Beiträge von Xalinai

    Es ist nicht super, sondern so gut wie es halt möglich ist.

    Eine nicht konkret baubezogene Suche nach Blindgängern ist seit einigen Jahren, seit der Freigabe der Luftaufnahmen der Alliierten nach den Bombardierungen, theoretisch möglich, so dass man auch vor dem Baubeginn schon sagen könnte, mit welcher Zahl von Blindgängern man rechnen muss - dann hätte aber eben von vorn herein das Jahr 2028 als Fertigstellungstermin festgestanden - was macht das besser?


    Die andere Alternative ist in Köln der Tunnelbau. In einer Tiefe, die deutlich unterhalb der archäologischen Schichten und damit auch unterhalb der Blindgänger liegt. Das ist aber wesentlich teurer und, wie die Nord-Süd-Bahn zeigt, auch nicht frei von Risiken.

    Mod: Fünf Beiträge verschoben. Das Thema Dämmung ging von einer Sanierung an der Ecke Saalburgstraße und Berger Straße aus.




    Das Thema des Versatzes im Blockrand gilt nur so lange, wie die Nachbargebäude hinsichtlich der Dämmung nicht nachziehen.

    Und wenn der Eigentümer das will, kann er die Fassadenoptik auf dem WDV wieder nachbilden lassen - ist kein Thema von "Geht/Geht nicht", sondern von "Will/Will nicht".

    Das Wohnen in einer Stadt mit weiterhin Hunderten, wenn nicht Tausenden von Blindgängern im Boden, ist besonders bei Bauarbeiten größeren Umfangs nicht einfach.

    Soll man einfach drauf los baggern und warten ob es "Bumm" macht?

    Oder soll man einfach überhaupt nicht mehr bauen in Köln?


    Beides Nein? Dann muss man mit diesen Verzögerungen leben. Ich wäre übrigens als Anwohner froh und glücklich darüber, dass jede Menge alte Blindgänger gefunden und beseitigt werden. Es ist bei manchen Zündern ja nicht ausgeschlossen, dass die noch heute auslösen.

    Das erste Mega-Stadtteil würde ich zwischen Deutschherrenviertel und Kaiserlei erreichten. Die Flüge umrouten um daraus Wohn-Bebauungsland zu schaffen.

    Wenn Du das willst, müsstest du die Nordwest-Landebahn des Flughafens schließen. Deren Verkehr biegt bei Starts nach Osten über dem Kaiserleigebiet Richtung Norden ab und weckt bei Starts/Landungen nach Westen kurz vor sechs die dortigen Bewohner. Die Offenbacher wären für die Maßnahme dankbar, da damit im Kaiserleigebiet wieder neue Wohnbebauung möglich würde.

    Man muss seine Produkte da präsentieren, wo die Kunden sind. Mit Neufahrzeugen, die kein Risiko auf Schmiermittelverlust haben und keine brennbaren Treibstoffe enthalten, ist eine Präsentation in Innenstadtlagen wieder möglich. Die Hanauer wird den Verbrenner-Restmarkt und hoffentlich bald den elektrischen Gebrauchtmarkt bedienen.

    Ohne Auflagen der Stadt, die andere Gestaltung fordern, müssen Manager von Kapitalgesellschaften, die mit fremdem Geld arbeiten, so günstig bauen wie möglich. Nur wenn das Bauen "quadratisch, praktisch, hässlich" nicht erlaubt ist, dürfen sie mehr Geld in die Hand nehmen - oder sie müssen woanders bauen. Alles andere könnte man ihnen als Veruntreuung auslegen.

    War schöner, als AGs noch häufig ihren Gründer als CEO und Mehrheitsaktionär oberhalb der Einflussgrenze von Banken und Heuschrecken hatten. Die konnten noch machen, was sie wollten.

    Ich fand beim Einzug Osiander eine schöne Alternative zu den ubiquitären Thalia/Hugendubel/Weltbild-Wiederholungen - leider haben die Buchhändler seit dem 16.Jh sich jetzt auch deren Einkaufsverband angeschlossen.

    Das ist auch nicht die Lösung. Man traut sich nur nicht, derartige Änderungen ohne Vorlauf anzugehen, bei dem man sich schon mal anschaut, wohin der verdrängte Verkehr ausweicht. Und wenn man dann weiß was passiert, hat eine andere Ratsmehrheit andere Ideen.

