Beiträge von 19 century boy

    Ich persönlich fände an dieser Stelle eine Reko auch großartig, nur ist ein solches Vorhaben ohne Matthäikirchenliebhaber der ein paar Dutzend Milliönchen über hat wohl leider auch ein wenig utopisch. Die Stadt hat das Geld definitiv nicht und eine Spendenaktion würde auch nicht viel bringen, da die Kirche vermutlich nicht einmal den meisten Leipzigern bekannt sein dürfte. Mit den Wohnhaussanierungen ist das Ganze leider auch nicht vergleichbar, denn das nächste Problem wäre die Nutzung. Es ist schade, aber die Prioritäten liegen für das Areal sicherlich woanders, es sei denn jemand hat nen guten Draht zu nen sehr reichen Onkel.

    Danke Schnack


    Ich weiß es natürlich auch nicht wirklich, aber wenn man sich die Geschosshöhen anschaut liegt die Vermutung nahe. Die unteren drei Etagen im jetzigen Bau sind relativ flach, zudem seltsam proportioniert, die beiden Geschosse darüber sind bedeutend höher, entsprechen den gängigen Gründerzeitidealen, wie beim Original oder auch Vorgängerbau. Dessen Erdgeschoss war vermutlich so hoch, dass es die halbe Hausfront belegte. Beim Wiederaufbau hat man scheinbar gleich drei Etagen hineingepackt. Auch der Erker, wenngleich mehr als vereinfacht sitzt an der richtigen Stelle. Leider gibt es keine weiteren Vergleichsmöglichkeiten. Also es könnte, könnte natürlich aber auch nicht.

    Kann mir das aber auch ganz gut vorstellen. Gegenüber, auch direkt an der Kö hat gerade ein unglaublich gut frequentiertes Eiscafe mit Freisitz eröffnet. Wohlgemerkt gerade jetzt wo dieser Teil der Kö auf Grund der gesperrten Brücke viel stärker beansprucht wird als es in Zukunft der Fall sein wird. Das Problem wird nicht der Standort, sondern vielmehr die festen Strukturen der Investoren sein. Schwer anzunehmen, dass es im Unternehmen Konsum einen Angestellten gibt, der sich im Stande sieht Planungen zu erstellen, die übers Supermarktbusiness hinausgehen. Das mit den Garagen im 2. OG ist sicherlich der Initiative der Stadt zu verdanken, die die hiesige Parksituation ans Unternehmen herangetragen haben wird und für die Verwaltung dieser benötigt man ja auch keine sonderlich großen Kapazitäten.

    Oh sorry, danke Leipziger




    Dürfte auch die Tauchnitzstr. 6 sein. Daneben hinter der Nr.4 ist auch noch ein kleines Grundstück, steht allerdings nichts drauf, ist recht komisch, dass es nicht in den Parkgürtel mit einbezogen wurde. Weiß vielleicht jemand was dazu.


    Foto von mir

    Ich war letztens etwas überrascht als ich mit die Citytunnelbaustelle am Bayrischen Bahnhof angeschaut hab:



    sportlich, sportlich die Untergrundjungs



    Hier mal zur Veranschaulichung der Größe der Fläche, die im südlich des Bayrischen Bahnhofes zur Nutzung umgestaltet werden soll, fotografiert vom Eingang zum Tunnel einmal in Richtung Norden:


    Und Richtung Süden:


    Fotos von mir

    Sehr schöner Vergleich Herr Cowboy


    zum Thema Biber, ich hab gestern auch gerätselt ob dies ein Biber ist oder nur etwas Biberverwandtes, jedenfalls gibts wirklich viele von


    Noch ein paar Sachen für die es gestern nacht leider zu spät wurde:


    Ich fang mal an mit einem unsanierten Bau am Dittrichring, mit der Hoffnung, dass vielleicht jemand eine nette fotographische Gegenüberstellung herbeiführen könnte, denn das was man vom Gebäude sieht hat mit dem Vorkriegszustand leider nur noch recht wenig zu tun. Aber wer weiß vielleicht findet sich ja bald ein potenter, idealistischer Investor:




