Beiträge von Xalinai

    Wird vielleicht ein Muster sichtbar, wenn man annimmt, dass diese dünne Betonschicht (immerhin wohl ca. 10 cm, im Verhältnis zur tragenden Platte) den gesamten Balkon bedeckt und nicht nur eine schmale Leiste ist, so dass man nach dem Ausschalen noch mehrere Tage warten muss, bevor man die Stützen für die Schalung der nächst höheren Etage anbringen kann?

    So dass das Muster von unten nach oben und seitwärts (um das Gebäude herum) springt und als einzige Gemeinsamkeit - ohne den Plan zu kennen - das Hinterlassen von fertigen Brüstungen sichtbar wird.

    Wenn Du unten anfängst hast Du auf deinem ersten Bild nach zwei fertigen Etagen zunächst immer eine fertige Etage und eine Lücke - bis zur siebten, wo gerade die Schalung ist. Das sieht nach der Idee aus, erst mal abwechselnd von unten nach oben jede zweite Etage fertigzustellen. Und dann scheint es eine zweite Gruppe zu geben, die sich von oben nach unten durcharbeitet - die muss natürlich nicht auf unfertigen Beton unter sich Rücksicht nehmen, sondern wird sich um das Gebäude herumarbeiten.

    Und natürlich sieht das auch so aus, als sei man sich nicht von Anfang an über eine Arbeit mit zwei Teams klar gewesen, sonst hätte man einmal oben und einmal in der Mitte angefangen und dann wie jetzt das obere Team, eine Etage nach der anderen abwärts gearbeitet.

    Anderserseits sieht man an den Balkons mit montierten Scheiben, immer die Etagen unter der Schalung, noch eine weitere Beton(?)leiste an der Balkonkante, in der die Scheibenhalter verankert scheinen.

    Und die Schalungen decken sich auch an allen drei Stellen mit dem Übergang von verglasten Balkons und unverglasten. Für mich sieht das so aus, als wollte man die Verankerungen nicht von oben in die tragende Betonplatte einbohren. Das halte ich, nebenbei, für eine gute Idee.


    Update:

    Adamas zweites Bild von oben mit Markierungen

    Eine Parkgebühr von 1€/Tag oder 10€/Monat dafür dass das Fahrrad trocken und sauber ist, ist in meinem Bekanntenkreis durchaus ein Grund das Parkhaus zu nutzen.


    Und ja, es mag schon vorgekommen sein, dass da etwas geklaut wurde - die Erfahrungen der letzten zwei Jahre sind aber deutlich besser als an anderen Standorten in Frankfurt.


    Und von der Friedensbrücke kommend über Radspuren in der Basler Straße, Gutleutstraße und abschließend die Karlsruher Straße ist man auch vergleichsweise sicher im Parkhaus. Durch Pendler aus Offenbach mit der Bahn nach Königstein wurde das während der S-Bahn-Tunnelsperrung getestet und für gut und angenehm empfunden und daher fortgesetzt.

    Niemand legt für die Bevölkerung fest, was schön ist.


    Kleinteiligkeit heißt für mich aber bei urbaner Wohnbebauung, dass man Häuser von 4-7 Stockwerken mit 8-21 Wohnungen baut, indem man die Reihenfolge des Projekts wieder auf die Füße stellt. Also zunächst beispielsweise eine Baugenossenschaft gründet (Wohnhaus Willi-Watz-Weg 7 Bau- und Betriebsgenossenschaft eG), mit dem satzungsgemäßen Zweck des Baus und Unterhalts eines Wohnhauses - das ist das, was sich in der heutigen Variante nach Abschluss des Baus mehr oder weniger zufällig als Eigentümergemeinschaft bildet, nur dass man eben vor Bau und Einzug weiß, mit wem man sich auf lange Zeit vertragen muss. Und als Genossenschaft ist man in der Regelung der internen Verhältnisse viel freier, als bei der Eigentümergemeinschaft, die in der Praxis als GbR mit Austrittsmöglichkeit gelebt wird - Austritt durch dokumentierten Verkauf des Miteigentumsanteils. Beispielsweise kann man eine bei Wohnungen sinnvollere Aufteilung der Stimmrechte nach Wohnungen, statt nach Eigentumsanteilen festlegen.


