Beiträge von hanbrohat

    Gute Nachrichten von Hochtief die weiter am Stammsitz in Essen schon für die Zukunft planen mit diesem supermodernen innovativen Gebäude. Da brauchts auch keinen Denkmalschutz für den Altbestand. Das Eckige passt halt nicht ins Runde.:daumen:

    Erst Ruhrort, nun RheinOrt, und wieder verschwindet mit dem ehemaligen Stahlwerk ein Stück Ruhrgebiets-Kultur. Nachjammern verboten. Nebenan ist mit dem Logport der Wandel sichtbar. Mit den Parks, Grünanlagen und Wohnquartieren am Wasser eine immer gern gesehener Wandel mit neuer Lebensqualität auch im 'Revier'.

    Hm, kann ich nicht ganz verstehen daher meine Nachfrage an den Vorposter. Wer kann Tiger & Turtle nicht mehr sehen?

    Erstens sind die Erweiterungen des Logports für Duisburg fast schon lebensnotwendig als Stadt mit einem international florierenden Hafen, mit enormen Umsätzen und tausenden von Arbeitsplätzen die geschaffen wurden. Die Politiker möchte ich sehen die so etwas nicht gerne annehmen mit dieser boomenden Logistikbranche (trotz Corona momentan), darum ja gerade der vielfältige Flächenausbau. Und benötigte Flächen gibt es immer weniger. Zweitens: Auf der gegenüberliegenden Seite der neuen Halle ist das Stahlwerk daneben sind auch schon Logistikhallen zum Rhein hin. Fußgänger sind in diesem Teil Industriegebiet auch rar. Also vermute ich mal es geht um die vorbeifahrenden Autofahrer die nicht mehr den ersehnten langen Blick auf die Halden-Sehenswürdigkeit haben und das ist zu verschmerzen. Bei meinem Besuch vor einiger Zeit war der Blick auf das übliche Parkplatz suchen am Ort gerichtet, man sah da aber schon den Looping. Also das geht schon man sieht ja was. Eben nicht auf Höhe der neuen Halle. Und bei den meisten anderen Bergehalden im Ruhrgebiet ist direkt am Fuss auch Gewerbe angesiedelt, da muss man eben dann dran vorbei und den Berg hinauf, wird oben belohnt mit einem herrlichen Ausblick aufs vielfältige Ruhrgebiet mit seinen nur noch wenigen dampfenden Schloten...

    Waren letztes Jahr im September in Dresden und beeindruckt vom Wiederaufbau im Neumarktviertel mit seinen schönen Quartieren ringsherum. Die Touristenzahlen zeigen es an. Selbst wir auswärtigen Gäste wurden von den neugierigen ausländischen Besuchern auf den gelungenen Wiederaufbau angesprochen. Nachfolgend erlaube ich mir einige Bilder themenbezogen aus 09.19' nachzureichen weil das Wetter auch noch passte.:daumen:


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    Alle Bilder sind von mir und gemeinfrei

    Da der Turm ja nun so gut wie fertig ist nach den langen Vorplanungen und eine Bereicherung für das neue Europaviertel darstellt gibt es eigentlich überhaupt nichts zu meckern. Mein Kommentar bezieht sich wie im Vorbeitrag auf die weiße Fassade die wahrscheinlich erst im Kontext zum ONE und Spin später eine andere Wahrnehmung aus der Ferne erzeugt. Die Visus waren vorher doch etwas filigraner, der obere breitere Teil mit der Abstufung fiel da nicht sonderlich auf. Nun ist genau dieser Bereich doch etwas gewöhnungsbedürftig (auf Adamas Fotos 3+4 vom März gut zu sehen). Nur eine Anmerkung und/oder Jammern auf allerhöchstem Niveau. Ansonsten die Freude überwiegt doch ganz gewaltig mit diesem HH-Zugang wie auch vermutlich bei den allermeisten hier im Strang.:daumen:

    Kleines Zwischen-Update zum ehemals geplanten Innogy-Campus nach einem Jahr.

    Weiterhin gibt es keine Neuigkeiten und die werden momentan wohl auch nicht erwartet.

