Beiträge von Lear 1

    Ich gehe davon aus, dass sich durch die Zusammenlegung von TXL und SXF Synergieeffekte sprich zusätzliche Umsteigeverkehre ergo höhere PAX Zahlen ergeben.


    Wenn man zudem die bereits heute sehr hohe Europavernetzung Berlins berücksichtigt und den Ankündigungen von LH & AB glauben schenkt, die beide ihre Europaaktivität auf "Willy Brandt" ausbauen wollen, so kann man nahezu vom Start weg von einem Europahub ausgehen.


    Wenn AB dann noch eine echte Zubringer Strategie fährt, und danach sieht es aus, dann hat man in Berlin eine Art kontinentalen LCC Hub.


    Da der Tourismus-Kongress und MessewirtschaftsBoom in Berlin noch lange nicht am Ende ist dürften auch andere Airlines auf den Plan treten und weitere Verbindungen anbieten.


    Nachdem (wahrscheinlich auch währenddessen) der Berlin-Europa-Verkehr aufgebaut ist dürfte der EU-Asienverkehr am ehesten ein Interesse daran haben über Berlin geleitet zu werden.....

    Auf die Lufthansa setze ich nicht einen Pfifferling. Die Probleme werden bei denen eher noch größer( Streik etc.)
    Da wird wohl Air Berlin die Chance nutzen und mit günstigeren Preisen auf BBI angreifen. Deshalb basteln die jetzt auch am Europa-Drehkreuz um das Volumen zu erhöhen. Die Langstrecken dann noch dranzuhängen, ist dann nicht mehr so risikoreich.


    Genauso wirds kommen. Erst das Europa-Drehkreuz Air Berlin an das sich womoglich noch andere Linien anschließen und dann die interkontinentale Dimension. Das alles kann durchaus innerhalb der ersten drei Jahre Realität werden.


    Hier noch eine höchst geheime, super exclusive Nachricht:
    Der Designer Laden Berlinomat wird auf dem FBB Willy Brandt im Verbund mit anderen Berliner Design Größen einen großen Verkaufsraum bekommen.


    Ich hab seit Monaten darauf spekuliert und auf nachfragen im Laden haben sies bestätigt. Damit bekommt der neue Flughafen ein cooles junges Berlin typisches Gesicht....

    Nur mal so zwischendurch: Ein wichtiges Fundament der Berliner Wirtschaft ist der Tourismus. Es handelt sich bei diesem Sektor um keinen Nebenerwerb oder zu vernachlässigende Branche. Die Hotelbetreiber und Kongressveranstalter können seit nunmehr 5 Jahren einen Dauerboom vorweisen.


    Man könnte argumentieren, dass die Attraktionen der Stadt über Jahrhunderte aufgebaut wurden und demnach Tradition haben. Darüber hinaus wirkt die weltweite Berichterstattung über die anziehende Metropole als zusätzliche Werbung und kann als permanenter Standortvorteil gewertet werden; Stichwort: "Wo alle hinwollen, will auch ich leben und arbeiten" (oder ein Unternehmen gründen).


    P.S.
    Die anonyme Administratoren Gestapo hat das erträgliche Maß an Eingriffen überschritten.

    Auch die verbleibenen Shoppingcenter sehen Stulle aus, egal ob alt oder saniert,


    Ein Hoch auf Stulle aussehen. Der Bierpinsel müsste noch erwähnt werden. Das wohl seltsamste Gebäude Berlins. Gilt das Ding eigentlich als brutalistische Architektur ähnlich wie die Tschechische Botschaft ? Vielleicht nicht ganz, wegen der fehlenden Betonverblendung.

    Ich bin der Meinung: Es gibt auch viele interne, hausgemachte.


    Die da wären ? In bezug auf Bevölkerung und Wirtschaft ?


    Sicher man könnte der Bundesregierung vorwerfen nicht vollständig umgezogen zu sein um damit 10000 mehr hochqualifizierte Arbeitnehmer und Steuerzahler in Berlin anzusiedeln. Nicht zu vergessen die UNO Einrichtungen in Bonn, die auch nach Berlin/Potsdam könnten.


    Man könnte der Bundesregierung vorwerfen anstatt 60 Millionen € in die Filmwirtschaftsförderung zu geben nicht 1 Mrd. für den dt. Film bereitzustellen, der aus Berlin das Hollywood Europas machen würde.


    Man könnte Siemens fragen, warum sie nicht ihren Hauptsitz nach Berlin verlagert haben und einen 300 Meter hohen Firmensitz errichtet haben.


