Beiträge von Xalinai

    Wobei, anders als bisher, wer nicht unbedingt das Offenbacher Nordend als Ziel hat, demnächst sinnvollerweise die Kaiserleipromenade/Berliner Straße mit ihren gut ausgebauten und beleuchteten Fuß- und Radwegen nutzen wird und der Bereich Bettinastraße bis Bernardstraße ist mit Wegfall des Kreisels über die Strahlenbergerstraße (bis auf die Kreuzung an Goethering) hervorragend erschlossen - das reduziert die Zahl der betroffenen Radler und Fußgänger nochmal.

    Immerhin sind 29 Wohnungen bei der Gebäudegröße nicht schon wieder ein Stock Jungbankerwaben von 26m².

    Und wenn man bodentiefe Fenster bauen will, die man voll öffnen kann, kommt man um ein Balkongitter nicht herum.


    Die einzige wirkliche Kritik meinerseits ist das um mindestens 50cm zu niedrige Erdgeschoss.

    ^Wenn Du Elektrobusse, deren Betriebskosten deutlich unter denen der Dieselbusse liegen, als "Luxusprojekt" bezeichnest, hast Du deinem OF-Bashing schon jegliche Basis entzogen. Das ist wie wenn Du dem Arbeitslosen empfiehlst, statt eine Waschmaschine zu kaufen, in den Waschsalon zu gehen.


    Attraktiver Nahverkehr ist ein Teil der Maßnahmen, die dazu diesen sollen, die in deinem zweiten Absatz sehr richtig erkannte Zielgruppe als neue Bewohner anzuwerben.

    Leider ist die Qualität der Arbeit in den Außenanlagen nicht so, dass sie dauerhaft ansehnlich bleiben.

    Hättest Du dich neben dem Tegut Richtung Mainufer gewandt, hättest Du das hier gesehen:20220220_132844mfak13.jpg

    Der Boden senkt sich da ganz gewaltig;


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    (eigene Bilder)

    ^^Aldi hat zwar gerade erst einen neuen Winztigladen in Köln aufgemacht, mit nur 800m², aber hier sehe ich nochmal weniger Fläche - obwohl natürlich den auch hier noch vorhandenen Bewohnern eine günstige Einkaufsmöglichkeit für den täglichen Bedarf zu gönnen wäre.

    Das Frankfurter Ufer, gerade ab dem Oosten ist deutlich höher. Und wenn Du die Installationstürmchen im niedrigeren Bereich, z.B. am Mainkai ansiehst, teils über 2 Meter hoch um den Schachteingang über der Wasserlinie zu halten, dann weißt Du was da gebaut werden muss. Zudem sind die Lampenanschlüsse selbst auch nicht Standard, weil das Kabel nicht in üblicher Arbeitshöhe mit der Lampe verbunden wird sondern erst oben im (hoffentlich aus dem Wasser ragenden) Lampenkopf - deutlich aufwändiger zu machen.


    Und obendrein - die Stadtkassen sind leer - gibt es auch kaum Anlieger, denen man die Verbesserung ihrer Straße, über irgendwelche Gebühren, zumindest anteilig aufdrücken kann.


    Ach ja: Bis zur Schleuse ist das ohnehin auch Frankfurter Grund. der Offenbacher Teil liegt höher, da wäre es einfacher.

    ^Ich fahre des öfteren mit dem Rad durch unbeleuchtete Parks - mit heutzutage erhältilcher, ordentlicher Fahrradbeleuchtung kann man das problemlos machen. Natürlich nicht mit der Blink-LED am Stirnband, aber mit Dingen, die für den Zweck der Beleuchtung des gefahrenen Wegs gebaut werden....


    Zum Ort: Der Weg unten am Mainufer liegt im Überschwemmungsgebiet, entsprechend ist der Bau einer Beleuchtung die nicht alle paar Jahre absäuft alles andere als trivial. Ich würde lieber den Weg oben an der Straße zumindest ab Osthafenbrücke in einen durchgehend nutzbaren Zustand versetzt sehen.

    Wenn man langfristige Arbeitsplatzgarantien zu erfüllen hat (vereinbart mit Ver.di noch von Karstadt/Benko um Lohnzurückhaltung durchzusetzen), ist gelegentlich die Unmöglichkeit die Arbeitsplätze zu bieten, ein praktischer Ausstieg.


    Und man muss über die letzten paar Jahre bei Galeria Karstadt-Kaufhof auch sehr genau hinschauen, wann welcher der aufeinander folgenden Eigentümer welche Entscheidunfg und Vereinbarung getroffen hat. Mietverträge mit Benko beispielsweise, die kein vernünftigeer BWLer mit ihm abgeschlossen hätte, die aber zu Zeiten getroffen wurden, wo der auch Eigentümer von Karstadt war und die Gewinne abschöpfen wollte, sind für Galeria heute ein Klotz am Bein.

    Die Leute, die Du auf den Gehwegen radeln siehst, bekommst Du auch mit einer Aufhebung der Einbahnstraßenregelung nicht auf die Fahrbahn. Da helfen nur regelmäßige Kontrollen durch Damen und Herren in schwarz/blau/silber in Verbindung mit Fahrradpolizisten, die flüchtende Gehwegradler einfangen können - natürlich nachdem die Fahrbahn sicher gemacht wurde.

    Mäckler hat es noch immer nicht verstanden, wie städtischer Radverkehr funktioniert. Vielleicht sollte er mal einen längeren Aufenthalt in Amsterdam absolvieren.


