Beiträge von Äppler

    Das ist der absolute Gipfel!


    Jahr(zehnt)e lang wurde gerade auch im Westend peu a peu mühsame Stadtreparatur vorgenommen, und zwei der letzten Großprojekte ( Senckenberg und dieses Scheusal hier ) machen - noch dazu in vorderster Front - wieder vieles schlimmer als vorher.


    Kann denn keiner diesen sozialistischen Josef und Konsorten stoppen!?!

    Allerdings.


    Wenn man es denn ernst nimmt mit der angesprochenen "sozialen Durchmischung" sollte man vielleicht darüber nachdenken, einen gewissen Anteil Besserverdiener zwangsweise in Obdachlosenunterkünften und Asylantenheimen unterzubringen..


    Die vorherige Bestimmung, daß die 30% im näheren Umfeld der Projekte gestellt werden müssen, war ideal, reicht den Ideologen aber offenbar nicht aus.

    .....in der weiteren Verdichtung des Bereiches "Messe".....


    Da - genauer gesagt auf dem Gelände des Polizeipräsidiums - hätte das Quartett perfekt hingepasst.


    Aus fast allen Skyline-Perspektiven hätte man einen unverstellten Blick drauf gehabt und hätte noch dazu den Effekt, daß die Skyline "mehr im Gleichgewicht" gewesen wäre, heißt, die Anzahl / Masse der Türme ( gerade von der Nordansicht ) wäre gleichmäßiger auf die Cluster verteilt.


    So oder so kann man bloß hoffen, daß auf dem Areal was vernünftiges passiert, und nicht derartiges wie in den letzten Wochen vorgeschlagen.

    Die Belange von Eintracht Frankfurt

    Schön und gut, aber die Eintracht sollte langsam mal ernsthaft überlegen, den Bau eines eigenen Stadions ( dann auch mit einer passenden Kapazität von 60.000 ) in Erwägung zu ziehen, zur Not auch im Bereich einer Nachbargemeinde.


    Da das Wahlversprechen von OB Labermann schon eine Weile her ist, wird sich nichts daran ändern, daß die Eintracht die höchste Miete der Liga zahlt.


    Entweder die Stadt gibt dem Druck nach und erlässt pro Saison einen nennenswerten Betrag oder sie ist den Hauptmieter los.

    In diesem Fall hoffe ich, daß die 50% nicht erreicht werden bzw. potentielle Mieter die Architektur genauso überragend finden wie ich, so daß eine andere Variante umgesetzt wird ( war ja mal im Gespräch ).


    Bisher war es ja ein Vorteil der Frankfurter Hochhäuser ( abgesehen von der EZB, zum Glück abseits der Skyline ), daß sie ein gutes Höhe/ Breiteverhältnis hatten. Das ist mit diesem Monstrum vorbei.


    Also bitte ( wenns die Büroflächenplanung zulässt ) das Gebäude schmaler und dafür ein paar Stockwerke oben drauf oder umplanen bzw. gar nicht bauen.

    Wirklich eine Verbesserung.


    Von der Masse und Fassade passt er besser zu den wuchtigen Türmen des Palais Quartier, der ( mittlerweile langweilige ) Dudler-Entwurf wäre aus vielen Perspektiven untergegangen.


    Schön auch die Abstufungen nach oben ( interessant wäre zu sehen, wie das auf den anderen Seiten aussieht bzw. ob das da auch der Fall ist ).

    Bei manchen Antworten könnte man ja meinen in Frankfurt sei der Kommunismus ausgerufen worden.


    Nicht nur in Frankfurt..


    Wenn der Neid-Soze mit der sozialen Durchmischung ernst macht, ist unter dem Gleichberechtigungsaspekt wohl zu verstehen, daß in besagten Türmen auch Platz sein sollte für das Problemklientel, was sich u.a. im Bahnhofsviertel oder auf der Zeil rumtreibt.


    Überragende und vor allem spannende Anreize für Investoren - Langeweile oder Verödung ist schon mal entgegengewirkt..

    Das nur 33 Stockwerke an der Mainzer Landstrasse geplant waren, wundert mich.


    Im Buch "Stadtgestalt Frankfurt - Speers Beiträge zur Stadtentwicklung 1964 - 1995" sind Skizzen über die Entwicklung dieses Gebiets zu sehen, da erscheint der geplante Commerzbankturm eher an die 200m.


    Zu sehen sind da weiterhin die Projekte am Güterplatz, ein Hochhaus für die Bahn auf dem Tower 1 Grundstück, ein Turm an Stelle des Pollux für einen Touristikkonzern ( Name vergessen ), der Campanile und an der Galluswarte zwei kleinere Türme, einer davon für die Colonia Versicherung.

    zu #47:


    Wenn es in erster Linie darum geht, den Komplex auf der Wallanlage zu positionieren, wäre der Standort des Heiligengeist-Hospitals samt Schwesternhochhaus auch eine Option ( vorausgesetzt natürlich, das KH ist selbst in eher marodem Zustand. Kenne mich vor Ort nicht sonderlich aus ). Ist dann quasi die gleiche Lage, nur eben im Osten.


