mich wundert nicht, dass bei den Ablagerungen der letzten zwei Jahre so einiges dabei ist, was im Wasser gelöst Probleme macht.

    Doch was ist nun die Lösung?

    In den echt heissen Tagen muss man damit rechnen, dass Kinder rein gehen. Wenn man das will, dann müssen sie Trinkwasserqualität haben oder man muss Warnschilder aufstellen, dass dem nicht so ist. das gibt es anderenorts auch.


    Wäre schade, wenn die Becken ohne Wasser blieben und weiter vergammeln.

    Super Konzept. Super Sache. Und ich muss auch sagen: super Service. Auch die Aufteilung in Transit (rein Air) und Lounge (Land) macht Sinn. Da ist die Abwicklung klarer und einfacher.

    Die Neugestaltung und Erweiterung der bisherigen VIP-Lounge hatte sich damals schon sehr gelohnt.


    Das bodenständige Design gefällt mir sogar immer noch. Deshalb macht es sogar Sinn, die Innengestaltung fortzuführen - wenngleich man natürlich auch was ganz anderes hätte entwerfen können.


    Und auch dass die Chauffeure jetzt nicht mehr draußen rumlungern müssen, finde ich gut.

    Dankeschön, lieber Xalinai, dass Du die Geduld hattest, alles mit Fakten zu belegen bzw. zu berechnen. Das macht die Diskussion einerseits einfacher und andererseits sinnvoller.


    (kann ggf. vom Admin nach einem Tag gelöscht werden)

    Dankeschön ausdrücklich für die Detailfotos. Mag ich sehr.

    Vor allem, weil man Details sieht, die man meistens kaum wahrnimmt. Und gerade diese Details machen so manchen Bau erst richtig interessant. Wird man einmal darauf hingewiesen, fallen sie einem auch immer wieder auf. Das ist so wie bei der schiefen Augenlinie bei Claus Kleber: wurde man einmal darauf aufmerksam, sieht man sie immer wieder sofort. Auch wenn er geübt hat, seinen Kopf schief zu halten...

    Aber zurück zu den Fassaden:

    Auch wenn nicht alles wie auf den Renderings umgesetzt wurde, ich stimme den zahlreichen Äußerungen zu, die von einem wachsenden Gefallen sprechen. Zumindest kann man behaupten, dass man es sich bei den Fassaden nicht einfach nur einfach gemacht hat. Manches Sparen kann man verstehen.

    Ich freue mich jetzt schon, wenn bspw. die Lichtstreifen zum Einsatz kommen. Dann werden die Splints spektakulär. (Auf Deinen Fotos ganz gut zu erkennen, lieber MathiasM.)


    Adama hatte es weiter oben schon angedeutet: Schade, dass der dunklere Teil der Fassaden nicht noch ein Ticken dunkler ist und der hellere noch ein Ticken heller. Das würde noch einen besseren Effekt für die Makro-Struktur haben - so denke ich.


    Als einen besonders schönen und gelungenen Clou empfinde ich die Balkone der beiden Office-Türme. Was würde ich dafür geben, sie nutzen zu können...

    Aber Hochhäuser haben auch die Eigenschaft, kalte Luft aus höheren Schichten nach unten zu saugen/wirbeln. Das ist das Phänomen, das man erst entdeckt hat, nachdem die Doktrin des Luftstromstopps die politisch gewollte Höhenbegrenzung durchgesetzt hatte.

    Frankfurts Innenstadt hat mehr Frischluft mit Hochhäusern, die recht hoch sind, als ohne sie.


    Die Debatte um die Verschattung hatte ich hier ganz bewusst angeschoben: Und es ist immer wieder interessant, wie sofort die Stereotypen der Argumentationen aufklappen. Aber das ist ja auch der Sinn eines Forums, dass man darüber redet.

    Manchmal wäre es schön, wenn es weniger Ideologie hätte als echtes Nachdenken.


    Zur Wärmeabgabe von Fassaden:

    Verspiegelte Fassaden /Glasfassaden speichern weniger Wärme, als eine Steinoberfläche - ob vertikal oder horizontal.

