Beiträge von Immobilienmogul

    Äh, Bosch wird in den nächsten Monaten leider besseres zu tun haben, als sich um diese Wiese zu kümmern.


    Bosch ist deswegen so riesig und gewaltig (wären Bosch an der Börse und nicht eine Stiftung, wäre man ganz, ganz oben im DAX-Olymp), weil Bosch als Schwabe gut rechnen und wohl auch gut mit Risiken umgehen kann.


    Leider haben sie in 2007/08 dann doch keinen finden können, der ihnen für gutes Geld endlich das Filetgrundstück abnimmt und darauf spekulativ ein Hochhaus errichtet. IVG wird drei Kreuze machen, dass sie das nicht auch noch an der Backe haben.


    Und wir sind froh, daß dieses Grundstück noch in stabilen Händen ist und nicht auch noch den Immobilienmakt belastet.

    "Schmarotzer-Gemeinde" finde ich zu arg und negativ. Als Korrektiv gesehen, kann man da viel Positives abgewinnen (ohne Eschborn Süd, West, Ost zu mögen ....).


    Wir sollten froh sein, daß es jeweils Umlandgemeinden gibt, die dem jeweiligen systembedingten gierigen lokalen Kernstadt-Fiskus die Grenzen aufzeigt. Steuerwettbewerb ist per se notwendig und nutzt dem Bürger (und hält Betriebe in Rhein-Main).


    Da wir in Deutschland nun mal als einzige wesentliche kommunale Steuerhoheit und Gestaltungsmöglichkeit nur die unterschiedlichen Hebesätze für die "Gewerbesteuer" kennen, ist dies die Chance für eine Kommune, sich zu profilieren. Wenn wir hier die Steuerhoheit weiter auf die Kommune runterbrechen könnten, würde der Staat sich viel Gestaltungspotential und Legitmiation holen. Er traut sich nur nicht.

    Damit hat ja endlich ein Projekt, daß mit dem letzten Hype 2000/01 eigentlich schon vermarktet werden sollte, endlich seine Mieter gefunden (wer hätte damals gedacht, daß da mal Finanzbeamte landen..). Zog sich dann auch in 2008 noch ewig hin mit der OFD und der eingeschaltetetn OFP/Helaba-Connection. Immerhin, Glückwunsch!


    Der Abschreibungsbedarf bei Bouygues/ Aareal dürfte gewaltig gewesen sein. Schade, daß sich hier kein kommerzieller Erfolg eingestellt hat, das Haus ist echt gelungen und die Lage ist gar nicht so unattraktiv. Also, keine Häme für die armen Franzosen, daß sie hier so viel Geld in den Sand gesetzt haben - finde es bedauerlich, daß in Frankfurt wieder kein internationaler Entwickler reüssieren konnte.


    Bin mal gespannt, welcher Endinvestor jetzt auf niedrigem Niveau und mit langfristigen, bonitätsstarken Mieter einsteigt....

    Krugolf, die Börse in Frankfurt ist ein absoluter Leuchturm und Zugmaschine in der Region. Hoch vernetzt mit allen möglichen! Hoch wertschöpfend und ein großer Magnet!


    Klar, die IT wird gebraucht, um Transaktionskosten zu senken und economies of scale zu erzielen. Je niedriger die Handelskosten, desto attraktiver der Platz! Deswegen die Börse auf ein It- Unternehmen zu reduzieren ist aber etwas eindimensional für ihre Wirkung.


    Wenn zukünftiig anderswo gehandelt wird, gelten auch andere Regeln, die anderswo befolgt werden müssen. Dann werden hier halt viel weniger Anwälte und Wirtschaftsprüfer gebraucht. Auch die Banken würden leiden, wenn hier Unternehmen nicht mehr über die Börse an Eigenkapital geführt werden.


    Die DIN-Normen wirken weltweit als eine Art Zaubertrank für die deutsche Exportindustrie, ähnlich mit umgekehrten Hebel wäre es, wenn die europöische Börsenkonsoldierung Frankfurt von der Landkarte fegt.