    Sehr schön und ebenso wichtig wäre die Sanierung des Buchgewerbehauses am Gutenbergplatz, schade das von dieser Gegend nur so wenig erhalten geblieben ist:



    Weiß nicht genau ob man an dieser Stelle noch vom Umgang mit alter Bausubstanz sprechen kann aber am Brühl wird ja grade gegraben, auf dem BIld zu sehen ist der Tresorraum des 1968 gesprengten Messehauses zum Hallischen Tor:




    So das wären die alten Sachen, saniert wird grad noch auf der Käthe Kollwitz Str an der Badecker Villa (ich hoffe ich täusch mich nicht):



    Und gegenüber an der Superbaustelle - kleiner Blick ins alte Innere:




    Ganz in der Nähe in der Moschelesstraße, wurde schon mal von Leipziger gezeigt, sieht mittlerweile ungefähr so aus:




    Und weils so schön ist gleich schräg gegenüber die Julburg von Oscar Mothes errichtet, auch schon ein kleines Weilchen wieder hergerichtet:



    Zu guter letzt - zwischen ehemaliger Weststraße und Tauchnitz Straße eine Hinterhofperle, könnte durchaus noch zur Vorgänger also zur Vorvillenbebauung gehören, ich hab mal irgendwo gelesen dass eins von diesen kleine versteckten Gebäuden in dieser Gegend schon dort stand als noch die alte Pleiße dort entlanggeflossen ist (bis in die 1870) und das Theodor Körner eventuell 1813 schon darin versteckt gehalten worden sein könnte. Weiß aber nicht genau, ob es sich um dieses Gebäude handelt, schön ist es aber trotzdem.



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    Ein paar Bilder zum frisch fertiggestellten Palmengartenwehr:



    Blick zum Wehr:



    Das Wehr itself:



    Noch mehr Wehr:

    leider etwas groß geraten



    Blick vom Wehr, das Elsterbecken entlang in Richtung Stadion:



    Arbeiten zum Elstermühlgraben von der Friedrich Ebert Straße aus:


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    Ich hab letztens über eine Stunde mit einer sehr kompetenten Dame gesprochen, die direkt am Stadtbild plant und arbeitet. Das mit der Katharinenstraße ist nicht zu hundert Prozent sicher, und wird erst recht nicht heute oder übermorgen angegangen werden, aber die Meinung der sogenannten Verantwortlichen geht zumindest in Richtung Umgestaltung. Hat auch ne Menge Gründe, beispielsweise stellt man ja gerade die alten Baufluchten von Reich- und Katharinenstraße am Museumsareal wieder her, macht ohne einen dazugehörigen weiteren Verlauf relativ wenig Sinn. Das der Markt wieder zu guten Stube, also geschlossen werden soll spielt auch eine Rolle, auch wenn er gegenüber - am Thomasgässchen freilich weiterhin offen bleiben wird. Im Vergleich zur Vorkriegsbebauung wird deutlich, dass im Grunde auf allen Seiten des Gebäudes bis zu zwanzig Meter Raum verschenkt wurden (das Salzgässchen beispielsweise war bis 1943 keine drei Meter breit.) Ich bin ja der Überzeugung, dass die DDRStadtplaner mittels breiter Straßen und der somit überbauten Fläche davon ablenken wollten, dass der Wiederaufbau (von Gebäuden) nur recht schleppend voranging. Dieser verschenkte Raum besitzt heute aber natürlich wieder einen Wert, mal abgesehen vom historischen auch einen nicht zu unterschätzenden finanziellen, der zum Teil der Stadt (Verkehrsflächen) und zum Teil der LWB gehört. Gegen die genannten Argumenten wirkt dann die einigermaßen gute und zu hundert Prozent zeittypische Optik des Gebäudes nicht wirklich wie ein passabler Ausgleich. Es wird aber sicherlich noch gute zehn Jahre dauern bis sich tatsächlich etwas bewegen wird, so klang es zumindest. - Find ich auch vollkommen richtig - Zum einen wird der Wert des Areals sicher noch immens steigen gerade wenn diese Fläche die Einzige ist, die noch zur Bebauung zur Verfügung steht und zentraler geht es ja nicht. Wenn dies einmal so sein sollte, könnte es auch gelingen einen Investor zu finden, dem man in punkto Sensibilität ein wenig mehr abverlangen kann. - Wie es die Verkäufer momentan mit Ästhetik und Kultur halten sieht man ja gerade ausgesprochen deutlich an den Planungen zu den neuen Brühlwürfeln. In zehn Jahren wird eine Neubebauung aber für die Stadt keine eigenen Abhängigkeiten mehr schaffen, sondern eine Art Luxusoption darstellen. Aber wie gesagt: das alles ist nur eine Tendenz, die allerdings recht eindeutig formuliert worden ist.