    Fassaden im Schatten sind wenig im Verdacht, sich aufzuheizen. Das giltt auch für beschattete Flächen.

    Vertikalen entwickeln natürlich mehr Fläche, als Horizontalen. Logisch! Aber es braucht ja auch Raum und Platz... Also muss man einen Kompromiss machen, wenn man Arbeits- oder Wohnraum haben möchte, es aber an Platz in der Fläche fehlt..

    Zudem sind moderne Fassaden auch sogenannte "Wärmefallen". Das heisst, ein Durchwärmen der gesamten Materialität fällt aus. Das ist anders als beispielsweise bei alten Kathedralen, die voll aus Stein und Beton sind; bei Wanddicken um teilweise einen Meter. Diese speichern und geben ordentlich Wärme ab - wenn sie denn ausreichend besonnt werden.

    Stein speichert zudem mehr Wärme als Glas.

    Aluminium speichert weniger Wärme als Stein und Stahl.


    Ich freue mich auf einen weiteren Austausch...

    Mittlerweile bin ich für Verschattung ... der Natur zuliebe. Selbst auf Feldern verschattet man teilweise mit Solarpanels und hat einen positiven Effekt im Ackerbau.

    Diese Diskussion der Verschattung wird bisher nur in eine Richtung geführt und führt auch zu solchen Stilblüten, dass kleinere Gebäude nicht zu groß werden dürfen, aber sehr viel größere schon, obwohl der Schattenwurf des kleineren bereits kaschiert wird - siehe Opernplatz 2.

    Warum gibt den 8 Säuleneichen, die das Taunustor symbolisieren sollen keiner Wasser? Man könnte die Anlieger dazu verpflichten. Das gilt ebenso für die übrigen Bäume, die vor Liegenschaften stehen...


    Warum kann man so etwas in anderen Ländern, aber bei uns nicht?


    Geht nach Chicago: dort stehen vor den Türmen nicht nur Bäume sondern es sind auch teils richtig üppig bepflanzte teils riesige Tröge mit Blumen und dergleichen. Jeder hat vor seinem Haus zu besorgen und zu sorgen. Das klappt vorzüglich.

    Der Turm hat wahrlich verschiedene Seiten und damit verschiedene Wirkungen. Teils ein wenig klobig, teils doch recht schlank. Je nachdem von wo man schaut. Damit bin ich aber recht versöhnt.

    Die Blockstreifen schmeicheln dem Turm auch ... ohne würde er noch fetter wirken.


    Jedoch: der Technikaufbau lässt mich ratlos zurück. Der Farbwechsel zum "technisch grau" ist mehr als ungünstig. Die Ausformung wirkt dadurch noch zusätzlich fremder.


    Nunja, manchmal muss man Architekten nicht verstehen.

    Ja, ich muss auch zugeben: die schwarzen Sonnenblenden lassen die Fassade - je nach Nutzung - recht lebendig erscheinen und kaschieren zudem die Unregelmässigkeiten in der Fassadenstruktur. Ich hatte auch Schlimmeres befürchtet.

    Insgesamt mag ich den weissen Körper in der Skyline sogar - vor allem in der Fernsicht auf den Messepulk und im Gesamtbild.

    Der Überhänger wird oft kritisiert. Ok. Aber er hat Effekt. Zumindest erfüllt er aus manchen Blickwinkeln die ikonische Darstellung der Eins, also des One. Ob beabsichtigt oder nicht.


    Also fällt mein Fazit im Stadtbild nach Fertigstellung auch etwas milder aus, als ich selbst befürchtet hatte.


    Zum Turm gehört ja auch noch das Parkhaus. Nun - das ist immer noch frech. Und frech bedeutet in diesem Fall nichts avantgardistisch positives. Ich frage mich jedoch die ganze Zeit schon, wann die lahme Fassade endlich mal von Vermarktern für Grossflächenwerbung entdeckt wird. Das würde dem Ganzen dann wieder eine gewisse urbane Frechheit geben können.