    Die Fotos stammen vom 1.5.20:


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    Die Brachfläche mit dem Y-Hochhaus im Hintergrund das evtl. auch abgerissen wird


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    Im Hintergrund der sanierte Ruhr Tower ehem. Rheinstahlhaus


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    Links das RWE-HH Kruppstr. 5 das in den ursprünglichen Planungen stehen bleibt. Davor schon leergezogene Wohngebäude.


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    In Front der Haupteingang des Y-Hochhaus


    Alle Bilder sind von mir und gemeinfrei

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    Kleine Anekdote dazu aus meiner Zeit in den Industriewerken International wo es vor allem im Kraftwerks- incl. Kaminbau in erhebliche Höhen mit dem Lastenaufzug ging: Die Mit jeder Fahrt verging eine nicht unerhebliche (Frei-)Zeit was zum Tagesgeschäft dazugehörte. Für den 'kleinen' 00-Gang ist niemand heruntergefahren, aber zum Aufwärmen und Kaffeetrinken!!! Hochgerechnet ist man da schnell bei 2-3 Stunden allerdings bei einer Arbeitzeit von 10-12 Stunden. Die Bauten wurden auch fertig und von den Kosten bekam kaum jemand etwas mit. War halt früher so..und gewiss mit der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr zu vergleichen.

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    Danke für die tollen Aufnahmen. Ich habe hier im Dortmunder Thread mehrfach meine Bewunderung für dieses 'Fleckchen' Namens Phoenixsee geäußert. Was hier entstanden ist sollte man als Ganzes sehen da spielen einige architektonische Ungereimtheiten bei den Gebäuden nun aber mal so eine untergeordnete Rolle. Ich freue mich jedes mal wenn ich dort wieder meine Runde drehen kann innerhalb der Woche. War ja die letzten Jahre richtig spannend bei diesen vielen Bautätigkeiten, die bei Phoenix West und WILO noch weitergehen.:daumen:


    Leider wird Corona von einigen nicht ernst genommen. Schade...:Nieder:

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    Es wird hier kontrovers diskutiert und das ist gut so. Nur sorry, ich schrieb oben das das Thema sehr schwierig für mich ist. Und doch, ja es ist sehr schwer auszuhalten was heute alles so passiert. Und ja die USA in einer Art Vorreiterrolle der Demokratie zeigt eine Gesellschaftsform die überall in der Welt angekommen ist und den wenigsten gefällt. Über 2 Millionen US-Bürger sitzen in den Gefängnissen einige davon sogar vermutlich unschuldig aber die meisten wissen auch warum. Sollen diese alle draußen herumlaufen weil sie dadurch vielleicht bessere Menschen werden? Zu höhere Strafen keine bessere Menschen. Das ist der Punkt. Doch! Trifft nicht auf Alle zu aber bei den meisten. Hab keine Belege dafür ist meine Einschätzung, kann sagen Lebenserfahrung. Wenn einer ein paar mal weggesperrt war der überlegt sich das ganz genau ob er da noch mal hin zurück möchte. Beispiel Führerscheinentzug. Macht man ein- bis zweimal dann vermutlich nie mehr wieder. Keine oder zu geringe Strafen verbessern doch aber auch nicht einen Menschen. Der gewöhnt sich ja regelrecht an seine Verfehlungen und wird so Wiederholungs- u. Mehrfachtäter. Was spricht dagegen erzieherisch mehr zu tun von Staatsseite indem z.B. grundsätzlich die Sachbeschädigungen und andere Verfehlungen im Perso vermerkt, den so jeder Personalchef beim Einstellungsgespräch sieht und unter Umständen jemandem nach der Uni einen ausgezeichneten Job kosten kann. Selbstverständlich muss das wehtun. Rücksichtslose Zerstörungen (vor allen bei den Demos) müssen sehr hart bestraft werden. Warum soll ich das gut finden? Warum soll ich das bezahlen. Nur weil sich einer nicht im Griff hat oder krank ist. Die allermeisten von uns tun das doch auch nicht. Man sieht doch daran das das funktioniert. Wir leben doch nicht in einer Diktatur in D wo alle gefordert sind gegen den Staat zu operieren. Hab noch den NRW-Innenminister Reul im Ohr der sagte die Gesetze sind da, sie müssen nur angewandt werden. Jeder kann sich denken in welche Richtung das geht. Traurige Wahrheit so etwas zu hören. Nichts für ungut das ist nur meine bescheidene Meinung. Und ja, schön das man das in diesem Land so unverblümt schreiben und seine Meinung sagen darf.

