Beiträge von Xalinai

    Nimmt man die Höhe des Nachbargebäudes auf, dann können hier auf zwei Gewerbeetagen von 4,5 Metern Höhe noch drei Wohnetagen mit einer Raumhöhe von über 3m entstehen.

    Nimmt man an, dass die Fassade des Wohnteils auf Höhe der heutigen Fassade liegt, kann bei einer Tiefe der Wohnungen von 10m, auf der oberen Gewerbeetage ein begrünter Innenhof von ca. 400m² entstehen.

    Die Erschließung der Wohnungen könnte dann von diesem Innenhof über Treppenhäuser für je 6 Wohnungen erfolgen, so dass man 36 Wohneinheiten von 60-80m² unterbringen könnte (Wohnungen, keine Hasenställe).

    Ob man den Keller weiterhin als Gewerbefläche mit U-Bahn-Anschluss nutzen will?

    Zumindest begrünte Flachdächer mit ausreichender Substratstärke sind regelmäßig dicht, da hier die thermische Belastung durch Sonnenwärme und Winterkälte nicht stattfindet.

    Da die Flachdächer allerdings die einzige Gemeinsamkeit des Neuentwurfs mit dem Bestand darstellen: Könntest du erklären worin der Grund für deine deutliche Wortwahl liegt? Am mangelnden Bezug zum Bestand ja wohl nicht.

    Ok, wenn die blaue Linie die Grenze ist, dann erklärt das den fehlenden Geh- und Radweg, denn der gehört schon zu Frankfurt.

    Vermutlich kommen da dann auch andere Leuchten hin als auf der Offenbacher Seite :-)

    Mod: Frage zum Projekt "Arena am Kaiserlei":



    Frage am Rande: Verläuft die Stadtgrenze an dieser Stelle direkt auf/an der Fahrbahn der Kaiserleipromenade? Ist das der Grund, warum es mit Beginn der Kurve nur auf der Ostseite Geh- und Radweg gibt?

    Man darf ja auch nicht vergessen, zumindest stellt es sich mir im Video zum Innenkletterer so dar, dass außer den bereits verbauten Teilen und den Querbalken, mit denen er sich im Gebäude abstützt, keine weiteren Kranteile mehr gebraucht werden.

    Der Großteil der Kranhöhe ist also durch das entstehende Gebäude gegeben.


    Der Innenkletterer dürfte also wesentlich kostengünstiger sein, als ein weiterer Außenkran.

    ^Plus ein paar sehr spannende Aufgaben für Schall- und Wärmeschutz.

    Je mehr man von dem Stahlskelett innen zeigen will, desto mehr muss man es außen verstecken. Sonst zieht jede Verbindungsstelle mehrerer Stahlteile Feuchtigkeit an.

    Wenigstens bieten Industriehallen genug Raumhöhe um den Boden zu dämmen und abgegrenzten Wohnungen individuelle Estrichabschnitte auf dieser Dammung zu geben.

    Es baut halt auch niemand mehr selber. Die Stadt vergibt in Abschnitten, die zu groß sind für Einzelbauherren, so dass dann ein Bauträger baut was massengeschmackstauglich und schön billig, schnell hochzuziehen ist.

    Billig heißt, das der Architekt nach der Planung des ersten Hauses so oft er kann Ctrl-C/Ctrl-V drückt -und nur da wo das Schnitt des Gesamtgebiets das nicht zulässt individuell plant.

    Wenn man Glück hat, darf der Architekt auch zwei oder sogar drei Varianten im Copy-Paste-Modus verarbeiten.


    Und 2334 Büsche Typ A plus 154 Bäume Typ B sind ebenfalls billiger, als 20-30 Sorten Büsche und 15 verschiedenen Baumarten.


    Die Fassaden werden natürlich WDV+Weiß, da will nicht hinterher der Kunde eine andere Farbe...

    Viel wichtiger finde ich die geplante Fußgänger/Fahrradbrücke zum Ubiering. Das würde mir den Umweg über die Rodenkirchener Brücke ersparen.

    Du bist genau auf der Schiene, nach der die Baukosten großer Projekte immer weiter und weiter wachsen.

    Jede Baufirma, jeder Planer weiß: Wenn in ein öffentliches Projekt erst mal ein gewisser Betrag an Geld geflossen ist, kann man in Salamitaktik beliebige Mengen an Geld rausholen, weil niemand bereit ist, die "sunk costs" aufzugeben.


    Und das wird dann auch genau so gemacht. Erfolgreich, wie man immer wieder sieht.


    Aber schön, dass Köln (mal wieder) als Warnung für andere Städte genutzt werden kann.

    Es ist eine relativ gute Idee in Projekten, irgendwann den Punkt zu erreichen, an dem man sich eingesteht, dass man aufhören muss, schlechtem (ausgegebenem) Geld gutes Geld (das man noch hat) hinterherzuwerfen.


