Beiträge von Fizgig

    Quartierspavillion im Gallus

    Am Quäckerplatz im Gallus haben die Bauarbeiten für den Quartierspavillion begonnen. Es soll ein kleines Cafe mit 14 Sitzplätzen innen, Aussengastronomie sowie Kisokverkauf geben. Im Cafe selbst wird es ein Büro geben, das von der Caritas genutzt wird und Stadtteilbezogene Aufgaben übernehmen soll. Das ganze Projekt ist noch Teil des auslaufenden Programms Soziale Stadt Gallus.


    Bisher ist die Bodenplatte gegossen, aber danach (1 Woche) ist nix mehr passiert.


    Das alte, provisorische Cafe, dahinter wird das neue gebaut:

    Da muss ich teleny nur zustimmen. GUT das des Stellwerk nochmal für seine letzten 2 Jahren aufgehübscht wird, dann isses nicht so ein optischer Schandfleck bei der Vermarktung des Europaviertel. Ich mag ja auch solche Industriearchitektur, aber sie passt nunmal nicht in das neue Europaviertel. Ausserdem ist das alte Stellwerk auf dem HbF noch um einige "schöner".
    Das Cafe kann man dann doch in den Wasserturm etwas weiter links einbauen. :lach:

    Neben dem Stellwerk wird zur Zeit schon der Kanal für den Boulevard West in die Erde gelegt und die Strasse wird wohl noch so lange den Schwenk um das Stellwerk machen, bis dieses weg kann.
    Interessant wäre es zu erfahren, wie lange noch der Boulevard auf die Strasse zum Messeeingang West geführt wird, denn Mittelfristig wird es ja diese Verbindung nicht mehr geben. Ab wann sind die Straßen um den Europapark soweit, das sie den Verkehr vom Boulevard Ost aufnehmen können oder wird die Behelfsverbindung zur Messestraße noch so lange bestehen bleiben, wie der Tunnel nicht gebaut ist?


    Zum Wohnungsbau im Gallus noch kurz: Das Gelände neben dem neuen Ordnungsamt wird seit Wochen bearbeitet...weiß jemand was dort passiert?

    Gab es eigentlich schon mal eine Berechnung, wie viel von den investierten Milliarden in Form von Steuern wieder an den Staat zurückfliessen? Für das Baumaterial wird doch Mwst. erhoben, die Firmen zahlen Gewerbesteuern, die Bauarbeiter und Architekten Einkommenssteuer, Sozialabgaben, etc.
    Natürlich wird immer noch eine Riesensumme ausgegeben, aber wie viel kommt davon indirekt wieder zurück?

    Schön das da endlich was gemacht wird, unschön, sowas wie das UFO dort zu bauen!!!! Das ist ein Gründzeitviertel, da hat doch keine Industriearchitektur was zu suchen. Sichtbeton??? Hallo, gehts noch? Das passt dann vielleicht gut zu der Alufassade von KM-Elektronik an der Ecke zu Mainzer Landstraße aber doch nicht in dieses Viertel.
    Ich hoffe, da gibts noch Einwände.:nono:

    Mir gehts ähnlich wie Beggi, ich finde den Vorschlag nun nicht so schlecht. Ja, die ursprüngliche Höllgasse wird so nicht wieder erlebbar, aber es entsteht ein kleiner Platz vor der goldenen Waage, der mit dem Dom sehr gut wirken kann. Die schmale Gasse am Dom vorbei wirkt dann auch Altstädtisch, was ein gutes Entree zur neuen Altstadt sein kann.
    Aber die Fassaden vom Hotel sollen BITTE BITTE nicht so bleiben. Das ist eben die Altstadt und da haben versetze und schmale, neumodische Fenster nix zu suchen. Kann kein Architekt die typischen Fassaden der ehemaligen Altstadt neu interpretieren? Ich hab mittlerweile das Gefühl, jedes Architekturbüro hat ne Blaupausenschublade für Fassaden und die werden dann einfach auf jedes Gebäude geklatscht, egal wo das sich befindet. Da ist noch dringend Überarbeitungsbedarf!!!


