Beiträge von tosoul

    ich als noch-bockenheimer finde das gebäude überaus hässlich! da hätte man sich auch das "hoch"-haus sparen können und einfach was schöneres flaches bauen. so sieht es plump aus und mir fehlt einfach eleganz. Cowboy: wie man daran sieht, sind die geschmäcker halt durchaus verschieden.
    und grade die fassade mag mir überhaupt nicht gefallen. es mag ja sein, dass die farbgebung der fassade aus richtung bockenheimer warte die senckenberganlage entlang ganz interessant wirkt (im übrigen die einzige perspektive, aus der das gebäude nicht zu breit erscheint), aber beispielsweise aus richtung sophieenstrasse finde ich es durchaus langweilig und dennoch zu unruhig...

    ja, der bericht ist recht interessant, aber einige sachen doch auch etwas sagen wir mal ungenau:
    die ezb baut (ich dachte, das wäre fraglich (oder wissen die mehr???)) und der tower 185 wird nichtmal erwähnt. sowas verleidet mir immer solche berichte, bei so offensichtlichen dingen fängt man immer gerne an, die rechere insgesamt zu hinterfragen.
    aber im wesentlichen schon ein ganz netter bericht und es wird wohl gar nicht so viele leute geben, denen sowas auffällt ausserhalb derer, die hier mitlesen...

    na toll, das ist ja nun wirklich disneyland... einer modernen grossstadt steht sowas meiner meinung nach gar nicht gut zu gesicht.
    wenn man in der altstadt nun unbedingt historisieren will/muss, ist das eine sache, aber flächendeckend pseudo-historismus? ich halte davon nichts...


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    Modhinweis: Wir haben übrigens einen Thread für dieses Projekt.

    sicher hat man die bahn da bevorzugt behandelt, allerdings denke (oder besser hoffe) ich, dass in den von dir gegebenen umständen ein ersatzmieter bei erfüllen aller anderen bedingungen kein nein von der koalition bekommen würde.
    dass die grünen die bahn im besonderen mögen, vielleicht lieber als wenn meinetwegen eon sein hauptquartier hier aufschlagen wollte, kann man allerdings auch vermuten...

    mal ne frage zu der sandsteinfassade und der am nachbargebäude vom parktower: bleibt die fassade mit der zeit so einfarbig und war die platten am parktowerpodiumsgebäude schon immer diferenzierter von der farbe her, oder ändert sich das bei natursteinen auch im nachhinein noch?
    wenn ja, kann man die fassade wohl endgültig erst später beurteilen können, denke ich. denn dadurch käme wohl deutlich mehr spannung hinein!

    tut mir leid, aber bielefeld und frankfurt zu vergleichen ist schon eine seltsame idee!
    da wird eine emporgekommene provinzstadt in den selben ring geworfen mit einer geschichtlich bedeutenden, wirtschaftlich nicht ganz unbedeutenden und einen sehr grossen ballungsraum überstrahlenden stadt, die einige alleinstellungsmerkmale hat, wie sie sonst in deutschland wohlnur eine handvoll städte ihr eigen nenne können!
    da darf man als gebürtiger ostwestfale (habe dort 20 jahre gelebt) und somit "kenner" bielefelds bei solchen vergleichen durchaus den kopf schütteln, bis er abfällt. man man! mehr fällt mir dazu nicht ein... grad bielefeld ;)

    ich würde auch nie behaupten, dass prag nicht schön sei und sicherlich gibt es auch "moderne" ecken. man kann aber nun wirklich nicht behaupten, dass in prag eine gute mischung von historischer und aktueller architektur ist. prag lebt von dem grossflächig historischen, den, wie oben schon genannt touristen, die grade auch das wollen. dort wollen sie keine neuen modernen gebäude sehen, sondern eben das alte, ohne das jetzt irgendwie wertend zu meinen. und sicher ist ein spaziergang abends durch die strassen von prag eine kleine zeitreise. eine gefühlte zumindest.
    in frankfurt ist die situation aber anders und da ist für mich gefühlt eher das jetzt, was sich in der architektur wiederfindet. sicherlich gibt es genügend "hässliche" dinge, die ich lieber anders hätte, aber anders bedeutet für mich nicht unbdeingt eine verspielt-historisierende fassade etc.
    zum beispiel denke ich, dass das palais-quartier etwas sehr spektakuläres wird, und da grade das einkaufszentrum mit seienr dachstruktur. modern, ultramodern vielleicht, aber eben spektakulär!