    Sorry, krugold, natürlich ist es für den Finanzplatz Frankfurt hochdramatisch, wenn die Deutsche Börse aus Frankfurt-Eschborn ihre Unabhänigkeit und damit ihre Fähigkeit, Standards und Regeln zu setzen, verliert.


    Die Bedeutung der Kapitalsammelstelle "Deutsche Börse" kann man gar nicht überschätzen, auch und gerade für die Folgeindustrien Wirtschaftsprüfer, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsmedien etc.


    Also, Daumen drücken für eine dominante Deutsche Börse und sich nicht mit einer zweiten Reihe abfinden, sondern die Region, das Land und Europa wettbewerbsfähig halten!

    Spannend wäre es doch zu wissen, wie hoch die Mehrkosten sind für die "Wiederherstellung" einen entsprechend historischen und repräsentativen Sandsteinfassade mit heutigen Wärmeschutzstandards etc. im Vergleich zur wahrscheinlich vorher beabsichtigten 08/15 Sanierung. Hat da einer ´ne grobe Schätzung?


    Ferner wäre es spannend zu wissen, ob hier ein institutioneller Investor dahinter steht, der sich um seine Reputation zu sorgen hat und lieber mit einer z.B. vierprozentigen statt 5% Verzinsung lebt als in den nächsten Monaten in die öffentliche Diskussion zu geraten....


    Dann könnte uns evtl. hier ein Steuerrechtler bestätigen, daß wahrscheinlich bei Mitwirkung der Denkmalschutzbehörde wir Steuerzahler uns üppig an der Verhübschung über entsprechende Afa-Potentiale beiligen, falls hier ein Privater dahinter steht.


    Laut frühereren Aussagen im Forum sollen dort 80 Mietwohnungen entstehen, auch da wird sich die Stadt bereits entsprechend bei der Umnutzung finanziell engagieren.


    Handelt es sich um eins der vielen ehemals von der Dresdner Bank genutzten Häuser? Da wurden doch bereits ein paar "wieder" dem Wohnen zugeführt, wie das Eckgebäude an der Taunus-/ Moselstraße, daß wohl der Partrizia gehört. Die EG-Nutzung ist grauslich, ebnso wie die 80er-Fassade. Wer weiß, in welche Schmuckfassade man sich da evtl. reingebohrt hat ...

    Kann auch gut sein, daß es vorne an die Leonardo-da-Vinci-Allee, Ecke "Am Römerhof" hinkommen wird, wenn ich mir so den B-Plan auf der Rebstock-Homepage anschaue.


    Bei dem nun veröffentlichten Terminplan müßte ja sehr kurzfristig mit dem Bau begonnen werden, tolle Nachricht in diesen Tagen!


    Schön auch deswegen, weil ein hier neuer, aber sehr solventer mittelständischer Hotelbetreiber in die Stadt kommt. Aufgrund dieser Eigentümer-Strukutr ist man wohl auch zum antizyklischen Handeln in der Lage.

    Interessant heute auch der kapitalschonende Hinweis in der Presse, daß es sich hier, wie meistens in der City West, um ein Erbpachtgrundstück einer städtischen Stiftung handelt (Weißfrauen- und Katharinenstiftung), welches die Opel-Erben weitergereicht haben (das Opel Rondell heißt ja auch nicht mehr so, sondern schon länger Katharinenkreisel).


    Alles hat also seinen Sinn, vielleicht haut ja auch die Spekulation in #11 gar nicht so daneben...

    Die Info in #12 stimmt nicht mehr, das Poseidon Haus ist wieder fast voll vermietet, wenn auch nur mit kürzeren Mietverträgen.


    Als Fan dieses Hauses freut mich das, auch wenn es wohl wegen den relativ niedrigen Deckenhöhen Vermarktungsprobleme hat.