    Mal davon abgesehen hat man aber noch ne ganze Menge DDR Gebäude die nach 1960 gebaut worden sind in der Innenstadt stehen:


    -Uniriese,
    -Gewandhaus,
    -Brühlpelz,
    -Reichsstraße,
    -2x Grimmaische (wenngleich dort auch demnächst abgerissen werden könnte),
    -2x Universitätstraße (Seminargebäude wenn auch als Umbau und Wohnheim zur Schillerstraße,
    -Blechbüchse,
    -Goethestraße Studentenwerk,
    -Goethestraße Chemieanlagenbau (die Umbauplanungen dafür laufen allerdings bereits, man wird die Lücke an der Ritterstraße schließen, überlegt sogar, ob man die alte Straßenflucht am Brühl wieder herstellt,
    -Klostergasse ehemals Hotel de Sax (wird auch grad saniert und man orientier sich sehr am 68 Orginal, mal abgesehen von den Dachaufbaute
    -Nikolaikirchhof (ehemaliger Standort der alten Buchhändlerbörse (schönes Ding - hätte ich auch nichts gegen eine Reko, wäre vermutlich nur recht schwierig zu nutzen
    -Nikolaistraße gegenüber von Ölßners Hof sieht aus wie 80er (ehemals Goldschmiedgässchen - wäre auch toll wenn man das wieder herstellen würde
    -Burgstraße Wohnhäuser rund um Goldene Fahne.
    -Barfußgässchen Ecke Große Fleischergasse
    -na, ja und Ordnungsamtexstasialpenmaxmix meiner Meinung nach das schrecklichste Ungetüm der ganzen Stadt, mal abgesehen vom Ordnungsamt in der Prager Straße, hoffentlich fallen beide.


    Und aus den 50ern gibts ja auch noch einiges. Soll heißen die DDR ist architektonisch noch immer vorhanden, keine Sorge.

    Schönen guten Tag, jetzt aber fix


    Plagwitz und Lindenau bestechen ja durch ein wildes auf und ab wundervoll sanierter und ungeheuer unsanierter Gründerzeitpaläste, zunächst einiges was noch nicht saniert ist. Durchaus möglich das schon bekannte Sachen dabei sind, deswegen und because of the Uhrzeit mach ichs mal bündig:



    Zunächst Plagwitz:



    alte Goseschenke an der alten Straße, von Karl Heine sein Vater Mitte 9. Jahrhndert


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    Merseburger Straße



    Am Plagwitzer Bahnhof, riesige Brache aus der sich in entfernter Zukunft sicherlich sehr viel machen lassen wird:


    mehr dazu:









    Und noch eine wunderschöne brache Fabrik an der Zschocherschen:




    Lindenau:


    Karl Heine Straße:



    Taschenfabrik von Mädler:



    Im Palmengarten, das war früher das Kassenhäuschen, als man für den Parkbesuch noch EIntritt zahlen musste:



    Das Jahrtausendfeld:


    Ich würde ein Feld das jedes Jahr neu bestellt würde, nicht nur zu jedem Jahrtausendwechsel an dieser Stelle sehr schön finden, ist natürlich recht idealistisch gedacht



    Schnell noch ein paar aktuelle Sanierungen:


    Plagwitz:


    Grundschule an der Erich Zeigner Str:



    Weißenfelser Ecke Gleisstraße:



    Zum Schluss noch ein bisschen was Hübsches von gestern (vorgestern) nachmittag/ abend von selbiger Gegend:






    Hübsch?