    Die Verkehrsführung entlang des äußeren Anlagenrings ist durch die Zickzackformen der alten Bastionen viel länger als beispielsweise eine Fahrt über Jahnstraße, Querstraße, Gärtnerweg und in der Gegenrichtung wird man ab Eschenheimer Tor statt der Steigung über die Bleichstraße eher Stift-, Stephan- und Vilbelerstraße bis zur Konrad-Adenauer Straße nutzen.


    Mäckler ist noch immer komplett in der Idee der Vermischung verschiedener Verkehrsarten gefangen, die er als Alternative zur autogerechten Stadt sieht, statt wie in Städten, die es verstanden haben, getrennte Netze für Rad- und Autoverkehr aufzubauen.


    Dazu gehört auch, dass es im Holzgraben noch immer Straßenrandparker und damit unnötigen Parkplatz-Such-Verkehr gibt - und leider auch die Verbauung der Reineckstraße durch P&C, die es verhindert, dass der Radverkehr, statt über die Zeil, bereits ab Konstablerwache über Reineckestraße und Holzgraben zum Kornmarkt geführt wird. Hier müsste man über einen teilweisen Rückbau des Erdgeschossbereichs zur überdachten Fahrbahn nachdenken.

    Galeria Karstadt Kaufhof wird sich nicht dauerhaft mit zwei großen Häusern in 500m Abstand selber Konkurrenz machen.

    weder im Köln, noch in Frankfurt oder an anderen Orten, wo ähnliche Konstellationen existieren.


    Es gibt an einigen Standorten in Karstadthäusern noch Kündigungsschutzvereinbarungen, wenn da die kritische Masse der Beschäftigten, für die diese Regelungen gelten, unterschritten wird, werden die wohl in den benachbarten Kaufhof-Standort umziehen dürfen, so dass das Karstadt-Haus geschlossen werden kann. In Bonn ist das ja bereits passiert.

    Die Zeit, in der die Fassadenelemente schön stramm in Reih und Glied standen, ist halt erst mal vorbei. Strukturen und Unterschiede lassen sich auch ohne detaillierte Ornamentik vermitteln. Warten wir mal ab, wie das weiter geht - vielleicht kommt es ja noch so weit, dass hinter den unterschiedlichen Fassaden der veschiedenen Etagen auch unterschiedliche Nutzungen liegen. Nicht mehr einfach nur eine Etage entwerfen un Copy/Paste.


    Im Moment freuen sich die Architekten und Bauherren scheinbar noch über neue CNC-geformte Fassadenelemente aus den unterschiedlichsten Materialien und experimentieren. Ich find's interessant.

    ^Ich habe den Eindruck, dass nicht klar geworden ist, dass die Salzbachtalbrücke so weit fertig gestellt sein muss, dass sie auf einem Teil des Neubaus wieder Verkehr aufnehmen kann, wenn man an einem Wochenende die Schiersteiner Brücke sperrt um den Anschluss und die Fahrbahnumlegung durchzuführen.


    Der Verkehr, der jetzt über die Schiersteiner Brücke fließt, muss über die Weisenauer Brücke und die Theodor-Heuss-Brücke umgeleitet werden. Mit einer nutzbaren Salzbachtalbrücke kann man die LKW auf der Autobahn lassen und zur Weisenauer-Brücke umleiten.


    Ohne Salzbachtalbrücke müsste man mindestens von der Abfahrt Biebrich über Kasteler Straße/MainzerStraße umleiten und kann sich schon mal darauf einstellen, dass sehr viele PKW dann über die Theodor Heuss-Brücke fahren wollen.


    Knapp zwei Jahre für die Fertigstellung von Teil 1 der neuen Salzbachtalbrücke, soweit dass die A66 wieder ansatzweise benutzbar ist, ist für deutsche Verhältnisse schon sehr sportlich. Entsprechend vorsichtig wird man mit der Planung der Vollsperrung der Schiersteiner Brücke sein. Man will sich ja nicht lächerlich machen, indem man jetzt ein Wochenende irgendwo nach den Sommerferien '23 ankündigt und dann dreimal verschiebt.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Fallrohre nicht die Außenwand durchdringen sondern in der Wärmedämmung verlaufen - was einerseits ihre Sichtbarkeit reduziert und andererseits, schon ohne eindringendes Wasser, in diesem Bereich die Funktion der Wärmedämmung beeinträchtigt.

    ^Kann man so nicht unbedingt sagen, aber viele "moderne" Grundrisse sind dann doch für volldigitalisierte und ansonsten besitzlose Menschen gemacht, da sie keinen Platz für Bücherregale oder Schränke bieten - und dabei noch nicht mal, ersatzweise, das amerikanische Konzepte des Einbauschranks, bei dem die Gestaltungsfreiheit des Nutzers an der Tür endet, einführen.

    Eine so hohe Dichte an Fenstern birgt dann schon die Gefahr, dass es keine Wandflächen gibt, auch nicht senkrecht zur Außenwand, an die etwas gestellt werden kann, weil die Fenster seitlich so nah an der Innenwand sind, dass man tatsächlich keinen Stellplatz übrig behält, der nicht Licht oder Öffnungswinkel des Fensters blockiert.


    In meinem Arbeitszimmer ist auf der einen Seite knapp 40cm, auf der anderen Seite nur 20cm Raum neben den Fenstern und auf der 20cm-Seite öffnet sich noch eine Balkontür. In der Küche hat der Architekt auf der Seite, auf der Herd und Spüle geplant sind, das Fenster so gezeichnet, dass es geöffnet nur 54cm von der Wand entfernt ist, somit also beim Öffnen über die Arbeitsplatte schwenkt. Mit den Originalfenstern war zwischen Standard-Arbeitsplattenhöhe von 85cm und Fensterunterkante gerade mal 5mm Platz. Seit der Erneuerung letzten September sind es 5cm.