Beiträge von Immobilienmogul

    Wer hätte vor 5-6 Jahren gedacht, daß an diesem eigentlich unattraktiven Wohnstandort heute so viele wertige Wohnungen innenstadtnahes Wohnen bieten ? Und das immer noch nicht das eigentlich erwartete Hochhaus da steht ?


    Ich nicht. Und mir gefällt das Ergebnis. Und das Gallus freut sich auch über die Verbesserung der Angebotsstruktur.


    Letztlich ein Glücksfall dank saarländischer Volksbanken und vieler, vieler Kapitalanleger. Liebe Stadtplanung, fordere also höhere Wohnanteile und laß/ zwinge die Grundstückseigentümer die Grundstücke entsprechend (zu) parzellieren und (zu) verwerten, damit die Kräne in Frankfurt nicht weniger werden.


    Atomisiere das Polizeipräsidiumsareal, das Uniareal Bockenheim, die vielen mindergenutzten Gewerbeflächen an der Mainzer Landstraße, Lahnstraße, Frankenallee, Ludwig-Landmann-Straße etc.


    Viel privates Kapital wird in den nächsten Jahren in das Thema (selbsgenutztes ) Wohnen (als Kapitalanlage) fließen wollen, also sammelt es für Frankfurt ein.

    Entscheidend ist hier eher das Signal der Hygiene, das nun doch noch ausgesendet wird.


    Die Spielregeln haben sich für alte und junge Hasen in den letzten Jahren geändert und sind für alle transparent.


    Verstöße werden nun in Firmen und von der Justiz konsequent geahndet und führen in der Branche und gesellschaftlich zur Ächtung!


    Gedopte Sportler haben keinen Marktwert und das Karriereende. Bitte gleiches in Politik und Wirtschaft.

    Das ist der Punkt, die Preise und oder Werte sind Vergangenheit.


    Die (semi)öffentlichen Hände können nun die Konjunktur am laufen halten, indem sie Grundstücke in den Markt geben, die dann auch zügig absorbiert werden. Also, Land Hessen, gib mit der Stadt z.B. Dein Präsidums-Areal in den Markt und ermögliche zeitnah nachfragegerechte Nutzungspotentiale!

    Hat mich auch gewundert, daß kleine NH-Hotel an der Friedrich-Ebert-Anlage. Evtl. eine (Teil-)Umwandlung eines der dort leerstehenden Büröhäuser dort oder aber mal endlich der Startschuß für das kleine, vergammelte, gekachelte Ex-Haus der Ideal-Lebensversicherung neben dem Hessischen Hof. Steht ja seit vielen, vielen Jahren leer ... Schöner wäre es aber, wenn es sich der Prinz von Hessen einverleiben würde und in seinen Hessischen Hof integriert.


    Wer weiß was konkretes?

    Vielleicht sollten wir uns eher daran gewöhnen, daß es viel zu viele gute potentielle Bauplätze in der Stadt gibt für Büro(hoch)häuser. Die Wirtschaftskraft gibt es auf Sicht nicht her.


    Die Stadt sollte, da wo irgendwie möglich, über Baugebietsausweisung etc. das Angebot verknappen und darauf drängen, daß stattdessen Wohnbebauung geht. Was spricht dagegen, z. B. aus dem Areal mit dem Ex-Poizeipräsidium etc. ein urbanes Wohncareé zu entwickeln?


    Glaub nicht, daß der Zauberer auf die Expo kommt und irgendwelche Hochhausprojekte mit Vorvermietung zaubert. Die Zeiten sind nicht danach, auch 2010 wird keine Wende bringen.


    Liebe Stadt, zaubere kurzfristig innenstadtnahe Wohnareale, dann kriegst du auch Kräne!

    Die vier vorderen und bereits im Innenausbau befindlichen Häuser sind von der Naussauischen Heimstätte, die vor kurzem erst offiziell mit dem Vertrieb über Mattheuser als Eigentumswohnungen angefangen hat. Nur die beiden hinteren Kräne sind, glaub ich, von der GWH Baustelle, die sich noch eher im Keller befindet. Hab mich letztes Wochenende mal in die Rohbauten geschlichen, schöner Blick in den späteren Park. Wäre ich ein Frankfurt Newcomer würd ich es mir überlegen, mich dort oder direkt an der Europaallee niederzulassen. Schön wirds!

    Da es in Büromietverträgen im Gegensatz zu guten Shoppingcentermietverträgen keine Betriebspflicht gibt (d.h. der Mieter muß dort die Flächen auch nutzen und Umsätze erzielen), wird es in diesen Tagen viele Büroflächen geben, die mietpflichtig sind, aber eben nicht ausgebaut sind und genutzt werden.


