Beiträge von Immobilienmogul

    Es würde der Stadt und der Bürgergesellschaft sehr gut tun, wenn die städtischen Gesellschaften als mit weitem Abstand größter Akteur am Wohnungsmarkt aktiv daran arbeiten würden, massiv die Wohneigentumsquote nach oben zu treiben.


    Das wäre das entscheidende Signal, daß Vertrauen in die Handlungs- und Reformfähigkeit wecken würde (so gut ich auch sonst die oben erwähnten angeschobenen Projekte finde).


    Hier versagt jedoch der Vielparteien-Magistrat seit vielen Jahren und nutzt nicht die Potentiale, die der Strauß der Handlungsoptionen entfalten würde. Er blockiert damit nur seine Managementkapazitäten und weckt unerfüllbare Erwartungshaltungen.


    Das in dieser Stadt nur jeder Sechste in Eigentum lebt, zeigt auch wie verschwenderisch die öffentlichen Hände mit der Bestandshaltung zeitlich unbegrenzt Wohltaten verteilen und durch das gegebene Mietrecht Besitzstände gewähren. Für private Investoren sind damit tragfähige Investionen generell zu risikoreich und letzlich oft enteignungswirkend.


    Da hilft nur ein weiterer Rückzug des Staates bei den Beständen und Konzentration auf die Attraktivitätssteigerung von selbstgenutzem Eigentum, Herstellung von "Waffengleichheit" bei Mietverhältnissen zwischen Vermieter und Mieter (siehe derzeit aktueller denn je das Thema energetische Sanierung) und befristete Subjektförderung für Menschen, die im Markt nicht bestehen können.

    Damit sind jetzt gut der intelligente Leitfaden und die realpolitischen Leitplanken für die lokalen Politkfelder beschrieben.


    Die Stadt sollte bei dem gegebenen Wettbewerb sich die Flexiblität bewahren, Geld und Investoren zu halten und auch neu zu holen. Die Stadt muß sich ja ständig neu definieren und reaktionsfähig bleiben, aber auch konkrete (Hochhausstandort-) Angebote machen, selbst wenn Sie dann doch keiner anfaßt (siehe Standorte des letzten Hochhausrahmenplanes). Deshalb ist jeder ewige Plan, egal von wem, für die Füße (außer vielleicht "Grundgesetzartikel", wie z.B. das Wallservitut).


    Die Tauschgeschäfte lohnen sich aber für alle, wenn es der Politik und Verwaltung letzlich doch möglich ist, etwas über die Stadt zu hoppen.


    Der Investor muß gelockt werden, das Grundstück muß reif sein (MG => Welle, Holzmann => Skyper, Bundespost =>Ffmhoch4, Großmarkthalle=> Eurozentralbank wären mit einem statischem Plan nicht angegangen worden, haben aber letzlich viel Geld und Beschäftigung nach Frankfurt gebracht und gehalten).


    Deswegen muß man das Einzelergebnis nicht immer mögen, aber es geht letztlich nur darum die Arbeitsplatzdichte auszubauen und attraktiv zu halten.


    Es ist ein Gewerbegebiet und kein idealtypischer Architekturpark!

    Genau die Überlegung, die Du im ersten Absatz anstellst, wird auch sicherlich für den Hotelturm zutreffen.


    Man sollte daher dem Entwickler und den Partner(n) die nötige Zeit und Diskretion bewilligen, damit in aller Ruhe ein finanziell auskömmliches Vertragswerk und ein besonderes Hotel für die Stadt auf die Schiene gesetzt werden können.


    Das Hotel an dem Standort und mit dem Ausblick wird einzigartig, darauf können wir uns jetzt schon freuen!


    Auch wenn wohl nicht zuletzt aufgrund der arg beengten Baustellenlogistik die Eröffnung Ende Februar erstmal nur den Handelsteil umfaßt und das Hotel und der Büroturm mit vielmonatiger Verspätung folgen werden (ganz normal auch bei vergleichbaren Objekten wie z.B. in Warschau)

    Schumannstraße 2

    Bereits vor ca. 2 Jahren hatte das Land Hessen das Eckgebäude vermarktet - mit dem Auszug einer Gerichtsabteilung mit Bewährungshelfern oder so was ähnlichem.


    Seitdem steht es leer. Vor ca. 2 Monaten stand dann ein großes Vermarktungsschild von Engel&Völkers Commercial im "Vorgarten" (zu vermieten/ zu verkaufen). Es stand da aber keine 2 Wochen !!!


    Irgendwas tut sich ! Bin gespannt (vielleicht hat ja der ADAC als Eigentümer des benachbarten Bürogebäudes zugeschlagen, wenn ich schon mal am spekulieren bin....)