    dass früher oft ornamentreicher gebaut wurde als heute vielleicht, mag ja sein. grade, was die fassadengestalltung angeht.
    aber: ich persönlich finde solche bauten wie die messehalle 3, die commerzbank, den messeturm, auch den opernturm meinetwegen oder sogar das terminal 2 am flughafen einfach schön! oder besser beeindruckend und modern bzw genauso eine epoche darstellend wie ein klassizistischer bau von was weiss ich!
    und ich lebe lieber in einer sehr durchmischten architektur, die mir zeigt, dass man in einer lebendigen stadt lebt, als zum beispiel in einer stadt wie prag, in der meine schwester lebt, die nur so vor baudenkmälern strotzt, in der ich mir aber immer wie in einem museum vorkomme.
    ich verstehe nicht, wo das grosse problem ist, wenn es einen haufen neuer und meinetwegen deutlich schmuckloserer bauten in einer stadt gibt. auch stahl und glass können reize haben, technokratischer als das gestrige (und ach so schöne) aber mir fallen viele besondere bauten in frankfurt ein, die mir einfach zeigen, dass es auch heute sehr gute moderne architektur gibt, die ohne zu viel schmückendes brimborium auskommt.
    und auch die alten bauten sind halt oft repräsentanzbauten gewesen oder schon längst wieder von der bildfläche verschwunden, weil etwas neues kam oder kommen musste!
    natürlich hat der krieg frankfurt um sehr viele bauten beraubt und auch danach sind viele gebäude gefallen, die man hätte erhalten können wenn ncht müssen. eine pauschalkritik gegen etwas aktuelles ist mir aber einfach ein extrem, dass ich nicht nachvollziehen kann! wem das alte mehr gefällt, der findet es sicher heute nicht mehr so ansprechend, ich persönlich würde frankfurt nicht mit prag tauschen wollen!!!

    vielleicht sollte man bei stadtparlamentären gleich welcher colour vor der wahl mal ein verschattungsgutachten verlangen, dann müsste man nachher nicht so oft am langen schattenwurf im kopf verzweifeln ;.)


    ich denke wie schon einige andere, dass an dieser stelle grade ein höherer entwurf super ins bild passen würde und das ensemble perfekt abrundet. und dass die dz dafür kämpft, gibt dem ganzen eine ganz andere realitätschance. bis dahin hielt ich es eher für unrealistisch und einen reinen versuch, sich einfach mal baurecht zu sichern.


    das konzept inklusive des wohnturmes scheint mir auch sehr überlegt.


    was die mögliche abwanderung angeht, besteht diese gefahr natürlich auf jeden fall. das bedeutet ja nicht, dass gleich beide anderen hochhäuser geräumt werden und nichts mehr in frankfurt ist und bleibt, aber wenn man mit einem attraktivem hochhaus so viele arbeitsplätze in die stadt holen kann, verkehrstechnisch äusserst gut angebunden und sicherlich auch langfristig, dann muss man als stadt doch einfach nochmal nachdenken. im übrigen sollte auch die deutlich konkretere planung den vertretern der stadt dseutlich machen, dass es eben nicht nur um ein sichern eines baurechts fü irgendwann geht!

    gabs da nichtmal ne werbung, wo es immer das zweitbeste gab??? da scheint jemand damit nicht so richtig zufrieden zu sein... :)
    mal ne frage: wer entscheidet denn über die verbindungen eigentlich

    naja, zur lage wäre mir das euc auch am liebsten, allerdings macht eine halle in direkter nähe das waldstadions auch durchaus sinn. sudfassareal oder westhafen wäre wohl längst nicht gross genug, schlecht zu erreichen etc. und soweit ab liegt das waldstadion nicht. die halle läge auch direkt an der einfallstrasse, von daher...! und die touris müssen halt mal ne ebblewoi-express-tour dahin machen!^^

    dresden hat meiner meinung nach vor allem innerdeutsche touristische ausstrahlungskraft, frankfurt erscheint mir deutlich internationaler. natürlich ist da auch viel messebesuch dabei, keine frage. aber viele touristen, die in frankfurt landen, gehen auch mal ne runde durch die stadt (oder werden gegangen) wobei natürlich die hochhäuser für asiaten und amerikaner nun wirklich nciht besonders spektakulär sind. da fehlen noch einige meter...

    für einen landeanflug sollte aber der unterschied zwischen 35, 43 oder 53 metern wenig ausmachen. wenn ein flieger da so tief ist, dass er einen 53 meter-bau ankratzt, dann nutzt einem ein 35 meter bau auch nichts. und im internationalen vergleich liegt der flughafen doch ganz gut. wenn ich mir zb, san diego ansehe (hat mich bisher am meiosten beeindruckt an selbst gesehenem diesbezüglich), landen die flieger da direkt in der stadt und haben aufgrund der recht hügeligen lage kaum echte höhe. ich kann mir nicht vorstellen, dass das in frankfurt nun annähernd ähnlich ist.

