Beiträge von ungestalt

    @ dancingdwarf.
    wer wen wann duzt, kann glaube ich jeder selbst entscheiden. user bienitz hat seinen erfahrungsschatz und argumentiert aus diesem. das sollten wir hier in diesem forum respektieren.


    der neubau wird zeitlebens immer wieder gäste und studenten an die alte kirche erinnern und idealerweise fragen an die zeiten zwischen 1968 und 2014 (sofern fertig) aufwerfen. das ist doch die größte leistung des architekten. ein denkmalnachgebäude geschaffen zu haben, was (sicherlich für einige nur unzureichend) die geschichte aufarbeitet.

    beide von dir genannten entwürfe sind einfache abgerundete ecksituationen. mir gefallen sie ästhetisch ebenfalls sehr, aber es ist sicherlich mehr möglich, um sexy zu bauen ;)


    ich hoffe hingegen sehr, dass die kleine platzsituation mit dem trinkbrunnen und den 3 neugepflanzten bäumen beibehalten wird. da dieser vorplatz sich mit einer zunkünftigen blockrandschließung an der fleischergasse schon zu einer der interessanteren situationen in der innenstadt entwickeln könnte. es wird sonst knapp mit verweilstellen...

    aus privater quelle weiß ich, dass die planungen für den straßenraum, welche sich seit vier jahren hinziehen, kurz vor dem abschluß stehen. die planungen für den vorplatz ebenfalls. sollten entsprechende gelder im haushalt eingestellt werden, dürfte die gegend um 2013 umgebaut werden.

    ^ cowboy. das hätte ich nicht besser formulieren können. die zeit steht nicht still und es erfordert immer den dialog aller beteiligten/betroffenen. es ist schade wenn menschen aus welchen motiven auch immer mauern hochziehen. ähnliches passiert m.m.n. ja auch in der windmühlenstraße. dort wird versucht, die zeit anzuhalten, ohne wirklichen konsens zu suchen...

    dave, um dich zu beruhigen. die asphaltschicht ist nicht auf endniveau. bin da heut langmarschiert und hab einige abdeckungen (kanalisation u.ä.) gesehen, welche noch bis zur höhe der bordsteinkanten herausgeschaut haben. der brühl wird wahrscheinlich am ende mit sehr niedrigen bordsteinkanten (analog markt, salzgässchen) gepflastert sein. und das ist sehr im sinne einer fußgängerfreundlichen innenstadt ^^

    würde ein direktkontakt zum roten bullen etwas bringen, oder wenn z.b. ein finanzstarker mäzen sich des gebäudes annehmen würde? zum beispiel könnte neo rauch doch das ensemble kaufen und es den kreativen zur verfügung stellen ;)
    oder sind nach zur neddens brief eh schon alle messen gesungen?

    dann waren auf dem gelände noch weitere durchgangshöfe. die tuchhalle selbst war ein in sich geschlossenes gebäude (habe das einmal in einer alten ausgabe von leipzig und seine bauten erspäht). gute chancen für durchgänge/passagen. man darf gespannt sein.

    ich schließe mich meinemn vorrednern an und würde erst einmal abwarten, was der bauherr dort vorhat zu bauen. bisher sind die innerstädtischen bauvorhaben immer recht ansehnlich geworden. und leipzigs bautradition ist doch überwiegend als vorwärtsgerichtet zu beschreiben.


    ich bin mir nicht ganz sicher, aber glaube, dass auf dem geländer der alten tuchhalle gar keine passage existierte. demzufolge müsste der investor dort auch keine errichten. wobei ein durchgang vis-a-vis dem hotel de pologne schon reizvoll wäre.


    keinesfalls möchte ich einen öffentlichen durchgang ala galeria kaufhof. der ist ja entgegen der damaligen vorgaben der stadtplaner nur zu den öffnungszeiten gültig und hat den einzigen vorteil, das man noch mal schnell ne kleinigkeit mitnimmt, wenn man schon mal hier drin ist ;)

    die letzten kommentare zeugen ja wieder mal von tiefsitzender trauer, dass unser städtchen seinen bunten stilmisch in der innenstadt behält.
    ich persönlich freue mich schon jetzt auch die vielen einfälle von kreativen leipzigern, die sich an diesem schaukasten vergnügen werden.