Beiträge von Torben

    Abzweig Nordmainische S-Bahn

    In der Stadtgrundkarte sind alle Tunnel sehr genau eingezeichnet, wenn man die richtigen Linien erstmal gefunden hat. Ich vermute, dass der Platz für einen niveaufreien Abzweig nicht reicht, da sich die Stelle unmittelbar nach dem Abzweig von der U-Bahnstrecke – sogar fast noch darunter – befindet.


    Ich habe mal die den Tunnel betreffenden Linien aus der Karte abgemalt. Die Situation dürfte zurzeit so aussehen (rot = U-Bahn, grün = S-Bahn):



    In der vergrößerten Ansicht mit Satellitenbild im Hintergrund.


    joe910: Die bauliche Trennung des Tunnels in zwei separate Röhren ist übrigens so gelegen, dass es ohne Buddelei niveaugleich gehen könnte. D.h. da ist wohl nur eine dünne Trennwand zwischen den Gleisen. Wenn dort noch kein Loch zu sehen ist, wird wahrscheinlich ohne viel Aufwand eins geschaffen werden können.

    Außerdem scheint das Erdgeschoß im ersten Entwurf zurückgesetzt zu sein...


    Die Schaufenster der Läden sind nicht zurückgesetzt, sondern gehen im ersten wie im zweiten Entwurf bis zur Fassade. Sieht man im ersten Rendering z.B. an den Fensterrahmen etwas links über dem blauen Radweg-Schild ganz gut. Im zweiten Rendering sind diese Fenster jedoch sehr viel stärker spiegelnd dargestellt als im ersten. Dort wirken sie sehr transparent, was scheinbar den Eindruck erweckt, dass das Erdgeschoss im ersten Entwurf zurückgesetzt ist.

    @ Fizgig


    Ich hab zwar keine Ahnung, aber ich vermute mal ganz einfach, dass es schneller geht die Stockwerke parallel zu bauen als wenn man wartet bis ein Stockwerk komplett fertig ist und dann erst das nächste anfängt. Die oben dürfen nur nicht schneller arbeiten als die unten. :)

    Das Ordnungsamt hat zu seinen Neubauten nun eine eigene Website, auf der u.a. auch einige hochauflösende Renderings zu sehen sind:


    http://www.ordnungsamt-baut.de/



    Renderings Ordnungsamt Kleyerstraße:



    Vergrößerte Version 4,2 MB



    Vergrößerte Version 2,1 MB



    Vergrößerte Version 0,4 MB



    Servicezentrum "Rund ums Auto" am Römerhof:



    Vergrößerte Version 0,7 MB



    Vergrößerte Version 1,3 MB


    Bilder: © Stadt Frankfurt, Ordnungsamt ("Verwendung honorarfrei")

    Der Physikalische Verein plant in seinem Gebäude zwischen AfE-Turm und Senckenbergmuseum bereits ein solches Science Center. Nachdem das Physikalische Institut der Universität, das dort lange Zeit Gast war, nun komplett auf den Riedberg umgezogen ist, stehen die Räumlichkeiten nun wieder dem Verein zur Verfügung. Es soll verschiedene Themenbereiche geben, u.a. Astronomie, Kernphysik und der DWD könnte etwas zum Thema Wetter präsentieren. Ich glaube insgesamt waren acht Themenbereiche angedacht. In Diskussion war bereits auch als Highlight auf dem mittleren Gebäudetrakt eine Kuppel für ein Planetarium zu errichten, was sicherlich ein Publikumsmagnet werden würde (das nächste größere Planetarium ist zur Zeit in Mannheim). Die Ausstellung soll Otto Hahn gewidmet werden und mit dem benachbarten Naturkundemuseum verknüpft werden. Das Jügelhaus könnte nach dem Auszug der Uni auch als Museum genutzt werden.


    Ich denke, dass eine zweite solche Einrichtung im Europaviertel dem keine 10 Minuten entfernten Standort rund um das Senckenbergmuseum nur unnötig Konkurrenz machen würde. Dieser Komplex denkmalgeschützter Gebäude ist meiner Ansicht nach weitaus besser geeignet für ein Science Center, mit dem man gleichzeitig auch ein wenig an die Geschichte dieses Geländes erinnern würde, wenn der Campus komplett weggezogen ist.

    Der Bau des Hotelturms hat begonnen! Mit dieser Webcam kann man sehen, dass Schalungen für die ersten Stützen aufgestellt wurden.


    Ich frage mich schon länger: Welchen Zweck hat eigentlich die Veröffentlichung der Bilder von Kamera 1, 4 und 5 als Webcam? Das sind ja wohl offensichtlich Überwachungskameras der Baustelleneinfahrten – von der Baustelle selbst ist nichts zu sehen. Bevor Kamera 8 auf den Hotelturm gerichtet wurde, sah man dort auch eine Einfahrt. Tagsüber sind die Bilder bei guter Belichtung teilweise qualitativ so gut, dass man durchaus Personen und KFZ-Kennzeichen erkennen könnte. Was hat das frei für jeden zugänglich im Internet zu suchen? :confused:

    Ich denke, dass sich Kongress-, Shopping- und Erlebniszentrum im UEC nicht gegenseitig Platz wegnehmen würden, sondern durchaus sinnvoll ergänzen könnten. Angenommen in das UEC wird z.B. einer großer Multifunktionssaal mit 2000-3000 Plätzen integriert: Tagsüber wird der Saal eben für Kongresse genutzt, abends und am Wochenende können dort Kultur-Veranstaltungen aller Art stattfinden. So wäre im UEC wahrscheinlich rund um die Uhr was los – in einem reinen Kongresszentrum bzw. Erlebniszentrum vermutlich nur den halben Tag lang. Das Kongresszentrum und Hotel würde im Shopping-Bereich sicherlich auch exklusivere Geschäfte anziehen und dazu beitragen, dass sich im UEC hochwertigere Gastronomie als die Fastfood-Ketten in normalen Einkaufszentren ansiedelt.


    Wenn das UEC gebaut wird, hoffe ich nur, dass die Stadt endlich mal zur Vernunft kommt und möglichst vorher noch die lange diskutierte U-Bahn-Strecke ins Europaviertel beschließt. Noch ließe sich die Strecke in der Brachlandschaft relativ günstig und verhältnismäßig schnell bauen. Wenn erstmal das UEC da ist (wo ja eine Station hinkommen soll) und die ersten Gebäude an der Europaallee stehen, steigen die Baukosten und Bauzeit für das Projekt exponentiell in die Höhe.

    So, ich glaub es ist mal an der Zeit hier aufzuklären. :nono:


    Also Hausen, wo sich die Deutsche Börse befindet, klingt und sieht ja wohl mehr nach Kaff aus ...


    Die Neue Börse befindet sich im Stadtteil Bockenheim!


    Bockenheim ist mit über 32.000 Einwohnern Frankfurts bevölkerungsreichster Stadtteil und damit kein "Kaff". Hausen dagegen ist einer der kleinsten Stadtteile – so klein, dass noch nicht mal der Industriehof zu Hausen gehört. Der benachbarte Industriehof (Stadtbezirk 343) gehört komplett zu Bockenheim. Zu diesem Bezirk gehört neben dem Industriehof selbst auch die östliche Rödelheimer Landstraße jenseits der Kleingärten (Siemens-Gelände) und ein Teil des Volkspark Niddatal. Würde dieser Bezirk zu Hausen gehören, wäre Hausen übrigens mehr als doppelt so groß.