Beiträge von DaseBLN

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    Die absolute Größe nicht, aber die Seitenverhältnisse an sich. Da gibt es mehrere Standards und die sind meistens im Querformat und nicht quadratisch :D


    Was den Altbau betrifft, da wurde schon ausgemistet, als es Platoon noch gab, seitdem ist da nix mehr passiert. Ich hatte allerdings am Anfang auch Hoffnung, dass das direkt mitsaniert wird. Klar, früher oder später wird das auch passieren, aber im Zusammenhang mit dem Neubau gab es da bisher keinerlei Aktivitäten. Kannst ja mal in den Innenhof reinschauen, dann siehste es. ;)


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    Mod: Zitat editiert. Bitte auf unsere Richtlinien achten und nur so oft und so umfangreich wie nötig zitieren.

    da wird ja auch kein kaffeehaus reinkommen, sondern eine total hippe und unglaublich innovative pseudo-mediterrrane high-end gastro-kette. so frisch und frech - man glaubt es kaum. mahlzeit!


    Gut, ein wenig mehr als Systemgastronomie wäre schon nicht schlecht gewesen, aber es hat schon seinen Grund, warum Vapiano so erfolgreich ist.


    Trotzdem mus sich auch sagen, da hätte man sich fürs Felsche was besseres einfallen lassen können.

    Nach allem, was man hier hört, geht es den Autofahrern doch nur ums "geile Gefühl", durchs Tor zu fahren. Ich sehe nicht, wo da der verkehrliche Nutzen sein sollte. Ein "wir machen mal nen Umweg durchs Tor" ist jedenfalls keiner, sondern verstopft die Stadt noch zusätzlich.


    Wer in Mitte zu tun hat, ist höchstwahrscheinlich eh nicht mit dem Auto unterwegs, außer er gehört zu der Klientel, die in der Friedrichstraße arbeitet, in der Reinhardtstraße wohnt und den Weg dazwischen noch nie zu Fuß zurück gelegt hat (ja, die gibt's wirklich).


    Grüße,
    *D

    Laut der gestrigen LVZ haben nun die Bauarbeiten für das Cafe Frosch, das ein Hamburger Unternehmer eröffnen wird und wo die Wissenschaftliche Fakultät der Uni einziehen wird begonnen.


    Der Bau liegt genau auf dem Eck am Augustusplatz Ecke Grimmaische Straße, Paulinum und Institutsgebäude. Schade das man dann nur noch in einer schmalen Gasse dann die jetzige Seite vom Augustusplatz kommend aus das Institutsgebäudes sehen wird.


    Du meinst sicherlich das Café Felsche. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Uni wird in das Insititutsgebäude Grimmaische Straße einziehen, nicht übers Café. Darunter kommen Levis, Mc Paper, Puma, Starbucks und ein Schuhgeschäft. In die Obergeschosse des Cafés kommen Service-Apartments für Geschäftsleute und Büros.


    Grüße,
    *D

    Heute der zugehörige Artikel in der LVZ:


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    Der hereinkopierte Presseartikel wurde von der Moderation entfernt, bitte künftig auf unsere Richtlinien achten! Es spricht jedoch nichts dagegen, den Inhalt (mit Hilfe der Änderungsfunktion) mit eigenen Worten wiederzugeben.
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    Ich bin mal so frech und füge temporär das LVZ-Bild hinzu - vielleicht kann ja jemand noch eins machen:


    http://i238.photobucket.com/al…disco_sucks/img595074.jpg
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    Mod: Direkteinbindung in Link geändert, bitte fremde Bildrechte beachten. Statt "mal so frech" empfiehlt sich dringend die Lektüre unserer Richtlinien für Bilder.
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    Aufs Café Felsche bin ich auch mal gespannt, viel hat man ja bisher nicht davon gesehen.

