Beiträge von Merlin

    Eröffnung des Biergartens


    Heute am 10. Juli ist die Eröffnung des Augustiner Biergartens und damit werden auch Teile

    der Außenanlage öffentlich zugänglich.


    Eindrücke:


    B-tzow1.jpg


    B-tzow7.jpg


    Der Selbstbedienungs-Pavillon:


    B-tzow5.jpg


    Im Herbst eröffnet hier im Erdgeschoss das Augustiner-Restaurant:


    B-tzow3.jpg


    Die Außenanlagen sind noch nicht alle fertiggestellt:


    B-tzow6.jpg


    Biergarten meets Chipperfield:


    B-tzow4.jpg


    Blick auf den Fernsehturm:


    B-tzow2.jpg

    Alle Bilder von mir © Merlin

    Ökohaus Berlin


    Das Ökohaus Berlin entworfen vom Pritzker-Preisträger Frei Otto, liegt mitten

    im Botschaftsviertel zwischen Corneliusstraße und Rauchstraße.


    Das Ökohaus sind tatsächlich zwei freistehende fünfgeschossige Mehrfamilienhäuser.


    Das Konzept von Professor Frei Otto ist eine Betonskelett-konstruktion,

    mit Lehmwänden, die sich flexibel an Wünsche und Bedürfnisse der

    Bewohner anpassen können.


    Das Ökohaus entstand im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA)

    von 1989 - 1991.


    Blick von der Rauchstraße:


    kohaus4.jpg


    kohaus5.jpg



    Vor lauter Grün ist es mir bis jetzt gar nicht aufgefallen, bis die

    Süddeutsche Zeitung jetzt eine Homestory veröffentlicht hat von

    Arno Brandlhuber mit dem Titel "Der Urwald vor der Tür".


    Der "Beton-Brandlhuber" wohnt seit 3 Jahren mit seiner Familie in dem

    Haus an der Corneliusstraße mit Blick auf den Landwehrkanal:


    kohaus3.jpg


    kohaus2.jpg


    Alle Bilder von mir © Merlin


    Quelle:

    https://www.sueddeutsche.de/pr…ign-e217118/?reduced=true


    Weitere Infos:

    Baumhäuser von Frei Otto in Berlin-Tiergarten | sdg21

    "Ökohaus" Berlin-Mitte (Tiergarten) | Corneliusstraße 11-12 - Solidar Architekten (solidar-architekten.de)

    Ja das spiegelnde Glas wirkt etwas altmodisch.


    Das Gebäude ist für mich eine Mischung aus dem VoltAir von J. Mayer H. einem Siemens-Nixdorf Gebäude und dem Palast der Republik.

    Damit passt es aber gut zu den DDR Wohnhochhäusern in der Umgebung und dem Alexanderplatz.

    Grundsteinlegung


    wie yourrulez im Beitrag davor richtig vermutet hat, war das Zelt für die

    Grundsteinlegung am 26. Juni 24.


    Grundsteinlegung-LXK.jpg

    © STÖBE. Die Agentur für Kommunikation GmbH

    Aktuelles | Airport Region Berlin Brandenburg (airport-region.de)


    Anwesend waren u.a. der Regierende Bürgermeister Kai Wegner, Florian Reiff Senior Managing Director

    bei Tishman Speyer, Roland Berger Geschäftsführer RB RealBerlin Group und Achaz von Oertzen

    Geschäftsführer CESA GROUP.


    Roland Berger spricht in Anspielung auf den "Band des Bundes" im Regierungsviertel von einem

    neu entstehenden "Band der Bahn" zwischen Alexanderplatz und Warschauer Straße.


    Nach Angabe der Architekten (MVRDV Rotterdam und Berlin) entstehen neben den

    51.850 qm Büro- und Gewerbeflächen auch 9350 qm Wohnfläche.

    Geplant sind 140 Wohnungen vom Studio bis zur 3-Zimmer-Wohnung. Der Wohnteil ist

    in einem einzigen Block zusammengefasst.


    Die Visualisierungen wurden aktualisiert. Halbtransparente Paneelen auf

    der Fassade sollen ein Schachbrettmuster erzeugen, durch Spiegelung auf den Blöcken.

    Zwei L-fömige Baukörper stehen sich diametral gegenüber und werden durch ein

    horizontales Band zusammengebunden (also der Einschnitt in der Mitte der Gebäude).

    Ich finde durch die Paneelen wird das Ensemble stärker vertikal betont.