    Und natürlich ist in unserer absurden Welt einer Wirtschaft aus Firmen ohne Besitz und feste Beziehungen (Gebäude - gemietet, Maschinen und Fuhrpark - geleast, Mitarbeiter - Werkverträge und Leiharbeiter, Produkte - Lizenzfertigung) das Bauen eines Gebäudes für die betrieblichen Zweck völlig rückwärtsgewandte unnötige Kapitalbindung.

    Aber aus Sicht des Wunsches nach schönem Bauen, nimmt es den Städten alle Gebäude, die den Charakter dessen zeigen, was darin geschieht. Alle Gebäude müssen die verschiedensten Zwecke mit geringsten Umbauten erfüllen können - heute Sporthalle, morgen Krankenhaus und übermorgen vertikale städtische Gemüseplantage - vielleicht zwischen durch noch mal Sitz einer Versicherung. Das gibt dann halt charakter- und gesichtslose Gebäude.

    Das was die Stadt machen kann, ist, über Fluchtlinien, Höhenvorgaben und die begrenzt wirksamen Gestaltungssatzungen hinaus, nach meinem Eindruck nur noch, eine kleinteiligere Vergabe bei Wohnbauprojekten, so dass Vielfalt einfach schon durch unterschiedliche Auftraggeber und Architekten entsteht - optimal ist auch hier das Bauen durch Selbstnutzer statt durch Bauträger. Bauträger müssen Konfektionsware bauen, da sie zum Zeitpunkt des Baus gewöhnlich die Nutzer noch nicht kennen.


    Die Attraktivität von München enthält bei Freitext Befragungen immer den Aspekt, dass man von München auch so schön schnell in den Alpen, über die Alpen, oder auch sonstwohin fahren kann. Beschränkt man die Befragungen konkret auf das Leben in der Stadt schneidet München schnell schlechter ab.


    Paris lebt im Kernbereich noch immer von den Stadtentwürfen von Haussmann und Hugo - aber das Geschrei das das Forum anstimmt, wenn man mit deren Methoden eine schöne Stadt erzwingt will keiner hören. Da wurden tatsächlich komplette Stadtviertel eingeebnet, um das zu bauen, was wir heute als historisches Paris kennen. Und die neuen Wohngebiete außerhalb des Autobahnrings... Aber was Paris richtig macht: Man weist keine EFH-Flächensiedlungen im Stadtgebiet aus.

    Nach meinem Verständnis will man die verwinkelten Gänge da unten "entwinkeln" und durch das Schaffen von mehr Nutzraum für Künstler die heutige "Aufenthaltsqualität" für dort unerwünschte Formen des Einzelhandels reduzieren.


    Und, du wirst es nicht glauben, aber es gibt tatsächlich Künstler, die für Ausstellungen dauerhaft tageslichtfreie Räume bevorzugen, weil diese maximale Kontrolle der Lichtverhältnisse erlauben und außerdem erst mal frei von UV-Licht sind.

    Wie schon weiter oben gesagt, ist von einer Führung über "Offenbach-Innenstadt" die Rede, das schließt zumindest für mich die Nord-West-Randstrecke aus.


    Und so geradlinig eine Führung durch die Kaiserstraße auch sein mag - sie bindet immerhin Capitol, Frankfurter Straße, Abtsgericht und Hauptbahhof an, kann das nicht das Ende der Strecke sein.

    Blöd ist, dass man am Hauptbahnhof nicht (mit einer Tram) durch den Bahndamm kommt. Und eine Weiterführung nach Osten über die Bismarckstraße wird östlich der Waldstraße hässlich, da die Bismarkstraße da eine Einbahnstraße Richtung Westen ist.