    Willkommen, Bolzer! Jetzt kann Cowboy noch nen Strich auf der Liste machen ;)


    Im LVZ-Artikel stand noch, dass eine Leipziger Objektentwicklunsgesellschaft 8 Mio. für das Objekt zahlen wollte, dass dem Finanzinvestor aber zuwenig ist. Schade, für das Objekt wäre das sicherlich besser gewesen. Einem Finanzinvestor geht es nun mal nicht um Stadtentwicklung, sondern um Gewinn. Eine Büronutzung sehe ich eher nicht, um die Ecke sind bereits größere Kapazitäten frei (Industriepalast, ehemaliges Landratsamt). Eine Hotelnutzung wird angesichts der Fülle an neuen Projekten und der Involvierung des Finanzinvestors in naheliegende Hotelprojekte auch eher unwahrscheinlich. Insofern darf man gespannt sein.


    Den Mangel an gehobenen Kapazitäten als Grund für den Weggegang der GC halte ich im Übrigen nach wie vor für vorgeschoben.


    Grüße,
    *D

    @ WolfsheimJena:


    Ich finde aus deinen Beiträgen spricht ganz einfach die Angst, eigene Pfründe zu verlieren. Insofern hast du die selben Gründe wie die meisten Politiker, "Mitteldeutschland" schlecht zu finden. Das zeigt sich ja schon in den Nebensätzen ("ländliches Thüringen fällt gnadenlos hinten runter").


    Der Lizzy-Artikel führt die meisten Punkte schon an, Fakt ist:


    1. Drei Bundesländer dieser Größe sind finanziell nur schwer tragbar. Zugegebenermaßen wurde der Fehler bereits 1990 gemacht. Da hätte man Milliarden sparen können. Es ist jedoch nur schwer zu ertragen, wieviel Geld hier in der Region zum Fenster rausgeschmissen wird, weil Provinzfürsten ihr Ego pushen wollen und die Regionen gegeneinander statt partnerschaftlich agieren. Die Angst vorm Verlieren der Pfründe ist nichts anderes als die Angst davor, kein Geld mehr verschwenden zu können.


    2. Dass Ländergrenzen eben doch eine Hürde sind, zeigt sich immer wieder, seien es der öffentliche Nahverkehr, seien es Schulwege, Straßen o.Ä.


    3. Es gibt bereits etliche Bundesländer, die im Laufe der Zeit mal mehr mal weniger künstlich aus kleineren Gebieten "zusammenfusioniert" wurden: Nordrhein-Westfalen (Westfalen, Lippe, Nördliches Rheinland), Baden-Württemberg (Baden, Württemberg), Bayern (Franken, Schwaben, Altbayern), Sachsen-Anhalt (Preussische Provinz Sachsen, Freistaat Anhalt).


    4. Schon allein aus politischen Gründen ist sehr stark anzunehmen, dass die ländlichen Gegenden gemessen am Bevölkerungsanteil finanziell überproportional bevorzugt werden würden.


    5. Wie die Lizzy richtig schreibt: für die wenigsten Leute ist das Bundesland die Identifikationsfigur Nummer 1. Das mag bei dir persönlich anders sein, allerdings kenne ich es persönlich auch nicht anders. Da fühlt man sich zunächst als Muldentaler, Lausitzer oder Eichsfelder, dann als Deutscher, später kommt dann das Bundesland.


    Wo leben wir denn, uns unsere politische Struktur von oben her aufsetzen zu lassen!?


    6. Wann in der Geschichte Deutschlands wurde denn bisher die politische Struktur nicht von oben her aufgesetzt? Ich spreche nicht von vereinzelten Volksbefragungen à la Saarland oder Altenburg, die bestätigen eher die Regel. Wenn man seit Anfang der 90er die Kreise, mit denen sich die Bevölkerungsmehrheit offensichtlich stärker identifiziert, mehrfach ändern konnte, warum kann das nicht mit Bundesländern geschehen? Die Region zum identifizieren gbt es dann ja immer noch, genauso wie es heute Anhalt, Franken oder Baden noch gibt.