    LXK1.jpg

    © Saltire GmbH/xoio GmbH


    LXK2.jpg

    © Saltire GmbH/xoio GmbH


    Der große begrünte Innenhof mit Aufenthaltsflächen:

    LXK3.jpg

    © Saltire GmbH/xoio GmbH


    Fertigstellung ist im vierten Quartal 2026.


    Quellen:

    https://www.tagesspiegel.de/be…arktgelande-11915735.html

    https://xoio.de/

    Mobile.de und Kleinanzeigen ziehen von Kleinmachnow nach Charlottenburg


    Mobile.de und Kleinanzeigen (beides Ebay-Ableger) verlegen Ihren Hauptsitz von Kleinmachnow nach

    Charlottenburg. Sie ziehen vom Europarc Dreilinden zum Lietzensee.


    Für Kleinmachnow fallen damit die Hälfte der jährlichen Gewerbesteuereinnahmen (ca. 27 Millionen Euro) weg.


    Pierre Du Bois (Sprecher der beiden Unternehmen) sagte, der neue Standort sei zentraler und besser zu erreichen.

    Es fiel den Unternehmen schwer, Mitarbeiter für Kleinmachnow zu gewinnen, viele wussten gar nicht wo das liegt.

    Beide Unternehmen beschäftigen in der Region ca. 1.000 Mitarbeiter.


    Quellen:

    https://www.rbb24.de/wirtschaf…w-potsdam-mittelmark.html

    https://www.tagesspiegel.de/eb…steuern-weg-11958212.html


    Tesla Erweiterung genehmigt


    Tesla darf die Produktion in Grünheide auf dem bestehenden Werksgelände ausbauen.

    Ohne das Roden von Wald.

    Das Brandenburger Landesamt für Umwelt gab grünes Licht.

    Tesla will die Produktion von 500.000 Autos auf 1 Millionen Autos im Jahr verdoppeln.

    Geplant ist der Bau einer neuen großen Werkshalle und Änderungen an der bestehenden Anlage.


    Quellen:

    https://www.morgenpost.de/berl…-gruenheide-ausbauen.html

    https://www.zeit.de/wirtschaft…e-ausbau-landesamt-umwelt

    Virtueller Aufzug


    Wer will kann jetzt schon mal mit dem virtuellen Aufzug im Estrel Tower

    hochfahren.


    Die Installation besteht aus einer Stele mit Touch-Display und einer

    Aufzugsattrappe in Betonoptik.


    Diese Pop-up Installation steht im Estrel Hotel.


    Man kann mit der virtuellen Aufzugsfahrt den Estrel Tower erkunden, dank

    detaillierter Renderings und 360 Grad Videos. Ein Info-Button liefert

    zusätzliche Details.


    Man kann z.B. die Sky Bar besichtigen:


    Estrel5.jpg

    © Estrel Berlin


    einen Sky Meeting Room:


    Estrel3.jpg

    © Estrel Berlin


    und natürlich ein Hotelzimmer:


    Estrel4.jpg
    © Estrel Berlin


    Weitere Infos:

    https://pregas.de/hotellerie/i…n-den-neuen-estrel-tower/

    https://www.berliner-kurier.de…els-attraktion-li.2231251

    Aktueller Planungsstand


    Am Dienstag den 02. Juli 24 wurden von der Verkehrssenatorin Ute Bonde, Grün Berlin und

    dem Landschaftsplanungsbüro RMP Lenzen Details zum aktuellen Planungsstand vorgestellt.


    Die Finanzierung für den ersten Bauabschnitt ist gesichert.


    Obwohl die Verkehrsplanung nicht Bestandteil der Präsentation war, erkennt man bei den

    neuen Visualisierungen einen deutlichen Rückbau der Spandauer Straße, wie Tomov hier bereits

    geschrieben hat könnten das begrünte Tramgleise sein:


    Visualisierung alt:


    Rathausforum6alt.jpg

    © RMP Stephan Lenzen


    Neue Visualisierung:


    Es wird ein durchgehendes Freiraumband


    Rathausforum5.png

    © RMP Stephan Lenzen


    Rathausforum4.jpg

    © RMP Stephan Lenzen


    Beim Spreeufer werden Granitplatten vom Gendarmenmarkt wiederverwendet, die

    Treppe zur Spree wird durchgrünt und es gibt einen Wassernebel:


    Rathausforum1.jpg

    © RMP Stephan Lenzen


    Die Verkehrssenatorin hat sich einen ähnlichen Wassernebel in Wien angesehen und war

    begeistert.

    So sieht das Wasserspiel am Praterstern in Wien aus:

    Wassernebelpraterstern.jpg

    © raintime GmbH

    https://www.raintime.at/500-qu…l-am-praterstern-in-wien/



    Die Marx-Engels-Gruppe bleibt in einem durchgrünten Rondell.