    Auch hier bitte die Quelle der Bilder nachtragen!



    Fotos von mir

    Hab dazu heut auch noch ein Bild gemacht, etwas entrüsteter (das Gebäude mein ich)




    Hab auch noch ein paar Bilder zum Thema Lindenau, Plagwitz und wo ich dabei bin Schleußig zu ergänzen:


    Ich fang einfach mal in Schleußig an, da könnte man ja zur Zeit allein für die Kö einen eigenen Sanierungsstrang aufmachen. Als erstes nochmal Könneritzstraße Ecke Franck Str, hat ich schon mal gezeigt, mittlerweile ist das Ganze bezugsfertig:



    Ich hab mich auch noch mal ins Treppenhaus geschlichen. Begleitet wurde ich allerdings nur von der schlechtesten Digitalkamera der Welt, deswegen sind die Bilder lange nicht so hübsch, wie das Treppenhaus:



    hab auch grad gemerkt, dass alle anderen Bilder nicht wirklich vorzeigbar sind.



    So kurz ein Stück nach hinten gerutscht - Zwischen Rochlitz und Schnorstr an der Kö ist dieses Haus bald fertig, ich nehme mal an, das dieses genau wie alle anderen Häuser an der Kö aus den 1890ern bzw frühen 1900ern stammt.



    Zwei Häuser daneben in Richtung Innenstadt:




    Nochmal zwei weiter gerückt, ein bald wieder schnuggeliges Eckgebäude (Ecke Rochlitz):





    Weiter vor gleich nach dem neuen Konsum an der Industriestraße wartet dieses Eckhaus schon:


    Als nächstes auf der gegenüberliegenden Seite eingerüstet:



    Das müsste die ehemalige Kunstfabrik sein, wenn ich mich nicht täusche.



    Ziemlich weit vorn, in Höhe Holbeinstraße diese drei Objekte:




    und fast fertig und wonderful:


    Schon länger saniert aber durchaus auch noch mal zeigenswert, da ein sehr eigener Umgang mit alter Bausubstanz, das Wohnhaus gegenüber:



    Bevor ich zur Heinschen Villa komme noch ein paar kleine Nebenschauplätze entlang der Kö, in der Rochlitzstr bzw Stieglitzstr:



    noch ganz frisch




    noch frischer




    bei diesen mit Vögeln und Affen bestückten Idyll bin ich mir ehrlich gesagt gar nicht so sicher, ob es das nicht schon ne Weile so gibt



    In der Industriestraße ist an diesem Haus, direkt am Kanal nochmal nachsaniert worden:




    zur Heinschen Villa, bzw zu dessen Kutscherhaus, da wird nämlich grad noch angebaut:






    So hiermit verlassen wir Schleußig, auf Wiedersehen in Plagwitz


    Cowboy: Sehr schöne Vorstellung, aber trag' bitte die Quelle der Bilder nach, siehe Richtlinien



    Alle Fotos von mir

    Zwischen Friedrich Ebert - und Alexanderstraße (rechts von der Käthe Kollwitz auf die man im Bild auch schaut) hab ich letztens eine recht große Baugrube gesehen, die Bauarbeiter sagten es entstehen Wohnhäuser (in Wohnhausgröße, also keine Stadthäuser). Vor ein paar Wochen wurde hier im Forum von der Beräumung des Areals berichtet. Bauschild war leider keins zu sehen.



    Gleich in der Nähe, in der Elsterstraße sind die dortigen Stadthäuser schon recht halbfertig:



    Dann hab ich noch ein Plakat in Plagwitz an der Weißenfelser Str gefunden, gut möglich, dass dies hier schon gepostet wurde, wenn ja einfach weitermachen:



    Positiv sind mir hierbei die nichtflachen Dächer aufgefallen.


