Beiträge von nanda

    Schon eine traurige Geschichte und ein Armutszeugnis für Frankfurt. Ich würde mich wirklich freuen, wenn sich durch das UEC die Massen auf der Zeil etwas lichten würden.


    Ich fahre meist in das NWZ (außer am Wochenende) oder nach Mannheim. Obwohl ich Mannheim grundsätzlich nicht sonderlich toll finde, kann man dort nahezu entspannt shoppen. Die Zeil versuche ich weitestgehend zu meiden.

    Wirkt auf mich ansprechender und sympathischer als die Mehrfamilienhäuser der Parkstadt.


    Nach den anderen Projekten von Bien-Ries in Langen und Hattersheim zu urteilen dürften auch die Grundrisse vom Standard abweichen, ohne jedoch unzweckmäßig und unpraktisch zu sein.


    Ich werde mal bei Gelegenheit eines der Projekte in Natura anschauen. Schöne Internetpräsenz.

    Wenn doch nur immer so klar wäre, ob, was und wie in Frankfurt gebaut wird. Ein gutes Beispiel ist die Verlängerung der U4 nach Ginnheim. Jahrelang in der Diskussionen. Dann beschlossen und immer noch die Frage, warum nicht die breite Zeppelinallee untertunnelt wird, sondern kostenintensiv bestehende Gebäude in der Sophienstraße/Franz-Rücker-Allee.


    Bekannte von mir dürfen nun bis zum Abschluss der Arbeiten keinerlei Änderungen an der Statik ihres Hauses vornehmen, da die Trasse direkt unter ihrem Haus liegt und im Fall von Beschädigungen keine Zweifel an der Urheberschaft aufkommen sollen. Wenn man bedenkt, dass der Umbau des Hauses schon ewig geplant war und nun nochmal jahrelang auf Eis liegt. Schon geringe Abweichungen in der Trassenführung können über das Wohl und Übel eines Grundstückseigentümers entscheiden.


    Und was den Riedberg anbelangt. Ob zu Beginn der Bebauung vor 7 Jahren anliegende Grundstückseigentümer den Trassenverlauf kannten? Wie schon geschrieben. Es wird schöne Ecken geben. Vielleicht gehört das Bien-Ries Areal auch dazu. Ich habe mich persönlich und pauschal gegen den Riedberg entschieden. Und so geht es vielen, die auf der Suche nach einem Haus oder einer Wohnung sind.


    Und über den Frankfurt Bogen kann man sich eigentlich jedes Wort sparen.


    Egal. Die Geschmäcker und Bedürfnisse sind (zum Glück) verschieden.

    ^


    "Hier, in der schönen Aussicht, entstehen 650 Wohneinheiten, zum Teil in dreistöckigen Stadtvillen, ..."


    Stadtvillen. Wenn ich das schon lese. Zwei Hauptworte, die überhaupt nichts mit der tatsächlichen Bebauung gemein haben. Stadtrandgeschossbauten wäre wohl die zutreffende Bezeichnung.


    Und ob die Käufer der Reihenhäuser jemals daran gedacht hatten, dass mal eine U-Bahn durch ihren Garten rattern wird. Zugegeben, es wird ein paar schöne Ecken auf dem Riedberg geben, abseits von Disney-World Parkstadt 2000. Aber das wird wahrscheinlich erst offensichtlich, wenn die Bebauung weitestgehend abgeschlossen ist.

    Wie FMJFRA schrieb, gibt´s wegen der Eintrittpflicht in den Palmengarten keine grenzenlose Verbindung von Palmengarten und Grüneburgpark.


    Einen riesigen Central Park kann es daher nicht geben, selbst wenn man den botanischen Garten und das Areal der derzeitigen Gebäude einbezieht.


    Dann könnte man auch auf die Idee kommen, jede Kleingartenanlage als Park zu bezeichnen.

    Sorry für die Änderung.


    Wie geschrieben. Die Geschmäcker sind verschieden. Ich arbeite in der City-West und schaue in einen der Innenhöfe der Wohngebäude. Auf dem angelegten kleinen Spielplatz habe ich seit über zwei Jahren noch kein Kind spielen sehen. So ein von drei oder vier Seiten mit siebengeschossigen Bauten umschlossener Innenhof wirkt nicht sehr einladend und sehr erdrückend.


    Im Rahmen der Wohnungssuche habe ich mir auch mehrere Wohnungen auf dem Rebstockgelände angesehen. Aber ich bin mit dem Gedanken, dort zu wohnen nicht warm geworden. Auch der Rebstockpark reißt da nicht viel raus.


    Für mich liegt die Grenze für Wohngebäude bei 5 Stockwerken oder es muss sich gleich um ein modernes helles Wohnhochhaus handeln.


    Wohngebäude mit sieben Etagen und das auch noch auf großem Areal ist in meinen Augen nicht das Nonplusultra. Wie die Zukunft für solche Areale aussieht, möchte ich mir nicht ausmalen.

    An fast jeder Planung scheiden sich die Geister. Aber was bei Planungen von Stararchitekten herauskommt, überzeugt (mich) oftmals nicht. Zugegeben, teilweise recht revolutionäre Entwürfe. Aber ist die Planung zweckmäßig, umsetzbar, praktikabel und trifft den langfristigen Geschmack der Nutzer und Bewohner? Insbesondere die Umsetzbarkeit bleibt meist unberücksichtigt. Am Ende wird dann versucht, mit knappen Mitteln das Beste rauszuholen. Vom ursprünglichen Gesamtkonzept bleibt dann nicht mehr viel übrig bzw. es wird erheblich verfälscht.


    Ich bin wirklich froh, nicht jeden Abend in einen der Bunker von City-West/Rebstockpark "nach Hause" kommen zu müssen.


    Lebst Du noch, oder wohnst Du wieder?

    Was soll dieser schrecklich schräge (im doppelten Sinne) Fassadenanstrich? Auf der Westseite des Areals gibt es ja auch ein Wohngebäude-Enemble in schräger weiß/grauer Kriegsbemalung.


    Soll die Hülle von der Architektur ablenken? Anders kann ich mir das nicht erklären.

    Ich denke, insgesamt ein recht gelungenes Gebäude. Die kastenförmige Architektur des Hotels wird durch die versetzten Fensterreihen und die Lamellenfelder merklich aufgelockert. Die Welle durch Lamellen auszubilden und nicht durch den Baukörper selbst hat einen gewissen Charme.


    Ich hoffe nur, dass die Vorbauten nicht als Nistplätze dienen und mit Rücksicht auf den Gast regelmäßig gereinigt werden.


    So wie ich die Planungen des Areals im Kopf habe, wird die rote Verkleidung an der Südseite in nächster Zukunft wohl einem Anbau weichen.

    Die Bilder im Posting 21 sind hinsichtlich der Dimensionen auch schon sehr aussagekräftig.


    Ich hätte mir zur Bockenheimer Landstraße hin einen flacheren Baukörper gewünscht und das Hochhaus etwas zurückversetzt, um nicht einen so starken Kontrast zur gegenüberliegenden Seite und zur Oper zu haben. War so nicht auch mal die ursprüngliche Planung?

    Mich wundert nur etwas, dass das Europaviertel nicht aufgeführt wird. Liegt´s daran, dass es sich nicht um städtische Liegenschaften handelt?


    Schön, dass zumindest südlich der Rödelheimer Landstraße wieder mal von Planungen zu hören ist. Wird Zeit, dass da mal was passiert, nachdem das Projekt 343 (Siemensstadt) gescheitert ist.