    Der Spielplatz Nikolaiviertel bekommt drei runde Klettergerüste, die an die Kugel des

    Fernsehturms erinnern sollen:


    Rathausforum3.jpg

    © RMP Stephan Lenzen


    Am Platz vor dem Roten Rathaus wird es ein 45 cm hohes Podest für Redner geben.

    Der Bereich vor dem Roten Rathaus:


    Rathausforum2.jpg

    © RMP Stephan Lenzen


    Ab sofort wird es für alle Interessierten einen Infocontainer, die sogenannte "Schaustelle", geben.

    Die Schaustelle befindet sind an der Spandauer Straße südlich des Neptunbrunnens.


    Der weitere Zeitplan:

    - im Sommer starten archäologische Grabungen am ehemaligen Hohen Steinweg

    - im Winter 24 beginnen bauvorbereitende Maßnahmen

    - Anfang 2025 wird das Spreeufer umgestaltet, die Umgestaltung soll 2030 beendet sein.


    Quellen:

    https://gruen-berlin.de/presse…rums-in-berlin-mitte-2407


    https://www.morgenpost.de/bezi…ils-zum-rathausforum.html

    Neubau Wohnungen Greifswalder Straße 23


    An dem Hang zwischen Greifswalder Straße und Am Friedrichshain sind auf dem

    letzten frei gebliebenen Grundstück die Bagger angerollt.


    Die Anwohner hatten jahrelang gegen diesen mehr als 20 Meter hohen

    Wohnungsneubau geklagt, weil Sie eine Verschattung fürchten und der

    Neubau Ihnen den Blick auf die Musikbrauerei nimmt.


    Siehe auch Artikel vom 19.03.2012 der Berliner Morgenpost

    https://www.morgenpost.de/berl…erei-statt-Penthouse.html


    Einen Entwurf konnte ich leider nicht finden.


    Die Baustelle liegt hinter dem Wohnhaus Greifswalder Str. 23


    Greifswalder1.jpg


    Greifswalder4.jpg


    Die "Ruine" der Musikbrauerei


    Greifswalder2.jpg


    Alle Bilder von mir © Merlin

    Grundsteinlegung für die Siemensstadt Square


    Am 25.06.24 wurde der Grundstein für das neue Quartier

    Siemensstadt Square gelegt, in Anwesenheit des Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD),

    dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Siemens-Vorstandschef

    Roland Busch.


    Siemens3.jpg

    © AFP


    Wie bereits bekannt, sollen 270.000 qm Wohnraum entstehen (30 % davon mietpreisgebunden)

    190.000 qm für die Produktion und 420.000 qm Büroflächen.


    Ein zweiminütiger Videobeitrag der rbb-Abendschau zur Grundsteinlegung:


    https://www.rbb-online.de/aben…iemensstadt-quartier.html



    Faktenblatt der Siemens AG:

    https://assets.new.siemens.com…uare-Grundsteinlegung.pdf


    Siemens1.jpgSt


    © Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen


    Siemens4.jpg

    © Siemens AG


    Siemens2.jpg

    © Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen


    2035 soll das Projekt abgeschlossen sein.

    Siemens investiert 750 Millionen Euro in die Siemensstadt Square.


    Quellen:

    https://www.siemensstadt.sieme…or-eine-stadt-der-zukunft

    https://www.rbb24.de/wirtschaf…-spandau-olaf-scholz.html

    https://www.tagesspiegel.de/be…-investiert-11882690.html

    B & O Holzkompetenzzentrum



    Auf dem Firmengelände der Berliner Zentrale von B & O Bau

    in der Börnestraße 37-41 in Weißensee entsteht das B & O Holzkompetenzzentrum.


    https://buo.de/bau/

    eine Firma für seriellen Holzbau mit Sitz in Bad Aibling


    Der alte Gewerbehof wird zu einem Campus und einem Modellprojekt für

    nachhaltiges Bauen.


    Die Bauelemente werden aus Lehm, Holz und Stroh hergestellt.

    Die Gebäude benötigen kaum Energie von außen, dank Photovoltaik und

    Geothermie.


    Der Lehm und das Holz kommen aus der Region.


    Es wird bereits gebaut. Fertigstellung ist für 2026 geplant.


