Beiträge von ungestalt

    cool. fehlt ja nur noch der ankermieter. wenn man die beschreibung auf der haberent seite liest, 2.teilüberschrift, zweiter absatz, steht was von einem einladend gestalteten vorplatz, bei dem sowohl elster, als auch pleise integriert sind.


    auf bild 3 befindet sich glaube ich ein geöffneter pleissmühlgraben bis zur tiefgarageneinfahrt parallel zum ring. das wäre ja ein umlegen des mühlgrabens, da er im moment hinter den gebäuden der hauptfeuerwache/ihk überrohrt verläuft. da meines wissens aber die feuerwehr nicht auf ihren rückwärtigen parkplatz verzichten möchte, hat die stadt natürlich interesse, den fluß ringseitig wieder zu öffnen. das bauvorhaben am goerdellering wäre ein guter grund, hier aktiv zu werden. evtl. kann man den bauherren da an den kosten beteiligen.
    könnte da nicht die tiefgarageneinfahrt irgendwie an den ihk-parkplatz gelegt werden und der mühlgraben bis zur einmündung durchgezogen werden?
    das bauwerk selbst wirkt recht zurückhaltend kosmopolit und könnte die skyline tatsächlich sehr bereichern. ich bin gespannt...

    war heute auf der schumann-straße unterwegs. kann jetzt schon sagen, der effekt der verengten straße aus richtung norden kommend, sowie die räumliche enge im süden haben einiges für sich. die ganze kreuzung wird viel geschäftiger... der verkehr leider auch lauter ^^ aber daran wird ja auch gearbeitet.
    der vorplatz hin zum südlichen stadtplatz gohlis ist ebenfalls klug platziert. wenn man von der etwas öden farbgebung absieht insgesamt ein sehr gelungenes neubauprojekt mit bezügen zur umgebung.

    zweigeteilte gefühle... wenn man bedenkt, dass der alte bau etwas weniger als die hälfte der größe hatte und nun die grünfläche verschwinden wird. gleichzeitig wird die baukante zur arno-nietzsche-straße geschlossen. hoffentlich wird dabei nicht noch so ein betonbunker wie auf der hinteren bornaischen straße geschaffen.
    und die pläne der tlg an der scheffelstraße sind obsolet. hat hier eigentlich jemand eine ahnung, was dort nun geplant ist, nachdem kein einzelhandel mehr außerhalb der karli gebaut werden darf?

    ^ wie kommst du den auf diesen eindruck? wenn der unwahrscheinliche fall einer fusion eintritt (zuviele stühle würden gerückt werden müssen), dann wird dresden wohl schwerlich seinen sonderstatus aufgeben. wieviele "hauptstädte" liegen den im zentrum des bundeslandes? ich denke es geht hier in der betrachtung schon um den gesamten bereich der drei bundesländer und nicht um einen vermeintlichen vorteil für leipzig.
    der aspekt, der leipziger wurmen darf ist folgender: erstmals in seiner geschichte ist die bürgerstadt abhängig vom tropf des verwaltungssitzes. und nichts wurmt mündige bürger mehr als fremdregiert zu werden. auch wenn wir in der gegenwart leben und nur die historie aus büchern kennen... das gefühl ist da.

    eine frage am kaffeetisch. hat jemand von den werten forumsteilnehmern eine idee oder quelle, wo ich - wikipedia ausgenommen - bildmaterial der georg-schumann-straße vor 1989 und besonders vor 1945 finde, welches auch mit entsprechender quellangabe zur beschreibung der straße im netz verwendet werden kann?
    besonders interessant sind das areal chausseehaus und die gegend um den heutigen huygensplatz.
    per pm an mich gebe ich gern weitere details bekannt.

    mal halblang dancingdwarf. sätze wie "hier nicht auf verständnis stößt..." sind ja wohl fehl am platz.
    wenn man sich mal leipzig im vergleich zu den bauentwicklungen in anderen städten der ehemaligen zone anschaut, wird hier mit viel augenmaß umentwickelt. wichtige bauten der ddr-ära versucht man mit aller kraft zu erhalten. da steht eine oper, ein gewandhaus, eine hauptpost, die alte apotheke... andere verschwundene schmuckstücke vermisse ich aus stadtästhetischer sicht keineswegs.
    die brühlscheiben sind zugegebenermaßen ein wirklich zweischneidiges schwert. aber sie sind weg, die messen gesungen. die zeit bleibt nicht stehen.
    kapitalistische beliebigkeit einer innenstadt vorzuwerfen, die wie keine zweite in zentraleuropa auf solch winziger fläche soviele baustile mischt, dabei noch museen, eine universität und einzigeartige passagen zu bieten hat, grenzt schon an frechheit. klar werden gebäude und flächen in einem auf profitmaximierung angelegten system optimiert. aber von der gesichtslosen "kapitalistischen einheitsstadt" sehe ich nicht viel. gibt es überhaupt so eine stadt?
    übrigens lebe ich seit über 30 jahren in der stadt. sie verändert sich täglich, und oft zum besseren.

    auch ich kann nur bestätigen: der sieger hat verdient gewonnen.
    zwei kleine details, die mir besonders freude machen. zum einen bleibt der kleine vorplatz erhalten, der jetzt mit einem trinkbrunnen und bäumen geschmückt ist. fraglich, ob die bäume wegen der fassadenwirkung weichen müssten. und auf bild drei sieht man auf der seite große fleischergasse ein kleines "passage" geschrieben. auf der draufsicht ist auch auf dem derzeitigen parkplatz neben dem stasigebäude ein fiktiver gebäudekomplex eingezeichnet mit einer weiteren passage? städtische vorgaben oder vorschlag des büros?

    "Den eigenen Unternehmensgrundsätzen entsprechend soll auch die Architektur des „publity Centers“ von Offenheit und Transparenz geprägt sein." aha... daher auch der zaun und das wachhäuschen...