    ein problem bei krankenhausbauten istz sicherlich der enorme platzbedarf, der auf nicht zu viele geschosse verteilt werden sollte, weil die fahrstöhle grade in krankenhäusern ein echter engpass sind. deswegen wundert mich schon fast, dass in of 7 geschossig gebaut wird. sollte auf alle fälle aber besser zu nutzen sein als der frühere turm. ein problem bei den möglichkeiten für den architekten ist sicherlich auch das budget, was im zweifel nicht grade für einen prunkbau ausgelegt ist.
    im übrigen finde ich das rendering gar nicht mal so furchtbar. es gibt bestimmt filigranere bauten, aber eine enorme verbesserung zu vorher dürfte es auf alle fälle werden!

    ich denke auch nciht unbedingt, dass die sicherheitsbedenken gegen öpnv durchweg begründet sind, aber sie sind ganz ohne zweifel da und es gibt sicherlich situationen, in denen sich nicht nur wenige leute unwohl fühlen würden!
    nebenbei hat man ja auch für die sicherheit in parkhäusern einiges getan. und das argument mit der reisserischen presse ist so stichhaltig auch nicht, in welchem film wird denn jemand in der ubahn entführt oder überfallen und in wie vielen in parkhäusern? das eigene auto gibt einem einfach ein grösseres sicherheitsgefühl.

    ich habe duerchaus schon erlebt, dass jemand auf dewm saturn auf der zeil mal nen pc gekauft hat, die frau noch einige taschen von hm etc dabei hatte und man das ganze dann direkt ins auto geladen hat im holzgraben. kann ja sein, dass ich da der einzige bin. ach ja, nen drucker und monitor war auch dabei. gut, es werden inzwischen vielleicht mehr laptops gekauft, dann nehmen wir halt ne slebstmahlende kaffeemaschine.
    und schön, dass du die pferdefuhrwerke schon antizipiert hast, dann scheint das ja durchaus deinem profil zu entsprechen, sowas zu provozieren :-)
    ich meinte mit dem vergleich mit der hanauer übrigens nicht einzelhandel sondern abendgestaltung.
    sicherheitsverbesserungen sind ja schön und gut im öpnv, dass sich viele menschen da nachts dennoch unsicher fühlen, womöglich, wenn sie innerstädtisch noch damit umgehen können, aber dann auf dem park und ride platz alleine sind im dunkeln???


    dass diese plakette gegen den feinstaub nichts nutzt, ist wohl relativ klar. aber toll, dass sie trotzdem kommt!

    natürlich wären pferdekutschen passend zum womöglich reinen altbaubestand angemessener als urbanität...
    auch wenn es manchen nicht recht in den sinn kommen mag, hat individualverkehr in einigen situationen durchaus seinen reiz, sei es, dass man seine einkäufe transportieren will (es soll leute geben, die von weit her anreisen, um in frankfurt auf der zeil einzukaufen und dann auch mal mehr als locker in der ubahn transportierbar dabei haben), es einem ein gewisses sicherheitsgefühl gibt, grade nachts nicht über eine b-eben zu müssen (was mir persönlich ziemlich egal ist, aber ich habe durchaus schon so fälle erlebt), aber auch das den autoschlüssel in entsprechenden bars etc auf den tisch legen zu können. kann ja durchaus sein, dass sonst alle nur noch auf die hanauer fahren, würde die innenstadt nicht unbedingt beleben. sicherlich fallen einem bei längerem nachdenken und zu anderer stunde noch mehr argumente ein...


    p.s.: ich habe gar kein auto!!! trotzdem...

    ich halte das für absoluten unfug!
    zum einen ist das gebiet viel zu grossflächig gehalten, der nördliche teil des autobahnrings liegt ja mehr oder minder komplett im grünen, was da innerstädtische feinstaubbelastung etc soll???
    zum anderen ist es im grunde nur eine abzocke, weil man sich eine plackete besorgen muss, die sicherlich gebühren kostet und nur einen kleinen teil der autos nicht bekommt. denn welcher wagen hat heute ernsthaft keinen kat? und auch die diesel sind längst nicht mehr so schlimm zum allergrössten teil!
    da hat sich eine sommerloch-debatte wieder mal ernsthaft zu einer gebühreneinnahmequelle heranziehen lassen...
    im grunde dürfte ja niemand die wirklich schlechte luft in den siebzigern (ohne kats oder irgendwas) in den städten überlebt haben. nicht, dass ich die technischen entwicklungen wie kats (auch für diesel) etc nicht gut finde, aber solche sachen wie die "umweltzone" - ich sag lieber nichts mehr!