    Anders gesagt, es muß vom Mieter die Fläche abgenommen und der Mietvertrag angetreten werden. Könnte hier auch irgendwie so sein, daß man mit dem Innenausbau wartet und erst mal Miete zahlt. Vielleicht kriegen wir ja mal wieder ein britisches Generalkonsolat, hat ja erst vor ein paar Jahren hier zugemacht ....

    So sehr ich ja gerne an einer großen Lösung mitträume - der Straßenblock mit Wooli, Karstadt und Parkhaus macht einfach sinnlich - fehlt mir dennoch die wirtschaftliche Vorstellungskraft in dieser Marktphase, daß es da draußen noch einen Akteur geben soll, der dieses Projekt als Abriß und Neupositionierung auch nur ansatzweise stemmen kann.


    Die hohen Buchwerte bei den jetzigen Eigentümern/ finanzierenden Banken in Verbindung mit den beschränkten Mietwachstumserwartungen und den angeschlagenen Geschäftsmodellen der üblichen Verdächtigen (ECE, mfi, Multi etc.) lassen mich arg grübeln ....


    Erst mit dem Nachweis, daß FrankfurtHochVier einigermaßen ohne Verlust an einen Endinvestor platziert werden kann und erst nach Abschreibungen in hoher zweistelliger Millionenhöhe bei den jetzigen Eigentümern/ finanzierenden Banken wird nach Abflauen der Finanzkrise ein "Developer" hier Marktchancen haben (sprich Präsentationstermine bei Banken, der Stadt etc. bekommen).



    Bedenkt bitte auch:


    A) der Woolworth-Komplex ist eine Eigenentwicklung aus den späten 80ern von Wooli (in den OG´s mit langfristig vermieteten Büros an US-Geheimdiensteinrichtungen- die brauchten wohl die Nähe zum Bundespost-Telefonknoten), dann mit teuren Mieten unterlegt in den 90ern an den Offenen Fonds der Commerzbank veräußert, die das Haus dann in 2006/07 zu heute überhöhten Preisen (an einen Morgan Stanley Fonds?) weiterreichten. Allzuviel Eigenkapital wird beim letzten Erwerber (dem haftenden Anlagegefäß) nicht mehr übrig und die Fremdkapitalchargen werden wohl vielfach verbrieft und atomisiert über den Globus sein. Der Kapitaldienst, sprich die Bedienung der Zinsen dürfte daher momentan schwierig und die Tilgung zumindest für die nachrangigen Kredite ausgesetzt sein.


    B) Nicht unähnlich dürfte es beim Karstadt Haus sein. Das Joint-Venture-Vehikel von Rreef (Deutsche Bank), Goldman Sachs und Pirelli fiel auch nicht im Markt mit größerem Eigenkapitaleinsatz auf, sondern eher durch vielfach verschachtelte Finanzierungskonstrukte, die heute Ketzer als toxisch bezeichnen. Hier ein autonomes und handlungsfähiges Management zu erwarten, dürfte sich für Stadtentwickler als Falscheinschätzung erweisen, da auch erst mal sich die finanzierenden Banken einigen müssen, wie sie mit der Karstadtpleite umgehen. Und das dauert und geht oft nur über die Judikative (Beispiel Bundesrechnungshof).


    Daher halte ich eher das Szenario für wahrscheinlich, daß die Akteure hausweise agieren werden und getrennte Lösungen suchen, die mit beschränkten Mitteleinsätzen funktionieren. Also beschränkter Umbau für Handelsformeln, die es auf der Zeil noch nicht gibt. Mir fällt zum Beispiel ein Warenhausbetreiber ein - der aus dem Schwäbischen kommend und vielleicht über das MTZ in das Herz der Stadt will ? Und auch in Stuttgart den Nachweis bringt, daß er ein paar Etagen bespielen kann!


    Auch das wäre ein Riesengewinn für die Zeil und die Innenstadt!

    Über Geschmack kann man endlos streiten, mir gefällts auf dem kleinen Bildchen mit den Gauben und den versetzten Fensterreihen. Besser als aufgeklebte Holzbalken!


    Wenn ich es richtig verstehe, ist bereits in den 60ern aus 3 eins gemacht worden, also wird hier nicht verschlimmert, sondern ordentlich in Substanz investiert und vermietungsfähig gemacht (ich erinnere nur an die unzähligen Pächterkatastrophen, die vielfach in diesen unsäglichen Kneipenlöchern gescheitert sind und das Siechtum des Quartiers verlängert haben).


    Es freut mich vor allem, daß wieder ein seriöser Investor in das Viertel investiert und nicht nur Eigentumswohnungen errichtet, sondern die Voraussetzungen für Systemgastronomie im Viertel schafft (da war mal im Quartier ein brummender McDonald, der blendend auch von den US-Soldaten lebte!).


    Klasse find ich also, daß das Kneipenviertel neu interpretiert wird und eine Professionalisierung kommt, die Alt-Sachsenhausen wieder zukunftssicherer und attraktiver macht.