    Die Überbauung der archiologischen Gartens gefällt mir, das hat eine gute Wirkung. Warum das ein Flachdach sein muß, versteht ich auch nicht. Man kann doch auch auf dem Holzkubus Spitzdächer andeuten, so daß eben auch dieser Teil der Altstadt zitiert wird, nämlich die Dachlandschaften. Die Ausrichtung muß nicht original sein, aber auch mit Spitzdächern bekommt man Licht in Gebäude.


    Der Bereich ums rote Haus, na da zeichnet sich ja langsam ein Abschied vom Tisch ab :daumen:, deshalb wird der Bereich bestimmt nochmal deutlich überarbeitet. Dann kann eben auch die Situation mit dem Wohnhaus besser gelöst werden.


    Der Verwaltungsbau wirkt wie eine Minischirn, die Gasse dazwischen kann ganz schön eng wirken, aber ich finde das gut! Denn das war auch früher Frankfurter Altstadt, enge Gasse mit weniger Licht. Klar hat keine so an dieser Stelle existiert, aber das wird eh keine Hauptroute der Bevölkerung werden.

    Okay, jetzt will ich da definitv ne Wohnung! Ne Renovierung diese Gebäudes mit gleichzeitiger Sanierung der Berliner Straße und wie können da ein schönes Nachkriegsensemble in direkter Sichtweise der Wideraufgebauten Altstadt haben. DAS wäre für mich ein Zeichen für deutsche Geschichte auf kleinstem Raum!

    Ich kann mich noch einen Hochhausspaziergang durch Frankfurt mit Dieter von Lübke erinnern, wo er diese Hochhaus als einer der ersten Hochhäuser Frankfurts bezeichnet hatte. Ich finds klasse, sowohl in Größe als auch Form. Würde da gern drin wohnen, auch wenns keine Balkone gibt.

    ^ICE London - Frankfurt

    Ehrlich, wenn das Realität wird, FFM-London in unter 5 Stunden für einen Preis Hin-und zurück für unter 100€, wer will denn dann noch mit Ryanair oder LH nach London fliegen. Klar, der Flug ist noch schneller, aber unbequemer und mit langen Wartezeiten wegen Security verbunden. Im Zug ist es bequem, man kann rumlaufen, die Beine ausstrecken, im DAF surfen ;)
    Ich finde das ne super Sache, hoffe das das klappt!
    Eine Frage an die wissenden: Wie ist denn der Highspeedausbau zwischen Frankfurt und Brüssel im Moment? Welche Geschwindigkeiten können da gefahren werden?

    Mir gefällt die Revitalisierung nicht. Es erinnert mich zu sehr ans Mariott (Weisse Kanten, Schwarzen Innenbereich). Und gerade die vertikalen Streben der jetzigen Fassade machen das FBC zu einem klassichen, 'amerikanischen' Hochhaus, was schon was besonderes ist.
    Klar muss das Gebäude revitalisert werden, aber ich würde mir wünschen, wenn der jetzige Eindruck nicht oder nur wenig verändert wird. Das sieht mir doch wieder nach einer weitere 'Glanz'-fassade aus.
    Aber es sind eben auch nur Renderings und wohl auch noch ist keien Entscheidung gefallen...also abwarten =)

    Naja...ich glaube die Kanalplatten sind das geringste Problem, eher die noch immer großen Flächen, die von den Baufahrzeugen in beschlag genommen werden. Wenn die mal weg sind, kann man auf einzelne Platten dann noch warten.
    Gerade der Bereich um den Brunnen wartet noch darauf, endlich richtig offen zu sein. Wollen wir auf nen warmen Herbst hoffen, das alles bis zum Winter durch ist.