    Mit einem Hochhaus an dem Standort und Abriß des einprägsamen Poseidon Hauses wird das also nichts so schnell. Gut so!

    Also, etwas Ältere sagen immer noch das Canadian Pacific Hochhaus zum Marriott Hochhaus... so hieß wohl der Hotelbetreiber, bevor Marriott kam. War auch ein schöner Schriftzug oben an der Spitze.


    Gerüchteweise hörte man von einem € 40 Mio. Umbautopf, der zur Verfügung steht. Nicht sonderlich üppig. Nach Ertüchtigung innen für die Neuvermietung und etwas Haustechnik würde es eng werden. Aber immerhin.


    Degi als Managementgesellschaft für das Sondervermögen, welches das Haus hält, gehört mittlerweile nicht mehr zum Dresdner Bank Konzern/ Allianz, sondern zur Aberdeen Gruppe, eine britische Asset Management Holding.

    Allso mir hat er immer gefallen, inkusive der Brauntönung, eben eiin schöner langer Schaft ohne Sockel- und Kronengedöns mittendrin. Hätte so bleiben können.


    Die neue Fassade, sehr unruhig wirkend durch die dunklen Fenster(bänder) und die dunkle Schatten werfenden abgeschrägten Simse, ist für mich noch sehr gewöhnungsbedürftig. Ich hoffe immer noch, da kommt noch was, so kann es nicht bleiben. Vielleicht werden von innen ja noch die Fenster ausgetauscht.

    na dann wollen wir mal hoffen, daß dieser Auffangtopf nicht allzuviel zu tun bekommt.


    In der Stadt gibt es wahrlich schon genug Adressen, die mit immer noch mit der Abwicklung von Firmen wie AEG und Holzmann beschäftigt sind ..... damit scheint man in Rente gehen zu können....

    Leider ist es so, daß seit Monaten einige Türme in Ffm zum Verkauf stehen und die Objekte nicht handelbar sind, d.h. Angebot und Nachfrage kommen nicht zusammnen, da die Preisvorstellungen viel zu weit auseinanderklaffen. Die Fonds als Kapitalsammelstellen sind und werden weiterhin mittelfristig sehr, sehr vorsichtig bleiben.


    Von daher ist es ein herber Rückschlag für die Investoren und den Markt, daß KanAm kalte Füße bekommen hat. Die Relevanz ergibt sich aus den damit gesunkenen Verzinsungshoffnungen für neue Projekte und gestiegenen Risikoprofilen. Wieder mal schlechte Zeiten für die Himmelsstürmer.

    Mich hat das Modell auf der Expo auch begeistert. Konnt mich gar nicht sattsehen (ok, die Bauklötzchen-Platzhalter auf dem Areal der Allianz und für das ehemalige Société Générale-Gebäude sind arg verhunzt).


    Nicht nur das im Modell die T11 stehen bleibt und die Verdichter in die hintere Hälfte der "Marieninsel" müssen (oh je, ich mag den Begriff Marieninsel immer noch nicht für den Straßenblock), sondern vor allem der Vorschlag für das Fraspa-Quartier direkt an den Wallanlagen ist gelungen. Ich schließe mich dem Gebet an, auch für den Max auf dem riesigem Areal der Deutschen Bank.

    ... und steht, so die Bank und der Urheber, für Kontinuität. Wunderschön gearbeitet und anzuschauen, eine echtes Wahrzeichen, leider während der Bauarbeiten etwas ins Grüne gesetzt neben die provisorische Bankfiliale neben der Baustelle.....


    Wird aber nach Bauabschluß wohl wieder an die alte Stelle kommen. Für mich, bei aller Vorliebe für Popart, Claes Oldenburg und dem Schlips, die passendere Kunst am Bau für ´ne Bank, gerade auch in diesen Zeiten.....


    Das mit dem Hammering Man an der Bockenheimer ist hoffentlich ein Gimmick, er wird an der Messe gebraucht und geklont über die Stadt verteilt wirds langweilig .....