    Das ist dann auch - so man das will - der Zeitpunkt, zu dem man im Nachgang Verantwortlichkeiten verteilen kann, die man besser zu Anfang verteilt hätte.


    Wenn man einen Bau hat, der zu 90% fertig ist, aufgrund von Mängeln in den restlichen 10% aber seine geplante Funktion nicht erfüllen kann und, wie auch in SW-Projekten gern mal, der Rest so viel kostet, wie bereits investiert wurde dann ist dies ein Indiz, dass man diesen Punkt erreicht hat.

    Der Hochhausteil des P&C-Gebäudes ist noch immer das schmale Handtuch, das schon Neckermann genutzt hat. Von der Zeil zur Reineckstraße gemessen sind es gerade mal 20m.

    Das Haus in Offenbach in dem meine alte Wohnung liegt misst 18,4m. Die 2-Zimmer-Wohnungen zeigen alle mit allen Fenstern entweder nach Norden oder Süden und die Distanz vom Fenster zur "dunklen" Seite der Wohnung misst ziemlich genau 8m. Wenn man auch hier einen Erschließungsflur zwischen zwei Reihen Wohnungen legt, könnte der etwas breiter ausfallen als unsere 1,4m - aber das Prinzip wäre das Gleiche.

    Hier hätte man das entgegengesetzte Extrem zum Parkview: Für Wohnungen wäre die Raumhöhe beeindruckend.

    Das Problem bei der Erweiterung der Brückennutzung auf den Bereich der Standstreifen, das die Leverkusener Brücke mürbe gemacht hat, sollte aufgrund der Kastenkonstruktion der Rodenkirchener Brücke nicht auftreten.

    Allerdings schätze ich, dass die derzeitige Spuranzahl mit der eplanten Höchstlast der Brücke zu tun hat. Eine Erhöhung der Fahrstreifenanzahhl erhöht auch di anzahl der bei Stau gleichzeitig auf der Brücke befindlichen Fahrzeuge, insbesondere eben auch der LKW.


    Die nachträgliche "Ertüchtigung" von Stahlbrücken durch konstruktionstypische Verstärkungen (also hier besser nicht anschweißen sondern schrauben und/oder nieten) ist in der Mehrzahl der Fälle nur als Übergangslösung geeignet, bis eben ein Neubau erstellt ist.


    Da jede Diskussion über eine auch nur teilweise Sperrung der Rodenkirchener Brücke vor Fertigstellung zumindest des ersten Teils der Leverkusener Brücke ohnehin überflüssig ist, sollte man sie auf nach 2024 (mindestens) verschieben.


    Bis dahin könnte man ja aus dem Provisorium des Abzweigs A4/A555 Süd mal eine richtige Lösung machen, so dass der Verkehr dort mit 80-100 km/h fließen kann statt mit 40km/h und technisch verhindern, dass auf den letzten 300m noch ständig Experten in den langsam fließenden Verkehr reindrängeln, was dann endgültig zum Stau führt. Denn das ist ja die Ursache der Staus auf der Rodenkirchener Brücke: Der Verkehr fließt am Südkreuz nicht schnell genug ab, staut sich, und superschlaue Leute fahren an der langsam fahrenden Abbiegespur vorbei um sich dann auf den letzten Metern reinzuquengeln, was diese Abbiegespur dann weiter ausbremst oder gar zu Unfällen führt.

    Müsste eigentlich Schornblech heißen - aber Scherz beiseite: Die frei zugängliche Montage weist deutlich darauf hin, wie niedrig die Abgastemperatur solcher BHKW-Anlagen ist. Um das Rohr einer klassischen Gas- oder gar Ölbrennerheizung müsste man einen Käfig bauen, damit sich niemand die Finger dran verbrennt.

    Ich bin ja kein Fachmann, aber wenn man verfolgt hat, wie dieses Fundament auf Trennmaterial gebaut wurde, könnte man annehmen, dass der Bereich zwischen den Stützenverlängerungen mit Anschlussbewehrung irgendwann rausgesägt wird.

    ^Zudem hat man sich in den letzten paar Jahren mit dem Rheintunnel für die Trinkwasserleitung, der genau hier (Bayenthalgürtel) ans linksrheinische Netz angeschlossen wurde, noch ein paar Zwangspunkte gesetzt.

    Ich hoffe, dass sich hier in der Gegend die bisherige unendliche Inkompetenz nicht einfach in einem neuen staatlichen Auftraggeber neu verkörpert.

    Es gibt hier so viele dringende Arbeiten, die beauftragt, beaufsichtigt und abgeschlossen werden wollen, von Autobahnbrücken zu umfallenden Lärmschutzwänden....


    Im Vergleich kann man die Schiersteiner Brücke als Besipiel für eine gelungene, störungsarme Umsetzung einer Aufgabe empfehlen.