    Man könnte auch fragen warum ca. 3 Jahre verschenkt wurden mit dem Flughafenaufbau (BBI), weil man zu lange davon ausgegangen ist, dass Ganze von privater Hand finanzieren zu lassen. Meinst Du solche Versäumnisse ?


    Ich vermute nein, ich vermute dass Deine Kritik höchstwahrscheinlich auf die hiesige regionale Verwaltung (Berliner Senat / ROT-ROT !) abzielt, die jedoch nur ein Faktor und vielen darstellt.

    Man muss sich in Deutschland prinzipiell von der Vorstellung lösen, dass "Bevölkerungs- & Wirtschaftswachstum einer Stadt" nur innerhalb der politisch definierten Stadtgrenzen dargestellt werden kann.


    Was in Expertenkreisen als Metropolregion beschrieben wird scheint mir in der öffentlichen Wahrnehmung noch nicht angekommen zu sein.


    Die Metropolregion Berlin Brandenburg hat in der Zeit nach 1989 Zuwachs verzeichnet.

    Die Suburbanisierungsprozesse Berlins (Umzug ins Brandenburger Umland) zwischen 1995-2003 sind abgeschlossen. Seit nunmehr 3 Jahren nimmt die Bevölkerung in Berlin zu. Die Nachfrage an Innenstadt Immobilien steigt ebenso, ein deutschlandweiter Trend übrigens. Die Prognosen sind rosig.

    Ich kann mich Dexters Antworten nur anschließen.


    Ich weiß nicht in welcher Stadt Du lebst.


    Es gibt in der EU keine andere Metropole, die in den letzten 20 Jahren städtebauliche Substanz in gleichem Maße geschaffen hat wie Berlin. Vergleiche mit Drittweltländern wie China oder Indien, die den Sprung in die zweite Welt gemacht haben sind kaum sinnvoll.


    An wen oder was richtet sich Deine Anklage, wenn es sich um Brachen in der Stadt geht ?


    Berlin war im 20. Jahrhundert rund 50 Jahre Krieg, Isolation, Entwirtschaftlichung und Mismanagement ausgesetzt.


    Wo ist Deine Addresse ?


    Honecker, Ulbricht, die Russen, Hitler, die Weimarer Verfassung ?


    Und nebenbei: Berlin als Bundesland hat Jahr 2008 erstmals ein höheres Wirtschaftswachstum als der Bundesdurchschnitt ausgewiesen.

    In Berlin sind nach 1989 mehr als 100 Mrd. verbaut worden. Privatwirtschaftlich wie öffentlich. Das dürfte wohl unter allen Städten der G7 Staaten einmalig sein. Wer Berlin seit der Wende als städtebaulich undynamisch beschreibt hat höchstwahrscheinlich die letzten Jahrzehnte im U-Boot ohne Internet und Fernsehen verbracht.

    Ja katz.


    Die Erkenntnis am Ende des 2. langen Schriftblocks war für mich am interressantesten und fasst meine Berlin Beobachtung der letzten Jahre (incl. DAF) zusammen.


    "Das Ausmachen und Beobachten von Baustellen ist ein Bestandteil der hiesigen
    kulturellen Aktivität und bestätigt eine Haltung zur Veränderung der urbanen Entwicklung und Identität" (freiübersetzt)

    Hier ein interresantes Stück zur Selbstreflektion für viele Berlin DAF-ler:


    Modersohn Brucke



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    Apropos Saturn & Mediamarkt am Alex.


    Hab mich letztens in den beiden Läden nach einem neuen Notebook umgeschaut um mich danach in der Technikabteilung des Kaufhofs umzusehen. Der Verkäufer (im Kaufhof wohlgemerkt) war trotz der Konkurrenz begeistert über die Entwicklung des Alexanderplatzes.


    Er verstieg sich zu der Einschätzung, dass der Alexanderplatz, zum vermutlich weltweit größten Verkaufsstandort für Technikartikel aufgestiegen ist....


    Ich dachte nur, ohyeah ! :eek:

    Wir leben in einer Stadt der Superlative.


    ouhyeah !


    Ich hab mich immer gefragt, warum in dem Autoland Nr. 1 keine jährliche Autoparade im Sinne eines Karnevalszugs / Loveparade existiert.
    Tuning und Automobilmessen ja, Oldtimertreffen ebenfalls, aber eine Art Auto-Umzug mit Musik innerhalb einer Stadt ? Mit Zuschauern am Rand ?