    Ich denke, es ist eine Kombination aus Flughafen, Börse und Banken (EZB vor allem), die Frankfurt international bekannt gemacht hat. Dazu natürlich auch die Air-Base und wichtige Army-Stützpunkte drumherum. Der Flughafen hat da wohl den größten und wichtigsten Anteil.
    National gesehen sieht das natürlich anders aus mit Berlin als Bundeshauptstadt und Hamburg und München als wichtige Großstädte sind deutlich präsenter als Frankfurt in den Medien. In Deutschland steht Frankfurt doch nur für Hochhäuser und Banken und ansonsten als nicht wirklich schöne, lebenswerte Stadt (genau umgekehrt ist diese Sichtweise ja bei den Frankfurtern selbst ;) ).
    Wenn 1949 Frankfurt Bundeshauptstadt geworden wäre, dann wäre die nationale und Internationale Bedeutung noch viel größer. Interssant ist auch die hypothetische Frage, ob Berlin nach der Wiedervereinigung auch Bundeshauptstadt geworden wäre, wenn Frankfurt schon 50 Jahre Hauptstadt gewesen wäre, immerhin der Gründungsstätte der parlamentarischen Demokratie in Deutschland.

    Ich wünsche mir ja auch die TotalReko, aber die wird leider nicht kommen. Wenn nun aber der Mix aus Reko und Neubauten so entsteht, das die Ensemblewirkung entsteht, das also alte Fassaden wiederentstehen oder zumindest an sie erinnert werden, kann ich damit gut leben. In die meisten der Häuser werde ich wohl nie reinkönnen und ist es dann für die Wirkung als Stadtviertel egal, ob hinter einer 'alten' Fassade eine neue Geböudestruktur steckt.
    Da ja eh alle Häuse auf der Tiefgarage stehen, fehlen ihnen eh die originalen Keller.


    Wichtig ist das Ensemble und das ein lebendiges Quartier entsteht.

    Das Problem einer Umfrage ist doch immer, WIE gefragt wird.


    Wenn gefragt wird: Sind sie für oder gegen S21? ist es leicht, sich dagegen zu entscheiden.
    Wenn aber gefragt wird: Sind sie für S21, also den Umbau des Bahnhofs, Ausbau der NBS, Schneller ICE-Verbindungen, Erweiterung der Entwicklungs- und Grünflächen für MillardenSumme X oder sind sie für K21, also die Beibehaltung des Kopfbahnhofes, trotzdem Umbau, damit der Bahnhof modernem Verkehr gerecht wird, keine Neubauflächen und keine neuen Grünflächen für MillardenSumme X?


    Ich denke, dann würde das Ergebnis schon anders aussehen. Die Umfrage ist gut für die Seele der Gegner, sagt auch etwas über die aktuelle Stimmungslage aus, aber ist bestimmt kein Abbild der Realität.


    Leider sind solche Umfragen eben meist sehr kurz auf den Punkt gehalten. Man fordert eben immer von den Politikern, das sie doch die Dinge erklären sollen, aber man hört dann doch schon wieder nach 5min weg, weil es zu kompliziert ist.

    Ich denke auch, das man ein HGV Netz unterscheidlich definieren kann. Für Deutschland passt eben eher ein Netz, in dem öfter gehalten wird, weil es eben mehr Zentren gibt, die für einen Halt relevant sind. Damit das aber für einen ICE sinnvoll ist, darf der Halt eben nur so ca. 2-3min sein und danach muss wieder schnell beschleunigt werden. Bei der Diskussion um S21 sieht man doch, das dies eines der Argumente für den Ausbau ist. Der Kopfbahnhof braucht für Ein- und Ausfahrt in Langsamfahrt einfach zu lange.
    In Frankfurt übernimmt der Flughafenbahnhof eine große Funktion als ICE-Halt. Für Berlin ist es ebenso wichtig, das BBI mit ICE-Verbindungen nach Süden und Westen und dann auch Richtung Polen verbunden ist, damit diese als Zubringer für den Flughafen dienen. Dann kann auch eine gut ausgebaute Strecke von Berlin nach Hamburg/Köln/München auch dazu führen, das Menschen von der Bahn auf die Schiene umsteigen, aber das ist für eine Attraktivität eines Flughafens nicht abträglich, weil Slot der Inlandsflüge frei werden.
    Aber durch die strukturelle Lage Deutschlands wird der ICE bestimmte Relationen nie komplett ersetzten, der Vergleich zu Frankreich passt einfach nicht. Japan ist da wohl schon der interssantere Vergleich.