    Verantwortlich für das Projekt ist das Architekturbüro Sauerbruch Hutton


    B-rnestr2.jpg


    B-rnestr4.jpg


    B-rnestr3.jpg


    B-rnestr1.jpg


    Bilder © Sauerbruch Hutton Gesellschaft von Architekten mbH



    Quellen:

    https://www.sauerbruchhutton.de/de/project/bow

    https://www.berliner-zeitung.d…erimentierfeld-li.2227251

    ZLB im Galeria Alexanderplatz


    Wie die Berliner Morgenpost heute berichtet gibt es Pläne, wonach die ZLB in das

    Galeria Kaufhaus am Alexanderplatz einzieht.


    Es gibt ein 23-seitiges Dokument das von Hausinvest, Commerz Real und CBRE erstellt wurde.


    Die ZLB könnte in den oberen Etagen des Kaufhauses untergebracht werden.


    Galeria1.webp

    © CBRE


    Es ist eine Doppelnutzung mit dem Kaufhaus geplant.

    Der Umzug der ZLB könnte nach Fertigstellung des Hochhauses Mynd erfolgen.

    Info nebenbei, die Bauarbeiten für das Hochhaus sollen Ende 2025 beendet sein.


    Die ZLB wäre im 4. Stock sowie im zweigeschossigen 5. Stock untergebracht.

    Die Entwürfe zeigen Bilder mit Rolltreppen in den 5. Stock, sowie einem Aufzug neben

    den Haupteingängen. Die Besucher können so die Bibliothek außerhalb der Galeria-Öffnungszeiten

    erreichen.


    Nach Informationen der Berliner Morgenpost ist ein Umzug in das Kaufhaus am Alexanderplatz

    günstiger als ein Umzug ins Galeries Lafayette.


    Die Senatskulturverwaltung bestätigt, dass es erste Gespräche zwischen Commerz Real und dem

    Kultursenator Chialo gegeben hat.


    Entscheidendes Problem ist der Platz, die ZLB braucht 35.000 Quadratmeter. Bei einer doppelten

    Nutzung müsste das Kaufhaus deutlich verkleinert werden.


    Quelle:

    https://www.morgenpost.de/berl…n-den-Alexanderplatz.html

    Zentrum für Gen- und Zelltherapie

    Berlin Center for Gene and Cell Therapies


    Am heutigen Freitag 21.06.24 war Startschuss für den Neubau eines Zentrums für Gen- und Zelltherapien.


    Der Bau wird von IQ-Spaces entwickelt und von der Charité angemietet.


    Baubeginn ist 2025.

    Bei der heutigen Vorstellung des Projekts von der Bayer AG und der Charité war allerlei Prominenz:


    Translationszentrum.jpg

    © Bayer AG


    Das zehngeschossige Gebäude mit 18.000 Quadratmeter wird am Nordhafen errichtet.

    Die Baukosten liegen bei 180 Millionen Euro.

    Das Architekturbüro HENN hat das Gebäude entworfen.


    Blick vom Nordhafen auf das Gebäude:

    Translationszentrum3.jpg

    © HENN


    Blick von der Sellerbrücke:


    Translationszentrum2.jpg

    © HENN


    Quellen:

    https://www.bayer.com/media/au…rapien-in-berlin-beginnt/

    https://www.bz-berlin.de/berli…fuer-gen-therapie-zentrum

    https://www.henn.com/en


    Eintrag DAF-Karte

    Inzwischen gibt es Reaktionen der Politik auf die Vorschläge den ehemaligen Flughafen

    Tempelhof als Messestandort zu Nutzen.


    Stadtentwicklungssenator Gaebler (SPD) findet den Vorschlag interessant, es müsse aber noch

    einiges geklärt werden. Er gibt auch zu, dass es bisher kein anderes wirtschaftlich tragfähiges

    Konzept gibt.


    Wirtschaftssenatorin Giffey (SPD) ist wohl etwas sauer, weil Sie erst aus der Berliner Morgenpost

    von der Idee erfahren hat, findet Sie aber auch interessant.


    Gaebler und Giffey wollen sich mit Reinhard Müller treffen.


    Der Regierende Bürgermeister Wegner (CDU) kannte den Vorschlag bereits, wollte sich aber

    auf der Ministerpräsidenten-Konferenz noch nicht dazu äußern.


    Wie yourrulez richtig vermutet hat, gibt es schon erste Bedenken wegen dem Denkmalschutz.

    Die neuen Hallen würden die Sicht aus dem Terminal auf das Tempelhofer Feld verstellen.

    Hier ein Blick aus dem Terminal auf die runde Konzerthalle:

    Tempelhof3.webp

    © Euref Consulting


    Die Terminalgebäude könnten wiederum weitere Messe-Flächen aufnehmen, außerdem hätten dort lt.