    Ich denke an die Houston Art Car Parade


    Bildergalerie


    Es gibt doch sicherlich genügend Bastler in D & Europa, die Ihre Crazy Getunten Fahrzeuge einmal im Jahr vorführen wollen.


    Also warum nicht in Stuttgart, dem Ingenieurs und Bastler Mekka. Das würde Medienaufmerksamkeit kreieren, den Tourismus ankurbeln und die Stadt von Ihrem Häuslebauer Image befreien.


    Nach Berlin passt das Ding nicht so richtig, weil hier die Wagen eher mit Molotov-Cocktails begrüßt werden.

    Sorry, ich war mal begeistert, aber dieses halbgare, zur Hälfte eingestampfte Ding kann von mir aus jetzt auch ganz wegbleiben. Die Eingangshallenkiste ist ja wohl auch eine Frechheit.


    Die 10 Meter ? Nur weil die Vorhalle verschlankt wurde ?


    Aus wirtschaftlichen Gründen und im Zusammenspiel mit Zoo und Kudamm dürfte das Teil sich rechnen. Eine Aufwertung für Gegend ist es allemal.


    Nur gut, dass ich nicht dort wohne, meine Sichtachsen von der Stadt werden durch das Rad nicht versaut.


    BTW, ich habe erfreut zur Kenntnis genommen, dass man sich um einen Namenssponsor bemüht. World Wheel wäre noch schlimmer als die bestehende OuTu Uöld.

    aber ist es denn so, dass die innerstädtischen Straßen zurzeit im Stau ersticken?
    klar, eine ENtlastung ist in jeder Hinsicht zu begrüßen, aber hält so eine Trasse den Autoverkehr wirklich fern oder bewirkt sie nicht sogar das Gegenteil?
    Ich bin kein Verkehrsexperte, finde es nur problematisch in solch einem relativ zentralen Stadtgebiet eine Schneise durchzuschlagen.


    Prinzipiell ist Berlin relativ staufrei. Mit nur 370 Pkw´s pro 1000 Einwohner hat die Stadt einen der niedrigsten Werte in Westeuropa. Es geht mehr um Beschleunigung. Wer innerhalb der Stadt von Osten nach Westen unterwegs ist kann mit der Anbindung der Autobahn zur Frankfurter Allee geschätzte 20 min sparen. Auch die Verbindung zum BBI Flughafen wird für den Osten deutlich verbessert.


    Eine Schneise entsteht nicht unbedingt neu. Die zukünftige Überquerung der Spree führt bsw. entlang der heute bereits bestehenden S-Bahn und 6-spuriger Autoverkehrbrücken (Elsenbrücke). Ein Tunnel ist ebenfalls geplant. Letzlich müssen wohl nur einige 100 Kleingärtner weichen. Die Belastung in den verschiedenen Gebieten hält sich in Grenzen.

    Ich weiß nicht, was ich von der Verlängerung der Stadtautobahn halten soll...


    In diesem Fall ist die Verlängerung in ehemals Ost-Berliner Bezirke bitternötig.
    Die DDR hat ja keinen nennenswerten Autobahnausbau betrieben, schon gar nicht in den Städten. Die prognostizierte Entlastung bzw. Beschleunigung des Auto-Verkehrs in den angepeilten Stadteilen scheint mir sehr nachvollziehbar. Der zentrumsnahe "Osten" erhielte erstmals Zugang zum innerstädtischen Autobahnverkehr.


    Und nebenbei, Berlin ist bereits Weltmeisterkapitale im ÖPNV. Kurioserweise ist der Autobahnausbau diejenige Investition, die nachgeholt werden muss. Vermutlich eine Sonderlage unter den Metropolen der Welt.

    Ich finde das Projekt eigentlich sehr ansprechend


    Sehe ich genauso. Es ist eines der gelungeneren Projekte in der Stadt. Bin in den letzten Jahren 2 mal durchgeradelt.


    Am deutlichsten missfallen mir jedoch die angeflanschten Betontreppen. Gemauert sähe das Ganze hochwertiger aus und nicht so provisorisch.


    Interressant fand ich die sehr eigene Atmossphäre die sich in der Privatstraße einstellt. Ein Teil Vorstadtgefühl, trotzdem urban mit Townhouseeindruck inclusive einem etwas einengendem Gated-Community-Gefühl. Das PrenzlPerg in der Nähe ist wird dennoch nicht vergessen, siehe Klinkerbau am Ende der Straße.