Beiträge von Xalinai

    Die Siedlung erfüllt - trotz ihrer, nach deiner Aussage besseren Bewohnerstruktur - alle Merkmale des Ghettos. Es gibt als Nahverkehrsanbindung nur Buslinien, die Verbindung ins Stuttgarter Zentrum ist nicht umsteigefrei und dauert zwischen 40 und 50 Minuten, selbst zur nächstgelegenen Grundschule gibt es keine sicheren Fußwege - das ganze ist als Autopendleranlage im Grünen konzipiert.


    Und wenn sie in den 1980ern gebaut wurde, dann sind die Bewohner des Erstbezugs jetzt mehrheitlich im Rentenalter, so dass sie sich mit den nach 40 Jahren anstehenden Sanierungsarbeiten (Rohrleitungen, Warmwasserbereitung) schwer tun werden. Und auch "Neukäufer", die freiwerdende Wohnungen erwerben, haben erst mal ihre Hypotheken abzuzahlen. Sanierungsstau drückt die Verkaufspreise, ändert die Bewohnerstruktur... Gerade erst selber erlebt, Baujahr 72, deckt sich mit dem Alter der jüngsten Ersterwerber.


    Dass amerikanische Wohnhöchhäuser anders angeseehn werden resultitert aus der Zonenstruktur in diesen Städten. Du kannst üblicherweise entweder EFHs stellen, oder - ausschließlich direkt im Zentrum - Hochhäuser. Der Haustyp "Mehrfamilienhaus" mit 4-10 Wohneinheiten ist seit 70 Jahren bis auf ein paar Ausnahmen nicht mehr gebaut worden. Dadurch bedeutet "Wohnen in der Kernstadt" immer ein Hochhaus und die Alternative außerhalb ist eben EFH - gelegentlich noch mal DHH.

    Eines der Probleme von Wohnhochhäusern in Deutschland ist der schlechte Ruf, der durch die Fehlkonstruktion der Hochhaustrabantenstadt ohne sinnvolle Nahverkehrsanbindung an städtische Zentren aufgebaut wurde.

    Ein anderes sind die prinzipiellen Kosten für Bau und Unterhalt von Wohnhochhäusern im Vergleich zu über die Fläche verschmierten EFH- und Reihenhauswürfelchen.

    Ersteres macht Wohnhochhäuser für die deutsche Mittel- und Oberschicht unattaktiv, letzteres für die, die Bedarf nach günstigem Wohnraum haben.


    Gegen den schlechten Ruf wird mit Luxustürmen im Stil des GrandTower noch eine Weile gearbeitet werden müssen - insbesondere auch, indem Wohnhochhäuser weiterhin in gut an den Nahverkehr und urbanes Leben angebundenen Gebieten gebaut werden. Ein Kandidat wäre für mich das alte EZB/BfG-Hochhaus - perfekte Lage und als Bürogebäude in die Jahre gekommen...

    Das letzte Stück der Sauberkeitsschicht im Loch für T2 wird gerade betoniert.

    Damit ist der Aushub beendet, in den nächsten Tagen kommt noch der "Betonmantel" des oberen Endes einiger Primärstützen und die Bohrpfahlköpfe aus dem Loch und dann wird auch da Stahl geflochten.

    Das Ziegelgebäude auf der Rückseite dauerte am Mittwoch keine drei Stunden.


    Was mich wundert: Ich sehe in den letzten Jahren bei Abbrucharbeiten meist, dass Gebäude vor dem Abriss ziemlich nach an den Rohbauzustand gebracht werden - hier sind sogar noch die Fenster drin, während der Bagger kommt. Gelten da jetzt andere Regeln?

    All diese Verlagerung x und Verlagerung y Aktionen haben vermutlich insgesamt nicht in den Zeitplan gepasst, den man sich seitens Samson vorgestellt hat.

    In Offenbach ist die Fläche bereits frei und man kann prinzipiell anfangen zu bauen.

    Für Offenbach ist das ein Segen - und tatsächlich mal produzierendes Gewerbe, nicht nur das siebzehnte Rechenzentrum und der zwölfte Dienstleistungsanbieter der nur Büroflächen braucht. Die Arbeitsplätze die das bringt, wird man zwar zunächst mit mitgebrachten Arbeitskräften besetzen, aber man will ja expandieren.