    Ich für meinen Teil wage zu behaupten, dass Berlin-Brandenburg, Niedersachsen-Bremen-Hamburg und Mitteldeutschland früher oder später kommen werden. Vielleicht nicht in 10 Jahren, dann halt später. Bis dahin wird dann halt weiterhin Geld rausgeschmissen und Tatsachen geschaffen.


    Im übrigen waren große Teile Thüringens und Sachsen-Anhalts bereits in der erwähnten preussischen Provinz Sachsen vereint.


    Grüße,
    *D

    8 Mio werden dann wohl nicht das EasyJet hotel werden! Die EasyJet Hotels sind und sollen schweine billig sein.... wird wohl dann doch am Rosentahler Platz gebaut.


    Jungs - Überblick behalten! :D Backstein hat das doch ganz gut erklärt. Die 8 Mio. beziehen sich auf das Rosenthaler Quartier, das u.A. nördlich des Glashauses, also an der Rosenthaler Ecke Augusstraße gebaut wird. Das Easyjet Hotel soll im gleichen Bock an die Ecke Rosenthaler/Linienstraße und am Rosenthaler Platz soll ein weiteres Bauprojekt entstehen, zu dem bisher keiner Infos hat.


    Grüße,
    *D

    Ulkigerweise steht in dem Artikel aber was von Rosenthaler Ecke Linienstraße - wo ja tatsächlich auch noch ne Ecke frei ist. So gesehen dürfte die Ecke am Rosenthaler Platz das 3. Bauprojekt in unmittelbarer Umgebung sein.


    Grüße,
    *D

    Danke, dj tinitus, dass du das mit den Demos nochmal detaillierter beschrieben hast. Auch wenn die am Leuschnerplatz stattgefundenen Demos nicht direkt mit den Montagsdemonstrationen zu tun hatten, sind sie doch m.E. Teil der friedlichen Revolution - und darum geht es, sonst würde der Umbenennungsvorschlag Platz der Montagsdemonstrationen lauten, was in der Tat ein wenig irreführend wäre. Im Übrigen geht es doch nicht darum, einen genauen Platz zu beschreiben, sondern die Ereignisse als solche zu würdigen. Eine Metapher, wenn ihr so wollt. Auch der Richard-Wagner-Platz wäre nicht DER Platz der Montagsdemos, sondern nur ein Ort, der Teil davon war. Bei einem Platz der Völkerschlacht muss doch auch nicht die Völkerschlacht am gleichen Ort stattgefunden haben und Willy Brandt liegt auch nicht am gleichnamigen Platz begraben.


    Womit wir auch schon bei der besten Variante wären - nix gegen Willy, aber die Möglichkeit, vorm Hauptbahnhof einen Platz der friedlichen Revolution zu haben hat man 1997 (?) vergeben.


    Grüße,
    *D

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    Erstmal herzlich Willkommen :) Darf dich Cowboy dann auch zur Leipzig-Fraktion zählen? ;)


    Naja, der vollständige Name Wilhelm-Leuschner-Platz ist ja nun auch nicht weniger sperrig. Grundsätzlich finde ich auch, dass ein solches Ereignis einen Platz im Leipziger Stadtplan verdient - und zwar keinen so popeligen, wie der 17. Juni 1953. Der Leuschnerplatz ist m.E. aus mehreren Gründen fast so etwas wie das Nonplusultra hierfür.


    1. Der Platz hat direkt mit dem Ereignis zu tun (liegt am Ring, ferner fanden hier Anfang 1989 auch schon kleinere Demos statt).