    Reinhard Müller 3 Hotels mit je 500 Zimmern Platz.

    (kurze Hintergrundinformation: Reinhard Müller ist Bauingenieur und hat im Jahr 2000 jeden Raum des

    Flughafens Tempelhof besichtigt und untersucht im Auftrag einer Immobiliengesellschaft. Er kennt sich dort

    also bestens aus und ist der Meinung die alten Gebäude sind in einem ziemlich guten Zustand)


    Und wie Architektenkind schon bemerkt hat, sieht die Politik auch Probleme beim Lärmschutz für die Wohnungen

    der möglichen Randbebauung. Allerdings nicht wegen der Freiluftkonzerte, sondern wegen dem

    LKW-Lieferverkehr.


    Quelle:

    https://www.morgenpost.de/berl…r-Messe-in-Tempelhof.html

    Flughafen Tempelhof als Messe- und Konzertstandort


    Wie die Berliner Morgenpost heute berichtet, wollen Reinhard Müller und weitere Berliner

    Unternehmer (darunter der frühere Präsident der IHK Werner Gegenbauer) dem Berliner Senat

    eine Lösung für die Nachnutzung des Flughafens Tempelhof vorschlagen.


    Der Plan sieht eine Verlagerung von Teilen des Messegeländes in und an das Terminalgebäude vor,

    ergänzt durch eine Veranstaltungs- und Konzerthalle.


    So soll das aussehen, in der Mitte die runde Konzerthalle und links und rechts

    je drei Messehallen:

    (Bilder aus urheberrechtlichen Gründen geurlt)


    https://i.postimg.cc/RVMTNG8C/tempelhof1.webp

    © Philipp Meuser | Berliner Morgenpost


    https://i.postimg.cc/7hqSJYKt/tempelhof2.webp

    © Günther Wicker | Berliner Morgenpost


    Ein Blick von oben bei Nacht:


    242625612-1718899397-v16-9-1600.webp

    © Euref Consulting


    Die Hallen mit 200.000 Quadratmetern sollen für 800 Millionen Euro gebaut werden.


    Die runde Veranstaltungs- und Konzerthalle soll bis zu 12.000 Besucher fassen.

    Die Halle bekommt eine drehbare Bühne, so dass von hier aus auch Freiluftkonzerte

    für bis zu 100.000 Menschen auf dem Vorfeld möglich sind.

    Werner Gegenbauer ist Betreiber der Max-Schmeling-Halle und des Velodroms und

    ist sich sicher hier eine Lücke im Veranstaltungsbereich zu schließen.


    Reinhard Müller ist davon überzeugt, dass die Idee wirtschaftlich ist.

    Zudem hat das Land Berlin keine Idee für die wirtschaftliche Nutzung des

    ehemaligen Flughafens und außerdem sind die Messehallen am Funkturm

    marode und der Neubau des Autobahndreiecks Funkturm wird den Verkehr um

    das Messegelände erheblich beeinträchtigen.


    Das neue Konzept lässt sich schrittweise verwirklichen (wie beim Euref Schöneberg) und damit

    Mieteinnahmen generieren um weitere Etappen zu finanzieren.


    Als besonderer Clou wäre eine eigene S-Bahnstation möglich.

    Der Flughafen verfügt über einen unterirdischen Gleisanschluss, den

    man an die Ringbahn anschließen kann.


    Euref2.webp


    © Euref AG


    Quelle:

    https://www.morgenpost.de/berl…en-Wurf-in-Tempelhof.html

    Hier gibt es zwei wichtige Neuigkeiten:


    - die Vonovia (vorher Deutsche Wohnen) ist komplett raus

    - das Projekt kommt in voller Größe (2700 Wohnungen)


    Das Land Berlin hat 8 Hektar Fläche von Vonovia abgekauft.

    74 % der Fläche gehen an die Howoge, 26 % an Berlinovo.

    Dieser Schritt erleichtert den sozialen Wohnungsbau und die Planungen.


    Baubeginn ist 2026.


    Anwohnerinitiativen wollten eine Verringerung des Projekts auf

    maximal 1000 Wohnungen.

    Der Senat lehnt dies ab, aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und um eine

    Verstärkung des S-Bahn-Takts rechtfertigen zu können.


    Das Gebiet:


    Gut zu erkennen die Moorlinse

    buchamsandhaus.jpg


    Buchamsandhaus1.avif


    Sandhausquartier.webp

    Alle Bilder © Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen


    Quellen:

    https://www.berlin.de/sen/stad…artiere/buch-am-sandhaus/


    https://www.morgenpost.de/bezi…bau-ohne-Wohnkonzern.html