    Aber eine Erweiterung des Höchster Modells mit einer riesigen einbahnigen Schleife, von Norden kommend ab Hauptbahnhof nach Westen, an der Sprendlinger Landstraße mittig durch die Unterführung (könnte grade so gehen) und dann über Starkenburgring (Krankenhaus), Senefelder-, Marien- und Feldstraße zur Kreuzung mit der Bieberer Straße, wo sie in der Hebestraße wieder zweigleisig wird. In der Gegenrichtung führt die Bahn ab dieser Kreuzung eingleisig durch die Bieberer- und Bismarck-Straße bis zum Hauptbahnhof und dann wieder nach Norden.


    Ab der Hebestraße könnte man zweigleisig bis vor die Kreuzung mit der Unteren Grenzstraße fahren -- Anschluss an die S-Bahn Offenbach-Ost -- , dann durch das neue Wohn- und Gewerbegebiet bis zum für die B448 freigehaltenen Gestrüpp gegenüber der Kettelerstraße und durch dieses über die B43 in die Kettelerstraße (ggf. auf ein paar Quadratmeter Alessa-Gebiet) um nach Bürgel zu kommen.

    Schaut Euch die Fahrbahnmarierung an und sagt mir, ob man da keine Pickel kriegen soll.

    Vier bis fünf Fahrspuren an einem neuen Büro- und Wohngebiet drei Kilometer vom Stadtzentrum, aber kein einziger Quadratmeter Radweg. Dafür aber schöne breite Parkflächen am Rand.

    Man könnte glauben, wir hätten 1971 und nicht 2021.

    Vielleicht will man den Korb nicht komplett freischwingend im oberen Teil fahren lassen und hat deswegen unten an der Kante die zweite Spur gebaut.

    Die Spur unten an der Fassade entlang wird zum Putzen der Fenster unterhalb des Vorsprungs gebraucht - die kann man von ganz oben kommend ja nicht erreichen.

    Ihr seid aber auch wieder begeisterungsfähig.

    Erwartet, dass da wieder ein Gründerzeitler hingestellt wird, hat wohl keiner. Und mehr Bewohner in der Innenstadt wollen einige.


    Dass Balkons vorwiegend Sonntags benutzt werden, trifft auf die Balkons fast aller Menschen zu, die tagsüber einer geregelten Tätigkeit nachgehen.

    Hier hat man sich Gedanken gemacht, hat in nur einer Epoche Anleihen gezogen und diese auch weitgehend stilsicher kombiniert und damit vielleicht kein Schmuckstück, aber immerhin ein Haus gebaut, das mehr ist als Quader in WDV, weiß.


    Und ob die Bewohner dann im Sommer wieder Laken mit "Bitte Ruhe!" ins Fenster oder an den Balkon hängen, wenn auf der Konsti hoffentlich bald wieder gefeiert wird, das werden wir mal abwarten.

    Bei einer Kapazität von 1500 Personen pro Stunde und Richtung braucht man - selbst bei Wochenendbesetzung mit ganzen Familien, also 3-4 Personen im Auto - über das Abstellen aller Autos an der Hohemark nicht nachdenken, das geht nicht, selbst wenn man nur einen Aufenthalt von 30 Minuten auf dem Feldberg annimmt. Selbst in dem Fall (30 Minuten reine Fahrzeit, 30 Minuten Aufenthalt und 3,5 Personen je Fahrzeug) müssten fast 450 Fahrzeuge an der Hohemark abgestellt werden.

    Wenn man noch 200 Personen/Stunde über die U3 rausrechnet wären es noch gut 370 Autos.


    Wenn die Aufenthaltsdauer oben länger wird, braucht man unten mehr Parkplätze oder mehr Bahnverkehr.


    Vielleicht gibt es auch noch ein paar, die mit dem Fahrrad raufwollen und so die Gesamtkapazität drücken - aber ein "Monsterparkhaus" an der Hohemark kann nicht die Lösung sein.

    Die Gauben haben unten keine Brüstung sondern das gleiche Gittergeländer nur in "fassadenlang" und oben siehst Du bisher nur die Tragkonstruktion der Balkons, das Stabgeländer (Höhe wie das über die Fassadenlänge, eins tiefer) ist unter den bedeckenden Folien ansatzweise erkennbar.