    2. Betrifft die Umbenennung niemanden, da keine Anwohner.


    3. Der alte Name wird nicht getilgt, sondern bleibt weiterhin bestehen (für den südlichen Teil).


    4. Die S- und Strassenbahn Stationen rücken den Namen noch mehr ins Bewusstsein.


    Insofern ist der Platz sowohl repräsentativ und verursacht gleichzeitig die geringsten Kosten. Eine bessere Alternative wird man nicht finden.


    Grüße,
    Daniel

    Gute Neuigkeiten zum Stadthafen:


    LVZ: Anlegestellen für Leipziger Stadthafen können gebaut werden


    Kurz zusammengefasst: als ersten Abschnitt des Leipziger Stadthafens werden im Verlauf des Elstermühlgrabens an der Einfahrt zum Hafen jeweils ober- und unterhalb des Schreberwehrs Anlegestellen für Leipzig-Boote und Paddler + Kanuten gebaut. Diese können, sobald ein privater Investor für den Hafen gefunden wurde, zum Hafen erweitert werden.


    Meines Erachtens eine sehr löbliche Maßnahme. Ich behaupte, spätestens obald der Elstermühlgraben bis zur Friedrich-Ebert-Straße fertig ist, werden sich die Investoren um dieses Gebiet reißen.


    Weiterhin ist in der LVZ ein Artikel vom 20. April verlinkt, der von einem Bau des Stadthafens 2009-2010 ausgeht, was ja eigentlich ein wenig wiedersprüchlich ist, da ja der Investor fehlt:


    LVZ: Leipziger Stadthafen kann gebaut werden

    Das sah vor einem jahr shconmal so aus, da wurde aber nur innen ein wneig entkernt. Bisher tut sich da nix, ganz umsnst wird man das Gerüst auf Straßenseite aber nicht hingebaut haben. Vielleicht passiert da was, sobald das Casa Camper fertig ist.

    Scheint sich schön am Nachbarhaus zu orientieren. Aber was ist denn das für eine Ruine im Hintergrund auf dem letzten Bild ? Wird die mit abgerissen ? Sowas macht auch die schönste Wohnung unattraktiv.


    Dann antworte ich auch mal hier :D Bei der Platte handelt es sich um das Gästehaus der DDR-Regierung, das sollte schon Mitte der 90er abgerissen werden, steht da aber immer noch. Nicht, dass man früher oder später noch auf die Idee kommt, die zu sanieren. Hier ein interessanter Artikel dazu aus dem Archiv der Berliner Zeitung:


    Mielkes Kaffeekanne zum Gebot


    interessantes Detail:


    Ist der Hotel-Klotz aus den 60er Jahren dann leergeräumt, wird er abgerissen. Er soll einem Neubau im Stil eines Altbaus aus der Gründerzeit Platz machen.


    Das wird zwar inzwischen gegessen sein, aber hat jemand mal von dem Projekt gehört?

    In einer Studie zur Kaufkraft habe ich gelesen, dass Leipzig aufgrund des zum Shoppen attraktiveren Stadtinneren die Kaufkraftnachteile gegenüber Dresden teilweise ausgleichen kann.


    Ich weiß, es wird immer mehr Offtopic, aber in Leipzig hat man ja schon seit Jahren das Gefühl, dass die Sächsische Landesregierung eher eine Art Dresdener Senat ist. Es gäbe tausende Beispiele, die darauf hinweisen (beispielsweise die bereits angesprochene Förderquote, die Schwächung des Regierungsbezirks Leipzig im Rahmen der Kreisreform), aber dieser aktuelle Artikel der Lizzy zeigt mal wieder, wie in Dresden regiert wird:


    Der kleine Dresdner Größenwahn: Warum Albrecht Buttolo von Berlin-Leipzig-München gar nichts hält


    Gleichzeitig bitte ich vielmals zu entschuldigen, hier soweit Off-Topic zu gehen, aber Ich finde unter dem Gesichtspunkt, dass seit Jahren in Dresden für Dresden regiert wird, ist die Entwicklung in Leipzig noch umso bemerkenswerter.