    Fotos von mir

    Zum Ordnungsamt noch ein paar Impressionen:


    http://www.directupload.net[/IMG]


    Alarm!:



    Die deutsch russisch ukrainische Gesellschaft hat(te) sich hier eingemietet, hoffe mal das deren Kürzel nicht Programm ist:



    Im übrigen sieht es im Gebäude nicht nur noch nach DDR aus, es riecht sogar noch so. Wohl aber nicht mehr sehr lange. Das Problem mit dem Ordnungsamtexstasialpenmaxdingens ist nicht nur ästhetischer Natur, es ist auch recht schwierig die Feuerwehrzufahrten ordnungsgemäß zu gestalten und nach Plänen das Stadtbauamtes wird es wohl innerhalb der nächsten 5 Jahre abgerissen, es gibt wohl auch schon mehrere Interessenten. Die Stadt hat allerdings noch kein wirklich handfestes Konzept für das Gebiet und überlegt noch was draus wird. Die Treppe nebst Richard Wagner Denkmal von Max Klinger soll, wie DJ Tinitus schon erwähnt hat aber hin, als Beitrag der Stadt zum Wagnergedenken. Find ich schon mal sehr schön, gibt ja sonst keine Treppen in der Innenstadt und auf alten Bildern, vielleicht hat ja jemand eins parat, sieht das Ganze sehr, sehr schmuck aus.


    DDR Architektur gibt es in der Innenstadt meiner Ansicht nach auch noch genug, das Stadtbauamt sieht das leider nicht ganz so, deswegen ist auch noch nicht wirklich raus, ob die DDR Würfel an der Grimmaischen tatsächlich fallen. Die Pläne der TLG zur Wiederbebauung sollen aber auch nicht besser aussehen. Fallen wird hingegen, allerdings erst auf lange Sicht das Karree an der Katharinenstraße. Ist auch nur allzu verständlich, nicht unbedingt aus optischer Sicht, sondern vor allem aus wirtschaftlicher. Schon erstaunlich wieviel Platz um die meisten DDR Ensemble gelassen verschenkt wurde, aber auf die Weise ging der Wiederaufbau wohl ein wenig schneller.


    Zur Hainstraße, die Grundstücke befinden sich mittlerweile alle in einer Hand und diese will sie jetzt an den Mann bringen, wohl schon seit einiger Zeit und es gibt wohl auch nicht wenige Interessenten, nur noch kein Übereinkommen. Klingt aber fast so, als würde das in nächster Zeit was werden, wäre auch gut für das Hotel de Pologne. Schön wäre ja, obwohl ich eigentlich nicht so sehr der Rekobefürwörter bin, wenn man an der Seite zum Brühl die alte Tuchhalle rekonstruieren würde.



    Fotos von mir

    Mittelpunkt der Welt sicherlich nicht, aber eine sehr traditionsreiche Straße in einem noch recht gut erhaltenem Zentrum. Und andere Investoren leisten ja auch gute Arbeit, nicht nur für sich, sondern auch am Stadtbild und genau aus diesem Grund will die Mfi doch in die Innenstadt. Man profitiert vom Flair und Charme dessen was da ist, was andere erarbeitet haben, ohne aber selbst etwas hinzufügen zu wollen. Deswegen ist das Ganze mit der Prager Straße in DD auch nicht zu vergleichen. Dort siehts doch jetzt eh schon so aus, wies später mal aussehen wird. 200 Mio find ich auch nicht soo prall, klar das das viel Geld ist, aber für die Größe des Areals und den Standort nun nicht wirklich außergewöhnlich. Viel entscheidender sollte am Ende ja auch sein, dass man tatsächlich sieht, dass da 200 Mio drinstecken. Kann ich bis jetzt noch nicht erkennen. Mir persönlich geht es hierbei auch nicht um historisierende Bebauung, sondern um etwas was eine Formsprache entwickelt die zu Leipigs Innenstadt passt und nicht zum Paunsdorf Center. Freilich übertrieben, klar. Aber genauso weit weg liegt der Entwurf eben auch von gut gestalteten modernen Projekten und sicher noch weiter weg von den Highlights der Vorkriegsbebauung.