    Auch wenn Hooters alles andere als mein Geschmack ist, aber wie gesagt, darüber kann man endlos streiten.

    Spannend wird es doch auch vor allem auch noch mal bei der Frage , ob sich die diversen Parzelleneigner auf eine Neuordnung der innenliegenden Passagenstrukturen im Straßenblock einigen können.


    Der Standort müßte es eigentlich hergeben, daß es endlich in Frankfurt mal funktioniert!

    Wäre zweifellos eine sensationelle Nachricht für die Frankfurter Immobilienbranche, eine gelungene Erweiterung der Player und ein substanzieller Ansiedlungserfolg für Frankfurt und die Airport City! Ein weiterer Neuansiedlungserfolg nach der Europazentrale der KPMG!


    Die IVG wird sich damit auch endgültig von ihren staatlichen Wurzeln entfernen und ihren alten preussischen Wurzeln Adé sagen....


    Die größte deutsche und europaweit tätige Immobilien AG, wenn auch arg gebeutelt, käme mit Sack und Pack!


    Die für die IVG momentan extrem wichtige Tochter OIK aus Wiesbaden, immerhin eine der größten Offenen Immobilien(spezial)fondsgesellschaften mit einem ungefähr zweistelligen Milliardenvermögen müßte nicht mehr ins Rheinland pendeln/sukzessive umziehen, sondern bliebe definitiv dem Rhein-Main-Gebiet erhalten.


    Der ganze Frankfurter Dienstleistungssektor um so eine Holdingstruktur, all die Anwälte, Werber, Planer etc. wird partipizieren können.


    Daumen drücken!


    PS: Die Bonner Büros muß halt die Telekom nehmen ....

    Das Areal gehört dem Land Hessen, die städtische Wohnungsgesellschaft ABG und die über die Helaba landeseigene OFB schnappen sich wie gewohnt die besten Grundstücke (hier gleich alles) und fummeln im privaten Wettbewerb ungebremst und munter mit.


    Also, ihr lieben Politiker, runter mit den Ausnutzungskennziffern und gewaltig hoch mit dem Wohnanteil, denn hier werden es unsere Enkelkinder danken (was für die sonstigen Schulden, die ihr gerade munter so macht, wohl nicht immer gelten wird).

    Oh, die lahmste Baustelle der Stadt erwacht! War ja kaum noch zu hoffen, daß dieser Schandfleck doch noch mal ertüchtigt wird. Die Schüler taten mir echt leid die letzten Jahre, daß die Halbjahr für Halbjahr keinen Fortschritt sahen (vielleicht wenigstens innen und hinten im Gelände ?).

    Glaube eher, das der schnicke Bau dann noch mit hohen Buchwerten bei irgendeiner Vorsorgeeinrichtung weilen wird und man sich dort weiterhin über stabile Mieteinkommen freuen kann, da der Bau auch dann noch flexible Nutzerwünsche - z.B. die der größten französischen Bank - erfüllen dürfte!


    Das Logo ist eine hübsche Zier und man sieht es in Frankreich viel bei BNP Paribas Gebäuden -gehen sie nach 10 Jahren wieder raus, wird schon einer die Folie abziehen oder die Scheibe austauschen.

    Also, das Sport Scheck mit 3.600 qm in die Schäfergasse kommt, ist die beste Nachricht für die Seitenstraßen der Zeil seit Jahren!


    Bitte mehr davon, damit die Seiten- und Parallelstraßen nicht nur als Andienungszonen dienen! Dann kriegt Ihr auch Euer gewünschtes München-Flair eher hin!


    Und zu den Geschmacksniggelichkeiten: mir gefallen die geschwungenen Linien, die grünen Kachelchen und die Versprünge. Spacig!

    Stimmt, weil die Deutsche Bank ja so dummböse drauf ist, verballert sie ja auch das ganze Geld der Kleinsparer in eine total überzogene Grundsanierung mit dem ganzen Ökoklimbim wie Leed-Zertifizierung und so fort, gelle ?


    Extra kleine Kinderhände, die den Stein für die Banker glatt schleifen ....


    Sorry, aber diese Sanierung setzt neue Maßstäbe, an die sich andere Bauherren orientieren werden müssen. Seit Jahren wird hier daher alles dokumentiert und vorbereitet in einer Gründlichkeit, die schon einzigartig ist.


    Wenn hier ein Stein verarbeitet werden würde aus einem zweifelhaften Steinbruch, daß würde mich schon stark wundern .... aber wer weiß, Fehler können passieren ....


    Falls Du es unterlegen kannst, wende Dich bitte an die Pressestelle der Bank. Die wird sofort aktiv werden, da dies ein absolutes Prestige- und Imageprojekt der Bank ist.