Beiträge von Xalinai

    Es wird nur über eine Zero Tolerance Politik funktionieren. Alles was mit dem Thema Sucht zu tun hat muss man dezentral in andere Bezirke auslagern. Man kann/muss den Menschen an anderer Stelle helfen. Nicht mehr im Bahnhofsviertel.

    Das mit dem "Auslagern in andere Bezirke" ist nicht trivial.

    Erstens gibt es in anderen Bezirken Nimbys, die sich gegen dezentrale Angebote mit Händen und Füßen wehren.

    Zweitens müssen solche Angebote angenommen werden, was u.a. voraussetzt,

    dass die Klientel drittens davon weiß,

    viertens da hin kommt

    und fünftens ihre Infrastruktur, also sowohl ihre Dealer als auch ihre Geldquellen dort findet.


    Entsprechend - nein, wird so nicht funktionieren. Nicht ohne Grund sammeln sich die Leute da regelmäßig.


    Wenn die Stadt es also nicht auf die Rolle bekommt, statt der Abhängigen die Dealer nachhaltig mit ausreichend hoher Polizeipräsenz - und das meint Menschen, nicht Kameras - vor dort zu verdrängen, so dass den Abhängigen en wesentliches Element ihrer Infrastruktur abhanden kommt, dann kann siee da noch hundert Jahre so erfolglos weitermachen. Und es hift nicht, wenn man in einer Einmalaktion alle heute dort agierenden Dealer "entfernt", denn dann kommen dort erst mal Neue, mit anderem Stoff und es gibt wieder eine Welle von Drogentoten, bis man sich wieder auf die Konzentration eingependelt hat, der der Neue liefert. Nach dem "Aufräumen" muss lange mit hohem Druck der Handel unterbunden werden.


    Blöderweise sind bisher, weltweit, alle Maßnahmen der Prohibition von "gesellschaftlich nicht akzeptierten" Substanzen und anderen Dingen, an einer sich ganz schnell bildenden organisierten Kriminalität, in Verbindung mit Korruption quer durch alle zu ihrer Bekämpfung eingerichteten Organisationen, gescheitert. In vielen Fällen haben Verbote erst den Aufbau der orgnisierten Kriminalität, ihrer Geldflüsse und Machtstrukturen eingeleitet (Alkoholprohibition in den USA als Musterbeispiel).

    Stützen sind alle da. Viel spannender: Da stehen doppelt hohe Wände in Bereich des Aufzugsschachts, als gäbe es in der aktuellen Etage dort eine "Zwischenlobby". Das heißt auch, dass der Betonmast klettern muss, bevor auf dieser Etage betoniert wird.


    Außerdem gibt es auf dieser Etage keine Vorbereitung für optionale Innentreppen zwischen einzelnen Etagen westlich des Kerns.

    Mit der neuen Altstadt hat das insofern zu tun, als man hier auch etwas plant und hoffentlich baut, was nur auf den ersten Blick kleinteilig ist.

    Ich sehe hier durchgehend einheitliche Etagenhöhen, "getarnt" durch teils bodentiefe Fenster, teils normalhohe Brüstungen.


    Dadurch könnte man bautechnische Trennungen der unterschiedlichen Gebäudeteile vermeiden und so einfacher und schneller bauen - aber auch überraschende Grundrisse der hinter den Fassadenteilen liegenden Wohnungen bieten, die nicht unbedingt vollständig hinter der gleichen Fassade liegen müssen, oder zumindest gemeinsame Leitungsverläufe nutzen, wenn die Gesamtkonstruktion formal nur ein Gebäude ist.


    Ebenso könnte das rote Haus weitgehend der Erschließung seiner Nachbarn über Treppen und Aufzug dienen, so dass sich auch hier Flächen effizienter nutzen lassen als mit separaten Eingängen und Treppenhäusern. "Die Treppe ist im Nachbarhaus" haben wir in Frankfurt ja auch schon anderswo (Braubachstraße wieviel?).

    Und wenn Du schon dabei bist: Dann müssen diese Zisternen die erforderlichen Wassermengen auch aufnehmen dürfen - Baugenehmigungen braucht es dafür ja auch. Ud die verminderte Wasserabgabe (vor allem Spitzenmengen) ins Kanalnetz sollte sich auch in den zu zahlenden Gebühren der Anlieger niederschlagen.

    ^^


    Das Kölner Rheinpanorama ist m.W. Weltkulturerbe. Den Status zu verlieren, weil man voreilig ein Hochhaus genehmigt, würde sicherlich nicht allzu viel Anklang finden.

    Wenn die Flächen für derartige Zusatznutzungen die alleinige Ursache für die größere Höhe sind - muss an der Stelle nicht wirklich sein.


    Aufgrund der Lage wären Nutzer der Einrichtungen, auch des Nahversorgers, neben den DEVK-Mitarbeitern, bestenfalls die Bewohner der Blöcke zwischen DEVK und AXA-Hochhaus.


    Nahversorger am Arbeitsplatz ist ansonsten ein Konzept aus der Zeit des Ladenschlusses um 18:30 Uhr, als man da noch einkaufen konnte weil bis man daheim war schon alles geschlossen hatte.

    Die Abstandsflächen und die Anpassung der Gebäudestruktur an diese, sind der Grund dafür, dass die historischen Wolkenkratzer in New York so aussehen, wie sie aussehen, weil auch da mit der Höhe der Abstand zur Nachbarbebauung durch Schrägen, Staffengeschosse und Ähnliches erreicht wurde.


    Du bist mit denem Deutschland-Bashing auf dem Holzweg.