    ^^ Muss man das mit der Höhe von Fichten nicht inzwischen in der Vergangenheitsform schreiben?

    Warum braucht es für die Bahn Parkplätze, als Zubringer gibt es eine U-Bahn. Wenn man dann keine Parkplätze an der Talstaton baut, haben es nach dem ersten Mal die, die lernen wollen, verstanden und kommen mit der Bahn.


    Und Natur beobachten während man drüber schwebt ist meiner Meinung nach der geringstmögliche Eingriff und sollte bei der Geschwindigkeit der Bahn berücksichtigt werden, die, anders als eine ÖPNV-Seilbahn, nicht auf Transportleistung getrimmt sein muss, sondern deren Benutzung allein schon Event ist.

    Ist "Parallelverkehr" nicht ein Synonym für "Streckenentlastung"?

    Natürlich geht das mit Nachteilen - Straßenverkehr an der Hauptwache - einher, die aber von Anderen als Vorteile gesehen werden.


    Was ich unsinnig finde, ist die eingezeichnete Lage der Haltestellen. Die südwestlichste sollte soweit "Am Salzhaus" liegen, dass sie den dortigen - demnächst vermutlich verkehrsberuhigten - Bereich erschließt, die Haltestelle Hauptwache auf der Platzfläche und nicht in der Taxischleuse und die dritte näher an der Katzenpforte im Bereich der Aufweitung der Straße, als am Eschenheimer Turm.

    ^, ^^ Habt ihr zwei schon mal mit einem starken Tele fotografiert? Der Effekt nennt sich perspektivische Verkürzung und rückt in Blickrichtung lang hintereinander liegende Objekte so dicht auf, dass man glaubt, sie berühren sich gleich.

    Wird derzeit gern gemacht, wenn ein Fotograf zeigen will, wie dicht die Leute beieinanderstehen, beispielsweise in Warteschlangen, während man von der Seite deutlich die Abstände sehen kann.

    Schaut euch das von oben an: Google Maps

    Die Frage, die man sich dabei stellen muss ist doch immer die Gleiche: Gibt es Brandlasten im Bereich des Wegs zum Ausgang, oder kann dieser bei Brand in verbundenen Gebäudeteilen zum Rauchabzug werden.

    Wenn Ja muss man sich überlegen, wie man zu einem zweiten Fluchtweg kommt, oder wie man diese Gefährdung beseitigt.

    Hat der Turm also eine Holztreppe oder erfolgt der Zugang zum Turm durch ein Gebäude in dem es brennen könnte, muss man sich Änderungen überlegen - direkter Turmzugang, Verschließen von Verbindungen, gesteuerte Entrauchung, so dass der Turm nicht zum Abzug wird - oder eben ein zweiter Fluchtweg.


    Was mich wundert: Normalerweise gibt es auch beim Brandschutz weitreichenden Bestandsschutz, wir haben uns mit 'nem Verein da 15 Jahre durchlaviert. Dass jetzt Änderungen sofort notwendig werden erschreckt mich doch ein wenig.

    zu #307:


    Wenn man sich die Markierungen auf der Fahrbahn ansieht, ist zwar ein Geradeausverkehr auf def Schweizer Straße in beide Richtungen möglich, eine Fahrbeziehung existiert aber nur von der Schneckenhofstraße in die Oppenheimer Landstraße auf der Westseite und zwischen Diesterwegstraße, Gutzkowstraße und Oppenheimer Landstraße auf der Ostseite. Die Oppenheimer Landstraße müsste auf beiden Seiten zur Einbahnstraße vom Schweizer Platz weg umgebaut werden.

    Die restlichen Verbindungen des Kreisverkehrs und insbesondere von den obigen "Tangenten" in die Schweizer Straße sind als Zweirichtungsradwege markiert und abgepollert dargestellt, eine Verbindung für den Autoverkehr auf die/von der Schweizer Straße in diese Bereiche ist nicht mehr möglich.