    Das könnte für das Fahrradknäuel westlich des Wallrafplatzes ein wenig Entlastung bringen.

    Jetzt müssen wir/die Radfahrer nur auch lernen Zusatzschilder zu beachten, denn dein zweites und drittes Bild zeigen schon, dass das nicht wirklich einfach ist.

    Allerdings scheinen die Bügel für die langen Dinger noch immer suboptimal zu stehen, weil die Räder so ja schräg abgestellt werden sollen und damit (je nach dem, wo man das Schloss festmachen kann), schnell doch auf die Fahrbahn ragen.


    Aber noch sind wir in Köln an dem Punkt, wo man jede gute Absicht und jede daraus erfolgte Umsetzung erst mal loben muss. Lob! Lob!

    War das nicht die Stadt, deren Hochhauskonzept eigentlich aus einem Wort besteht: Keine.


    Oder eben andersrum - wenn es weit genug vom Panorama weg ist geht alles. Irgendwann wird das auf der linksrheinischen Seite ein Hochhausring mit 10km Domabstand. Rechtsrheinisch ist egal, ist ja hinter dem Fotografen.

    Idee: Der Architekt wollte nicht langweilig sein indem er die Reihe der Zwerchgauben einfach fortsetzt :-)

    Andererseits ist auch ganz rechts ein Flächenfenster statt einer Gaube eingebaut und die dritte Gaube von rechts hat auch schon einen anderen Abstand zur Mittleren, als die ganz rechte: Kann auch sein, dass das nur "Form follows Function" ist und die Bauherren bereits wissen, wie das Gebäude genutzt werden soll, so dass keine triste Regelmäßigkeit entsteht, sondern einfach die Räume, die gebraucht werden, die passende Form und ein Dach dazu bekommen.

    Du musst in mindestens einer Richtung unter der Fahrbahn durch und da das Frankfurter Innenstadt ist, kann Dir niemand sagen, was da wo verläuft. Also kann man nicht einfach ein Rohr durchpressen, sondern man wird aufbuddeln.


    Immerhin nicht Köln, wo man mit jeder Schippe Sand ein paar alte Römer findet, die den Bau dann mal ein Jahr aufhalten.

    Ja ich habe mich auch schon gewundert. Aber schau Dir die Scheiben mal im Detail an, Mehrschichtig, UV-Filterglas, ... Ansonsten pack' ich das erst mal unter die Ausnahme von der Regel. Vielleicht hast Du recht, dass das durchsichtig wird, aber ich würd' ein Kölsch dagegen wetten.

    Direktes Tageslicht in den Verkaufsräumen ist nichts, was ein Klamottenhändler brauchen kann. Dann müsste sehr viel Aufwand gegen das Ausbleichen der Ware getroffen werden - mach Dir also nicht zu viel Hoffnung.

    Auf einer anderen Visualisierung ist die Skulptur eindeutig als begehbar geplant.

    Ich habe mich vielleicht missverständlich ausgedrückt: Vielleicht will man keine begehbare Skulptur, die, wie "The Vessel", Leute einlädt davon runterzuspringen und deshalb gesperrt werden muss. Eine niedrigere die diese Einladung nicht ausdrückt, kann vermutlich begehbar bleiben.

    Rot-Grün reicht nicht, Schwarz-Grün auch nicht, Rot-Rot-Grün fehlt auch noch eine Stimme, Jamaica geht, aber auch ganz knapp Grün-Schwarz-Volt.

    Wenn's nur um Spaß ginge: Rot-Rot-Grün und Die Partei :-)

    Schau Dir die Kosten des Anmietens von temporären Bühnen für Oper und Schauspiel doch einfach in Köln an, da macht man das jetzt schon länger, als der Bau in Frankfurt dauern soll.

    Die nicht durchgeführte Anmietung des MusicalDome hätte für 40 Monate 10,8 Millionen Euro gekostet (Ratsinformation der Stadt Köln) — ich denke nicht, dass die Messe ihre Räumlichkeiten billiger anbietet. Es sei denn, das Geschäft mit Publikumsmessen bliebe auch nach Corona dauerhaft schwach, was im Interesse Frankfurts keiner hoffen will.