    ^


    Bauherrengemeinschaft ist eine sehr statische Konstruktion, die bei jedem Eigentümerwechsel mit Grunderwerbsteuer einhergeht. Besser ist es, für den Bau eine Genossenschaft zu gründen und Anteile daran zu verkaufen. Eine eigenschaft der meisten Genossenschaften ist es, dass jeder Teilhaber nicht entsprechend seiner Anteile sondern unabhängig von der Anzahl Anteile immer eine Stimme hat. Damit ist eine "Übernahme" durch einzelne Miteigentümer, die sich stil und leise Mehrheiten an einer WEG kaufen können, bei der Genossenschaft nicht möglich, im Gegenteil der Stimmanteil je Euro nimmt bei großer Beteiligung sogar ab.


    Dafür kann man seine Genossenschaftsanteile komfortabel verkaufen, unter Erben aufteilen, etc, ohne dass Grunderwerbsteuer dafür anfällt, da der Grundbesitz bei der Genossenschaft liegt.


    Und natürlich hast Du völlig recht: Der Abstand zwischen reinen Baukosten und den Verkaufspreisen der Bauträger ist beachtlich - gleichzeitig kann man als kleiner Einzel-Hausbauer kaum Grundstücke oder gar Handwerkerleistungen bekommen.


    Wollt ihr das etwa absprechen? Verurteilen?


    Wohnen im EFH kann man gerne machen, Im Bestandsbauten oder irgendwo in der Pampa. Dann muss man mit den Konsequenzen leben.

    EFH-Neubaugebiete innerhalb A3/A5/A661 sind aber nicht mehr sinnvoll machbar. Das ist Stadtplanung der 1970er.


    Wir können es uns nicht mehr erlauben, neue Wohngebiete auszuweisen, deren Bevölkerungsdichte so dünn ist, dass man dort als ÖPNV bestenfalls einen Bus alle 30 Minuten finanzieren kann und entsprechend wieder 3000 Wohneinheiten mit 5000PKWs versorgt werden müssen.


    Und bestehende EFH-Gebiete sollten langsam nachverdichtet werden - wie bei Monopoly, jeder Neu-/Umbau darf etwas größer werden als der Bestand, aber nicht auf einen Sitz so sehr, dass er raussticht.

    Nein, hast Du nicht. Das wird vermutlich am Ende laufen wie bei der Fassade vom Four in der Junghofstraße - für zigtausende Euros abgestützt, bis der Bau hintendran fertig ist und dann doch kurz mal abgetragen und neu zusammengesetzt, weil irgendwas nicht passt oder nicht mehr tragfähig genug ist.

    Dazu muss der Tunnel zugänglich und sauber sein. Vielleicht sogar mit Aufzügen von den Bahnsteigen. Der bisherige Quertunnel ist zum Glück nur Experten bekannt, sonst wäre der Eindruck so manches Reisenden von Frankfurt noch schlechter.

    Ja, der Zweck ist, wie bei einer Fiale, einen Kraftvektor nach unten zu erzeugen der zusammen mit den Vektoren seitlich wirkender Kräfte einen Summenvektor ergibt, der den Boden innerhalb der Stützfläche (von den Stützen begrenzten Fläche) erreicht.

    Deswegen ist es für Restauratoren immer so schwer Fialen zu reparieren, da sie die Masse der Fiale zum Erhalt der Gesamtstatik ersetzten müssen, während diese getauscht wird.

    Lustigerweise wussten die Dombauer seinerzeit nicht wirklich wie das mit den Kraftvektoren funktioniert, mussten also auf gut Glück die Fialen und das senkrechte Mauerwerk überdimensionieren. Das erlaubte Spielräume für beeindruckende Verwitterungsschäden zur Zeit des sauren Regens.


    Hier ist die seitlich wirkende Kraft eine Zugkraft, die von der Altfassade ausgeht, wenn das in Richtung Baugrube stützende Mauerwerk dahinter im Rahmen der Entkernung verschwindet, oder eine Druckkraft, wenn beispielsweise wind über die Baugrube weht und gegen die Fassade drückt.

    Mod: Verschoben, Frage zu den als Ballast genutzten Betonsteinen am Altbau des Central-Business-Tower-Projekts.




    Was wiegt so ein Klotz? Das sind 86 Stück (5 x 12, 1 x 8 und 2 x 9) bei 500kg/Stück wären es 43t, bei 1t/Stück volle 86 Tonnen.

    Vermutungen:

    Die Fläche je Etage und die Stützweiten sind kleiner, so dass man auf die frühere/höhere Belastbarkeit der Fertigteile verzichten kann.

    Die kleinere Fläche ist verwinkelter, so dass der Aufwand für individuelle Fertigteile (und Transport/Anlieferung) höher wäre als der für Schalung und Ortbeton.

    Selbt bei simpleren Aufgaben - Montage einer Voutenschiene für indirekte LED-Beleuchtung von 4m Länge mit einem über zwei 4mm Bohrlöcher anzuschraubenden Halter etwa alle 50cm - brauchte ich zum geraden Anzeichnen der 16 Bohrlöcher mit Untergrundprüfung auf Leitungen über 40 Minuten. Dann 8 Minuten zum Bohren der 16 Löcher, 4 Minuten zum Anschrauben der Halterungen und 2 Minuten zur Montage der Schiene auf den Halterungen.

    Darin nicht enthalten ist die Vorplanung, mit welchem Deckenabstand das Dingen angebracht werden sollte.


    Da dieser Tunnel ungleich teurer ist, aber auch keine großen Fehlerkorrekturen bei Planungsfehlern erlaubt, halte ich das Verhältnis von Planungs- zu Ausführungszeit nicht für unsinnig - vielleicht den Zeitpunkt des Planungsbeginns für etwas spät.