    Nicht sehr wahrscheinlich, aber vor allem städtebaulich eine Verbesserung auf allen Ebenen.

    zu #31:


    Sehe ich anders.


    Das jetzige Grundstück könnte gewinnträchtig als Hochhausstandort verkauft werden und man könnte sich beispielsweise im Bereich Kurt-Schuhmacher-Str. / Ostzeil nach Ersatz umgucken.


    Verkehrstechnisch dürfte es zu jetzt keinen großen Unterschied machen. Zentral gelegen ist es auch und die Grundstückskosten geringer. Außerdem bestünde gleichzeitig die Chance auf etwas Stadtreparatur in dieser verwahrlosten Ecke.

    Gut, daß UN-Studio teilgenommen hat, ohne wäre der Gewinner, völlig egal wer, eine Katastrophe gewesen.


    Jetzt heißt es hoffen und beten, daß bei den endgültigen Entwürfen nichts gravierend schlechteres bei rauskommt ( kennt man ja leider aus der Vergangenheit ). Denn besser als auf gezeigter Simulation kanns kaum werden ( gut, der höchste Turm dürfte sich nach oben auch etwas verjüngen ).

    Ein klasse Entwurf für die Öko- und Klimaschutzfraktion ( sogar auf dem Dach sind zwei Gewächshäuser ), für mich wirkt es eher wie die Folgen von drei Jahren ungereinigter Fassade.


    Ich hab ja nichts dagegen, Dächer zu begrünen oder irgendwo ökologische Ausgleichsflächen zu schaffen, aber solch eine grüne Anbiederung ist mal gar nichts. Wollen wir hoffen, daß, wie hans Maulwurf ansprach, es an der Umsetzung eh hapert.

    Um Klassen besser als der Sieger ( wenn man mal von der Botanik absieht ).


    Der Übergang vom Hotel- zum Wohnbereich ist wesentlich fliessender und harmonischer und die dezenten Rücksprünge machen die Fassade abwechslungsreicher.


    Was den Hochhaussockel angeht kann man sich kein Urteil bilden, da die Ansicht Senckenberganlage praktisch nicht vorhanden ist.
    Schlimmer als die CM Version kann es allerdings auch nicht sein..

    .... Gellert: „Der Opernplatz braucht einen neuen Abschluss nach Süden hin ... städtebaulich sensiblen Situation ... Die Beiträge fügen sich gut ein und werden dem historischen Platz gerecht ....


    Ist der Gellert Träger einer gelben Binde mit drei Punkten?!
    Wenn ja, ist er entschuldigt, ansonsten ist dieser Hohn nicht zu toppen.


    Gerade das BE Gebäude dort als sensibel eingefügt zu bezeichnen...Irre.


    Bei dem Staab Entwurf sind vernünftige Ansätze vorhanden ( Fassadenfarbe /-struktur ), durch Änderungen ( z.B. die oberen 2 Stockwerke mittig platzieren ) wäre da was halbwegs Akzeptables zu erreichen. Mehr aber auch nicht.

    Wenn man von Osten oder Westen auf den Turm schaut, sieht man die Breitseite des neuen Turms, mit ihrer nach Süden reichenden zusätzlichen Ausdehnung gegenüber dem Original.


    Stimmig wäre es gewesen, hätte man das Fass an der Breitseite im gleichen Verhältnis in die Länge gezogen ( alternativ rund belassen, aber dafür zentral aufs Dach ).
    Dann hätte man zwar ein ovales und kein rundes Fass, aber eine 1:1 Kopie sollte der Turm ja eh nicht werden.

    Hier der angesprochene Vorschlag der SPD ( mal was Vernünftiges von denen..):


    http://www.faz.net/aktuell/rhe…e-neue-runde-1699626.html


    Im großen und ganzen kann man das so übernehmen, zusätzlich wäre der Bereich Südseite der Mainzer Landstraße ( nördliches Bahnhofsviertel ) noch ideal gewesen, hat sich allerdings für die nächsten Jahrzehnte durch die flachen Neubauten erledigt.


    Um den Willy-Brand-Platz herum könnte man die Zone noch nach Westen und Osten ausweiten.


    Westlich der Taunusanlage kommen in der markierten Zone ja noch 2 Bauplätze infrage ( LZB, Flachbau Deutsche Bahn (?) ), da wäre es skylinetechnisch schön, wenn man sich an der eigentlichen Höhe des Marienturms orientieren würde.

    ...Und ebenso frage ich mich, was dieses Grünzeug auf dem Dach soll, ....


    Der Architekt hat halt erkannt, was heutzutage beim Bürger ankommt.


    Jetzt noch in Niederrad und Nordweststadt ein paar Büsche aufs Dach gesetzt und man hat zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
    1) Der Durchschnittsbürger ist auf einmal von Wohnhochhäusern schwer begeistert
    2) Ein weiterer Meilenstein D´s beim Projekt Klimarettung wird gesetzt