    Hallo zusammen. Bin noch nicht lange dabei, allerdings eine Dekade Mitleser. Hab diese Rubrik jetzt erst hier im Forum entdeckt. Ärgere mich maßlos über Vandalismus + Schmierereien die es mittlerweile fast überall gibt. Tendenz steigend!! Wie oben auch schon ausführlich beschrieben, sehr schwierig für mich damit umzugehen. Noch schwieriger wenn man wie die meisten von uns hier im Forum mit Architektur und Stadtentwicklung als Thema zu tun hat. Wir lieben und leben das Schöne, gut aussehende und die Sauberkeit! Ich bin nun auch schon etwas erfahrener und kann auch verstehen wenn unsere Politiker ganz stolz von einem freien, toleranten, multikulturellen, offenen und 'bunten' Land sprechen. Als aufgeschlossener, konservativer und gut ausgebildeter Bürger hab ich kein Problem damit. Sehe allerdings einen Ansatz mit dem Begriff 'Toleranz' dahingehend die Freiheiten überzustrapazieren. Einige Großstädte wie z.B. Berlins Senat machen es gerade eindrucksvoll vor mit dem Görlitzer-Bürgerpark (Drogenverkauf). Diese Toleranz wird sofort ausgenutzt und es wird übers Ziel hinausgeschossen. Und wenn es doch Gesetze, Regeln und Strafen gibt warum werden die denn dann bitteschön nicht von allen (angemessen (?) wieder so ein Begriff) angewendet? Selbstantwort: Weil es politischer Wille ist die Menschen nicht mehr richtig zu bestrafen, vieles ist heute ideologisch nicht mehr durchsetzbar trotz der gesetzl. Möglichkeiten. Wie dem auch sei, ich bin ebenfalls für drakonische Strafen wie beim Fußball: Gelbe Karte, Dunkelrote Karte dann glatt Rot. Die Zeiten ändern sich gewiss, und doch möchte ich nicht das mein Eigentum jederzeit als Malfläche oder als Frustabbaumaschine benutzt wird. Genau so lieb ist mir natürlich jede Stadt in D.


    Als Nachsatz mein persönliches Lob für dieses Forum generell. Weiter so und Danke!:daumen:

    Dortberghaus wird IntercityHotel

    Interessantes Gebäude mit viel Struktur. Für die Sanierung eines denkmalgeschützten Baus unter Einbezug der Fassade immer gerne gesehen. Aus alt wird wieder neu. Eigentlich fast schon schade das nicht eine gehobenere Hotelkette angebissen hat an dieser zentralen Stelle. Wie dem auch sei, mir gefällts. Verwundert bin ich doch ein wenig über diesen regelrechten Boom an Hotels in den letzten Jahren generell in den Großstädten des Reviers. War es ein Versäumnis keine Hotels zu bauen oder explodiert gerade der Massentourismus? Natürlich richtet sich die Branche auf den Bedarf ein. Schon klar...:daumen:

    Erster Schritt auf dem Gelände des Literatur Quartiers:

    Lt. WAZ vom 15.5. wurde nun der Eröffnungstermin für das neue Trip Inn Hotel (im sanierten Osramhaus) auf den kommenden 21.5. gelegt. Ursprünglich sollte schon Mitte April eröffnet werden. Die Herberge der Marke Trip Inn Living & Suites beherbergt rund 100 Zimmer. Es soll kein normales Hotel sein sondern Gästen mit längerem Aufenthalt und besserem Comfort dienen.


