Beiträge von ReinhardR

    Wie Sinnhaftigkeit von Wiederaufbau ehemals grosser Kaufhäuser... Sinnlichkeit der Architektur... Erlebnis ...

    Ja, soetwas Verspieltes / Verschnörkeltes hätte ich in Berlin auch gerne wieder.
    "Wieder" ???
    Ja, das hat es durchaus in Berlin schon gegeben, auch in der "Tacheles-Passage".
    Aber was würden unsere KreuzHainer Kapitalismus-Kritiker wohl dazu sagen, wenn die schon beim straffen Karstadt am Hermannsplatz derart ausflippen? 8o

    ... möglichst unauffällig in einer Masse gleicher Farben und Materialien unterzugehen, ist nicht die Aufgabe eines ÖPNV-Zugangs.

    Nein, "nicht die Aufgabe" sondern eine Frage der Gesamt-Komposition des Außenareals.
    Allerdings habe nicht nur ich den Eindruck, dass man mit einer äußerst profanen Umfeldgestaltung den "Stolz" der Schloßfassade "entschärfen" will.

    – andererseits fällt Ihnen zur Immobilienmisere nichts anderes ein als "Ausländer raus!"

    Ach Gottchen: die Nazikeule.
    Bundesweit haben wir fast 300.000 per Gerichtsbeschluss ausgewiesene Asylanten. Das ist die Rechtslage. Rechtstsstaat Bundesrepublik.
    Abgeschoben wurden sie aber nicht. Bananenrepublik Deutschland.

    Nicht nur, dass diese Leute Unterhalt von deutschen Steuerzahlern beziehen - sie nehmen auch Wohnraum in Anspruch.
    Es wäre also völlig rechtmäßig, diese Leute endlich abzuschieben - und damit bezahlbaren Wohnraum frei zu setzen.
    Was daran "Naiz" ist sollte man mal klären!

    Was völlig verdrängt wird, ist die Tatsache, dass die Migration nach Berlin den Wohnungsmarkt von unten her aufrollt.
    "Wir haben Platz"? theoretisch, ja.
    Über alles wird geredet: die hemmenden Bauvorschriften, die zögerlichen Investoren, die Traufhöhe usw. -aber dass es allein in Berlin 16.000 ausreisepflichtige abgelehnte Asylbewerber gibt? - nix ist.

    "Afd wählende Stuck&Spitzdachfanatiker"
    Abgesehen davon, dass man AfD mit großem D schreibt.

    Was soll das sein? Eine Herabwürdigung? Ein Argument?

    Haus der Statistik:
    "Weder reicht es an die staatsdienliche Bedeutung von HdL, HdRf oder HdR im Regime heran, noch kann man aus dem städtebaulichen Kontext lesen,
    dass es ausgerechnet hier eine Ansiedlung von Kleinkünstlern und Kulturschaffenden braucht."
    Ja, wiklich.
    Während das "Haus des Lehrers" zusammen mit der Kongresshalle einen Hauch von Brasilia widerspiegelt, ist das HdS einfach nur ranzige Meterware. :rolleyes:

    1939 im Planungsentwurf von Albert Speer ist dem Reichsluftfahrtministerium gegenüber das damals geplante Postministerium eingezeichnet.
    Man kann erkennen, dass der Ehrenhof des neuen Gebäudes genau gegenüber dem RLM-Ehrenhof liegen sollte.
    "Albert Speer - Architektur / Propyläen / 1978"

    Auf mich wirkt das ziemlich arrogant, narzisstisch und letztlich auf eine "komische" Weise stieselig, aber ganz bestimmt nicht irgendwie linksliberal, tolerant und weltoffen, ganz ganz bestimmt nicht!

    Was dieser Dirk Peitz / DIE ZEIT völlig außer Acht läßt, sind die Zehntausenden von großen und kleinen Spendern, die das Geld für den Barock-Schmuck aus eigener Tasche gezahlt haben.
    Wenn er über "wie bekomme ich mein (Steuer-)Geld zurück" schwadroniert, dann kann er sich also nur auf den modernen Teil beziehen.
    Und da gebe ich ihm sogar ein bißchen recht... 8o

    ...oder Friedrich Schiller im "Wilhelm Tell":
    "Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden / und unerträglich wird die Last, /
    greift er hinauf getrosten Mutes in den Himmel / und holt herunter seine ew`gen Rechte, /
    die droben hangen unveräußerlich und unzerbrechlich WIE DIE STERNE selbst." :thumbup::saint:

    Der Standort für diesen Schinkel´schen Sternenhimmel könnte nicht besser gewählt sein!

    Netter versöhnlicher Beitrag über die Schloss-Fassaden, lieber Camondo.
    Aber "(...zeitgenössische Flanke des Schlüterhofs...) Bewahrt sie einen doch davor vorzeitig zu ermüden ob der sich immer wiederholenden Bauelemente
    die diese Renaissance\ Barock-Architekturen immer mit sich bringen."
    Im Ernst?
    Die sich immer wieder neu in den Details variierenden Barock-Elemente dürften erheblich spannender sein als jede der Fassade,
    die Stella modern ausgestaltet hat. ;)

    Ich möchte noch einmal den Vorschlag von "Architekturfan" aufgreifen.
    Am Ende der Blickachse von der Leipziger über den Potsdamer Platz bis zu Kulturforum sollte ein Landmark stehen.
    28 Stockwerke wären gut.
    Der Rest der markierten Flächen sollte 11 - 21 Stockwerke haben.

    Meine erste Option wäre, gar nichts abzureißen. Stattdessen an der Potsdamer Straße so gut wie möglich zu verdichten. Bei mir würde das dann so aussehen: (Die roten Flächen wären Nachverdichtung)


    Karte: Google Earth

    Rote Flächen: Eigene Kreation

    berlin4y0k09.jpg

    Vielleicht kannst du dann bald dort mit Kumpel Udo Blumen niederlegen.

    Wer, zum Teufel, ist Udo?
    Ich meinte nicht die Opfer des roten Terrors sondern einen Helden, der die Kommunisten bekämpft hat und daraufhin ihr Opfer wurde.
    Da müßte es doch ein entsprechendes Denkmal gegeben haben oder heute geben - nicht wahr?
    Aber stimmt, das waren so viele, das kann man nur pauschal abhandeln.

    Wo steht - zum Ausgleich für das Denkmal für die Kommunisten und Demokratieverächter - das Gegenstück?
    Ah, ich weiß schon: das ist der St. Georg im Nikolaiviertel, der den grünlichen Drachen tötet.

    Was haben denn die Vermieter mit dem CO² am Hut?
    Wenn die Mieter weniger Kohlendioxyd produzieren wollen, dann sollen sie eben weniger heizen.
    Diesen Unsinn der CO²-Abgabe haben sich die Öko-Sozialisten ausgedacht.
    Sie lassen die Menschen leiden. Deswegen wird ein bißchen Energie weniger verbraucht.