    Weder Fliesen noch Feinsteinzeug sind stabil, wenn sie mangelhaft, d.h. mit Hohlräumen statt Kleber, verlegt werden.

    Aus Gründen, verschiedener Art, werden die Bahnsteige immer wieder mit schweren Roll-Containern und/oder Hubwagen befahren, die bei kleiner Aufstandsfläche hohe Lasten bewegen. Trifft eine Rolle eines solchen Geräts auf einen Hohlraum unter dem Bodenbelag, bricht der Bodenbelag.

    Ist in Supermärkten immer wieder eine Diskussion: Rechnung vs. Garantiefall.

    Allein der Wert des Kupfers macht dieses "nicht mit dem Eigentümer reden" absurd. Die Tonne Kupferschrott sind allein schon knapp 7000€, neues Kupferblech 3mm stark kostet rund 30€/kg.

    Es ist wie immer der zu erwartende Mietertrag, über den der Gebäudewert ermittelt wird. Nutzungen, die dauerhaft keinen Mietertrag bringen, reduzieren den Gebäudewert und das ist, so lange das Gebäude als Sicherheit für Kredite dient, ggf. fatal für den Eigentümer. Leerstand mit "aber wir sind in Verhandlungen mit XYZ" wird akzeptiert, schließlich wollen die Banken ja auch nicht, dass Kredite platzen, weil sie weiteres Sicherheiten verlangen müssen.

    Zur Zeit des Baus des Hauptbahnhofs war es, wegen des Funkenflugs der Dampfloks, eine gute Idee, den (Haupt-)Bahnhof außerhalb der Stadt zu bauen.

    Heute ist der zentrale Hauptbahnhof einer der wesentlichen Vorteile der Bahn gegenüber dem Flugverkehr.

    Eine Trennung des Bahnverkehrs einer Großstadt in mehrere nicht verbundene Teilbahnhöfe funktioniert in der Regel nicht, weil aus einmal Umsteigen in unter 10 Minuten zumeist zweimal Umsteigen in 30 Minuten wird. Beispiele: Paris, Köln und gelegentlich Frankfurt (Hbf/Süd, Flughafen/Hbf) .

    Der Standort Fechenheim ist ja in erster Linie für die Produktion der Eigenmarke Wilhelm Brandenburg verantwortlich. Da ist keine Produktion für den Export (naja, teils nach BY, RB, NRW...) vorgesehen. Größere Teile laufen ohne Marke als Bedienthekenware, die erst im Laden final zerlegt wird. Das Zeug geht ab Fechenheim direkt an die Märkte im Rhein-Main-Gebiet und die Regionalläger, jedoch nicht an die im Rhein-Main-Gebiet, wie "RED63" in Neu Isenburg, da die Umverteilung einige Stunden Frische kosten würde.

    Wenn man ausreichend unterirdischen Stellplatz für persönliche Autos bereitstellt - möglichst auch noch so, dass man mehrere Ein-/Ausgänge nutzen kann, und an der Oberfläche im Stadtzentrum nur noch die Autos fahren, die dort gebraucht werden, (Ver- und Entsorgung,Feuerwehr, Polizei, Rettung) ist schon viel gewonnen.

    Niemand sagt, dass Repression nichts bringt. Die Frage ist, was Repression bringt. Im "besten" Fall eine Wanderung der Abhängigen an einen Ort mit geringerem Grad an Repression, was die Nimbys zufriedenstellt und die Probleme am Ort geringerer Repression verstärkt, bis dort der gleiche oder höherer Druck ausgeübt wird.

    Hinzu kommt natürlich noch, dass Druck auf die Angebotsseite dazu führt, dass Abhängige sich dahin begeben, wo sie ihre Versorgung sicherstellen können.


    Repression ist das am einfachsten umzusetzende Mittel, es wirkt nur halt wie ein Laubbläser, das was stört ist danach woanders.

    Damit hast Du aber die Nimbys aller anderen Stadtteile gegen dich.

    Den Versuch Drogenhilfsangebote in anderen Stadtteilen zu etablieren hat die Stadt schon ein paar mal unternommen. So schnell wie da der Protest der besorgten Bürger auflodert, war dann auch das Engagement in dieser Richtung beendet.