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    Bild: WAZ


    PS: Wegen der Corona Pandemie dürfen auch alle weiteren Hotels unter strengen Auflagen ab dem 21.5. in NRW öffnen.


    https://www.waz.de/staedte/ess…in-essen-id229124754.html

    Ganz tolle Sache. Da ist also auch die Markthalle. Mehr davon. Mehr Abwechslung kann nicht schaden. Der neue Stadtteil Phoenixsee inszeniert sich immer mehr. Ich mags. Wenn man nocheinmal überlegt was früher war...Die Besucherströme an den Wochenenden können nicht trügen (leider sind es an machen Tagen einfach zu viele). Man darf gespannt sein auf die weitere Entwicklung. Über Architektur kann man bekanntlich streiten und das wird in diesem Forum gründlich getan, aber die Visus des neuen Stiftquartiers gefallen, und der Satz des Architekten das neue Quartier 'mit dem Phoenixsee verweben', hab ich bis jetzt auch noch nicht gehört in der Architektursprache.

    Viktoria Quartier I Foto-Update vom 06.05.2020


    Mit dem Neubau des Victoria Quartier und dem demnächst ebenfalls beginnenden Haus des Wissens-Projekt, hier in der Bochumer Innenstadt räumlich gleich nebenan, sozusagen Tür an Tür hat man dann praktischerweise gleich zwei Großprojekte nebeneinander und dabei keine großen Laufwege zurückzulegen. Ein Eldorado für Baustellen-Enthusiasten. Nach knapp 3 Wochen ein Blick in die Baugrube. Dabei ging es lebhaft zu.



    Der Kran der oben von Kostik schon angekündigt war steht nun und ist voll im Einsatz

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    Der Pfahlbohrer war ebenso im Einsatz..

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    ..und Beton für die Pfähle wurde auch geliefert

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    Interessant: Manches sah aus wie ein Kampf der Maschinen um die besten Plätze, Fa. Moß beim Abbruch

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    Der Blick von der gegenüberliegende Seite, die ersten TG-Untergeschosse wachsen, li. alte/neue Ein/Ausfahrtsrampe?

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    Zum Schluß noch mal der Abbruch- u. Spezialtiefbauer mit seinem Equipment

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    Alle Bilder sind von mir und gemeinfrei

    Bei dem Wetter ab in die Bochumer Innenstadt und die Örtlichkeit in Augenschein genommen wo hoffentlich schon bald die Bauleute das sagen haben werden.


    Ehem. Telekomblock, Aufnahme vom gegenüberliegenden Rathaus. Erreichbarkeit: Sehr zentral mit U-Bahn-Haltestelle

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    Ebfs. vom Rathaus aus

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    Die Längsseite in der Viktoriastraße

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    Der Innenhof für den Neubau der Markthalle und Bibliothek, li. die Gebäude der alten Schlegel-Brauerei momentan scheinbar in Arbeit...

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    Zum Schluß noch ein kleines Detail vom Bestandsbau mit Fassadeornamenten

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    Alle Bilder von mir sind gemeinfrei

    Jaaa mit dieser grünen Sommer-Architektur kann ich gut leben. Die Visualisierungen vorher haben schon neugierig gemacht.

    Ein Aufwind fürs Klima, ein Hoch für grüne Innenstädte, ein Referenzprojekt, Nachahmer dringend gesucht!

    Ich bin kein Pflanzenexperte, aber ein wenig skeptisch bin ich bezüglich der Pflege und der Sauberkeit solcher (parkähnl.) Anlagen, vom Wasserverbrauch ganz zu schweigen. Das die Sträucher im Winter leider nicht grün bleiben sollte zu verschmerzen sein, die meisten von uns treibts eh ins Warme, der Platz- u. Aufenthaltscharakter verliert an Charme. Aber gerade diese Wechselwirkung der Farben im Winter und Sommer kann den Naturfreund nur erfreuen. Was für den einen nicht gut aussieht ist für den anderen normal. Das Dach mit dem begehbaren Rasen sehe ich als gelungene Ergänzung zu seinem Gegenüber, zum Verweilen (hoffentlich bald wieder für jung und alt), und wertet den KöBogen mit seinem Schauspielhaus im Hintergrund immer noch gut eingerahmt zu sehen nochmal auf. :daumen: